Hund hat gezwickt

hund hat beim gassi gehen angeblich zugeschnappt

hund hat beim gassi gehen angeblich zugeschnappt

und wo bleibt die Frage?

hund hat beim gassi gehen angeblich zugeschnappt

Schon komisch das Hunde immer nur „zwicken“ und nie beißen.

Na wenn der Hund „gezwickt“ hat, dann hoffe ich, der Geschädigte lässt das nicht auf sich sitzen und geht vor Gericht.

Petra

hund hat beim gassi gehen angeblich zugeschnappt

Schon komisch das Hunde immer nur „zwicken“ und nie beißen.

Na wenn der Hund „gezwickt“ hat, dann hoffe ich, der
Geschädigte lässt das nicht auf sich sitzen und geht vor
Gericht.

Wozu? Was soll er da?

LG, der Kater

2 „Gefällt mir“

Hallo,

versuche es nochmal mit Anrede, ganzen Sätzen, konkrete Fragestellung und Abschiedsgruß.

Viele Grüße

Na wenn der Hund „gezwickt“ hat, dann hoffe ich, der
Geschädigte lässt das nicht auf sich sitzen und geht vor
Gericht.

Hallo Petra,

typischer Missbrauch des Rechtssystems. Mein Hund packt mich manchmal am Handgelenk und zerrt mich zur Tür, weil er Gassi gehen will - du würdest wohl nach US-Sitten dafür gleich mal 1 Mio Schmerzensgeld verlangen. Da verrutschen aus Geldgier alle Massstäbe. Solchen „Prozesshanseln“ kann man nur weiträumig aus dem Weg gehen.

Gruss Reinhard

4 „Gefällt mir“

Guten Morgen,

Hunde können sehr gut „zwicken“, nämlich mit den vorderen Schneidezähnen im Spiel.

Außerdem wüßte ich gerne, welche Rasse. Ich denke, bei Miniyorki sieht zwicken auch anders aus als bei ner Dogge.

Aber sofort deshalb vor Gericht ist echt lachhaft, wenn keine Verletzung vorliegt. „Sprechende“ Menschen sollten sowas auch untereinander regeln können.

Ich hoffe, der Hund ist versichert und gemeldet.

Grüße
Margit

hund hat beim gassi gehen angeblich zugeschnappt

Hallo, yogi bär,

nun ja, das tun meine beim Gassi gehen auch meist - der eine schnappt leidenschaftlich gerne nach Fliegen, der andere probierts immer wieder bei Mäusen - zu 99,99% erfolglos…*g*

Aber im Ernst:

wenn du Rat zum Verhalten des Hundes willst, musst du schon mehr Informationen liefern.

In welcher Situation bzw. aus welcher Situation heraus hat der Hund wonach geschnappt? Wurde er angegriffen oder hat er angegriffen, hat ihn etwas erschreckt, hat er gespielt, war ein zweiter Hund beteiligt? War er an der Leine, freilaufend, hat sich losgerissen? Mit wem war er unterwegs und war er im Einflussbereich des Tierhalters. Welche Größe, wie alt, aus welchem sozialen Umfeld?

Das sind nur ein paar Fragen, die mir auf die Schnelle einfallen, um eine mögliche „Ferndiagnose“ abgeben zu können - meist ergeben sich bei der Beantwortung noch weitere Fragen - um zu klären, was warum passiert ist und welche Fehler - oft sind es die der Hundehalter - gemacht wurden.

Wenn du einen allgemeinen Rat zur Rechtslage (keine fallbezogene Rechtshilfe!) möchtest, fragst du vielleicht nochmal im Rechtsbrett.

Gruß, jenny

Vorgestern war’s. Im Wald.
Irischer Wolfshund ohne Leine, rennt plötzlich aus 20m Entfernung auf die Hübsche zu.
Die hat panische Angst vor Hunden.

Wollte den Hund in den Ar… treten, leider war er schneller. Lief zurück zum Herrchen.

Herrchen nahm Hundevieh immer noch nicht an die Leine.
Worauf ich Herrchen in den…
Die Hübsche hat mich zurück gehalten.

Herrchen vollkommen verständnislos. Labert dummes Zeug.

