Hund bellt - Nachbarn beschweren sich

Folgendes Szenario:

Familie A ist vor 2 Jahren in das Neue Heim eingezogen und ist Besitztümer des neuen Hauses. Mitgebracht hat sie auch einen Hund, der ganjährig draußen ist(Bei kälte oder strum kommt er schonn rein).

Leider ist dieser Mischling aus Jack-Russel- und Foxterrier ein kläffer. Bellt bei fremden Katzen, Gewitter, Vögeln, wenn der Nachbarshund bellt und wenn ihm Langweilig ist.

Jedoch achtet Familie A darauf, dass der Hund ab 22:00 Uhr leise ist. Heute kam Herr B aus einem Nachbarsgrundstück (Die gärten sind schräg gegenüber) und beschwerte sich über das Bellen des Hundes. Herr B drohte damit, die Behörden einzuschalten, wenn der Hund nicht leiser werde.

Die Frage:

Kann das rechtliche schwierigkeiten geben? Der Hund hat keine Hundeschule besucht und ein Anti-Bell-Halsband soll er nicht bekommen(aus Kostengründen und ist glaub ich verboten für Privatpersonen). Der Hund wird am 1.Juni 8 Jahre alt.

Was gibt es für Kostengünstige Möglichkeiten, den Hund aufs Minimumm leiser zu machen? Den Hund reinzubringen ist keine Möglichkeit, da der Hund nicht Stubenrein ist und der Vater es nicht will.

(Der Hund ist angeleint hat angeleint einen Bereich von ca. 25x15 Metern und eine mit Decken gepolsterte und mit Styropor gedämmte 1,5 qm Hütte. Bekommt 2 mal Täglich Futter und geht spätestens jeden 2ten (ca.45min)Tag gassi.

MfG Baris

Hallo,

Jedoch achtet Familie A darauf, dass der Hund ab 22:00 Uhr
leise ist. Heute kam Herr B aus einem Nachbarsgrundstück (Die
gärten sind schräg gegenüber) und beschwerte sich über das
Bellen des Hundes. Herr B drohte damit, die Behörden
einzuschalten, wenn der Hund nicht leiser werde.

-Ein Hund darf zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr früh und mittags zwischen 13 und 15 Uhr gar nicht bellen.
-In den übrigen Zeiten ist es nicht gestattet, wenn das Tier länger als zehn Minuten am Stück bellt.
-Insgesamt darf der Hund über den Tag gerechnet nicht länger als eine halbe Stunde bellen.

Kann das rechtliche schwierigkeiten geben?

Ja

Was gibt es für Kostengünstige Möglichkeiten, den Hund aufs
Minimumm leiser zu machen?
Bekommt 2 mal Täglich Futter und geht spätestens jeden 2ten (
ca.45min)Tag gassi.

Die Jack Russel (-Mixe) die ich kenn sind richtige Powerpackete und gehen mind. (!) 3x am Tag Gassi. Und zwar mit Action! Also Ballspiel etc.
Kein Wunder das diese Exemplar nichts besseres als Kläffen im Kopf hat!
Ein Hund hat leider keinen Knopf zum leiser drehen, da muß man Zeit investieren!

LG

Hallo,

Mitgebracht hat sie auch einen Hund, der ganjährig draußen ist(Bei kälte oder strum kommt er schonn rein).

Wie nett von A!

Leider ist dieser Mischling aus Jack-Russel- und Foxterrier
ein kläffer. Bellt bei fremden Katzen, Gewitter, Vögeln, wenn
der Nachbarshund bellt und wenn ihm Langweilig ist.

Ist ja sonst keiner da, der sich mit ihm beschäftigt!

Jedoch achtet Familie A darauf, dass der Hund ab 22:00 Uhr
leise ist.

Und wie?

Herr B drohte damit, die Behörden einzuschalten, wenn der Hund nicht leiser werde.

Vieleicht auch Behörden einschalten, ohne dass der Hund bellt!!!

Die Frage:
Kann das rechtliche schwierigkeiten geben?

Ja, zumindest der Tierschutz findet sowas nicht toll!

Der Hund hat keine Hundeschule besucht und ein Anti-Bell-Halsband soll er nicht bekommen(aus Kostengründen und ist glaub ich verboten für Privatpersonen). Der Hund wird am 1.Juni 8 Jahre alt.

Ist er überhaupt gewollt??

Was gibt es für Kostengünstige Möglichkeiten, den Hund aufs
Minimumm leiser zu machen?

Einschläfern lassen! Ins Tierheim geben! Dann A und B Ruhe und der Hund auch!

Den Hund reinzubringen ist keine
Möglichkeit, da der Hund nicht Stubenrein ist und der Vater es
nicht will.

Nette Sippe hat der Hund gefunden!

