Hi,
abgesehen davon, daß ich mir die Mathematik nochmal „reinziehen“ müßte, welche diese Feldlinien beschreibt, folgendens Problem:
Mein Sohn, 13 J., kam mit der Frage, wieso die Feldlinien ausgerechnet so geformt sind. In der Klassenstufen ist nur eine intuitive, anschauliche Erklärung sinnvoll.
Mein (hilfloser) Versuch (in Kurzform):
Die Feldlinien versuchen einen, im sinne der Kraft, einen gleichmäßigen Abstand zu halten.
Zwischen den Schenkel also Geraden.
Da die Kraft eines Magneten mit dem Abstand abnimmt, wird auch der Abstand der Feldlinien zunehmend größer, da sie sich aber im Magneten treffen müssen, können hier nur kreisähnliche Linien auftreten.
Hat jemand eine bessere Erklärung?
Danke für Tips.
Gruss Volker
Hallo Volker,
exakt, aber unanschaulich, kann man die Feldlinien berechnen, wenn man sich das Hufeisen aus Elementarmagneten zusammengesetzt vorstellt und deren Dipolfeldlinien einfach addiert.
Anschaulich, aber nicht ganz exakt, kann man von einem Stabmagneten ausgehen mit den als bekannt vorausgesetzten Dipolfeldlinien, und diesen dann zu einem Hufeisen biegen. Die Feldlinien muß man mit verbiegen, und es kommt in etwa das richtige heraus.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter, besser kann ichs auch nicht erklären.
Gruß,
Semjon.
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Hallo Volker,
eine 3te Möglichkeit wäre, ein Hufeisen aus 3 Stabmagneten zusammenzusetzen. Die zwei sich antiparallel gegenüberliegenden Magnete heben sich im Zwischenraum in etwa gegenseitig auf, und dort bestimmt der 3te Magnet dann im wesentlichen den Feldlinienverlauf.
Grüße,
Semjon.
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Hi Semjon,
erstmal vielen Dank für die Anregungen.
Wenn ich einen Stabmagneten verbiege, verlagere ich das Problem auf die Erklärung der „Ausgangsfeldlinien“, denke ich. Auch das Zusammensetzen der drei „Stäbe“ läuft auf eine Vektoraddition an den einzelnen Orten hinaus, dies ist in der Alterstufe noch nicht bekannt.
Jetzt beim Schreiben merke ich, dass das letzte nicht stimmt, denn das Kräfteparallogramm ist eingeführt, also vielleicht tatsächlich ein Weg.
Muss ich mal drüber grübeln, leider habe ich die nächsten 2 Wochen keine Zeit für dieses „Hobby“, mein Sohn war auch so mit dem Ergebnis der „Heftprüfung“ durch den Physiklehrer zufrieden.
Gruß Volker