Hund reißt aus

Heute früh ist mir folgendes passiert:
Ich gehe am Gehsteig und es lief auf der Grünfläche ein großer Berner Sennenhund. Es schrie jemand „Ich kann nicht mehr, halten sie ihn auf“.
Ich blickte zurück und erkannte in der Ferne eine Gehbehinderte Frau.
Der Hund machte auf mich allerdings eher einen etwas agressiven Eindruck. Ich traute mich nicht ihn anzulagen. Er bellte mich auch sehr laut an. Ich konnte ihn nicht aufhalten, sofort als ich ein paar Schritte auf ihn zuging bellte er und lief weg. Ich hatte eingentlich Angst das er mich beissen wird. Ich habe ihn nicht aufgehalten, und habe gekniffen. Was hätte ich sonst tun können? Später habe ich ihn dauerhaft länger bellen gehört.
Kann man jemanden der eine Behinderung hat so einen großen Hund zumuten?Mir ist klar das viele behinderte Menschen eine Beziehung zu jemanden brauchen. Ich habe die Dame schön öfters gesehen, und ich habe auch gesehen, dass sie auf ihren Hund eingeprügelt hat. Soweit ich das beurteilen kann ist die Dame auch geistig behindert.
Wie hätte ich so einen großen Hund den ich nicht kenne aufhalten können?

Hi
klare Antwort:
Gar nicht. Finger weg von einem Hund der dich stellt und den du nicht kennst.

Niemand zahlt dir später den Schaden wenn du gebissen wirst. Daher Richtig gehandelt.

Zu allem anderen… kein Kommentar da ich nicht dabei war

Gruß Steffen

Heute früh ist mir folgendes passiert:
Ich gehe am Gehsteig und es lief auf der Grünfläche ein großer
Berner Sennenhund. Es schrie jemand „Ich kann nicht mehr,
halten sie ihn auf“.
Ich blickte zurück und erkannte in der Ferne eine
Gehbehinderte Frau.
Der Hund machte auf mich allerdings eher einen etwas
agressiven Eindruck. Ich traute mich nicht ihn anzulagen. Er
bellte mich auch sehr laut an.

Das hast du absolut richtig gemacht, ich hätte auch nicht anders gehandel!

Kann man jemanden der eine Behinderung hat so einen großen
Hund zumuten?Mir ist klar das viele behinderte Menschen eine
Beziehung zu jemanden brauchen.

Trotzdem muss man den Hund unter Kontrolle haben. Und so ein großer Hund muss ausgelastet werden, erzogen werden, dazu bräuchte sie Hilfe.

und ich habe auch gesehen, dass sie auf ihren Hund

eingeprügelt hat.

Das ist allerdings übel, das darf sie nicht, vermutlich machst sie es weil er nicht gehorcht.
Ich möchte dich bitten, dies beim Tierschutzverein zu melden. Der Hund muss da weg, was allerdings nicht einfach ist. Aber wenn die Frau den Hund nicht auslastet und erzieht und nicht unter Kontrolle hat und noch auf ihn einprügelt, gibt das mal ein großes Problem. Auf jeden Fall solltest du das dem Tierschutzverein melden und vielleicht auch noch gleich dem Veterinäramt (beim Landratsamt).
Das wäre schön. danke
Petra

Hi Petra
verzeih mir wenn ich mich nochmal kurz einschalte.
Prügel und vor Wut dem Hund eine Überziehen sind zweierlei.

Wer definiert hier was los war?
Hier gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen halt ich für falsch.
Wer sagt daß die Frau dauerhaft behindert war und nicht nur gerade z.B. eine Hüftverletzung hatte? Also Temporär außer Gefecht war?
Wer daß sie nicht einfach nur mal an die Luft wollte der Hund sonst gut gehorcht, heut aber einfach mal scheiße drauf war?

Daher… lieber die Katze im Dorf lassen als gleich wieder mit allem zu kommen was sinnlos ist.

Wenn es öfter vorkommt, ja, reagieren, aber wegen einem Mal?
Was wenn hier ein subjektiver Eindruck geschildert wurde, der aber Objektiv betrachtet ganz anders sich darstellt?
Dann hat die Fragerin die Kacke am Hacken und bekommt wenn sie Pech hat, Repressalien ab…

Daher… abwarten und Tee trinken.