(Der Hund ist angeleint hat angeleint einen Bereich von ca.
25x15 Metern und eine mit Decken gepolsterte und mit Styropor
gedämmte 1,5 qm Hütte. Bekommt 2 mal Täglich Futter und geht
spätestens jeden 2ten (ca.45min)Tag gassi.

Bei der Hunde-Mix-Rasse jeden 2.Tag 45min gassi gehen ist ja schon etwas mehr als wenig!
Da muss sich A nicht wundern, das man rumbellt.

A soll den Hund abgeben, an jemand, der einen Hund nicht nur als Türklingel ansieht!
Ein Hund ist ein Rudeltier und kein Einzelgänger!

VG René

Einerseit bewerte ich es positiv, dass ein Elektroschock-Anti-Bell-Halsband nicht in Erwägung gezogen wurde.
Andererseits wäre in der Realität eine Unterbringung eines solchen Hundes eine Zumutung für das Tier und ein solcher Halter sollte zusehen, dass er das Tier stubenrein bekommt, ihn vernünftig beschäftigt und ihm so ein echtes zu Hause gibt. Dann erübrigen sich auch etwaige rechtliche Bedenken hinsichtlich des Lärmschutzes.

  1. Der Hund hat die meiste Zeit beschäftigung. Wie schon geschrieben, es gibt einen Nachbarshund. Dieser ist Tagsüber draußen(wird halt am Abend reingeholt) und ist Ganztags bei dem Hund.

2.„A“ hat sich weitere Meinungen zu dieser Sache(bei einem Jäger/Hundeschulen-leiter), der selbst mindestens 3 Jagdhunde hat, die 2 mal am Tag für 20 min Rauskommen und ansonsten in ihrem Zwinger verweilen, der selbst gerade mal 2,5 x 2,5 Meter groß ist. Diese Hunde dürfen 3 mal die Woche für eine Halbe Stunde in den Wald und dem Auto hinterher rennen.

Ansonsten dürfen sie mal zur Jagd vereinzelt mit. Das wars. Und Herr „C“ hat wohl Ahnung davon, wie man mit Hunden umzugehen hat. Apropos: Sie schlafen in einer 50cm x 150cm großen kammer auf einem Holzbrett.

Das Einzige was dem Hund fehlt, ist ein wenig Bewegung und vielleicht etwas mehr aufmerksamkeit. Es wird mit dem Hund am Morgen, wenn er gefüttert wird, mindestens 15 minuten gespielt (ebenso wie am Abendessen) Nachmittags (manchmal auch nach dem Abendessen aus Zeitgründen) wird Gassi gegangen.

Diese Angaben jeden 2ten Tag 45 min. waren mindest Angaben. Das heißt es wird schon versucht, mit dem Hund jeden Tag 90-120 Minuten zu laufen. Nur leider lebt A nicht nur für den Hund. A muss auch mal zur Schule und Lernen. Und die Arbeit erledigt sich auch nicht von alleine. Die Zeit die man hat, wird in den Hund investiert. Nur manchmal hat man eben keine Zeit. Und da bleibt das Spielen am Morgen aus(das füttern nicht!). Manchmal muss „A“ auch lernen und das den ganzen Tag über. Da kommt es auch vor, dass „A“ nicht allzu lange oder garnicht Gassi gehen kann.

Das ist keine Zumutung. Urteilt nicht, bevor ihr nicht alles kennt!
Es ging in diesem Thread nicht darum, was die anderen User davon halten. Die Frage war, ob es rechtlich irgendetwas zu befürchten gibt.

Hallo,

2.„A“ hat sich weitere Meinungen zu dieser Sache(bei einem Jäger/Hundeschulen-leiter), der selbst mindestens 3 Jagdhunde hat, die 2 mal am Tag für 20 min Rauskommen und ansonsten in ihrem Zwinger verweilen, der selbst gerade mal 2,5 x 2,5 Meter groß ist. Diese Hunde dürfen 3 mal die Woche für eine Halbe Stunde in den Wald und dem Auto hinterher rennen.

Ist ja auch ein „Hundeleben“

Ansonsten dürfen sie mal zur Jagd vereinzelt mit. Das wars. Und Herr „C“ hat wohl Ahnung davon, wie man mit Hunden umzugehen hat.

Wohl nicht. Eher behandelt C die Tiere wie eine Sache. Ist mMn keine Person, die man um Rat fragen söllte.

Auch ein 8 Jahre alter Hund, lernt noch dazu. Das Bellen kann man ihm auch abgewöhnen. Allerdings erfordert dies mehr als nur 20 Minuten pro Tag.
Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass man nicht das Bellen bestraft, sondern das nicht Bellen lobt.
Die meisten Hundehalter bestrafen, anstatt zu loben!

A söllte hier wahrlich etwas unternehmen, sonst gibt es bestimmt Ärger mit dem Ordnungsamt, wegen dem Bellen.

VG René