Hund der nicht vom Gas runterkommt und schnappt

Hallo!

Was würdet ihr machen?Wir haben 3 Hunde, 2 sind brav und einer, sie ist ein Colliemischung mit der kommen wir überhaupt nicht klar.

Sie ist jetzt fast 2 Jahre alt. In diesen 2 Jahren hat sie schon 2x jemanden angefallen und auch gebissen.

Einmal hat sie meine Freundin komplett grundlos aus heiteren Himmel angeflogen, und einmal als der Nachbar auf seinem Grundstück war, ist sie rüber, so schnell konnt ich gar nicht reagieren und wär ihn angeflogen, hätte der nicht gerade Gras zusammengerecht und ihr den Recher rübergezogen, also er wär sicher auch gebissen worden.

Sie stellt grundsätzlich jeden in unseren Garten und auch wenn wir sie mit haben, andere Menschen in ihren eigenen Gärten.

Auserdem ist sie nicht vom Gas runterzubekommen, man kann sie 100mal Stöckchen holen schicken, sie ist noch immer oben mit dem Gas.

Und was als zweiter sehr schwieriger Punkt noch ist, wenn ich in den Garten geh, springt sie erstens einen immer volle wucht an, da hilft kein Pfotendrücken,kein wegstossen,kein schimpfen einfach nix, sie springt einen grundsätzlich an.

Was derzeit sehr nervt da ich schwanger bin.
Und untern anspringen versucht sie immer irgendwo hinzuschnappen, meist möcht sie ins Gesicht schnappen.

Gestern hat sie mich dermassen fest an der Hand erwischt, das ich heute noch ne geschwollene Hand hab und 3 ihrer Zahnabdrücke an meiner Hand sind.

also dieses schnappen, wenn sie einen erwischt ist schon ein leichtes beissen, und es ist wirklich schmerzhaft.
wobei ich das Gefühl habe, das sie das gar nicht mal böse meint,sondern einfach vor lauter überdrehtheit.

Die anderen zwei Hunde die können im Garten sein, die bleiben da.
Bei ihr muss man immer aufpassen, sie keine Sekunde aus den Augen lassen.

Weil wenn wie es schafft die Fliege zum machen, wie letztens räumt gibts irgendwo ein Hühnerstallmassaker!

Wir haben einen Riesengarten, der leider nicht eingezäunt werden kann, da erstens das Gelände viel zu gross ist und zweitens am Hang liegt.

Unsere Hunde haben aber ein abgetrenntes Gehege wo sie drinnen sind wenn wir nicht da sind.

Was würdet ihr mit so einen Hund machen?Alle die diesen Hund kennen hätten ihn schon längst weggetan!

Es ist halt immer schwierig!

Lg
Dani

Hmmm,

warst Du schon einmal mit dem Hund in einer Hundeschule? Das ist für den Hund aber auch für den Führer sehr lehrreich und erzieherisch. JEDER Hundeführer sollte sie UNBEDINGT duchlaufen. Ich bin sicher, dort (bei einer guten Schule) könnte man das Problem lösen. Es muss nicht unbedingt eine übersteigerte Aggression sein, es könnten durchaus falsche Rangfolgen sein, die sich beim Hund eingeschlichen haben und er versucht, den Pflichten des Rudelführers nachzukommen (sind nur Mutmaßungen).
Also ab zur Hundeschule.

Zum Einzäunen: Mein Garten hat ca 14.000 m2 und auch teils starke Hanglage. Ich habe das Grundstück überwiegend mit Wildschutzzaun ausbruchssicher gemacht (teils in die Erde eingegraben).

Gruss

Iru

ja wir waren schon in einer Hundeschule,nahmen uns sogar privatunterricht für den Hund, es hat nichts gebracht.

So folgt sie ja, sie macht Kommandos, geht brav an der Leine.

Nur sie kommt nicht runter. Eine Frau sagte mal die ein Tierheim leitet, das dieser Hund Hypernervös sei, wies auch Menschen gibt die nervös und überdreht sind.

Sie gab uns Beruhigungstabletten, nur leider auch ganz niedrig dosiert wurde sie dann eine im Wahrsten Sinne des wortes eine Schlaftablette.

Also hörten wir damit wieder auf.