Nun, ich werde natürlich nicht vor Gericht ziehen, wegen so einer Lappalie.

Aber angebracht wäre es eigentlich.

Solang Hundebesitzer nicht wissen, wie sie sich zu benehmen haben und dass der Wald nicht für freilaufende Hunde gemacht ist.

Es gibt auch vernünftige, ich weiß und sie sind sogar die Mehrheit.
Aber für die Unvernünftigen wären eventuell mal ein paar saftige Geldstrafen lehrreich.

Und die Versicherung sollte auch nicht zahlen, bei schwerer Fahrlässigkeit. Das ist es nämlich.

Wenigstens nicht, solange Herrchen zahlen kann.

Gruß, Nemo.

2 „Gefällt mir“

Und…??
owt

Hallo,

vielleicht bin ich schwer von Begriff, aber ich verstehe immer noch nicht ganz. Stimmt das so: Die Hübsche ist Yogi Bär. Ihr wart zusammen unterwegs. Ein Hund läuft auf sie zu, sie hat Angst, du willst den Hund treten. Er rennt zum Herrchen, der leint seinen Hund nicht an. Hund kommt wieder und zwickt jemanden? Oder hat er das schon vorher getan? Oder als du ihn treten wolltest? Oder als du auf das Herrchen los bist (ihn angeschrien hast?)?

Generell bin ich auch kein Fan davon, dass die Leute ihre Hunde ohne Leine überall hinrennen lassen. Ich leine meinen Hund immer an oder rufe ihn zumindest her, wenn mir fremde Leute begegnen und lasse ihn frei, wenn wir vorbei sind oder es für die Leute ok ist. Auf der anderen Seite ist es auch keine besonders geschickte Reaktion, den Hund treten zu wollen. Das ist für mich die typische Reaktion: „Ich bin doch im Recht, wenn der seinen blöden Köter rumrennen lässt. Wenn ich ihn trete und er mich dann auch noch beißt, dass ist er schuld.“. Mal etwas überspitzt ausgedrückt. Es sei denn, du standest so unter Schock und hattest solche Angst, dass du nicht mehr klar denken konntest und dir nur noch mit Tritten zu helfen wusstest. Oder der Hund war so gefährlich, dass es nicht anders ging.

Es ist die Frage, ob ich einen Hund generell als gefährlich einstufe und mich deshalb ärgere - z.B. wenn ein Hund aus heiterem Himmel herkommt und mich ohne mein Zutun ohne Vorwarnung beißt. Oder ob ich evtl. auch meinen Teil zu der Situation beigetragen habe und ich durch eigenes vernünftiges Verhalten das Beißen hätte verhindern können.

So oder so war es von dem Mann natürlich nicht ok, dass er seinen Hund einfach zu euch hinrennen lässt. Es gibt immer Menschen, die Angst haben vor Hunden und man weiß ja nie, ob das beim Gegenüber so ist.

LG
Infra

Vorgestern war’s. Im Wald.
Irischer Wolfshund ohne Leine, rennt plötzlich aus 20m
Entfernung auf die Hübsche zu.
Die hat panische Angst vor Hunden.

Wollte den Hund in den Ar… treten, leider war er schneller.
Lief zurück zum Herrchen.

Hallo,

und wenn ich das noch ein paarmal durchlese, ich komme nicht drauf, was der Hund denn für einen Schaden verursacht hat.

Dagegen hast du klar zugegeben, dass du gewalttätig geworden bist, zuerst vergeblich gegen den Hund und dann gegen Herrchen.

Damit ist völlig klar, dass du als Beschuldigter vor Gericht gehörst.

Gruss Reinhard

2 „Gefällt mir“

und wenn ich das noch ein paarmal durchlese, ich komme nicht
drauf, was der Hund denn für einen Schaden verursacht hat.

Hallo Reinhard.

Der Hund, der ja ein ziemlich großer Hund war, ist knurrend und bellend und ohne auf sein Herrchen zu hören, auf die Hübsche zu gerannt.

Das war als Angriff zu werten. Soll ich etwa warten, bis sie gebissen worden ist?
Wenn du dich auch nur ein wenig in Jemand, der Angst vor Hunden hat, hinein versetzen kannst, kannst du dir vielleicht vorstellen, wie einem dabei zu Mute ist.

