Hund

Hallo,

ich will mir bald unbedingt einen Hund zulegen! Was muß man beachten und wie sieht es preislich aus? Klar, bevor ich mir einen Hund zulege, will ich erst abkläre, dass ich auch nicht allergisch reagiere! Aber mit dem Hund von Freunden war es bisher gar kein Problem! Ich stelle mir etwas in Richtung Golden Retriever, holländischer Schäferhund… vor. Sportlich soll er sein, damit ich mich mit ihm beim Joggen austoben kann. Habt ihr Tips/Empfehlungen?
DANKE!

SNEJ

Hallo
Ich wuerde dir raten dir einige gute Ratgeber durchzulesen was Hundeerziehung anbelangt, denn wenn du deinen Hund nur vom Gefuehl her erziehst kannst du einiges falsch machen was dann zu Dominanzproblemen fuehren kann. Wenn du dem Hund vom Tisch abgibst weil er doch so lieb dreinschaut denkt er du gaebst ihm die besten Bissen weil er ranghoeher ist…
Ausserdem wuerde ich mir einen Hund aus dem TH holen, die sind dann auch schon erwachsen und du hast keine Arbeit mit der Welpenaufzucht.
Andere Punkte die zu beachten sind:
Erlaubt dein Vermieter einen Hund?
Arbeitest du ganztags? Wenn der Hund 8 Stunden am Tag alleine sein soll, dann denk noch mal drueber nach.
Hast du oder wirst du in den naechsten 16 Jahren Kinder haben?
Das ist kein Problem, bloss gibt es Hunde die keine Kinder moegen, da musst du halt deine Suche geziehlt danach richten.
USW
Tschuessi

Hallo,

schau mal hier:

http://www.hundund.de

Im dazugehörenden Forum wird Dir sicher ausführlichst und detailliert geholfen.

Viele Grüße,

Inselchen

Hallo Snej,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu der Entscheidung.
Es würde mich freuen, wenn Du einmal darüber nachdenken würdest ob DU nicht einer armen geschundenen Hundesseele ein neues Zuhause geben kannst. Vielleicht einer Fellnase aus dem Refugio in Spanien. Schau Dir doch die armen Hundis mal an : http://www.tierhilfe-grenzenlos.de/index2.htm
oder :http://www.kampfteddy.de/
Ein super schönes und freundliches Forum für Hundefreunde findest Du unter :http://25409.forum.onetwomax.de
Dort wirst Du auch Antworten auf Deine Fragen bekommen.

Liebe Grüsse und vielleicht bis bald im Milo-Forum
Katrin

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Hallo

Hallo Carole,

Ich wuerde dir raten dir einige gute Ratgeber durchzulesen was
Hundeerziehung anbelangt, denn wenn du deinen Hund nur vom
Gefuehl her erziehst kannst du einiges falsch machen was dann
zu Dominanzproblemen fuehren kann. Wenn du dem Hund vom Tisch
abgibst weil er doch so lieb dreinschaut denkt er du gaebst
ihm die besten Bissen weil er ranghoeher ist…

der erste Teil Deines Satzes is ja richtig, aber wie schon neulich jemand hier erwähnte bekommt nicht immer nur der ranghöhere die besten Bissen ab.
Natürlich sollte man keinen Hund vom Tisch füttern aber hauptsächlich geht es doch darum das der Hund das betteln nicht anfängt und die meisten Sachen vom Tisch ungesund sind für Hunde.

Ausserdem wuerde ich mir einen Hund aus dem TH holen, die sind
dann auch schon erwachsen und du hast keine Arbeit mit der
Welpenaufzucht.

Finde ich lobenswert aber es kann natürlich auch sein dass man da einen Hund bekommt mit dem man erst recht Arbeit hat.
Da müßte man sich den Hund erstmal angucken, ein paar mal ins Tierheim fahren und mit dem Hund spazierengehen etc…
Bei nem Welpen weiß man ja zudem dann noch welche Macken er hat und man kann ihn so erziehen wie man das gern hätte.

