kann man irgendetwas dagegen tun, wenn ein 16 Jahre alter Hund plötzlich nicht mehr stubenrein ist?
Naja, plötzlich eigentlich nicht, es hat langsam angefangen und wird von Monat zu Monat schlimmer.
Öfter den Hund nach draußen lassen bringt nix, es passiert oft genug, daß er ne Stunde draußen war, und nach 10 Minuten im Haus auf den Teppich macht, egal ob Haufen oder Pfütze. Er macht natürlich nicht nur ins Haus, mal so mal so, wie es ihm eben gerade am besten gefällt oder so.
Woran liegt das?
Funktioniert wohl das Gehirn nicht mehr richtig oder woran kann das liegen?
Kommt soetwas bei alten Hunden öfter vor oder ist das eine Ausnahme?
Gibt es da irgendwelche Medikamente vielleicht?
Wenn alte Leute inkontinent werden, wieso nicht auch alte Hunde?
Bei alten Leuten läßt sich da auch nicht viel machen, oder?
Ich habe mich letztens mit einer älteren Dame unterhalten, die mir erzählte, daß Ihr Hund 17 Jahre alt geworden ist, ein Dackel. Sie sagte, zum Schluß ist sie stündlich mit ihm rausgegangen, auch nachts. Aber, so sagte sie selbst: „Es hat sich gelohnt, daß hatte er sich einfach verdient“.
Irgendwann ist der kleine Kerl dann einfach in seinem Körbchen weggeschlafen.
Die einzige Lösung, die mir einfiele, wäre, ob man ihn vielleicht an ein Katzenklo o.Ä. gewöhnen kann (oder etwas größeres, das mit Streu gefüllt ist, je nach Größe fes Hundes).
Sicher hat der Hund nicht einfach vergessen stubenrein zu sein, sondern schafft es einfach nicht. Und bestimmt gefällt ihm das selber nicht. Vielleicht gelingt es Euch mit viel Liebe, Loben und Überzeugung, daß er so ein „Klo“ annimmt, das in der Nähe seines Schlafplatzes steht.
Falls nicht: Wenn er nur eine Stunde lang einhalten kann, dann geht eben so häufig mit ihm raus. Nach all der Zeit hat sich diese Fürsorge verdient.
Ab einem gewissen Alter kann sowas passieren. Bei Hunden ist es diesbezüglich genauso wie bei Menschen. Es gibt welche, die sind bis zum Tode topfit und es gibt welche, die machen ab einem gewissen Alter unter sich und können nichts dafür.
Das Falsche ist, den Hund dafür zu bestrafen, denn er wird wahrscheinlich nichts dafür können bzw es nicht absichtlich machen.
Ob es Medikamente dagegen gibt, weiß ich nicht. Was es mit Sicherheit aber gibt, sind Windeln, die du dem Hund dann halt in der Wohnung anziehen mußt. Sieht zwar bescheuert aus, ist aber bestimmt besser, als andauernd darauf achten zu müssen, wo man hintritt bzw ständig hinter dem Hund herzuputzen.
mein alter Hund hat bis zu seinem Ende zwar ab und zu mal in die Wohnung gepinkelt, allerdings hatte er zum Schluss Wasser im Bauch, das dann auch schon mal aufs Bläschen drückte.
Es ist mir nicht bekannt, ob so ein Druck im Leib sich auch auf den Darm auswirken kann. Evtl. beim nächsten Tierarztbesuch mal mit ansprechen.
Ansonsten bin ich der Meinung wie die anderen, dass ein so alter Hund sein Verhalten ganz gerne mal ändert. Versucht evtl. herauszufinden ob er da „Lieblingsplätze“ in der Wohnung hat und diese mit Zeitung auszulegen. Vielleicht hilft es ja (obwohl ich die Erfahrung habe, dass Hunde immer haarscharf neben die Zeitung machen).
Bei meinem „Alten“ habe ich damals den Futterplatz unterlegen müssen und verlegen müssen. Er hat immer in der Küche gefressen. Als ich einmal - nach einer kurzen Besorgung - nach Hause kam, hörte ich ihn schon unten auf der Straße laut schreien. Nach oben gestürmt, der Hund liegt mit gespreizten Beinen auf dem Bauch in einer Urinlache vor dem Hundenapf! Oh, Gott, hat der geschrieen! Danach kam das Futter mit einer dicken Zeitungslage unterlegt in den Flur. Gerade wenn er seinen Bauch auch noch mit Fressen anfüllte, lief ihm oft - völlig ungewollt - die Blase über, oft hat er ganz doof geguckt.
Einen alten Hund zu versorgen ist ähnlich anstrengend, wie einen Welpen zu halten.
inkontinent, sowohl Urin als auch Stuhl (Hunde beschmutzen nicht gern ihre Wohnstatt)
Frauchen geht nicht mit ihm zum Tierarzt, sondern fragt lieber in einem Internetforum nach
Schlussfolgerung: armer Hund
Falls Du beim Tierarzt warst und es einfach nicht für erwähnenswert gehalten hast, wäre es nett, wenn Du von der Diagnose berichten würdest, damit Du hier nützlichere Antworten bekommst. Ansonsten wird die hier mögliche Hilfe nicht über „das haben alte Hunde eben manchmal“ oder eben „geh doch mal zum TA und checke ab, ob evtl. was nicht in Ordnung ist“.