Ich bin auch jetzt wieder mit den Hunden im Garten, angefangen damit das man sowiso immer ausschaut wie sau, weil sie einen einfach ständig anspringt, und das nicht mit Gefühl, ist sie einfach wie aufgezogen.

Nur am springen,hecheln, herumlaufen wie ne irre,also bei einem Menschen würde man sagen er hat ADHS.

So wie du schreibst…
auch hallo,

Was würdet ihr machen?Wir haben 3 Hunde, 2 sind brav und
einer, sie ist ein Colliemischung mit der kommen wir überhaupt
nicht klar.

2 sind so, wie es euch passt und der andere macht Probleme, weil er sich nicht einfach so verhält, wie ihr euch das denkt!

Auserdem ist sie nicht vom Gas runterzubekommen, man kann sie
100mal Stöckchen holen schicken, sie ist noch immer oben mit
dem Gas.

was heißt das, sie ist „oben“ mit dem Gras??

Und was als zweiter sehr schwieriger Punkt noch ist, wenn ich
in den Garten geh, springt sie erstens einen immer volle wucht
an, da hilft kein Pfotendrücken,kein wegstossen,kein schimpfen
einfach nix, sie springt einen grundsätzlich an.

dafür kann es zig Gründe geben, angefangen von Dominanz, purer Freude, Überdrehtheit, Aufmerksamkeitsdefizit…

Was derzeit sehr nervt da ich schwanger bin.

nervt. Das ist das richtige Wort. Sie NERVT euch, weil ihr euch keine Mühe gebt, ihr habt momentan (was auch verständlich ist)andere Sorgen und wollt euch nicht noch mit einem Problemhund auseinander setzen. Bei den anderen Hunden klappt schließlich auch alles.

Unsere Hunde haben aber ein abgetrenntes Gehege wo sie drinnen
sind wenn wir nicht da sind.

Was würdet ihr mit so einen Hund machen?Alle die diesen Hund
kennen hätten ihn schon längst weggetan!

Es ist halt immer schwierig!

eigentlich nicht. Endweder ich habe einen Hund, mit dem ich mich beschäftige…damit ist nicht gemeint, Tür auf und die Hunde rennen in den riesigen Garten. Sondern richtig beschäftigen. Sorry wenn ich nichts schreibe, was du gern lesen würdest, aber ich denke, wenn ihr den Hund nicht liebt, wäre er unter Umständen wirklich woanders besser aufgehoben!

Stell dir mal vor, was ist, wenn das Kind da ist. Das ist eine absolute Gefahr, die weder du noch der Hund einschätzen könnt!!! Macht euch also schleunigst Gedanken, ob ihr ihn wirlich weggeben wollt oder ERNSTHAFT MIT dem Hund arbeiten wollt. Geht ehrlich in euch und überdenkt die jetzige Situation. Der Hund ist nicht von Grund auf böse, er reagiert und handelt, wie er denkt, dass es von ihm erwartet wird, bzw. wobei er die meiste Aufmerksamkeit bekommt…

Viel Glück!

Hallo,
da habt Ihr einen Hund „erwischt“, der sehr temperamentvoll ist und sich nicht leicht einordnet.
Da muß ich Claudia recht geben, da hilft nur ARBEITEN, und das nicht wenig. Es gibt da keine Schnelllösung, und kurz vor der Geburt eines Kindes eh nicht.
Also etweder Ihr nimmt euch die Zeit trotzdem, geht nochmal in die Schule, beschäftigt Euch intensiv mit ihr, oder man sucht dem Hund wirklich einen neuen Wirkungskreis, in dem er evtl auch Einzelhund ist und die Besitzer richtig viel Zeit für sie haben.

Viele Grüsse
Jana

da hast du wohl recht
ich weiss von dem der damals die Hundewelben abgab, das kein einziger, auser unserer noch lebt von diesem Wurf. Alle die solch einen Hund von diesem Wurf zu sich genommen hatten, waren verhaltensauffählig und haben ein oder mehrmals gebissen, so das sie vermutlich eingeschläfert wurden.Und man muss bedenken die Hunde aus diesem Wurf werden im November erst 2J!