Steffen

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Hi Steffen,
es war die Rede von „auf den Hund eingeprügelt“ und nicht von eine überziehen, wobei auch das für mich ein Ausdruck von Überforderung und mangelnde Selbstbeherrschung ist. Wer den Hund in der Öffentlichkeit schlägt, macht es daheim erst recht.

Hier gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen halt ich für
falsch.

Finde ich nicht falsch. Man muss das ganze nicht als Anzeige machen, aber ich finde, man sollte schon mal sehen, ob die Frau nicht überfordert ist mit dem Hund. Und auch, ob die Frau dem Hund gerecht wirde.

Wer sagt daß die Frau dauerhaft behindert war und nicht nur
gerade z.B. eine Hüftverletzung hatte?

Es war auch noch die Rede von geistiger Behinderung. Ich möchte nicht sagen, dass jemand mit geistiger Behinderung keinen Hund halten kann. Aber ich denke, er braucht dann dazu Hilfe, jemand, der bei der Erziehung und bei schwierigen Situationen hilft.

Ein Berner-Sennenhund ist nun mal kein Pudel und braucht viel Auslauf, Beschäftigung, Kraft und Erziehung.
Und wer sich so wenig unter Kontrolle hat, dass er auf den Hund einprügelt, der braucht Hilfe. Und der Hund auch.
Petra

Hi Petra
Nochmal.
Hundeschutz und Tierschutz in Ehren, nix dagegen.
Aber wer unterscheidet hier zwischen Subjektiv und Objektiv?

Warum meint jeder sofort mit allem kommen zu müssen statt hier einfach mal Ruhe zu bewahren und abzuwarten.

Zeigte der Hund Angst vor der Frau,
Warum kam er zu ihr zurück? Mit eingeknicktem Schwanz? Freudig? Was war genau los?

Wer Tiere effektiv schützen will muss das Haus betreten und alles betrachten nicht nur durch ein kleines Fenster schauen und einen einzelnen Punkt als schlimm ansehen.
Manchmal ist es besser einem Hund mal eine aufs M… zu hauen statt daß er beim nächsten Mal sofort beißt.

Die komplett Antiautoritäre Schiene war in keiner Erziehung jemals vernünftig. Daher… auch ich schlag hie und da mal einem meiner Hunde eine aufs M… na und? Besser als wenn sie dann draufgehen wenn ich es nicht machen würde(jagd gen Autobahn etc.) Rat mal wo meine Mannschaft aber schläft… im Bett und immer um mich rum.
Willst du mich jetzt auch anzeigen…
Gerne, aber du zahlst dann den Schaden der entsteht, wenn ich es nicht mache. Mit Duzi duzi hinderst du keinen Hund am Jagen.
Und ein Hund der nach vorne geht ohne Erlaubnis bekommt durchaus mal einen leichten Schlag aufs M… na und? Erst im Guten dann im Harten.

Was wenn die Dame den Hund trainieren hat lassen und der Trainer vom alten Schlag war? Verboten ist das Schlagen des Hundes in einer Gefahrensituation nicht. Nur unerwünscht. Das zu recht. Dagegen sagt niemand was. Aber in diesem Fall…

Nicht immer gleich voll hochfahren wenn einer hier was schreibt…
Ruhig bleiben und lieber mit den eigenen Wauzis knuddeln… und dann schreiben… musste ich dank Maya hart lernen

Steffen

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… Auf jeden Fall solltest du das dem Tierschutzverein melden
und vielleicht auch noch gleich dem Veterinäramt (beim Landratsamt).
Das wäre schön. danke
Petra

Hallo Petra

Du hast die Polizei und die Bundeswehr vergessen und
vielleicht noch sofort einen Brief an Frau Merkel,
Den Papst interessiert das bestimmt auch.
Aber dann ganz schnell an die Presse damit, das ist doch furchtbar und hochinteressant.