Herrchen hat den Hund danach nicht an die Leine genommen.

Niemand , außer vielleicht dem Jagdpächter, hat das Recht, seinen Hund ohne Leine im Wald laufen zu lassen. Schon gar nicht, wenn der Hund nicht hören kann.

Heute waren wir wieder spazieren, wo anders. War nicht viel los, weil’s zuerst noch geregnet hat. Wir haben mal gezählt, wer uns begegnet ist.
Waren 11 Menschen mit insgesamt 15 Hunden. Alle ohne Leine. Alle freundlich und höflich, Menschen wie Hunde.

Aber wie, zum Teufel, komme ich dazu, mich von jedem hergelaufenen Köter beschnüffeln zu lassen. Warum muss ich jedesmal höflich bitten, dass die Hunde angeleint werden? Ich schnupper doch auch nicht an jedem.

Ist mir früher gar nicht aufgefallen, weil ich Hunde ja eigentlich mag, aber es ist hier in der Umgebung tatsächlich nicht mehr möglich, spazieren zu gehen, ohne Bekanntschaft mit irgendeinem Hund zu machen.

Pferden kann ich aus dem Weg gehen, Hunde kommen mir dann erst recht nach.

Und die blöden Gesichter und saublöden Bemerkungen der Hundebesitzer, wenn man auf dem Leinenzwang besteht, eventuell auch noch erklärt, warum, gehen mir allmählich auch auf den Geist.

Eigentlich habe ich ja viel Humor, aber allmählich vergeht er mir.

Gruß, Nemo.

2 „Gefällt mir“

Hallo Nemo,

Niemand , außer vielleicht dem Jagdpächter, hat das
Recht, seinen Hund ohne Leine im Wald laufen zu lassen.

Jeder darf seinen Hund auf Waldwegen ohne Leine laufen lassen, solange dieser zuverlässig gehorcht, dem Wild nicht nachstellt, niemanden gefährdet oder belästigt oder von der zuständig. Behörde einen Leinenzwang auferlegt bekommen hat.

In einigen Bundesländern gibt es lediglich eine Anleinpflicht während der Brut- und Setzzeit.

Gruß

Johnny

1 „Gefällt mir“

Hallo Johnny.

Jeder darf seinen Hund auf Waldwegen ohne Leine laufen
lassen, solange dieser zuverlässig gehorcht, dem Wild nicht
nachstellt, niemanden gefährdet oder belästigt oder von der
zuständig. Behörde einen Leinenzwang auferlegt bekommen hat.

Die Frage wäre immer noch, wer das denn nachprüft. Vor allem das mit der Belästigung.

In einigen Bundesländern gibt es lediglich eine Anleinpflicht
während der Brut- und Setzzeit.

Jep. Wir haben Brut- und Setzzeit! In NRW.
Teilweise wird auf großen Schildern darauf hingewiesen.

Zudem handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, in dem tatsächlich Leinenzwang während des ganzen Jahres besteht.

Was man auf ebenfalls großen Schildern, die an jedem Parkplatz aufgestellt sind, lesen kann. Schwarz auf Weiß. Ganzjährig.

Eigentlich mag ich diese unselige Diskussion gar nicht. Wenn man nicht so „angebunden“ wäre, hätte ich wahrscheinlich selbst einen Hund.
Ich ärgere mich nur über die Einstellung der Hundebesitzer. Diejenigen, die, wenn der Hund einen Arm abgebissen hätte, immer noch fragen würden, ob sie denn nun wirklich zahlen müssen, „es war doch nur ein Arm“.

Gruß, Nemo.

Hallo

Niemand , außer vielleicht dem Jagdpächter, hat das
Recht, seinen Hund ohne Leine im Wald laufen zu lassen.

da liegst du absolut falsch. Es gibt keinen generellen Leinenzwang.

Und die blöden Gesichter und saublöden Bemerkungen der
Hundebesitzer, wenn man auf dem Leinenzwang besteht, eventuell
auch noch erklärt, warum, gehen mir allmählich auch auf den
Geist.

so würde ich als Hundehalter auch reagieren, wenn mich jemand auf einen mutmaßlichen Leinenzwang hinweist, der aber tatsächlich nicht besteht. Vermutlich gehen den Hundehaltern die Leute, die auf einem angeblichen Leinenzwang bestehen, auch auf den Geist.