Es ist halt so, Hund ist kein Mensch. Und wir sind mit ihm mehrmals bei einer Hundetrainerin gewesen, wir gehen spazieren, nehmen sie in den Urlaub mit, ja sogar zum schwimmen kann sie gehen,weil wir nen kleinen Weiher wissen wo sie reindarf.

Nur wie du sagtest, wir haben einen temperamentvollen Hund erwischt, der von den Genen her wohl auch nicht gerade die beste Auswahl war.

Auch Hunde können Phsychoticks haben und kein Mensch weiss wo sie herkommen.

Wir bekammen den Hund mit 9 Wochen, und wo wir ihn herhaben da glaub ich eigentlich schon das er ein schönes Dasein hatte, in seiner frühen Welpenzeit.

Nur bei diesem Hund hilft kein schimpfen, kein nein, kein gar nix. Sie stellt sich sogar hin, hebt die Nase senkrecht und bellte wuuuuuuuu.
So ungefähr wie wenn sie mich zur Sau machen will, weil ich die Frechheit besitze sie zu masriegeln!

Und jetzt schwanger oder nicht(bis auf das anspringen)muss ich sagen, das ich nicht weiss wann sie das nächste mal versucht wieder zu beissen.

Vielleicht fliegt sie nächstes mal meine Schwester an, einfach so, kein Hund ist durchschaubar.
Aber manche Hunde haben ein dermassen hohes Gefahrenpotential in sich, das man sich schon fragen muss wer kommt zu erst, der Hund oder der Mensch.

In Tierheimen werden Hunde die den Verhaltenstest nicht bestehen eingeschläfert, das zu recht finde ich!

Jetzt werden wieder tausend Aufschreie kommen, aber das ist meine Meinung!

Eigentlich sagte ich immer wenn ein Hund einmal beisst gehört er sofort weg, weil eine gewisse Hemmschwelle überwunden worden ist.
Jetzt hat sie einmal gebissen, und beim zweiten mal konnte es grad noch verhindert werden.

Also wieviele solche Attaken(die auch mal ganz böse ausgehen könne) sollte man als verantwortungsvoller Hundebesitzer noch abwarten?

1 „Gefällt mir“

was willst du von uns hören?
Nachdem ich deinen Beitrag unten gelesen habe, frage ich mich, was du nun mit deiner Fragestellung bezwecken möchtest?

Du hast dich doch scheibar schon entschieden. Da ist Null Gefühl und Liebe, was dich mit dem Hund verbindet. Statt dessen schreibst du, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder zubeißt. Du WILLST dich nicht mit dem Hund auseinandersetzen, er passt nicht und gut.

Also tu das einzig richtige und versuche ihn irgendwo hinzubringen, wo er umsorgt wird und eventuell die Chance erhält, erzogen zu werden.

Schreib nicht immer „alle anderen hätten längst“… und „wir haben alles versucht“… NEIN. Steh zu deinem Entschluss, der wahrscheinlich eh schon getroffen wurde und tu dem Hund (und euch) etwas gutes. Ich finde das so schade und wenn ich deine Zeilen lese, werd ich wirklich sauer.

Der Hund kann einfach nichts für sein Verhalten. Aber ihr könnt handeln! Also überlege nicht, wann die „Gefahr“ wieder zu schlägt und ermögliche ihm eine „gerechte“ Haltung.

Grüße

Das sagt alles…

In Tierheimen werden Hunde die den Verhaltenstest nicht
bestehen eingeschläfert, das zu recht finde ich!

woher nimmst du solche Behauptungen?

Eigentlich sagte ich immer wenn ein Hund einmal beisst gehört
er sofort weg, weil eine gewisse Hemmschwelle überwunden
worden ist.

aha

Also wieviele solche Attaken(die auch mal ganz böse ausgehen
könne) sollte man als verantwortungsvoller Hundebesitzer noch
abwarten?

das ist doch pure Ironie… verantwortungsvolle Hundebesitzer setzen sich mit dem Hund auseinander und suchen die Fehler BEI SICH und nicht ausschließlich beim Hund! Erwartest du, dass jemand schreibt: Noch 2x beißen und dann würde ich ihn weggeben???

Ich habe wirklich kein Verständnis.