Andere Punkte die zu beachten sind:
Erlaubt dein Vermieter einen Hund?

Ein sehr sehr wichtiger Punkt, sollte in jedem Fall geklärt werden.

Arbeitest du ganztags? Wenn der Hund 8 Stunden am Tag alleine
sein soll, dann denk noch mal drueber nach.

Die meisten Leute arbeiten den ganzen Tag, viele davon haben auch nen Hund, und wenn man sich mit dem Hund außerhalb dieser Zeit genügend beschäftigt finde ich das nicht so schlimm.
Die Hunde all meiner Bekannten haben jedenfalls dadurch keinen Schaden genommen.

Hast du oder wirst du in den naechsten 16 Jahren Kinder haben?
Das ist kein Problem, bloss gibt es Hunde die keine Kinder
moegen, da musst du halt deine Suche geziehlt danach richten.

Ich denke mal dass Du hier von einem Tierheimhund ausgehst, da sind Deine Einwürfe berechtigt.
Wenn Du hier allerdings auf Rassen anspielst muss ich widersprechen, man kann jeden Hund zur kinderfreundlichkeit erziehen, und wenn der Hund dazu noch keinerlei schlechte Erfahrungen mit Kindern hatte sehe ich in diesem Punkt kein Problem.

Liebe Grüße
Yvonne

USW
Tschuessi

Hallo!

Nichts gegen die Hunde in Spanien oder anderen Ländern dieser Welt. Aber gibt es einen plausiblen Grund, weitere Hunde in unser Land zu holen, wo unsere Tierheime aus allen Nähten platzen und zusätzlich viele selbst ernannte Züchter unnötigerweise Welpen zuhauf auf den Markt werfen! (Letzteres meinte ich so drastisch wie es da steht.)

Im Fall von Snej - sie ist diesbezüglich nur eine unter vielen - sollte erst einmal die Entscheidung pro oder contra Hund fallen. Und zwar von allen Beteiligten und über den gesamten Zeitraum eines Hundelebens von rund 15 Jahren. Und nicht nur so lange, bis es unbequem wird. Dann und wirklich erst dann kann man(n/frau) Überlegungen mit einfließen lassen, welche Art von Hund in die Familie aufgenommen werden soll.
Der Weg zu einem verantwortungsvollen Miteinander zwischen Mensch und Tier kann lang sein. Die Freude über die Entscheidung hält dann aber auch entsprechend.

Einen schönen Sonntag Abend,
Martin

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hallo
muss Martin recht geben, vor allem weil man bei Hunden aus dem Ausland auch nicht an deren Krankheiten denkt. Die meisten Hunde aus dem Süden haben Leishmaniose, Borreliose… etc… Diese Krankheiten werden bei uns noch zu spät erkannt und btw könne diese auch übertragen werden!! Auch auf den Menschen!!
BTW, hab meinen Mischling in einem schlimmen Zustand bekommen (Deutsches Tierheim) und sie ist mittlerweile mit viel Geduld und Liebe zu einer sehr treuen und sehr dankbaren Begleitung geworden. Auch wenn ich als damals noch Studentin eigentllich finanziell nicht wirklich einen Hund gebraucht hätte.

LG

Moien!

Ich kann auch nur raten direkt ins Tierheim zu fahren. Wenn es ein gut geführtes ist bekommst du zuallererst eine Beratung welcher Hund prinzipiell richtig ist (groß/klein, usw…).
Desweiteren findest du dort evtl. gleich einen Hund der zu dir passt und wenn nicht können die dir ein anderes Tierheim nennen, wo einer der gewünschten Rasse zu bekommen ist.
Selbst wenn du vom Züchter einen haben willst (find ich persönlich blödsinnig) können die dir sagen welche Züchter im Umkreis seriös sind - dort gibt es wie überall Stümper von denen du einen verstörten Hund bekommen würdest.
Abgesehen davon sind gerade Hunde aus dem Tierheim dankbar über ein neues gutes zu Hause während Hunde vom Züchter aus gewohnter Umgebung „herausgerissen“ werden. Prinzipiell sind Mischlinge zu bevorzugen, denn die sind erfahrungsgemäß robuster und du wirst nicht gleich in der ersten Jahren Unsummen für Operationen los.