Gruss

Iru

2 „Gefällt mir“

so würde ich als Hundehalter auch reagieren, wenn mich jemand
auf einen mutmaßlichen Leinenzwang hinweist, der aber
tatsächlich nicht besteht. Vermutlich gehen den Hundehaltern
die Leute, die auf einem angeblichen Leinenzwang bestehen,
auch auf den Geist.

Vermutlich, ja.

Hallo Iru.

Weiter unten steht, warum hier Leinenzwang besteht.
Naturschutzgebiet.

Ich weise normalerweise auch niemand auf einen Leinenzwang hin, ich bin kein Oberlehrertyp.

Mein „Standardsatz“ ist: „Würden sie bitte den Hund an die Leine nehmen, bis wir vorbei sind.“ Die meisten tun’s dann, worauf die Hübsche sich gewöhnlich noch freundlich bedankt.

Warum sich manche Hundebesitzer dann noch „angepisst“ fühlen, ist mir ein Rätsel.

Jedenfalls gibt es auf Spaziergängen, die ja an sich der Freude und Erholung dienen sollen, immer wieder mal Frust. Das wäre nicht nötig, wenn Hundebesitzer gelegentlich bedenken würden, dass Wiesen und Wälder nicht dafür gemacht sind, dass man da seinen Hund ausführt.

Wäre ja kein Thema, wenn diese unselige Hundeangst der Hübschen nicht wäre. Und nun rate mal, wodurch diese ausgelöst wurde und wie sie, wenn sie ein wenig abklingt, immer wieder verstärkt wird?

Gruß, Nemo.

1 „Gefällt mir“

Hunde kennen lernen
Hallo,

Wäre ja kein Thema, wenn diese unselige Hundeangst der
Hübschen nicht wäre. Und nun rate mal, wodurch diese ausgelöst
wurde und wie sie, wenn sie ein wenig abklingt, immer wieder
verstärkt wird?

Dadurch, dass ihr aggressiv (Treten) auf Hunde reagiert und dadurch jeder Hund aggressiv wird?

Tu deiner Freundin einen Gefallen und trainiere mit ihr den richtigen Umgang mit Hunden. Den musst du allerdings offenbar selber erst lernen. Auch wenn es dir offenbar großen Spaß macht, auf so viele Hundehalter dauernd wütend zu sein, kannst du deiner Freundin anders besser helfen.
Vielleicht habt ihr Freunde, die einen Hund haben? Die können euch mal zeigen, wie Hunde in unterschiedlichen Lebenslagen gucken und sich verhalten, und die können euch in der Regel auch sagen, wie man sich verhalten sollte, wenn ein Hund tatsächlich mal aggressiv ist. Was seeeeeeehr selten ist - bei weitem seltener als aggressive Menschen.

Deutlich häufiger sind die Hundehasser, die einen freundlichen Hund nicht von einem Angreifer unterscheiden können.
Beispiel? Ich lasse meinen Hund meistens frei laufen. Wenn jemand entgegen kommt, nutze ich die Gelegenheit, bei Fuß zu üben, bis die Leute vorbei sind. Leider wird das oft von Hundeliebhabern sabotiert. Du glaubst gar nicht, wie viele Leute einen Hund herbeischnalzen müssen, selbst wenn sie sehen, dass er gerade im Gehorsam sein soll. Dann wird der Hund gestreichelt und geknuddelt (wenn man es dem Hund erlaubt). Wenn man es dem Hund nicht erlaubt, wird man mit bösen Blicken bedacht und es fallen mitleidige Bemerkungen darüber, dass der arme Hund so gar keine Freiheit hat.
Nun erkläre mal dem Hund, dass keineswegs jeder Mensch ihn knuddeln möchte und dass er beim nächsten Mensch aber bitteschön da bleiben soll, statt freudig auf den nächsten Knuddelpartner zuzulaufen…
Als unser Hund noch klein war, funktionierte das mit dem bei Fuß noch nicht so. Einmal sauste unser Hund, noch ein halber Welpe auf einem Waldweg, zu einer Spaziergängerin, in der Hoffnung geknuddelt zu werden. Die keifte mich an „Die Töle hat mich angesabbert! Gut dass meine Tochter nicht dabei war, die hat nämlich totale Angst vor Hunden!“ Tja, bei der Mutter weiß man auch, woher das kommt.