3 „Gefällt mir“

einen temperamentvollen Hund erwischt, der von den Genen her wohl
auch nicht gerade die beste Auswahl war.

Temperament beim Hund ist KEIN FEHLER. Es ist einfach nur eine Besonderheit des Charakters.
Die Beisserei ist eine Folge von Inkopartibilität zwischen Euch und der Hündin, nichts weiter.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie bei einem Erfahrenen Hundemenschen in einer Woche zu einer ausgeglichenen, führigen Hündin wird. :wink: Das ist kein Witz )

Eine meiner Hündinnen ist extrem temperamentvoll, ich habe kein Problem mit ihr, mir stellen sich aber die Haare im Nacken, wenn ich denke, was mit ihr wäre, käme sie, zum Bespiel, in die Hände meiner Eltern. :smile: Man muß es können so einem Hund Grenzen zu setzen und ihn genug geistig zu fordern. Das kann nicht jeder.

kein Hund ist durchschaubar.

Alle Hunde sind durchschaubar. Eure auch.

Eigentlich sagte ich immer wenn ein Hund einmal beisst gehört er
sofort weg, weil eine gewisse Hemmschwelle überwunden worden ist.

Das ist ein Märchen aus der Reihe, „Bloß kein rohes Fleisch mir Blut geben, weil die dann aufn Geschmack kommen zu töten“

Also wieviele solche Attaken(die auch mal ganz böse ausgehen könne)
sollte man als verantwortungsvoller Hundebesitzer noch abwarten?

Gar keine. Wenn Ihr glaubt, Ihr habt alles probiert, aus diesem Hund was zu machen- Gibt ihn weg. Es ist besser für alle. Für den Hund auch, auf jeden Fall.

1 „Gefällt mir“

Hallo Daniela,
nach Deiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass Dein Hund (nicht etwa Border-Collie-Mix?) geistig und körperlich total unausgelastet ist und ausserdem seine Grenzen nicht kennt.

Sie ist jetzt fast 2 Jahre alt. In diesen 2 Jahren hat sie
schon 2x jemanden angefallen und auch gebissen.

Ganz wichtig für solche Hunde ist eine klare Linie in der Erziehung. Hunde, die jeden Tag ihre Grenzen austesten, müssen auch jeden Tag aufs neue gezeigt bekommen, wie weit sie gehen dürfen.
Wichtig ist auch, diese Hunde nicht zu sehr zu puschen. Wer denkt, so einen Hund mit ständigem Stöckchenwerfen, Radfahren und Dauerlauf ruhig zu bekommen, der irrt. Dabei ist es, wie bei einem Leistungssportler. Er bekommt immer mehr Kondition und verlangt immer mehr Aufmerksamkeit.
Baue einfach immer wieder Aufgaben ein, bei denen er seinen Kopf gebrauchen kann. Z.B. Sachen verstecken, die er suchen muss, Fribee werfen, aber so, dass er sie auffangen kann, im Wald, dem Hund befehlen sitzen zu bleiben und sich selber verstecken, bis der Hund Dich gefunden hat.Immer wieder Kommandos einbauen, die ihn dazu bringen, sich unterzuordnen und Dich als Chef anzusehen.
Wenn Du ihn noch unter Kontolle kriegen willst, musst Du konsequent sein, ansonsten hilft wirklich nur noch abgeben. VG Renate

also wenn ich meinen Hund nicht mögen würde, dann hätte ich ihn wahrscheinlich schon längst nicht mehr nachdem was schon alles vorgefallen ist.

Einschlieslich den 12 toten Hühnern die ich bezahlen musste von letztens.

Aber es gibt da Meinungen die weit auseinander gehen.

Ich habe nichts von „mögen“ gesagt. Nur dass wenn man nach 2 Jahren keinen „Schlüssel“ zum Hund gefunden hat, ist es besser für alle ihn in andere Hände zu geben. Liebe allein ist machmal nicht genug. Gilt übrigens nicht nur für Hund-Mensch Beziehung :wink:)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auserdem ist sie nicht vom Gas runterzubekommen, man kann sie
100mal Stöckchen holen schicken, sie ist noch immer oben mit
dem Gas.

Hallo, Daniela,

stell doch mal auf ein anderes Rauschmittel für Deinen Hund um, wenn er so auf „Gas“ steht und nicht „runterzubekommen“ ist.

