wir würden uns gerne einen Hund anschaffen, haben es aber an und für sich aufgrund der beengten Wohnsituation vertagt.
Angeregt von der Frage unter mir, möchte ich nun doch andere Meinungen einholen.
Wir wohnen in einer etwas zugestellten 2-Zimmerwohnung mit 65qm. Mit zugestellt meine ich, dass wir Zweibeiner fast jeden Quadratmeter brauchen und wir beide es als recht beengt wahrnehmen. Trotzdem wird sich die Situation vorerst nicht ändern. Wir beide lieben Hunde und haben die letzten Jahre darauf verzichten müssen.
Ist es wirklich Tierquälerei einen kleinen Hund (keinen Welpen) in solchen Wohnverhältnissen zu halten oder nehmen Hunde das ganz anders wahr?
ob es Tierquälerei ist, sei mal dahin gestellt.
Vernünftig wäre es auf keinen Fall.
Warum holt ihr euch in eurer Freizeit keinen Hund vom Tierheim?
Mit dem könnt ihr spazieren gehen, knuddeln…
Was glaubst du, wie dankbar die Tiere sind!!!
unsere Hündin z.B. wandert während der Nacht oft von Zimmer zu Zimmer und sucht sich mal da ein Eck oder dort ein Stück kühlen Fussboden, so viel Bewegungsfreiheit muss schon sein. Wenn der Hund bloss eine Matte von 1 qm hat, wo er sich aufhalten kann, ist es wirklich nicht artgerecht.
Japaner dagegen kommen mit 1 qm durchaus aus, wie man in Tokio sehen kann - vielleicht findet Ihr einen netten Austauschstudenten, zumindest kann dann niemand von Tierquälerei reden.
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich musste vor 1,5 jahren von einen kleinen haus in einer bauernschaft zu einer miniwohnung in der stadt wechseln. meine neufundländerhündin von 9 jahren hat diesen umzug genossen. ich habe sie immer schon überall mit hin genommen. im auto von a nach b, und zu freunden und bekannten.vorher ging sie alleine nach draussen und hier musste ich echt mit ihr raus gehen. vorher waren in der nachbarschaft vieleicht 10 hunde, hier sind es über 100. vorher sah man auf der strasse keine menschenseele, hier ist immer was los. drei mal dürft ihr raten was meinem hund mehr gefallen hat.
sie hatte so viel abwechslung das ihr die miniwohnung egal war. einen welpen würde ich nicht nehmen unter der voraussetzung aber ich denke einen erwachsenen hund kann man auch mit einer kleinen wohnung ein spannendes und abwechslungsreiches leben bieten.
im Prinzip wäre eine Hundehaltung in Eurer Wohnung möglich. Bedenkt aber bitte, dass der Hund 1-2 feste Liegeplätze benötigt (wo dann ein Hundebett oder zumindest eine Decke liegen sollte) sowie einen Platz wo Fress- und Trinknapf stehen. Diese Orte sollten nicht gerade im Hausflur sein, sondern ruhige Ecken, damit Du den Hund nicht jedesmal aufscheuchen musst, wenn Du irgendwo dran willst (drübersteigen ist tabu).
Wenn es Euch jetzt schon beengt erscheint, wie wird es dann, wenn für den Hund noch 2-3 m² draufgehen? Fällt überall was vom Tisch, wenn der Hund mal mit dem Schwanz wedelt? Dann eher „nein“ zur Hundehaltung in Deiner Wohnung.
was ich damit eigentlich sagen wollte, wir können unseren tieren kein artgerechtes leben bieten. aber wenn man wirklich will, kann man auch mit einer kleinen wohnung einen hund ein schönes leben bieten.
ein älteren oder ruhigen hund aus den tierheim ist dann durchaus machbar. wer tiere wirklich liebt, hat nichts dagegen sich so ein tier zu nehmen.
und wer nicht, ist auch nicht der typ der sich gedanken macht ob die wohnung groß genug ist.