Hund beißt Frosch? 'Spanische Erkrankungen'

Hallo,
habe gleich zwei Fragen:

  1. Unser 4 Monate alter spanischer Mischlings-Hund bekam gestern abend innerhalb von Minuten eine derartige Schwellung im Gesicht, auf der Stirn, an der Schnauze und dann am ganzen Körper, dass wir sofort den Tierarzt (hatte Gott sei Dank bis 20.00 Uhr offen) angerufen haben. Sollten sofort kommen, er hat ihr eine Spritze gegeben und uns sofort als erstes gefragt, ob wir einen Fischteich hätten. Haben wir. Er meinte ob wir schon mal Frösche oder Kröten gesehen hätten. In diesem Jahr zwar noch nicht aber in den Vorjahren hatten wir mal welche - vielleicht sind die ja immer noch -für uns unsichtbar versteckt- am Teich. Der Tierarzt sagte, dass wenn die Hunde in Kröten, Frösche oder so beißen diese Reaktion ausgelöst werden kann. Es könne aber auch sein, dass er in eine Wespe oder Biene gebissen hätte. Er hat ihn gründlich untersucht - offensichtlich war kein Stich zu sehen.
    Heute morgen ist die Schwellung fast komplett zurückgegangen. Man kann die Augen wieder sehen, nur darüber ist es noch ein wenig geschwollen.
    Hat das schon mal jemand gehört, mit Frosch oder Kröte und Hund?
  1. Wie gesagt ist der Hund aus Spanien. Wir wollen jetzt eine Untersuchung auf sogenannten Mittelmeer-Krankheiten machen lassen. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht und was genau sollte man untersuchen lassen.

DANKE im voraus
Mariele

Hat das schon mal jemand gehört, mit Frosch oder Kröte und
Hund?

Hallo Mariele,
„Viele Lurche, besonders Kröten, sondern in höchster Gefahr ein Sekret ab, das für Vögel und Säuger in einzelnen Fällen sogar tödlich wirken kann. Hat der Mensch Kontakt mit solchen Sekreten gehabt, wurden bei empfindlicher Haut Juckreiz oder leichtes Brennen bemerkt. Das Menschliche Auge reagiert nach Aufnahme von Drüsensekreten … mit schmerzhaften Entzündungen.“ Fröhlich, G. et al 1987: Schützt Lurche und Kriechtiere. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag Berlin
Hierbei möchte ich noch einmal die „höchste Gefahr“ betonen. Wenn man nur mal eine Kröte anfasst, passiert überhaupt nichts.
Grüße
Ulf

Hallo Ulf,
vielen Dank für Info. Aber kann das denn sein, dass unser Welpe davon so eine Schwellung bekommt und wie lange dauert es bis das wieder weg ist - wir haben einen eingezäunten Garten und da darf der auch alleine laufen, d. h. wir haben alos nichts gesehen. Ich wußte auch nicht, dass Kröten so eine Wirkung haben können!
Nochmals Danke
Mariele

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aber kann das denn sein, dass unser
Welpe davon so eine Schwellung bekommt und wie lange dauert es
bis das wieder weg ist - wir haben einen eingezäunten Garten
und da darf der auch alleine laufen, d. h. wir haben alos
nichts gesehen. Ich wußte auch nicht, dass Kröten so eine
Wirkung haben können!

Hallo Mariele,
es kann es sein, dass dein Hund allergisch reagiert hat und Symptome zeigte, die bei anderen Hunden nicht so stark auftreten.
Es kann auch sein, dass dein Hund nicht der schlauste Vertreter seiner Art ist, und beim ersten unangenehmen Gefühl im Maul die Kröte nicht ausspukte, sondern sie als Kaugummi behandelte.
Normal ist, dass Tiere aus solchen unangenehmen Begegnungen lernen, und später lieber nicht noch einmal zubeißen. Sonst würde man häufiger über Beschwerden hören.
Die Symptome bei deinem Hund müssen aber auch überhaupt nichts mit Kröten zu tun haben.
Kröten wurden nur als eine Möglichkeit angesprochen und diese ist tatsächlich nicht ausgeschlossen. Kröten halten sich bis zu 5 km vom Laichgewässer auf, warum dann nicht auch bei dir.
Grüße
Ulf

Hallo Ulf,
vielen Dank nochmals für die Infos. Wie gesagt unser Hund ist noch Welpe mit ihren 4 Monaten noch lernfähig…
Hast du auch Ahnung zu meiner 2. Frage bzw. „Mittelmeererkranungen“? Der Hund ist über den deutschen Tierschutz nach hier gekommen und die Mutter war angeblich negativ getestet. Wir wollen auf jeden Fall testen lassen, wissen nur noch WAS genau.

Grüße
Mariele

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Hallo Marie!

Unsere Hündin hatte auch einmal einen unerklärlichen Allergie"anfall". Sie war auf einmal einen Morgen komplett „verbeult“, konnte kaum aus den Augen gucken und legte sich absichtlich auf den kalten Terrazzoboden. Unsere Tierärztin meinte, solange sie keine Atemprobleme bekommt ist es nicht lebensbedrohlich, aber eben nicht sehr angenehm (kann ich nachfühlen, bin auch gegen alles mögliche allergisch). Ein gespritztes Antihistaminikum hat dann schnell geholfen. (So wie bei euch.) Und es ist bis heute nicht wieder aufgetreten, wir können uns aber auch nicht wirklich erklären, woran es gelegen haben könnte. Man kann ja allergisch auf so gut wie alles in seiner Umwelt reagieren. Ob man jetzt aufgrunddessen gleich auf Kröten etc schliessen kann, halte ich für fragwürdig.