Was für ein Gas ist das denn? Aus der Gasflasche für den Camping- Kocher?

Gruß:
Manni

In Tierheimen werden Hunde die den Verhaltenstest nicht
bestehen eingeschläfert, das zu recht finde ich!

Vll liegt es nicht einmal am Hund, ich denke WIR Menschen erziehen die Tiere, und dann töten wir unsere Kreationen, weil wir sie falsch erzogen haben?
Kannst im entferntesten mit einem Kind vergleichen, wenn ein kind ein anderes schlägt setzt man sich auch damit auseinander und schläfert es nicht ein, hart gesagt!(wie gesagt im entferntesten, nicht das du dich beleidigt fühlst)

Jetzt werden wieder tausend Aufschreie kommen, aber das ist
meine Meinung!

dafür ist man hier!

Eigentlich sagte ich immer wenn ein Hund einmal beisst gehört
er sofort weg, weil eine gewisse Hemmschwelle überwunden
worden ist.

stimmt auch, aber der fehler liegt eindeutig nicht am hund, weil der hund instinktmäßig handelt und nicht aus reiner bosheit!

Also wieviele solche Attaken(die auch mal ganz böse ausgehen
könne) sollte man als verantwortungsvoller Hundebesitzer noch
abwarten?

verantwortungsvoll heißt, dass man das problem angeht und nicht abschiebt um ein größeres zu machen!das nenn ich verantwortung
Meine meinung :wink:

Hi

Anders als so gewisse Leute hier seh ich schon das du dir Gedanken um den Hund machst. Sonst hättest du dir hier nicht die Mühe gemacht zu posten und auch noch auf so unmögliche Antworten zu antworten. Und nen Hundetrainer holt sich auch keiner ins Haus der weder Verantwortungsbewusstsein noch „Liebe“ für’s Tier besitzt.

Was sich aber trotzdem herauskristallisiert hat, das du den Hund wohl abgeben solltest.

Wenn das Kind erstmal da ist hast du noch weniger Zeit und außerdem ist ein freilaufender hyperaktiver Hund auch gefährlich für’s Kind.
Wegsperren hilft dem Hund dann auch nicht, es schadet ihm mehr.

Wenn du den Hund nicht aufgeben willst dann brauchst du professionelle Hilfe die erstens den Hund kennen lernt, eure Wohnsituation und auch das ganze Umfeld (inkl. der zwei anderen Hunde und deren Verhalten), dein/euer Verhalten und den Tagesablauf und zweitens mit dir/euch (wirst dich ja wohl nicht allein um 3 Hunde kümmern + Baby) bis zum Ende geht.
Gibt auch Trainer die den Hund erst bei sich auf nehmen wenn er schon zu vermurkst ist, bzw. dich die Aufgaben überfordern. Später muss er aber trotzdem wieder in den Haushalt eingebunden werden.

Das kostet Geld und wichtiger: viel Zeit, Kompetenz und Konsequenz, bes. bei einem überaktiven Hund. Und das sein ganzes Leben lang. Ist bei hyperaktiven Menschen nicht anders.

Wenn du die Zeit nicht hast (was ich mir mit Baby nicht vorstellen kann) dann bring ihn ins Tierheim inkl. seiner Lebensgeschichte, damit die ein geeignetes Herrchen finden.

Auch wenn dir der Gedanke nicht gefallen mag, siehst ja selbst ein das es so nicht weitergehen kann.

So rein aus Neugier, wie verhält sich der Hund dann den anderen beiden Hunden gegenüber und wie verhalten die sich dem gegenüber?
So’n junger aktiver Hund müsste die anderen beiden ja auch auf Trab halten.

MfG
Lilly

Hallo,

mich stört an deinem Posting eigentlich nur eine Sache:

Wenn du die Zeit nicht hast (was ich mir mit Baby nicht
vorstellen kann) dann bring ihn ins Tierheim inkl. seiner
Lebensgeschichte, damit die ein geeignetes Herrchen finden.