Petra,… warst du dabei, hat die alte Frau im Rollstuhl wirklich fest zugeschlagen
oder hört der Hund bei ihr einfach nur besser wenn man nur so tut als ob?
Berner Sennenhunde sind groß und stark aber als friedlich bekannt.

sie erschrecken sich nur manchmal vor ihrem eigenen Schatten,
du siehst doch, er ist sogar vor Harwin weggelaufen,
und ängstliche Hunde bellen nun mal und da gehört auch der Berner Sennenhund zu.
der hat vielleicht selber um Hilfe gebellt.

es war also einmal kein langweiliger Morgen, seid doch froh dann könnt ihr auch mal was erzählen, aber lasst es doch dabei.

und nächstes mal redet mal mit der Frau im Rollstuhl, denn das wäre am vernünftigsten gewesen und hätte allen geholfen.
Möglicherweise ist das doch eine ganz nette Person.

Noch einen schönen Sonntag.

Franz (Auch Tierschützer)

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Du hast die Polizei und die Bundeswehr vergessen und
vielleicht noch sofort einen Brief an Frau Merkel,
Den Papst interessiert das bestimmt auch.
Aber dann ganz schnell an die Presse damit, das ist doch
furchtbar und hochinteressant.

Muß das sein?

Gruß und SCHÖNEN SONNTAG noch…

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Hallo MM

Ich find ja, wenn man den Rest meines Antwortartikel mit berücksichtigt,

Auch dir einen schönen Sonntag

Franz

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Hier gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen halt ich für
falsch.

Finde ich nicht falsch. Man muss das ganze nicht als Anzeige
machen, aber ich finde, man sollte schon mal sehen, ob die
Frau nicht überfordert ist mit dem Hund. Und auch, ob die Frau
dem Hund gerecht wirde.

Hallo Petra,

ich habe extra nochmal das Originalposting gelesen: „sofort als ich ein paar Schritte auf ihn zuging bellte er und lief weg. Ich hatte eingentlich Angst das er mich beissen wird.“ Da ist trotz der subjektiven Schilderung nichts von einem Angriff durch einen Hund zu erkennen, und die Angst ist zwar sicher real vorhanden, aber eben unbegründet.

Dass jemand anders einen Hund aufhalten soll, ist natürlich eine Zumutung. Aber wegen sowas den Staat anzurufen, ist schon krankhafter Interventionismus. Hunde sollten nicht weglaufen, und Eheleute sollten sich nicht streiten - du mischst dich doch auch nicht in jeden kleinen Ehestreit in deinem Bekanntenkreis ein, sondern erst wenn daraus ein unerträglicher Dauerzustand wird. Oder doch? Dann nehme ich natürlich alles zurück.

Gruss Reinhard

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Hallo Reinhard,
ich habe es auch noch mal gelesen. Wenn eine geistig und körperlich behinderte Frau auf einen Hund einprügelt, meine ich schon, das man mal die Hundehaltung überprüfen sollte. Ob sie dem Hund gerecht wird, ob sie das ganze packt oder ob sie nicht doch überfordert ist.
Ich prügle nicht auf meinem Hund herum, es gibt andere und bessere Mittel, wenn der Hund nicht gehorcht.
Mit Prügel ändert sich doch überhaupt nichts, was verbessert sich dann?
So wie das alles geschildert wurde, habe ich es so verstanden, dass die Frau überfordert ist, dass man schauen sollte, ob sie Hilfe braucht und ob es dem Hund gut geht. Und das macht bei uns der Tierschutzverein.
Er überprüft und bietet Hilfe an. Oder macht auch mal Druck. Je nach dem.
Natürlich kann man weiter zuschauen und abwarten, ist das immer die beste Lösung?

Wenn eine geistig und

körperlich behinderte Frau auf einen Hund einprügelt, meine
ich schon, das man mal die Hundehaltung überprüfen sollte. Ob
sie dem Hund gerecht wird, ob sie das ganze packt oder ob sie
nicht doch überfordert ist.

Hallo Petra,

Und, die nicht geistig und körperlich behindert sind und auf ihre Hunde einprügeln sollte man auch überprüfen?

Auf Antwort wartend Bernd O.