Sofern du dich für einen Hund aus dem tierheim entscheidest kennen gute Tierheime ihre Hunde auch, sodaß sie dir gleich sagen können wie die Hunde sind, z. B. ob sie sich mit Kindern, anderen Hunden, usw… vertragen.
Übich sit auch, daß du zuerstmal mit dem Hund Gassi gehen musst, damit geklärt wird ob ihr euch auch versteht und jemand vom Tierheim mit zu euch kommt um zu prüfen, ob der Hund gut aufgehoben ist.

Zum Schluss kommt natürlich der finanzielle Aspekt, denn Hunde aus dem Tierheim sind natürlich billiger (bei uns waren es 250DM) als vom Züchter und das Geld ans Tierheim ist eine Spende die du noch steuerlich geltend machen kannst.

Axso…wenn du tagsüber arbeitest und den hund einsperren müsstest, dann tu es bitte keinem Hund an ihn zu dir zu holen und nimm liber ne Katze!

Gruß
Bernd
P.S.: Ich weiß natürlich nicht ob alle Tierheim so gründlich sind wie unseres (wohl eher nicht), aber wenn mehrere Punkte vom tierheim nciht erfüllt werden würd ich eh zu nem anderen gehen!
P.P.S.: Wir wollten damals eigentlich auch nen kleinen Hund, aber ich kam einfach nicht am Zwinger von Mira vorbei ;o)) und bereut haben wir es nie, denn lieber kann ein Hund nicht sein!

Hallo Sney,

ich kann mich den Ratschlägen meiner Vorredner nur teilweise anschließen.
Auf jeden Fall solltest Du VOR der Anschaffung einige gute Ratgeber über Erziehung und Rassewahl durchlesen (bei amazon.de, z.B. Baumann, Führmann, Trumler, Ziemen, E.Lind, von der Leyen, Gudrun Beckmann u.a.)und ggf. mit einer Hundeschule in Deiner Nähe Kontakt aufnehmen und einige Male zusehen. Möglicherweise beraten die auch in Sachen Rassenwahl. Viele verschiedene Rassen kannst Du Dir auf den VDH-Ausstellungen (vdh.de) ansehen und dort auch mit Züchtern und Haltern sprechen.

Ein Hund aus dem Tierheim KANN die bessere Wahl sein, muß aber nicht. Je nach Vorgeschichte kannst Du auch an einen Problemfall geraten, der eigentlich nur in der Hand von erfahrenen Hundehalten eine Chance hat. Und ob die Leute im Tierheim immer gut beraten, möchte ich bezweifeln. Die brauchen schließlich Platz.
Ein Welpe hat den großen Vorteil, daß der Hund von Anfang an eine gute Bindung zu Dir aufbaut, Du Einfluß nehmen kannst auf eine gute Sozialisierung und nicht mit den Macken als Altlasten klarkommen mußst.

Ein Mischling KANN gesünder sein, muß es aber nicht - warum auch? Ein Mischling trägt die Macken seiner Eltern in sich und wird NICHT nach Ausschlußkriterien gezüchtet. Von daher bringt ein Hund vom Züchter (VDH) ein größeres Maß an Sicherheit bezüglich Erbkrankheiten. Natürlich ist der Preis vom VDH-Züchter höher (i.d.R. 1000 Euro), aber dafür hat der Hund auch (meist) gesunde Eltern und eine gute Prägung hinter sich. Alles Dinge, auf die ich beim Massenzüchter oder beim Tierheim keinen Einfluß mehr habe.