Gruß,
Myriam, mit fast 15-jährigem Hund, zum Glück noch stubenrein
Hi,
das ist eine Hündin. Ich bin regelmäßig beim Tierarzt, aber da geht es immer um sehr viel ernstere Sachen. Darum möchte ich den Tierarzt nicht wegen soetwas wie Stubenreinheit fragen. Eine organische Ursache schließe ich mal aus, da es ihm sonst einigermaßen gut geht (den Umständen entsprechend).
Nita hat was von Wasser im Bauch geschrieben.
Meiner hat Wasser in der Lunge, aber kein Wasser im Bauch. Vor kurzem wurde der Bauch geröngt, weil auch der Verdacht auf Wasser im Bauch war, da er so einen strammen Bauch hatte, aber war zum Glück nicht.
Die Idee von Nike mit dem Katzenklo wäre perfekt, aber ich glaube nicht, daß er dadrauf geht. Wenn er muß, dann macht er, egal wo er gerade ist, einen Lieblingsplatz hat er nicht. Ich glaube auch nicht, daß er es nicht mehr schaffen würde es ein paar Minuten zu halten. Der findet da irgendwie nicht mehr durch, wo er darf und wo nicht. Er ist irgendwie etwas durcheinander, daß merkt man auch an vielen anderen Sachen.
Ich werde mir mal die Idee von Sticky mit den Windeln überlegen.
Vielen Dank für eure Antworten.
Viele Grüße
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bei kastrierten älteren Hündinnen ist eine Inkontinenz durchaus möglich - lass das aber wirklich erstmal abklären (Nierenleiden oder ähnliches). Meine Schäferhündin ist „erst“ 9 aber sie leidet auch da drunter.
Es gibt wohl eine Therapie mit Hormonen und eine Operationsmethode. Beides möchte ich meiner nicht mehr zumuten.
Deutliche Verbesserung hat bei meiner Hündin Kürbiskernöl gebracht.
Sie bekommt einmal täglich „ABTEI“ Kübiskernöl Femina. Nach Rücksprache mit dem TA natürlich und unter Ausschluß aller anderen Krankheiten.
Ab und an tröpfelt es zwar noch mal aber die Verbesserung war spürbar.
Bist Du im normalen Leben auch so unglaublich prollig unhöflich?
Klar nenne ich meinen Hund Viech. Ich nenne sie auch Ratte, Mistvieh, haarendes Ungetüm, Fressmaschine und noch viele andere Dinge. Meine 3 Katzen nenne ich ebenso, den einen Kater zur Zeit hauptsächlich Pissnelke, da er aufgrund von Blasenproblemen unsauber wurde. Ich hielt es für ein Verhaltensproblem, bin aber dann zur Sicherheit trotzdem zum Tierarzt. Siehe da, er hatte eine Blasenentzündung. Als ich beim Tierarzt war, hatte er schon Blut im Urin. Ähnliches würde ich Deinem Hund gerne ersparen, dem Armen …
Ich habe nur gesagt das mein Hund kein armes Viech ist und gefragt ob du deinen Hund auch Viech nennst.
Mein Hund ist mein bestes Stück, darum kann ich es nicht haben, wenn der Viech oder ähnliches genannt wird. Ich würde meinen Hund niemals viech nennen.
Weil Du hier rumprollst wie jemand aus dem BB-Container.
Mein Hund ist mein bestes Stück, darum kann ich es nicht
haben, wenn der Viech oder ähnliches genannt wird. Ich würde
meinen Hund niemals viech nennen.
Das habe ich nunmehr zur Kenntnis genommen, es ist mir allerdings relativ egal - Du kannst das halten wie Du willst. Was mir nicht egal ist, ist die Tatsache, dass Du Dich an dem Wort „armes Viech“ in meinem Posting aufhängst, aber der Empfehlung darin keinerlei Aufmerksamkeit schenkst.
Du schreibst weiter oben (wo Du dann endlich mal mit ein paar Details rausrückst), dass Du regelmäßig mit dem Hund beim Tierarzt bist, aber die Unsauberkeit nicht erwähnen willst. Das ist, entschuldige bitte, Blödsinn. Wie andere schon schrieben kann Unsauberkeit bei kastrierten Hündinnen unter Umständen durch Medikamente behandelt werden. Dafür ist der Tierarzt da - oder macht es Dir Spaß, dauernd die Wohnung zu putzen? Abgesehen davon, dass es für das Wohlbefinden des Hundes auch besser wäre, wenn dieses Problem gelöst bzw. verbessert werden könnte.