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Ich kann beide Parteien verstehen. Es gibt viele Menschen die Angst vor Hunden haben…besonders vor den Großen…Und man sollte seine Hunde auch unter Kontrolle haben…
Aber die beschriebene Situation finde ich auch nicht als sehr gefährlich…ich denke, der Hund dieser Dame ist einfach abgehauen…und Ihre Rufen waren wohl eher Angstrufe, damit ihm nichts passiert…er zum Beispiel in ein Auto rennt oder so…und wenn er dann heil zurück ist, kann man als Tierhalter auch mal schlimm schimpfen oder auch mal hauen…in diesem Moment ist es wohl eher die
Erleichterung, dass das Tier wieder heil angekommen ist…wenn es auch nicht richtig ist…
Man muß da schon etwas mehr in Erfahrung bringen, wie diese Situation auf der Strasse…wenn ein Kind auf der Strasse wegrennt und die Mutter ihm nachruft „bleib stehen“ denkt ja auch keiner an was böses…jeder würde versuchen das Kind aufzuhalten…
Es kann einfach eine unglückliche Situation gewesen sein, wie sie so oft auf den Straßen passiert, wenn es sich allerdings wiederholen würde,sollte man versuchen mit der Dame zu reden,
und am besten, ihr vielleicht Hilfe anzubieten, wenn es denn notwendig ist.
Liebe Grüße Anna

Hallo Anna,

und wenn er dann heil zurück ist, kann man als Tierhalter auch mal schlimm schimpfen oder auch mal hauen

das kann man, aber höchstens sich selbst. Nämlich dafür, dass man noch nicht genug in den Grundgehorsam investiert hat/ nicht genug aufgepasst hat/ etc.
Wenn Du stattdessen den Hund beschimpfst/haust, wenn er zu Dir kommt, lernt er nicht, „ich darf nicht wegrennen“ sondern nur „wiederkommen macht keinen Spaß“. Also tief durchatmen, ordentliche Ohrfeige an die eigene Adresse, Hundchen fein fürs kommen loben und unter gesicherteren Bedingungen weiterüben.

Gruß,
auch Anna

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Hallo Anna,

ich gebe Dir vollkommen recht und würde es selbst niemals tun. Ich wollte damit nur versuchen zu erklären, warum sich die Frau vielleicht so verhalten hat und das man dies nicht gleich „anzeigen“ sollte.
Ich finde es besser, ihr Hilfe anzubieten, wenn sie diese braucht.
Ich habe auch darauf hingewiesen, daß dieses Vehalten nicht richtig ist.

Viele Grüße
Anna

Hallo,

traurig aber wahr: wenn man auch nur die Fälle verfolgen würde, in denen Tierhalter ihre Hunde DAUERND prügeln, müsste man die Zahl der Tierheime vervielfachen.

Gruss Reinhard

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Du hast Dich absolut korrekt verhalten… keine Sorge… und auch nicht gekniffen! Es ist absolut fahrlässig und wieder mal absurd, wie jemand, der einem Hund keine bis gar keine Führung geben kann, so verantwortungslos sein kann… Ihn an zufassen hätte böse Folgen haben können, ebenso wie weglaufen… In so einem Fall ruhig stehen bleiben, Arme still halten, neutral ansehen und nicht starren, Oberkörper grade halten und bitte nicht den Kopf abwenden, wie so oft erzählt wird. Denn Blickkontakt vermeiden, zeigt dem Hund Schwäche… (je nach Hund nicht witzig!) also NEUTRAL (freundlich) anschauen. Blockieren, erst recht ohne ausreichend Erfahrung, kann böse enden, denn es ist eine Einschränkung, die man dem Tier setzt und das lässt sich nicht jeder Hund bieten. Damit wir uns nicht falsch verstehen… Grundsätzlich beißt ein Hund (im Normalfall) in aller letzter Instanz, wenn er sein Leben oder eine überlebenswichtige Ressource bedroht sieht! Und auch das tut er nie gerne… aber jeder Hund tut es, wenn es drauf ankommt! WORAUF bzw. WORUM es gerade diesem Tier ging, ist natürlich schwer zu sagen und gerade deshalb hast Du absolut NICHTS falsch gemacht.