Hund im Käfig

Hallo,
ich habe von Chatfreunden aus USA Fotos von einem Junghund bekommen, und dachte ich spinne - oder die - jenachdem.
Der Schäferhund (ca. 9 Monate, über 30 kg schwer) liegt zuhause in der Wohnung in einem geschlossenen Käfig statt in einem Körbchen! Das muss er „Weil er noch nicht zuverlässig ist, nicht wo ranzugehn etc, wenn sie schläft oder zB. kocht oder weg geht“

Armer Kerl
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Hi Sabine,

ich weiß nicht, wie es in USA aussieht, aber der Welpe sollte schon rumtollen können und das Haus untersuchen können. Man muss sich halt die Zeit nehmen, den Kleinen zu kontrollieren und aufpassen, dass er nichts kaputt macht.
Wenn man dafür keine Zeit bzw. Lust hat, sollte man sich keinen Welpen anschaffen, sondern einen erzogenen Hund.

Ich bin in den ersten Wochen meinem Wuffi mit Zewa und Sagrotan bewaffnet hinterher getrottet.

In den ersten 2 Nächten ist es ok, diesen Käfig zu nutzen, obwohl ich mich damit nicht anfreunden kann.
Unserer hat die ersten 2 Nächte im Bad eingesperrt verbracht und danach war alles ok.

LG, Bomba

Nachtrag
Wie soll er jemals lernen, was er darf und was nicht? Was „sein Revier“ ist und wo er nicht hin darf…

Hab grad drüber nachgedacht: es ärgert mich sehr! Gerade so ein großer Hund muss sich „frei“ entfalten können. Er kann Verhaltensstörungen davon tragen!

LG, Bomba

Hallo Sabine,

für mich ist es ganz klar Tierquälerei,andere sehen das vielleicht nicht so ,ich schon.

Wenn dieser junge Hund jetzt schon 30 kg auf die Waage bringt(weißt du das sicher oder geschätzt?)
Wird ja nicht lange Leben,na ja wäre dann eine Erlösung,das arme Tier.

Wenn ich keine Zeit aufbringen kann,darf ich mir kein Tier anschaffen,ganz einfach.

Und das ein Welpe mal was kaputt macht oder irgend wo hinpinkelt/sch**** ist doch normal,er muss es doch erst lernen.

Mach es gut

PS:Muss meine Meeris noch füttern,Katze und Fische haben schon was gemampft ,Hund geht gerade mit Kind joggen und kriegt dann Futter.;o)

LG Biene *traurig

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Hallo Sabine,

es gibt eine erziehrische Methode für Welpen die besagt das man sie am Anfang nachts in eine Kuschelige Box sperrt, damit sie lernen sich zu melden wenn sie müssen!

Das ist allerdings noch sehr umstritten und sollte sowieso nur kurze Zeit angewendet werden… aber garantiert nicht bei einem Tier mit 9 Monaten!!!
Es scheint wohl hilfreich wenn der Hund so neu ist das er sich in der Wohnung noch nicht auskennt…

Da hat deine Chatbekanntschaft wohl was mächtig falsch verstanden aber ist ist natürlich auch bequemer so.

Ich würde ihr dringend empfehlen, dass sofort einzustellen!!!
Das Tier wird früher oder später Verhaltensauffällig auch wenn man hier damit argumentiert das Tier sei es ja gewohnt…

Deine Besorgnis ist absolut begründet!

Liebe Grüße
Marah

Hallo Sabine,
das ist in den USA leider völlig normal, alle Hundebesitzer die ich das kennengelernt habe sperren ihren Hund zumindest Nachts, und wenn sie nicht zu Hause sind in diese Käfige.
Die haben da ein völlig anderes Verständnis von Tierhaltung, dort ist es leider auch total normal, dass Katzen (meist schon im jungen alter) die Krallen gezogen werden!

LG Britta

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Hallo,

das mit diesem Käfig oder box, wird auch in Deutschland von immer mehr Hundetrainern in bestimmten Fällen empfohlen. der Hund fühlt sich in einer Box geborgen und sicher. Welpen kann man so beibringen nicht überall in die Wohnung zu machen. So kann kann man sie Nachts in eine Box sperren. Genauso kann man Hunden die nicht alleine bleiben mit Hilfe dieser Box das alleine bleiben beibringen. Wenn der Hund zb. in Abwesenheit in die Wohnung macht oder die Wohnung auseinander nimmt. Viele Hund gehen auch freiwillig in diese Box,. wenn sie schön Kuschelig ist.
Aber es ist natürlich für den Fall das der Hund dort richtig eingesperrt wird, also die Türe zugemacht wird keine Dauerlösung und auch nicht für viele Stunden gedacht. Man hält sich schließlich keinen Hund um in in der Ecke in einen Käfig zu setzen, meine ich.
Es ist wie jedes Hilfsmittel zur Erziehung, „so lange wie nötig so kurz wie möglich“!

