unser Hund macht mir Sorgen, aber ich kann es nicht einordnen.
Er ist zweieinhalb Jahre alt, ein mittelgroßer Mischling, seit rund einem halben Jahr bei uns. Normalerweise ist er sehr gerne draußen, rennt im Galopp über die Wiesen, frißt so viel er kriegen kann (bekommt aber nur normale Mengen, ist nicht dick), liegt abends bei uns im Wohnzimmer unter dem Couchtisch.
Seit rund 3 Tagen aber ist er immer komischer. Ich fasse mal zusammen:
Er zieht sich zurück, schläft im Flur im OG, auch wenn wir noch auf sind. Er zeigt auch sonst wenig Interesse an Ansprache.
Er frißt weniger.
Er ist fauler: Er kommt nicht mehr angerannt, wenn er den Schlüssel hört, in der Hoffnung auf einen Spaziergang. Er hüpft nicht vor Freude über ein Schweineohr, sondern ignoriert es (!!!). Der Höhepunkt war gestern, da wollte er das Haus gar nicht verlassen, hat sich auf dem Weg zu Wiese hingesetzt und wollte nicht mehr weiter ! Beim Spaziergang rennt er deutlich weniger, trabt nur lustlos hinterher (!!!).
Er legt sich dauernd an den Kachelofen, als ob ihm kalt wäre.
Ich dachte ja anfangs, vielleicht ist ihm zu kalt, aber er hat ein mittellanges Fell mit viel Unterwolle…
Liegt es an der Jahrszeit, ist er „winterfaul“ ? Das einzige, was vielleicht ein Symptom sein könnte, ist, dass er beim Aufstehen etwas steif wirkt.
Sollte ich zum TA gehen ? Oder lacht der nur, weil ich überbesorgt bin ?
meine Meinung:
Ab zum Tierarzt!
Lieber einmal zu viel, als einmal zuwenig bzw. zu spät!
Selbst wenn nichts besonderes sein sollte, so würde ich - und sei es nur um mich selbst zu beruhigen - den Doc mal nach dem Hund sehen lassen.
Hunde zeigen Schmerzen nicht so deutlich, man braucht bei manchen Hunden viel Erfahrung, um die Zeichen richtig deuten zu können (z.B. nach hinten gezogene Lippenwinkel).
Ein erfahrener Tierarzt findet meinstens schnell heraus, ob der Hund Schmerzen hat und wo.
Außerdem könnte es ja auch eine nicht schmerzhafte, aber trotzdem eine Erkrankung sein, die unbehandelt gefährlich wird.
Hallo,
meinen Vorgängern kann ich mich nur anschließen. Mein Hund zeigte im Frühjahr ein ähnliches Verhalten und der Tierarzt stellte eine leichte Vergiftung fest, keine Ahnung woher. Auf jedenfall Vorsicht ist besser als Nachsicht, in diesem Sinne gute Besserung für Deinen Vierbeiner.
bei Deinem Titel hab ich erstmal schallend gelacht.
Aber nachdem ich mir alles so durchgelesen habe würde ich Dir auch empfehlen, Deinen Hund beim Tierarzt vorzustellen. Die Veränderungen sind doch zu gravierend und zu plötzlich, als daß man das einfach mit „faul oder Weichei“ bezeichnen könnte.
Im Laufe der Jahre kann er sich ja langsam in diese Richtung entwickeln, aber in dem Alter noch nicht.
Viel Erfolg und Grüße
Gordie
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ab zum Doc kann ich da nur sagen.
Solche Symptome zeigte vor Jahren mein(inzwischen leider toter) Wolfshund.Ich bin dann zum Notdienst und siehe da:Borreliose.
Also,überleg mal:hatte dein Hund Zecken-das kann auch mehrere Monate zurückliegen?
Gruß
Andrea
Hallo miteinander,
unser Hund macht mir Sorgen, aber ich kann es nicht einordnen.
Er ist zweieinhalb Jahre alt, ein mittelgroßer Mischling, seit
rund einem halben Jahr bei uns. Normalerweise ist er sehr
gerne draußen, rennt im Galopp über die Wiesen, frißt so viel
er kriegen kann (bekommt aber nur normale Mengen, ist nicht
dick), liegt abends bei uns im Wohnzimmer unter dem
Couchtisch.
Seit rund 3 Tagen aber ist er immer komischer. Ich fasse mal
zusammen:
Er zieht sich zurück, schläft im Flur im OG, auch wenn wir
noch auf sind. Er zeigt auch sonst wenig Interesse an
Ansprache.
Er frißt weniger.
Er ist fauler: Er kommt nicht mehr angerannt, wenn er den
Schlüssel hört, in der Hoffnung auf einen Spaziergang. Er
hüpft nicht vor Freude über ein Schweineohr, sondern ignoriert
es (!!!). Der Höhepunkt war gestern, da wollte er das Haus gar
nicht verlassen, hat sich auf dem Weg zu Wiese hingesetzt und
wollte nicht mehr weiter ! Beim Spaziergang rennt er deutlich
weniger, trabt nur lustlos hinterher (!!!).
Er legt sich dauernd an den Kachelofen, als ob ihm kalt
wäre.
Ich dachte ja anfangs, vielleicht ist ihm zu kalt, aber er hat
ein mittellanges Fell mit viel Unterwolle…
Liegt es an der Jahrszeit, ist er „winterfaul“ ? Das einzige,
was vielleicht ein Symptom sein könnte, ist, dass er beim
Aufstehen etwas steif wirkt.
Sollte ich zum TA gehen ? Oder lacht der nur, weil ich
überbesorgt bin ?