Hallo liebe Experten,
mein 2,5-jähriger Rüde hatte bisher noch nie Probleme mit den Ohren. Aber heute Früh schüttelte er andauernd seinen Kopf. Als ich ihn draufhin kraulte, jaulte er etwas auf (das macht er sonst eigentlich nie - höchstens es passiert wirklich etwas richtig Schmerzvolles).
Auch jetzt lässt er mich kaum an seine Ohren, was sehr ungewöhnlich für ihn - mit dem man sonst alles machen kann - ist.
Was kann diese plötzliche Ohrenempfindlichkeit ausgelöst haben? Ich habe ihm heute Mittag Penochron in die Ohren geträufelt. Danach hat er sich natürlich arg geschüttelt, seitdem scheint es auch etwas besser zu sein - obgleich die Empfindlichkeit immer noch anhält.
Ich werde erst am Freitag Zeit haben, zum TA zu fahren, daher meine Frage hier. Was könnte es sein, wie dringend ist ein TA-Besuch?
Danke und viele Grüße
Kathleen
Hallo,
als Ursache kommen z.B. Fremdkörper (Grannen), Ohrmilben, Ohrenentzündung in Frage. So etwas kann bis zum Verlust des Gehörsinnes führen, daher und weil der Hund starke Schmerzen zu haben scheint würde ich
a) aufhören, irgendwas hineinzuträufeln
b) schneller zum Tierarzt als Freitag
Gruß,
Myriam
Hallo Myriam,
kurz, knapp und mit einem netten Unterton, der ein schlechtes Gewissen macht.
Danke und einen schönen Abend
Kathleen
Hallo Kathleen,
kurz, knapp
Ja, habe nur noch wenige Minuten Zeit, wollte aber trotzdem gern antworten, da es nicht ganz un-eilig scheint.
und mit einem netten Unterton, der ein schlechtes
Gewissen macht.
So war das nicht gemeint, aber Ohren und Schmerzen klingt eben nicht wie eine Lappalie.
Alles Gute für Dich und den Hund,
Myriam
Guten Morgen,
ich finde die Antwort garnicht unwirsch und manchen Leuten sollte man in meinen Augen mehr "ein schlechtes Gewissen " machen.
Wenn man lange Tiere hat, weiß man was der Hund erleidet, wenn er Ohrenschmerzen hat…
Leider kann ich so garnicht nachvollziehen, wenn ein Tier plötzlich ein Leiden hat, dass erstmal in einem Forum nachgefragt wird, was er denn haben könnte. Keiner sieht das Tier oder das was wirklich los ist. Man kann nur die Empfehlung geben, dringendst zum Tierarzt zu gehen, das Tier leidet doch…muss man dann lesen, „ich geh erst Freitag“… sorry…dann muss man mit Antworten rechnen, die nicht so klasse sind!
Anders sieht es aus, wenn man Diagnosen diskutieren möchte, ein Arzt nicht weiter weiss oder man halt andere Meinungen haben möchte.
Aber wir können doch hier keine Diagnosen stellen!!!
Bitte geh mit dem Hund zum Arzt, das Ohr tut ihm weh.
Grüße
Margit
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Liebe Margit,
ich glaube nicht, dass Myriam oder ich etwas „unwirsch“ an unserer kurzen Kommunikation fanden.
„Unwirsch“ könnte man ansatzweise aber die Unterstellung empfinden, dass Menschen, die nicht sofort Zeit haben (und nicht weil sie gar shoppen gehen wollen o.ä.), zu den Sprechzeiten des Tierarztes vorstellig zu werden, kein Gespür / keine Verantwortung für ihr Tier besitzen.
Zum einen zeugt ein Posting von Sorge / Verantwortung / Gewissen, zum anderen lese ich nirgendwo, dass ich nur über bestehende Diagnosen diskutieren darf.
Nach meiner Beobachtung gab es bisher einige Befürchtungen der Halter, die sich ohne TA-Besuch auch durch die Erfahrungen der Experten hier besänftigen ließen.
Viele Grüße und einen schönen Abend
Kathleen
PS: Falls es interessiert: Mein Hund war heute nicht mehr an den Ohren empfindlich, ist von seinem Fress-, Spiel- und Aktivitäts-Verhalten vollkommen normal, Nase ist kalt und nass, aber ich werde trotzdem morgen mit ihm zum TA gehen!
Hey Kathleen!
Wen du einen langhaar Hund hast kann es auch sein, daß das Fell im Ohr eingewachsen ist, habe das Problem schon ein paar Jahren bei meinem Hund ich muß es immer mit einer Pinsete zupfen.
Mfg Kerstin
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