Die monatlichen Kosten würde ich mal mit großzügig mit 100,00 Euro veranschlagen, ca 50 Euro davon für Futter. Du brauchst eine Grundausstattung (Leine, Halsband, Korb, Bürste, Spielzeug etc), eine Haftpflichtversicherung (70 Euro), Rücklagen für Tierazt (Impfungen, Wurmkur und Unvorhersehbares) und einige Kurse (Pflicht: Welpenspielstunde, Grunderziehung, Kür: Dogdance, Agility uvm)

Mit einem Retriever bist Du auf der sicheren Seite, die Hunde sind nicht umsonst so beliebt - aber vorsicht: Jagdhund (mir gefällt besonders der Flat-Coated, aber der hat auch Setterblut). Die belgischen Schäferhunde gehören zu den Hütehunden - die haben ganz andere Eigenschaften und sind nach meinen Beobachtungen nicht so leicht zu halten (obwohl ich die Malinois wunderschön finde). Sportlich sind sie ganz sicher, wobei ich den Golden Retrievern, die ich kenne, keine Stunde Joggen zutraue!

Soll es ein Rüde oder eine Hündin sein? Für beides gibt es gute Argumente. Ich persönlich würde immer eine Hündin vorziehen.

Ein Hund im Haus ist ganz was Tolles - aber das Team Mensch / Hund muß zusammen passen. Leider sehe ich in meiner Umgebung immer wieder Leute, die sich einen tollen aber leider für ihre Bedürfnisse falschen Hund ausgesucht haben.
Laß Dich nicht im Tierheim von treuen Augen überreden - überleg Dir vorher, welcher Hund zu Dir paßt.

Viel Glück wünscht Dir
J. Doe

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Hallo Snej,
also, in Kürze das Wichtigste:
Preis sollte nicht das Wesentliche sein. Die Anschuffungskosten können leicht von TA-Kosten überstiegen werden. Für einen Hund vom Tierschutz mußt Du so ca. 200-250 Euro Schutgebühr rechnen (mit Schutzvertrag), beim Züchter hängt es sehr von der Rasse ab. Ein Dackel ist z.B. billiger als ein extrem seltener holländischer Schäfer. Außerdem gibt es regionale Unterschiede. Fängt meist bei ca. 500 Euro an, nach oben keine Grenzen. Für einen Golden aus eineer VDH-Zucht (bitte nur dort kaufen, alle anderen sind ohne Wesenstest, das kann fatal sein, v.a. für Anfänger) mußt Du mit ca. 1000 Euro rechnen.
Ich würde dazu raten, erstmal noch ohne Hund eine gute HuSchule zu suchen, eine, die ohne Starkzwang und Leinenruck auskommt und auf dem neuesten Stand der Verhaltensforschung ist (wo wohnst Du denn?) und daher weiß, daß es bei einem Hund nicht immer nur um Dominanz und Rangordnung, sondern auch um Kojditionierun geht (positive Motivation ist so ziemlich unschlagbar). Vielleicht kommt auch ein sehr guter Verein in Frage - in jedem Fall kritisch sein. Diese Leute helfen Dir beim Aussuchen des passenden Hundes, gehen mit Dir ins Tierheim oder zum Züchter. Vielleicht findest Du auch einen verantwortungsvoll aufgezogenen „Unfallwurf“ - das ist aber eher selten, weil die betreffenden Leute keine Ahnung von Welüpenaufzucht haben (Welpenprägung ist eine Wissenschaft für sich). Ein erwachsener Hund vom Tierschutz ist mitnichten schwerer zu halten als ein Welpe - den kann man genauso einfach versauen, gerade als Anfänger…
Also: Experten suchen im Reallife und mit diesen den passenden Hund finden. Viel lesen, viel sehen, viel hören. Wichtigste Buchtips: „So lernt mein Hund“ von Sabine Winkler; „Die Kosmos-Hundeschule“ von Führmann; „Positiv bestärken - sanft erziehen“ von Karen Pryor. Außerdem was zu Hundeverhalten und Ausdruck. Empfehlenswertes Forum zum rumlesen und fragen: http://www.yorkie-rg.de .

Lieben Gruß
kecks