Magret

Hallo!

Also ich bin auch total entsetzt. Das geht gar nicht. Zu Traingszwecken finde ich es auch sehr fragwürdig. Wie soll da Tier denn lernen, was es darf, wenn er nichts ausprobieren darf. Dazu ist es ein Tier. Wenn die Umstände zu viel sind, ist meiner Meinung nach zu wenig Tierliebe da und ein Hund aus Plaste zum in die Ecke stellen wäre sinnvoller gewesen.

Ich würde an deiner Stelle deine Chatbekanntschaft über deine Zweifel und Bedenken informieren und ihr ein paar Tipps in Hundeerziehung geben. Eine Hundeschule ist sicher sinnvoller. Bei der Behandlung denke ich auch, dass der Hund früher oder später aggressiv werden kann und kein Vertrauen zum Herrchen aufbauen kann. Und wenn er sich beim Herrchen nicht sicher fühlt, kann er ihn auch nicht als Alphatier anerkennen… Probleme über Probleme, die sich da anbahnen. Von den körperlichen Schädigungen durch die Zwangshaltung gar nicht zu sprechen.

Sprich das Thema auf jeden Fall an, nur nicht Schweigen! Ich hoffe, dass du auf offene Ohren stößt oder der Besitzer dich wenigstens versteht. Kannst ja mal sagen, wie’s mit dem Armen weiter geht!

VlG.

Hallo,

NEIN!

Wir haben unseren Hund nur eingeschränkt eingesperrt, wenn z.B. Rasenmähen angesagt war, da knallte er immer durch.

Es gab eigentlich nur das Verbot „Nicht in unser Bett“, sonst durfte er überall hin.

Er hat es genossen, ihr merkt an der Vergangenheitsform, das er leider vor ein paar Monaten verstorben ist. Erfreulicherweise, wenn man es so sagen darf, wir mussten Rocky nicht einschläfern lassen.

Rocky hat sich immer ausgesucht wo er schlafen/liegen/ruhen möchte.

Im Wohnzimmer hatte er seinen Korb, er lag aber auch gerne (auch nachts) auf der Terasse.

Wenn´s Gewitter gab, war unser Schlafzimmer die Zuflucht.

Ein Hund ist ein Rudeltier, entweder er gehört zur Familie oder nicht.

Im letzteren Fall muss man natürlich noch unterscheiden, ob man evtl. einen gequälten Hund erstmal „rausholt“ und dann weitersieht.

Also, leiste ein wenig Überzeugungsarbeit, und alles Liebe, besonders an den Hund!

LG Volker

Guten Morgen,
ich habe anfangs auch immer so gedacht, arme Hunde in den Boxen…
Dann waren wir mit unserer ersten Zuchthündin zur Ausstellung. Alle hatten diese Klappboxen bei, bloß wir nicht und Dolly blieb am Bellen und war aufgeregt. Also überlegten wir, auch so eine Klappbox zu kaufen …und siehe da, Dolly verschwand drin und war seelig. Freiwillig!
Heute gewöhne ich Welpen schon an die Kisten, offene natürlich, die rumstehen…weil manche müssen im Kofferraum zum Schutz während der Fahrt rein und andere fliegen sogar mit ihren Leuten.
Im Flur steht seit dieser Zeit die größte Flugbox die es gibt, aber ohne Tür und die Hunde zanken schon wer rein darf…hihihi, wenn Dolly mal rausgeht, verschwindet der nächste ganz schnell drin. Sooo schlimm kann das also garnicht für die Hunde sein. Nur den ganzen Tag einsperren, das darf man natürlich nicht…
Grüße
Margit

Hallo Sabiiine,

einem Körbchen! Das muss er „Weil er noch nicht zuverlässig
ist, nicht wo ranzugehn etc, wenn sie schläft oder zB. kocht
oder weg geht“

Schon was erreicht?
Hallo Sabine!

Hast du denn bei deinen Bekannten schon was erreichen können?
Wäre schön, wenn du uns mal eine kleine Rückmeldung geben könntest!

LG
Sandra