Hallo,
in meinen Augen habt ihr ein Dominanzproblem. Der Hund fühlt
sich als
Alphatier. So ist es klar, dass er die Pflicht hat, jeden
Eindringling zu melden. Wenn der Hund schnell lernt, so ist er: auch
intelligent. Er muß viel gefordert werden (evtl
Hundeschule)damit er
mental ausgelastet ist. Du solltest dir ein paar Leckerlis in
die
osentasche stecken. Sobald jemand draußen vorbei läuft, rufst
du den
Hund und gibst ihm ein Leckerli. Du mußt sehr schnell sein und
sofort
reagieren und sehr konsequent sein. Durch das Leckerli lenkst
du ihn
ab und konditionierst ihn auf die Leckerlis bzw. dich. D.h.
wenn du
die Übung eine Zeitlang machst, wird er die Fremden von
draußen mit
Leckerlis verbinden und schon bald sofort zu dir kommen,
anstatt zur
Tür zu rennen. Wenn er die Übung gut macht, reduzierst du
langsam die
Leckerlis und lobst ihn stattdessen ganz arg. Aber ab und zu
muß
immer wieder mal ein Leckerli dabei rausspringen, damit er das
Interesse an seiner neuen Aufgabe nicht verliert. Würde mich
über
eine Rückmeldung in ein zwei Wochen sehr freuen, ob es
geklappt hat.
Tagsüber ist das kein Problem, man sagt ihr „nein“ und ruft sie (Rory, sonst kommt man mit dem Ganzen „der Hund“, „der andere“, etc. durcheinander) und sie hört auf. Nur nachts steht halt nicht immer jemand auf (der Hund ist im Erdgeschoss und darf auch nicht nach oben, die Schalfzimmer in der ersten und zweiten Etage), wenn ich doch runtergehe, hört sie solange auf, bis ich wieder weg bin. Dazu kommt dann auchnoch, dass unser anderer Hund (Kira) wenn gebellt wird mitmacht. Ich werde deinen Vorschlag aber trotzdem mal ausprobieren, wenn sie das Ganze für tagsüber gelernt hat, überträgt sie es ja vielleicht auch auf nachts… Lohnt sich soetwas wie Hundeschule denn auchnoch für einen älteren Hund?
Hi Sky,
Wir haben vor ein paar Wochen
(…)
das einzige Problem ist, er bellt. Jedesmal, wenn jemand an
unserer Haustür vorbeigeht oder -fährt
Nur, wie gewöhnt man dem Tier soetwas ab?
Brauchst du nicht. War bei meinem Hund genau so. Gib ihm Zeit,
bis er den ‚Traffic‘ in eurem Haus kennt, bis er ihm vertraut
ist. Dann hört das Bellen auf.
LG Anja
Einpaar Wochen sind ungefähr 4, indenen sich Rory eigentlich auch schon recht gut eingewöhnt hat. Die ersten Tage hat sie auch nicht gebellt, erst jetzt, wo sich das Ganze normalisiert. Ich habe einfach Angst, dass sie sich, wenn ich nicht bald (zumindest) langsam anfange ihr das Bellen abzugewöhnen, daran gewöhnt. Rory weiß sehr genau, was sie darf und was nicht, und wird dabei (im Allgemeinen) auch von Kira angeleitet, wenn ich ihr jetzt nicht beibringe, dass bellen falsch ist, wie soll sie das dann verstehen?
Wach bleiben und den Hund im AUge behalten. In dem Moment wo
er Interesse an Passanten zeigt, also noch nicht bellt, aber
beriets ansetzt das ultimative NEIN verwenden und ihm klar
machen, dass das nihct erwünscht ist.
…hat zumindest bei unserem dei Anfänge im Keim erstickt.
Bin gespannt, was hier noch für Vorschläge kommen… musste
halt alle mal ausprobieren was dann Wirkung zeigt. ;o)
Werd ich an den Wochenenden mal ausprobieren und ist sicherlich eine der besten Lösungen. Nur in der Woche geht das Ganze nicht, da ich und mein Bruder zur Schule müssen und meine Eltern berufstätig sind.
Hi,
das mit dem „Nein“ kann klappen, aber bei der Hundeschule hab
ich mal gehört, daß man auf keinen Fall laut schimpfen darf,
weil der Hund sonst meine, Frauchen würde „mitbellen“ und
fühle sich dann in seiner Handlung noch bestärkt.
ich mußte das bei meinem Hund zwar nicht ausprobieren; klingt
aber logisch.
LG,
Schnägge
Klappt defintiv (also bei meinen Hunden, für sie ist „nein“ gleich sie haben etwas gfalsch gemacht), es muss bloß jemand da sein, der es sagt, dann hört sogar Rory sofort auf.
Hallo Sky,
ich habe auch zwei Hunde aus Spanien, bis vor einem Jahr auch
Dauerkläffer.
Ich denke das Problem liegt auch an einem anderen Tagesablauf,
zum einen sind die Hunde aus Spanien Straßenhunde die meistens
Abends und Nachts in großen Rudeln umherstreunen. Sie sind auf
sich allein gestellt, müsen sich und ihre Behausung
verteidigen und zum andern hat er sicher noch nicht so viel
von der Außenwelt sprich Staßenverkehr/Passanten mitbekommen.
Das heißt, vor der Haustür tobt das Leben und im Haus ist es
still, das muss er erst einmal verstehn. Tagsüber würde ich
versuchen den Hund so gut wie möglich zu beschäftigen, so dass
er wirklich müde ist. Versuche ein Klickertraining mit ihm zu
machen. Das fördert Aufmerksamkeit auf den „Leitwolf“, eine
Hundeschule oder einen Hundesport würde ich auf jeden Fall mit
ihm machen. Gib dem Hund eine andere Aufgabe als dich Tag und
Nacht zu beschützen. Eine Rappeldose empfehle ich dir für
Abends. Wenn er nach zehn Uhr zu bellen anfängt mit der Dose
(Blechdose mit zB Holzperlen muss ordentlich krach machen)
laut rappeln, er wird sich erschrecken, wenn er dadurch zu
bellen aufhört loben und ihm ein Leckerlie auf seinem
Schlafplatz geben. Mit viel Geduld von beiden Seiten sollte es
in ein paar Wochen geschafft sein.
Das ist logisch. Was genau ist dieses Klickertraining? Das würde ich gerne mal ausprobieren. Kann man statt der Dose (sie ist was laute Geräusche angeht ziemlich ängstlich, wir erziehen auch eher durch die Tonlage als Lautstärke) nicht auch einfach „nein“ sagen? Ich will ja nicht, dass sich der Hund erschreckt, sondern, dass er weiß, dass es falsch ist. Wie kann man den Hund denn beschäftigen? (Also ist schon klar, aber spielen zum Beispiel kann sie ja nicht, wie bringt man ihr das bei? Und spazieren gehen geht auchnicht stundenlang, obwohl Rory wirklich klein ist, hat sie unmengen Ausdauer und „Hundeoma“ Kira (ok ist sie vl nochnicht, aber sie verhält sich so) kommt da einfach nicht mit). Hast du außerdem noch eine Idee, wie man ihr bei Kommandos wie „sitz“ und „platz“ (die kann sie eigentlich) noch „bleib“ beibringt?
Euch allen nochmal vielen Dank, dass ihr euch mit meinem Problem beschäftigt und euch die Mühe eure Tips aufzuschreiben gemacht habt.