Hallo Sabine,
Du könntest ihn auch über das „Bleib“ Kommando dazu bringen, den Mund zu halten, wenn er auf Dich warten muß.
Dazu suchst Du Dir für den Anfang eine große Wiese, oder gehst auf den Hundeplatz (Hat den Vorteil, daß er nicht weglaufen kann und daß es Hindernisse gibt hinter denen man auchmal ausser Sichtweite vom Hund stehen kann)
Lass ihn aus dem „Fuß“ heraus, also auf Deiner linken Seite „sitzen“.
Dann legst Du ihm die Leine (Die für Hunde oft eine Verbindung/Verstärkung zwischen ihnen und dem Mensch ist, denn sie hält nicht nur, sondern gibt auch Halt)auf den Rücken.
Am Anfagn stellst Du Dich vor ihn, so daß der Hund Augenkontakt halten kann und etnfernst Dich rückwärtsgehend einige Schritte und bleibst dann stehen. Der Hund muß sitzen bleiben. Macht er das nicht, gehst Du zurück und führst ihn hinter Dir herum wieder in die „Fuß“ Position und lässt ihn sitzen. Notfalls gibst Du ihm zum Sitzen mit der Hand Hilfestellung.
Du kannst gerne zu den stimmlichen Kommandos fürs Bleiben Handzeichen verwenden wie etwa einen erhobenen Zeigefinger oder Hand.
Sobald er dann sitzen bleibt, gehst Du auf seiner linken Seite hinten um ihn herum, stellst Dich wie am Anfang der Übung rechts neben ihn und nimmst die Leine auf. Wenn er das richtig gemacht hat, loben loben loben!
Wenn er diese Übung beherrscht und das „Bleib“ zumindest soweit verinnerlicht hat, kannst Du anfangen, Dich umzudrehen, so dass er Dir nicht in die Augen sehen kann. verwende aber weiterhin die erhobene Hand oder Zeigefinger zusammen mit dem Kommando, damit er noch einen Bezug zur Anfangsübung herstellen kann.
Du entfernst Dich einige Schritte (werden im Laufe der Übung zu einigen Metern) drehst Dich um, bleibst kurz stehen und läufst wie am Anfang zu ihm zurück hinten um ihn herum nimmst die Leine auf und lobst ihn kräftig. Dabei wird die Entfernung und die Dauer in der Du einfach stehen bleibst immer ein bißchen größer.
Wenn er auch diese Fortsetzung der Übung begriffen hat, kannst Du dazu übergehen, Dich im Verlauf hinter etwas zu stellen, so daß er Dich gar nicht sehen kann. Am besten beginnst Du dazu in unmittelbarer Nähe Deines „Sichtschutzes“ und dehnst Dauer und Entfernung wieder langsam aus.
Jetzt müßte der Hund das Kommando „Bleib“ damit verknüpft haben, dass er sitzen muß und Du kurz weggehst, aber wiederkommst…und er über das Kommando „Bleib“ er immernoch mit Dir in Verbindung ist und Verlass auf Dich ist.
Was aber nicht unbedingt bedeutet, dass er dieses Kommando auch mit jedem Ort an dem er sich befindet verknüpft hat.
(Kenne ich von einigen Hundeplatz Hunden…drinnen hören sie aufs Wort, aber draussen…Pustekuchen, was daran liegt, daß die Leuts zuwenig draussen mit den Hunden üben)
Es muß ihm egal werden, wo Du ihm das Kommando „Bleib“ gibst, also übst Du auch an allen möglichen anderen Plätzen das Sitzenbleiben, sobald er einen leisen Schimmer hast, was Du von ihm willst…natürlich musst Du am Anfang darauf achten, dass die Stellen möglichst ungefährlich sind für den Hund…oder auch für Andere.
Vor einem Geschäft, setzt Du ihn dann ab mit dem Kommando „Bleib“ (mit Handzeichen) und entfernst Dich, ohne Verabschiedungsgedöns. Wenn Du wiederkommst und er hat nicht gebellt, darf ein dickes Lob nicht fehlen.
Gruß
Maja