Hallo!
Meiner Mutter hat vor zwei Wochen einen Harzer Fuchs bekommen.
Die Hündin ist ein halbes Jahr alt, und hat total Angst vor Männern.
Dies äußert sich durch Anbellen und Anknurren.
Wenn Sie nicht an der Leine ist geht das aber besser.
Zu meinen kleinen Geschwistern und zu meiner Mutter ist Sie total zutraulich.
Ich nehme ganz stark an, dass Sie vom Vorbesitzer (verstorben) geschlagen und getreten wurde.
Meine Frage: Kann man dem Hund diese Angst nehmen und wenn ja wie?
Danke im Voraus für Antworten!
Hallo,
so eine Angst besiegt man nur durch ständiges Loben und positive Bestätigung.
Wir arbeiten gerade zusammen mit einer Hundetrainerin an der Angst unseres Rüden. Er bellt ohne ersichtlichen Grund Menschen an. Jeden Alters, egal ob Frau oder Mann.
Vielleicht zeigt deine Mutter aber auch eine große Unsicherheit und die Hündin denkt, sie müsse deine Mutter beschützen?!
Hat die Hündin eine engere Auswahl an Männern die sie anbellt oder bellt sie ALLE Männer an?
lg, Coolcat
Naja beschützen will Sie meine Mutter auf alle Fälle - ist ja auch ein Hütehund, Unsicherheit zeigt meine Mutter ein wenig, weil Sie Angst hat, dass der Hund irgendwie mal zuschnappt.
Ständigen Kontakt hat der Hund zum Mann meiner Mutter, und der weiß nicht so recht wie er damit umgehen soll.
Zu mir leider nicht, da ich nicht bei meiner Mutter wohne.
Ich war gestern bei Ihr, und wir waren dann mit dem Hund spazieren und da gab es keine Probleme, erst als Sie wieder an der Leine war.
Prinzipiell bellt der Hund alle Männer an.
Leider hab ich nicht die Möglichkeit oft zu meiner Mutter zu fahren und um mich mit dem Hund zu beschäftigen…
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Hi
Zumindest sollte deine Mutter nicht den Fehler machen Angstverhalten zu bestätigen (durch gutes Zureden/Trösten/Streicheln/Füttern) oder zu bestrafen.
Der Mann sollte den Hund füttern damit der Hund positives mit ihm verknüpft.
MfG
Lilly
Servus,
ich hatte das Problem auch mit meinem (nun nicht mehr so neuen) LAH aus dem Tierschutzhaus und meinem LAP (*g*)
Mein Kuvacs war von Beginn an äußerst zutraulich und anschmiegsam zu Frauen, kaum waren Männer da (vor allem mein Freund) gebärdete er sich wie verrückt, bellte aggressiv, knurrte und zeigte alle Anzeichen von Angstagression.
Wir haben das gemeinsam „bekämpft“, indem ich mich mit meinem Freund z.B. irgendwo hingesetzt habe (möglichst nahe beieinander und „vertraut“ - der Hund sollte merken, dass ich keine Angst vor „dem Mann“ habe) und wir so getan haben, wie wenn wir den Hund nicht beachteten - mit Leckerli in der Tasche. Kam er dann an (am Anfang mit eingezogenem Schwanz und fast kriechend…der arme Kerl), bekam er die Nascherei einmal von mir, dann von meinem Freund angeboten. Nach einiger Zeit nahm er es auch von ihm. (trotz aller Angst doch ein bestechliches Kerlchen…*lach*)
Ist mein Freund nach Hause gekommen, war immer Riesenspektakel - der Hund hat sich vor ihm verkrochen und dann aus sicherer Entfernung Zähne gefletscht, etc.
Abhilfe: zunächst Nichtbeachtung - bei gleichzeitiger genauer Beobachtung des Hundes. Neugierig sind sie ja schon auch…irgendwann kam er dann doch an…und das war der Ansatzpunkt: dann gab es Lob, aber vor allem goodies.
Die andere Bestechlichkeit war Gassigehen: das war so verlockend, dass er doch auch mit meinem Freund gegangen ist. Beim Anleinen Knurren und Bellen…aber wenn das geschafft war, dann überwog die Freude.
Nach etwa 3 Monaten war die Angst vor meinem Freund weg, die Angst vor fremden Männern blieb noch viel länger.
Abhilfe: bei Begegnungen den Hund absitzen lassen, den fremden Mann herankommen lassen, ihn schon von weitem ansprechen und weiterreden…so ruhig, wie möglich, den Hund dabei beruhigend berühren, ev. Leckerli, dreht er durch, den Versuch abbrechen…und beim nächsten Mal wieder versuchen.
Nach einem Jahr war auch das geschafft, mittlerweile ist er zu allen Menschen gleich freundlich und agressionslos.
Üben mit für den Hund fremden Männern, die keine Angst vor Hunden haben - Agression nicht beachten!! Die Wahrscheinlichkeit, dass er wirklich was „tut“, ist relativ gering.
Ist das „Agressionsobjekt“ angeleint bewältigt, das selbe Prozedere ohne Leine abspulen.
und vor allem: Geduld…ein Desensibilisierungsprozess kann monatelang dauern!
Viel Erfolg und Gruß, jenny
hi,
sowas hab ich auch schon erlebt.
auf dem reiterhof,wo mein pferd steht,sind zwei deutsche doggen.das männchen hat angst vor meinem freund.das äußert sich so: -mein freund geht ganz normal mit mir in den hof -beide hunde kommen zu uns -von mir lassen sich beide gern streicheln,aber das männchen bällt meinen freund an und hat den schwanz eingezogen -am schlimmsten ist es,wenn mein freund mit dem hund allein ist -er sitzt ganz normal auf dem stuhl und der hund beobachtet ihn genau,wenn mein freund sich nur ein wenig rührt,bellt und knurrt er ihn an…
sehr seltsam
Hallo!
Das Problem kenn ich auch. Wir gehen in die Hundeschule wo er kommischer weise keinen Mann anbellt, obwohl da nur Männer als Ausbilder sind. Die sind aber sehr lieb und loben ihn auch mit leckerlis. Meinen Mann sieht er auch als Rudermitglied nur Fremde mit Stock und Hut da hat er angst. Ich ignorier in aber, so hat man mir das beigebracht und es wirkt auch. Danach mußt du ihn voll loben. Und das mit der Leine ist weil er nicht aus kann wenn jemand kommt und er meint deine Mutter zu beschützen das sind einfach die Hürdehunde. Aber probiers mal mit Hundeschule, aber eine sollche wo auch Hunde miteinander spielen dürfen und nicht eine wo nur ein Hund am Platz ist.
Mfg Kerstin
P.s viel Glück