Also, wer Angst davor hat überfahren zu werden, wird lernen, mit Autoverkehr umzugehen. Wer Angst vor Menschen hat, wird diese am besten los, in dem er unter Menschen geht. Mit Angst vor Hunden ist es dasselbe. Was man kennt, fürchtet man nicht.

LG,
Julia

2 „Gefällt mir“

Hallo.

Wäre ja kein Thema, wenn diese unselige Hundeangst der
Hübschen nicht wäre. Und nun rate mal, wodurch diese ausgelöst
wurde und wie sie, wenn sie ein wenig abklingt, immer wieder
verstärkt wird?

Dadurch, dass ihr aggressiv (Treten) auf Hunde reagiert und
dadurch jeder Hund aggressiv wird?

Auch wenn es dir so scheinen mag, wir reagieren keinesfalls aggressiv auf irgendeinen Hund. Ich mag Hunde, hatte selbst zwei, die leider schon lange in den ewigen Jagdgründen sind. Und die Hübsche hat schlimmstenfalls Angst, aber keine Aggressionen.

Tu deiner Freundin einen Gefallen und trainiere mit ihr den
richtigen Umgang mit Hunden. Den musst du allerdings offenbar
selber erst lernen. Auch wenn es dir offenbar großen Spaß
macht, auf so viele Hundehalter dauernd wütend zu sein, kannst
du deiner Freundin anders besser helfen.

Wenn du denkst, dass ich wütend bin, hast du den falschen Eindruck.
Wütend machen mich Leute, die auf ihre Hunde nicht aufpassen können und dann, wenn was passiert ist, hier anfragen, ob das nicht alles Simulanten seien.

Allerdings bin ich der Meinung, dass die Zahl der Hunde, denen man bei Spaziergängen im Naherholungsgebiet begegnet, viel zu hoch ist.

Also, wer Angst davor hat überfahren zu werden, wird lernen,
mit Autoverkehr umzugehen. Wer Angst vor Menschen hat, wird
diese am besten los, in dem er unter Menschen geht. Mit Angst
vor Hunden ist es dasselbe. Was man kennt, fürchtet man nicht.

Im Prinzip geb ich dir zwar recht, aber leider hilft das nicht bei regelrechten Phobien.

Gruß, Nemo.

Hallo Nema,

Im Prinzip geb ich dir zwar recht, aber leider hilft das nicht
bei regelrechten Phobien.

Da irrst du dich ganz gewaltig. Ich glaube zwar nicht, dass es sich um eine Phobie handelt, sondern darum, dass deine Freundin Hunde nicht gut genug kennt und sie nicht einschätzen und nicht mit ihnen umgehen kann. Das kann man wie gesagt mit Freunden etc. aber lernen.
Sollte es aber tatsaechlich eine echte Phobie sein, gehoert deine Freundin in Therapie. Es gibt da unterschiedliche Möglichkeiten, die klassische wäre eine Verhaltenstherapie. Ein VH-Therapeut wird eine Phobie mit systematischer Desensibilisierung oder mit Flooding behandeln. In beiden Fällen muss deine Freundin sich ihrer Angst stellen. Da Hunde nicht gerade seltene Zeitgenossen sind, wäre mir persönlich das sein Geld absolut wert. Aber das muss deine Freundin natürlich selber wissen. Die meisten Leute, die vor Hunden Angst haben, ziehen es vor, ihr Leben lang auf jeden Hundehalter wütend zu sein, der sein Tier nicht zu 100% im Griff hat (und das sind ausnahmslos alle, denn es handelt sich um Lebewesen, die niemals ganz und gar kontrollierbar sind). In eurem Fall war es ja angeblich sogar ein irischer Wolfshund. Vielleicht weisst du das ja nicht, aber trotz ihres grimmigen Namens und ihrer beeindruckenden Größe, gehören Hunde dieser Rasse zu den sanftesten Vertretern ihres Standes.

Viele Grüße,
Julia

1 „Gefällt mir“