Zu Deiner zweiten Frage:
Ich habe zwar keine Erfahrungen damit, aber die Babesiose der Hunde („Hundemalaria“) geht laut Wikipedia mit einer Zerstörung der roten Blutzellen und damit einer Blutarmut (Anämie) einher. Dies läßt sich vergleichsweise einfach durch ein Blutbild überprüfen. Ist also für Hund und Halter „relativ“ stressfrei.

Alles Gute

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Hallo Marie!

Unsere Hündin hatte auch einmal einen unerklärlichen
Allergie"anfall". Sie war auf einmal einen Morgen komplett
„verbeult“, konnte kaum aus den Augen gucken und legte sich
absichtlich auf den kalten Terrazzoboden. Unsere Tierärztin
meinte, solange sie keine Atemprobleme bekommt ist es nicht
lebensbedrohlich, aber eben nicht sehr angenehm (kann ich
nachfühlen, bin auch gegen alles mögliche allergisch). Ein
gespritztes Antihistaminikum hat dann schnell geholfen. (So
wie bei euch.) Und es ist bis heute nicht wieder aufgetreten,
wir können uns aber auch nicht wirklich erklären, woran es
gelegen haben könnte. Man kann ja allergisch auf so gut wie
alles in seiner Umwelt reagieren. Ob man jetzt aufgrunddessen
gleich auf Kröten etc schliessen kann, halte ich für
fragwürdig.

Zu Deiner zweiten Frage:
Ich habe zwar keine Erfahrungen damit, aber die Babesiose der
Hunde („Hundemalaria“) geht laut Wikipedia mit einer
Zerstörung der roten Blutzellen und damit einer Blutarmut
(Anämie) einher. Dies läßt sich vergleichsweise einfach durch
ein Blutbild überprüfen. Ist also für Hund und Halter
„relativ“ stressfrei.

Alles Gute

Hallo,
ja bei unserem Hund war es genauso wie Du geschrieben hast.
Ich denke wir werden die Blutuntersuchung nächste Woche machen lassen.
DANKE für Deine Antwort.
Grüße
Mariele

Hallo,
habe gleich zwei Fragen:

  1. Unser 4 Monate alter spanischer Mischlings-Hund bekam
    gestern abend innerhalb von Minuten eine derartige Schwellung
    im Gesicht, auf der Stirn, an der Schnauze und dann am ganzen
    Körper, dass wir sofort den Tierarzt (hatte Gott sei Dank bis
    20.00 Uhr offen) angerufen haben. Sollten sofort kommen, er
    hat ihr eine Spritze gegeben und uns sofort als erstes
    gefragt, ob wir einen Fischteich hätten. Haben wir. Er meinte
    ob wir schon mal Frösche oder Kröten gesehen hätten. In diesem
    Jahr zwar noch nicht aber in den Vorjahren hatten wir mal
    welche - vielleicht sind die ja immer noch -für uns unsichtbar
    versteckt- am Teich. Der Tierarzt sagte, dass wenn die Hunde
    in Kröten, Frösche oder so beißen diese Reaktion ausgelöst
    werden kann. Es könne aber auch sein, dass er in eine Wespe
    oder Biene gebissen hätte. Er hat ihn gründlich untersucht -
    offensichtlich war kein Stich zu sehen.
    Heute morgen ist die Schwellung fast komplett zurückgegangen.
    Man kann die Augen wieder sehen, nur darüber ist es noch ein
    wenig geschwollen.
    Hat das schon mal jemand gehört, mit Frosch oder Kröte und
    Hund?
  1. Wie gesagt ist der Hund aus Spanien. Wir wollen jetzt eine
    Untersuchung auf sogenannten Mittelmeer-Krankheiten machen
    lassen. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht und was genau
    sollte man untersuchen lassen.

DANKE im voraus
Mariele

Hallo Mariele!

Zu den Kröten schließe ich mich den Vorrednern an! Was die „Spanischen Krankheiten“ angeht, reicht es, wenn Du beim Tierarzt sagst, daß Du ihn auf Reisekrankheiten getestet haben möchtest, weil seine Mutter aus Spanien kommt, der TA weiß dann, was zu tun ist. Getestet werden die sgnt. „Reisekrankheiten“, die hier (bisher) nicht vorkommen (leider sind sie durch die Klimaerwärmung bereits auf dem Vormarsch). Die meisten werden von südlichem Klima angepaßten Insekten übertragen. Getestet wird auf Leishmanien, Babesien und ggf. Dirofilarien. Dafür wird ihm Blut abgenommen und in ein spezialisiertes Labor geschickt!
Seid tapfer!
Liebe Grüße

Archie

Hallo Archie,
vielen DANK für die Infos. Habe zwischenzeitlich noch im Internet „gegoogelt“ und ein paar Hinweise gefunden.
Ich hoffe SEHR, dass unsere Kleine keine Mittelmeererkrankungen mitgebracht hat…
DANKE und
liebe Grüße
Mariele

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