Tierheim: find ich die schlechteste Lösung weil: ab in den Käfig, Lebensgeschichte? werden die zwar zuhören aber ich würde verdammt viel darauf wetten, dass der Hund dann als total lieb wieder neu vermittelt wird und das geht dann vielleicht eine kurze Zeit gut und dann ist das arme Tier wieder im Tierheim usw. usw. usw.

dann lieber mit dem Tierschutz sprechen, dass darüber eine geeignete Vermittlung an entsprechend erfahrene Hundehalter erfolgt, die ggfl. auch einen Hundetrainer dazuholen.

Grundsätzlich wäre es natürlich besser, man würde eine Lösung finden, bei der das Tier dort bleiben kann, wo es ist. Aber da sind wir ja einer Meinung.

Viele Grüße
Yvonne

MfG
Lilly

danke für deine nette Antwort!Ja man bekommt teilweise echt komische antworten,naja auch egal!

Also alle drei Hunde verstehen sich sehr gut miteinander!und ich mag meinen Hund auch nicht weggeben, weil das würd mir echt schwer fallen trotz seiner Macken!

Ich hab jetzt seit ein paar Tagen einen Trick angewendet, jedes mal wenn sie mich anspringt, bekommt sie einen Bock mit dem Knie von mir, und siehe da heute hat sie mich das erste mal nicht angesprungen!

Jetzt werden wieder tausende aufschrein! Aber wenn sie mich anspringt hebe ich das Knie, und sie springt mir voll aufs Knie was ernatürlich auch weh tut.

Heute hat sie mich nicht angesprungen, hat zwar trotzem einen Springtanz verbracht, aber nicht gegen mich!

Und wir hatten immer schon Hunde, auch als ich ein Kind war, und die Hunde waren immer brave Hunde wo es wirklich nie was abgegeben hat.

Und wenn manche schreiben das immer der Besitzer schuld ist, so kann ich das nicht stehen lassen, weil wie beim Mensch gibts auch Hunde die nicht sauber sind, und den Tick haben.Da kann man dann grübeln was man will, Fakt ist sie haben ihn.

Und wies hier scheint steht bei manchen der Hund über dem Menschen. Und die würden warscheinlich auch nach 10 Bissen und schwersten Attacken gegen Menschen noch sagen so ein Hund ist Therapierbar!

Aber ich trau mir hier schon gar nix mehr schreiben, weil wenns um Tiere geht, dann naja du siehst eh teilweise die Antworten!

Das aber jedes Jahr tausende Kinder abgetrieben werden, da kräht kein Hahn danach!

Sollte man sich auch mal überlegen!

Aber nochmals Danke, dein Email war echt nett!

LG
Dani

Hallo!

2 sind brav

Wie alt, Geschlecht, Rasse?
In welcher Reihenfolge habt ihr sie bei euch aufgenommen?

einer, sie ist ein Colliemischung

Was für ein Collie? Was war noch dabei - falls bekannt?

Sie ist jetzt fast 2 Jahre alt. In diesen 2 Jahren hat sie
schon 2x jemanden angefallen und auch gebissen.

Einmal hat sie meine Freundin komplett grundlos aus heiteren
Himmel angeflogen

Komplett grundlos und aus heiterem Himmel greift kein Hund an.
Was ist dem den Vorausgegangen? Wo war der Hund, wo deine Freundin, usw.?

und einmal als der Nachbar auf seinem
Grundstück war, ist sie rüber, so schnell konnt ich gar nicht
reagieren und wär ihn angeflogen, hätte der nicht gerade Gras
zusammengerecht und ihr den Recher rübergezogen, also er wär
sicher auch gebissen worden.

Hat sie was gegen Männer (schlechte Erfahrungen), oder speziell gegen diesen Nachbarn? Ist da mal was vorgefallen?
Wie ersichtlich ist die Grundstücksgrenze - für den Hund?
Wie hat sie sich danach verhalten? Wie verhält sie sich seit dem Vorfall dem Nachbarn gegenüber?

Sie stellt grundsätzlich jeden in unseren Garten und auch wenn
wir sie mit haben, andere Menschen in ihren eigenen Gärten.

Wie sieht das genau aus? Wie verhält sich der Hund? Wie verhaltet ihr euch dem Hund gegenüber?

Auserdem ist sie nicht vom Gas runterzubekommen, man kann sie
100mal Stöckchen holen schicken, sie ist noch immer oben mit
dem Gas.

