Hund & Hochspringen

Hi ihr alle,

was mir ein großes Problem bereitet, dass ich es Nora (Hündin, gut 2 Jahre) immer noch nicht abgewöhnen kann, jeden zweiten Menschen, der ihr begegnet, anzuspringen. (Rennt dann blöderweise auch begeistert auf Kinder zu *arggs)

Bei mir bekannten Menschen habe ich schon drum gebeten, sich wegzudrehen oder nein zu sagen oder irgendeine Geste, damit sie begreift, dass sie es nicht darf. Es klappt auch immer besser, aber es gibt halt so viele Leute, die knuddeln und streicheln sie dann und wie soll sie es dann verstehen, dass sie das nicht darf???

Und eine zweite Frage: Ein Bekannter behauptet, das Hochspringen wäre keine freudige Geste, sondern Dominanzgehabe. Das verstehe ich aber nun gar nicht, da ich eindeutig unterscheiden kann, wie sehr sie sich (meiner Meinung nach) freut - bei ihr bekannten Menschen oder bei mir sowieso springt sie fast vor Freude (?) aus’m Stand in den Arm… Ansonsten ist sie eher devot, schmeißt sich bei Hunderangeleien gleich auf den Rücken und lässt mit sich eigentlich alles machen… Also Dominanzverhalten oder doch schlicht Freude?

Freue mich auf eure Antworten

Adlergruß

Hallo Adlergruß,
ich bin jetzt nicht die große Erziehungsexpertin und habe mit meiner Hündin mit demselben Problem zu kämpfen gehabt.
Ich würde das nicht als Dominanzgehabe interpretieren, sondern als schlechte Angewohnheit, gegen die du nur mit Konsequenz ankommst.
Wenn ich das richtig verstanden habe, erlaubst du deiner Hündin das Springen bei dir selber schon. Das kann der Hund nicht unterscheiden, also ganz oder gar nicht.
Und das Problem mit den Leuten, die meine Erziehungsversuche unterlaufen, weil der Hund ja so süß ist, kenne ich auch. Da hilft nur den Hund so früh wie möglich zu dir holen, bevor er durchstartet und allen erklären, dass du das nicht möchtest. Man macht sich damit auch oft unbeliebt. Aber mit einem anspringenden Hund macht man sich im Zweifelsfall noch unbeliebter.
Hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen
Viele Grüße
cora

Hi ihr alle,

was mir ein großes Problem bereitet, dass ich es Nora (Hündin,
gut 2 Jahre) immer noch nicht abgewöhnen kann, jeden zweiten
Menschen, der ihr begegnet, anzuspringen. (Rennt dann
blöderweise auch begeistert auf Kinder zu *arggs)

Bei mir bekannten Menschen habe ich schon drum gebeten, sich
wegzudrehen oder nein zu sagen oder irgendeine Geste, damit
sie begreift, dass sie es nicht darf. Es klappt auch immer
besser, aber es gibt halt so viele Leute, die knuddeln und
streicheln sie dann und wie soll sie es dann verstehen, dass
sie das nicht darf???

Und eine zweite Frage: Ein Bekannter behauptet, das
Hochspringen wäre keine freudige Geste, sondern
Dominanzgehabe. Das verstehe ich aber nun gar nicht, da ich
eindeutig unterscheiden kann, wie sehr sie sich (meiner
Meinung nach) freut - bei ihr bekannten Menschen oder bei mir
sowieso springt sie fast vor Freude (?) aus’m Stand in den
Arm… Ansonsten ist sie eher devot, schmeißt sich bei
Hunderangeleien gleich auf den Rücken und lässt mit sich
eigentlich alles machen… Also Dominanzverhalten oder doch
schlicht Freude?

Freue mich auf eure Antworten

Adlergruß

Hallo,

ich habe mal gelesen, dass hunde jemanden anspringen, um an die mundwinkel zu kommen. hunde würden anderen hunden diese lecken, um ihre unterwürfigkeit zu zeigen, also wäre es ja dann kein dominanz-gehabe. ob das stimmt weiß ich nicht, aber ich finde das die erklärung nachvollziehbar ist.
hoffe konnte dir damit etwas helfen.

gruß purzel04

Hallo,

ja, das stimmt, das mit dem Dominanzgehabe ist also völlig verkehrt. Wenn der Hund gross genug ist und/oder hoch genug springen kann, um den Mund zu erreichen, tut er das in der Regel auch. Das macht die Sache für Hundeunkundige aber keineswegs besser.

Ich kenne Hunde, die sorgfältig ausgebildet sind mit Plakette als anerkannter Rettungshund mit allem Drum und Dran und das trotzdem noch machen, zumindest bei allen Bekannten. Auch bei unserer eigenen Hündin bin ich bisher nicht weitergekommen als bis dahin, dass sie keine Fremden auf der Strasse mehr anspringt. Also Geduld, Geduld und nochmal Geduld.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Hi!

Hunde lecken sich zur Beschwichtigung, aber auch zur Begrüßung gegenseitig die Schnauze. Wie soll aber der Hund ohne an dir hoch zu springen an deine Schnauze kommen?

Generell würde ich erst einmal sagen, dass NIEMAND ohne deine Erlaubnis deinen Hund knuddeln oder streicheln darf. Dies würde ich konsequent durchsetzen. Du bist der Boss, du entscheidest, wen dein Hund begrüßen darf und auch wer deinen Hund begrüßen darf.

Bis das nicht-hochspringen nicht 100% sitzt würde ich ihn an der Leine lassen und es immer wieder mit Bekannten und weniger Bekannten ( Nachbarn… ) üben. Eventuell bringst du deinem Hund bei auf Kommando einen anzuspringen. Dann hast du wirklich die komplette Entscheidungsmacht :wink:

Bye

Tara

Hallo,
ich hatte das gleiche Problem und da mein Hund nicht gerade klein ist, war das schon ein großes Problem. Mein Hundetrainer sagte mir, ich sollte den Hund immer wenn er hochspringt, auf die Hinterpfoten treten. Natürlich nur leicht, es soll ihn hauptsächlich nur erschrecken. Es dauerte keine zwei wochen und er hat niemanden mehr angesprungen. Natürlich musste mein Besuch das gleiche machen. Er springt jetzt seit 2 Jahren niemanden mehr an.

Hi!

Toller Tipp…

Schläge oder sonstige körperliche Gewalt ( dazu zähle ich auch das „Treten“ auf die Füße des Hundes, denn du weißt nicht, wie er das fühlt und ob es ihm schon weh tut, ganz zu schweigen davon, dass ich es mir sehr schwer vorstelle den Fuß eines hochspringenden Hundes so zu treffen, dass es nur ganz leicht ist ) haben in der Erziehung ( egal ob Kind oder Tier ) nichts zu suchen. Grenzen zeigen ja, aber nicht so.

Diese Methoden sollten so langsam aber sicher in der Mottenkiste angekommen sein.

Tara