Hallo,
wir brauchen dringend Hilfe! Wir haben einen 7 Jahre alten Terrier (Rüde), der vor 3 Wochen operiert wurde, da 5 Blasensteine entfernt werden mussten. Seit dieser Zeit macht er leider sehr häufig den Urin in die Wohnung. Wir haben festgestellt, dass er den Urin nicht halten kann, es ist also auf keinen Fall eine Protesthaltung. Wer hat mit dieser Krankheit, bzw. Operation Erfahrung? Ist es evtl. ein Übergang? Wie können wir ihm und uns helfen? Der Tierarzt sagt, dass er nichts Auffälliges finden kann.
Hallo,
Steine können auch Futterabhängig sein. Als erstes mußt Du die Art des Steins wissen, es gibt verschiedene.
Schau mal hier, auf der Seite ist schon einiges gut erklärt ( finde ich )
http://www.ich-will-futter.de/marengo-60.html
dort steht u.a.
Harnkristalle, Harngriess und Harnsteinbildung
Eine weit verbreitete Folge von Niereninsuffizienzen ist die Bildung von Harnkristallen, Harngriess und/oder Harnsteinen verschiedenster Zusammensetzung wie z.B. Struvitsteine, Zystinsteine, Calciumoxalatsteine, Harnsäure-Uratsteine etc… Harnkristalle, Harngriess und Harnsteine sind Produkte harnpflichtiger Stoffe, insbesondere Mineralstoffe, die nicht ausgeschieden werden konnten. Jedes Harnkristall-, Harngriess- bzw. Harnsteinproblem hat seine Ursache in Nierenfunktionsstörungen. Aus diesem Grund ist in jedem Fall eine Nierendiät angezeigt. Unabhängig davon welche Art Stein vom Körper gebildet wurde, sollte eine grundsätzliche Nierenentlastung stattfinden.
UNd dann die noch:
http://www.kleintiermedizin.ch/hund/harnstein/index…
Alles Gute
Margit
noch zur Inkontinenz:
Wie wurde operiert ? Geschnitten oder durch die Harnröhre endoskopisch ( oder geht das beim HUnd noch nicht ?) geholt ? Ist die Prostata ok ? Könnte noch eine Entzündung vorliegen ? Blasenentzündung ? Wurde der Urin nochmal untersucht ?
Manche geben auch Hunden Kürbiskerne.
Meine Hündin war anfangs nach Kastration etwas undicht, das legte sich aber nach einer Zeit wieder.
Und bei Hündinnen kann man wohl dann auch was mit Hormonen machen.
Eigentlich müßte ja eine Ursache zu finden sein…
Alles Gute
Margit
Meine Antwort klingt wahrscheinlich ärgerlich für Dich, ist aber gut gemeint:
Der Tierarzt, der operierte, der schließlich auch dafür bezahlt wurde, sollte eine Erklärung und Änderung des Problems finden! Operieren ohne Nachsorge ist … nicht gut.
Alles Gute für Euch, Son-ja