Wie oft am Tag und wie lange geht ihr mit ihr spazieren? Beschäftigt ihr sie geistig?
Ich würde es vielleicht auch mal mit einer Futter probieren, das einen niedrigeren Proteinwert (am besten um die 20% oder sogar noch drunter) hat.

Und was als zweiter sehr schwieriger Punkt noch ist, wenn ich
in den Garten geh, springt sie erstens einen immer volle wucht
an, da hilft kein Pfotendrücken,kein wegstossen,kein schimpfen
einfach nix, sie springt einen grundsätzlich an.

Das macht grundsätzlich jeder Hund, oder würde machen, wenn man es ihm nicht anders beigebracht hat.
Am besten du probierst es mal mit einer Ersatzhandlung, schick sie sofort in’s „Sitz“ und lob sie dann ruhig (!), evtl. mit einem Leckerlie. Begrüßen kann man auch im Sitzen gut.
Das Ganze wirkt natürlich nur, wenn der Hund ansonsten gut körperlich und geistig ausgelastet ist.

Was derzeit sehr nervt da ich schwanger bin.
Und untern anspringen versucht sie immer irgendwo
hinzuschnappen, meist möcht sie ins Gesicht schnappen.

Das ist überschwengliches Begrüßen, wie gesagt, versuch’s mit einem alternativen Befehl.

Gestern hat sie mich dermassen fest an der Hand erwischt, das
ich heute noch ne geschwollene Hand hab und 3 ihrer
Zahnabdrücke an meiner Hand sind.

Wie es aussieht, habt ihr die Beißhemmung nicht richtig vermittelt. Also müsst ihr das jetzt sofort nachholen. Jedes Mal wenn sie jemand in ihrem Überschwang böse zwickt oder beißt, kurz jämmerlich „aufjaulen“ (ja, das können auch wir Menschen), dann umdrehen und beleidigt weggehen. Nach ein paar Minuten erst wieder kommen, wenn sie wieder so grob ist, das Ganze wiederholen. So lange bis sie gecheckt hat, wenn ich grob bin, bleibt keiner da, also muss ich mich ordentlich benehmen.
Wenn ihr das konsequent durchzieht, lernt sie das relativ schnell.

Die anderen zwei Hunde die können im Garten sein, die bleiben
da.
Bei ihr muss man immer aufpassen, sie keine Sekunde aus den
Augen lassen.

So wie es sich anhört, ist ihr schlicht und einfach langweilig. Also - ihr müsst den Hund besser auslasten! Mit richtiger, körperlicher Bewegung und zusätzlichem Denksport!

Weil wenn wie es schafft die Fliege zum machen, wie letztens
räumt gibts irgendwo ein Hühnerstallmassaker!

Die ließe sich nur durch einen Zaun verhindern. Und dem Grundgehorsam, wenn sie frei läuft (da wird ja wohl immer jemand von euch mit dabei sein, oder?). Sollte der Grundgehorsam generell noch nicht klappen, würd ich (wieder?) zu 'ner Hundeschule gehen oder zumindest regelmässig und konsequent zu Hause am Gehorsam arbeiten.

Wir haben einen Riesengarten, der leider nicht eingezäunt
werden kann, da erstens das Gelände viel zu gross ist und
zweitens am Hang liegt.

Es gibt Mittel und Wege, um auch das zu bewältigen. Man muss nur wollen.

Unsere Hunde haben aber ein abgetrenntes Gehege wo sie drinnen
sind wenn wir nicht da sind.

Dürfen die Hunde in’s Haus`
Wie groß ist dieses abgetrennte Gehege?

Was würdet ihr mit so einen Hund machen?

Entweder: Zeit, Mühe und Kosten für einen privaten Hundetrainer aufwenden. Sucht euch einen Guten, dieses Problem ist nicht so schlimm, schon gar nicht unlösbar.
Ansonsten: besorgt euch gute Fachliteratur und geht zumindest in eine kompetente Hundeschule.

Alle die diesen Hund
kennen hätten ihn schon längst weggetan!

