Hi an Euch,
beim Spaziergang mit unserem Hund begegnet mir oft ein Dackel, der auf einem Auge erblindet ist.
Er kommt gern näher, knurrt aber ab dem Moment so, als sei er wirklich angriffsbereit.
Seine Körpersprache drückt aber das Gegenteil aus, er wedelt, möchte gerne gestreichelt werden, wirft sich bei mir aus Freude auf den Rücken oder schubst mich vor Begeisterung fast um, wenn ich ihn hockend kraule (das ist ein massiveres Exemplar, nicht dick, sondern kompakt).
Das weit aufgerissene Maul gibt aber meistens weiterhin tief grollende Knurrtöne von sich. Sehr gewöhnungsbedürftig.

Der Besitzer sagt, die meisten Menschen hätten wegen dieser Geräusche Angst vor ihm.
Weiß jemand vielleicht, wie so ein Kontrast zwischen Körpersprache und Knurren entsteht? Ist das auf seine teilweise Blindheit zurückzuführen? Oder können auch Tiere „den falschen Ton treffen“?
Viele Grüße, S:smile:nja