Mein Hund ist mein bestes Stück, darum kann ich es nicht
haben, wenn der Viech oder ähnliches genannt wird. Ich würde
meinen Hund niemals viech nennen.
Das habe ich nunmehr zur Kenntnis genommen, es ist mir
allerdings relativ egal - :
Ja aber dann nenn doch deinen Hund Viech, aber bitte nicht meinen.
Auf der Straße würdeste einen fremden Hund schließlich auch nicht Viech nennen, und erst recht nicht in Anwesenheit vom Besitzer.
Warum denn dann hier im Internet.
Du schreibst weiter oben (wo Du dann endlich mal mit ein paar
Details rausrückst), dass Du regelmäßig mit dem Hund beim
Tierarzt bist, aber die Unsauberkeit nicht erwähnen willst.
Das ist, entschuldige bitte, Blödsinn. Wie andere schon
schrieben kann Unsauberkeit bei kastrierten Hündinnen unter
Umständen durch Medikamente behandelt werden. Dafür ist der
Tierarzt da - oder macht es Dir Spaß, dauernd die Wohnung zu
putzen? Abgesehen davon, dass es für das Wohlbefinden des
Hundes auch besser wäre, wenn dieses Problem gelöst bzw.
verbessert werden könnte.
Mein Hund ist nicht kastriert und eine Blasenentzündung hat er ganz sicher nicht. Soetwas kann man ja nun auch ohne Tierarzt bestens erkennen, man muß nur seinen Hund mal etwas genau beobachten. Ist ja nicht so, daß es ihm ewig raustropft oder er alle paar Minuten muß. Er macht ganz normal, nur eben an den falschen Stellen.
Außerdem gehts meinem Hund gut, soetws sehe ich an seinem Blick. Ich kenne meinen Hund seit 16 Jahren.
Mein Hund ist mein bestes Stück, darum kann ich es nicht
haben, wenn der Viech oder ähnliches genannt wird. Ich würde
meinen Hund niemals viech nennen.
Das habe ich nunmehr zur Kenntnis genommen, es ist mir
allerdings relativ egal - :
Gruß,
Myriam
Kenntnisnahme, trotzdem ist es egal
Schlußfolgerung: Kein Respekt vor den Gefühlen der anderen.
Wenn alte Leute inkontinent werden, wieso nicht auch alte
Hunde?
Bei alten Leuten läßt sich da auch nicht viel machen, oder?
Ich habe mich letztens mit einer älteren Dame unterhalten, die
mir erzählte, daß Ihr Hund 17 Jahre alt geworden ist, ein
Dackel. Sie sagte, zum Schluß ist sie stündlich mit ihm
rausgegangen, auch nachts. Aber, so sagte sie selbst: „Es hat
sich gelohnt, daß hatte er sich einfach verdient“.
Irgendwann ist der kleine Kerl dann einfach in seinem Körbchen
weggeschlafen.
Die einzige Lösung, die mir einfiele, wäre, ob man ihn
vielleicht an ein Katzenklo o.Ä. gewöhnen kann (oder etwas
größeres, das mit Streu gefüllt ist, je nach Größe fes
Hundes).
Sicher hat der Hund nicht einfach vergessen stubenrein
zu sein, sondern schafft es einfach nicht. Und bestimmt
gefällt ihm das selber nicht. Vielleicht gelingt es Euch mit
viel Liebe, Loben und Überzeugung, daß er so ein „Klo“
annimmt, das in der Nähe seines Schlafplatzes steht.
Es kann ganz gut sein, daß der Hund „vergessen“ hat, stubenrein zu sein! Auch Hunde können debil oder senil werden…
Es gibt aber Medikamente beim TA wie Karsivan oder Selgian, die die Gehirntätigkeit bei alten Hunden unterstützen! Du solltest wirklich für Dein Wohlbefinden und das des Hundes das Problem ansprechen und Deinen TA den Hund checken lassen!
Archie
Falls nicht: Wenn er nur eine Stunde lang einhalten kann, dann
geht eben so häufig mit ihm raus. Nach all der Zeit hat sich
diese Fürsorge verdient.
Es kann ganz gut sein, daß der Hund „vergessen“ hat,
stubenrein zu sein! Auch Hunde können debil oder senil
werden…
Es gibt aber Medikamente beim TA wie Karsivan oder Selgian,
die die Gehirntätigkeit bei alten Hunden unterstützen! Du
solltest wirklich für Dein Wohlbefinden und das des Hundes das
Problem ansprechen und Deinen TA den Hund checken lassen!
Archie
Hallo,
vielen Dank für die Antwort.
Das es am Gehirn liegt, das nehme ich auch mal an.
Inkontinent ist er nämlich eigentlich nicht, er weiß nur nicht mehr, wo er darf und wo nicht.
Er bekommt sehr viele Medikamente.
Alleine für das Herz schon 3 Sorten jeden Tag.
Verträgt sich Karsivan oder Selgian mit den ganzen Medikamenten?
Könnte man das dann ohne Probleme noch zusätzlich geben?
Oder kann da irgendwas passieren?