Nun, dann kennen ihn nur fachUNkundige Menschen. Dieses Problem, das ihr mit der Hündin habt, sehe ich im Monat einmal in unserer Hundeschule. Mit konsequentem Training und einem kompetenten Trainer bekommt man das Verhalten innerhalb kürzester Zeit in den Griff.
Also keine Ausreden, bitte. Der Wille muss da sein - dann gehts.

Es ist halt immer schwierig!

Nur wenn man es sich schwierig macht.

Lg
Dani

Grüße!
Sandra

Nix…
…für Ungut liebe Dani,

ich kann Deinen Unmut stellenweise verstehen, aber das Abtreibungsthema und Tierhaltung so direkt auf eine Ebene zu bringen, ist weniger produktiv. Und der Aufschrei bei Kindesmisshandlung / -vernachlässigung wäre bei jedem hier sicherlich genau so groß.

Aber wenn Du schon den Vergleich „Mensch / Tier“ anführst: In meinem Verwandtschaftskreis gibt es z.B. einen „hyperaktiven“ 17-Jährigen (der mit dem Messer auf seine Familie losgegangen ist), der jetzt nach Therapie in einer betreuten Wohngruppe untergekommen ist (mit nur reglementierten Kontakt zur Familie) - und ihm geht es besser als je zuvor und schaut zuversichtlich in die Zukunft, was er innerhalb der Familie nie geschafft hätte - da er nicht „passte“!!! Er bekommt Aufmerksamkeit, Anerkennung, aber auch klar definierte Aufgaben und Regeln, die er zu befolgen hat - alles, was ihm zuvor gefehlt hat.

Ergo: Die Verantwortung und Liebe sollte immer so weit gehen, auch loslassen zu können - jedenfalls, wenn man merkt, dass man nicht nur sich, sondern auch dem anderen keinen Gefallen mehr tun kann.

Viele Grüße

Kathleen

3 „Gefällt mir“

Dafür ist das hier ein Forum
Hallo Daniela,

danke für deine nette Antwort!Ja man bekommt teilweise echt
komische antworten,naja auch egal!

aber wenn du ein Thema startest, dann musst du doch damit rechnen, dass die Meinungen auseinander gehen bzw. nicht jeder die „in deinen Augen“ richtigen Worte findet, oder?

Und wenn manche schreiben das immer der Besitzer schuld ist,
so kann ich das nicht stehen lassen, weil wie beim Mensch
gibts auch Hunde die nicht sauber sind, und den Tick haben.Da
kann man dann grübeln was man will, Fakt ist sie haben ihn.

es liegt zumindest bei 90% beim Hundebesitzer, natürlich gebe ich dir recht, und es gibt Hunde, die sind „regelbar“ und erziehbar und bei anderen gestaltet es sich um einiges schwieriger.

Aber ich trau mir hier schon gar nix mehr schreiben, weil
wenns um Tiere geht, dann naja du siehst eh teilweise die
Antworten!

tu dir doch mal selber nicht so leid und mach nicht dicht! Hier will dich niemand verurteilen, aber in einem Forum treffen nun mal kontroverse Meinungen aufeinander, das muss man einfach aushalten können.

Ich kenne dich persönlich nicht. Aber so wie du schreibst, entsteht eben gerade bei diesem Thema eine Meinung bei mir. Und wenn ich dich damit verletzt habe-sorry. Aber bei mir enstand der Eindruck, du suchst Bestätigung dafür, dass du die Hündin abgeben „darfst“, weil der Fehler schließlich nicht bei dir liegt sondern bei diesem untherapierbaren Hund!

Du musst die Situation jedoch rein sachlich betrachten. Sie hat schon paar Mal zugeschnappt, bei einer Hundetrainerin wart ihr schon, du bist schwanger und KANNST dich zukünftig gar nicht in dem Umfang kümmern, wie du müsstest. Also musst du eine Entscheidung treffen, auch wenn es nicht einfach ist. Für den Hund ist es jedoch besser, zu jemandem zu kommen, der die nötige Zeit und den „Biss“ hat, ihn in gewisse Bahnen zu lenken. Sie das nicht wieder als Abwertung deiner Person! Du hast zwei andere Hunde und da hast du wohl alles richtig gemacht. Der Mensch kann aber eben auch nicht immer alles. Also steh dazu.

Viele Grüße

4 „Gefällt mir“