Hund und Katze

Huhu,

als alter Katzenfreund bin ich auf den Hund gekommen.
Eine Seele von einem Viech, aber Jung & verspielt.
Der gute war von seiner vorherigen Familie auch Katzen gewöhnt, schaut unsere 2 Tiger auch nur aus der Entfernung an und ist weitestgehend uninteressiert an den viechern.
Anders unsere Katzen: fauchen bei Annäherung und erklimmen die Sichere Höhe des Kleiderschrankes. Seit einer Woche.
Wie kann ich unsere Mietzis an ihren neuen Hund gewöhnen?
Oder nur eine Frage der Zeit?
Wer hat Erfahrung?

Grüsse

Zaphod Zoomann

Hallo,

als alte Katzentante (zur Zeit 3) bin ich auch im Mai auf den Hund gekommen. Wenn der Hund die Katzen ignoriert ist das die ideale Situation und die Katzen werden sich an ihn gewöhnen, wenn sie gemerkt haben, dass von ihm keine Gefahr ausgeht.

Meine Katzen waren zuerst ängstlich, dann neugierig (das war die gefährlichste Zeit) und sind jetzt gleichgültig und halten ca. 1/2 m Sicherheitsabstand. Sie kannten vorher keine Hunde.

Meine Hündin ignoriert meine Katzen, ist aber extrem futterneidisch und eifersüchtig. Da muss ich sehr aufpassen. Wenn es Leckerli gibt, muss sie „sitz“ machen und bekommt zuletzt (aber mehr). Die Katzen werden auch immer zuerst gefüttert. Ebenso dürfen nur die Katzen aufs Sofa. Wenn der Hund die Katzen anknurrt oder die Zähne fletscht, schicke ich den Hund auf seinen Teppich. Wenn er dann dort ruhig liegt und toleriert, dass ich die Katzen streichle, wird er gelobt.

Gib Deinen Miezen noch etwas Zeit, sie werden sich schon an den Hund gewöhnen. Du darfst Deine Katzen dem Hund gegenüber ruhig bevorzugen (ihn aber immer loben, wenn er sich neutral oder freundlich gegenüber den Katzen verhält).

Viel Erfolg,

Myriam

Hallo,

Lebe mit 2 Hunden und 5 Katzen (im Alter von 10 Jahren bis 6 Monaten) zusammen. Bis auf die letzte waren die Katzen zuerst da. Ich kann dir folgende Tricks anbieten:

Leckerchen, dh. positive Verstärkung! Lass den Hund auf der einen Seite „Platz“ machen und locke die Katzen mit den Leckerchen (bei meinen funktioniert am besten Kochschinken (bitte recht saftig!). Füttere abwechselnd Hund und Katze. Irgendwann ist denen der jeweils andere schnurz, solange es nur was zum schnabulieren gibt.

Eine Katze, die keine Angst vor Hunden hat!
Mein Jüngster, ein rotzfrecher Kater, liebt die Hunde. Also schläft er bei ihnen im Körbchen, frisst mit ihnen aus dem selben Napf, gibt Köpfchen und umschnurrt sie - und die anderen Katzen kriegen dadurch mit, dass Hunde gar nicht so schlimm sind. Sie werden zwar nicht direkt geliebt, aber weitestgehend ignoriert.

Wichtig: Gewöhne, wenn möglich, den Hunden hastige Bewegungen ab, die die Katzen erschrecken können! Bei meiner jüngeren Hündin muss ich gelegentlich noch eingreifen, wenn sie zu wild zu den Katzen hin will. Der Hund liebt Katzen über alles, aber wenn 40 kg Hund auf die Katze losspurten, wollen die meisten Katzen doch lieber erst mal in Sicherheit sein… Wie gesagt, bei „Platz“ wirken die Hunde nicht so gross, und die Bewegungsfähigkeit ist auch noch eingeschränkt.

Katzen fühlen sich auch oft wohler, wenn sie die Hunde erst mal von erhöhter Stelle (Fensterbank, Couch, Schrank) beobachten können.

Viel Erfolg bei deinen Lieben

Julia

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Unsere Katzen waren schon einige Jahre alt als sie bekanntschaft mit unserem Hund gemacht haben. Jetzt vertragen sie sich sehr gut, das ist nur eine Frage der Zeit, solange der Hund noch jung und auch katzen gewöhnt ist, müsste es keine Probleme geben.

Hi,
Dem schon geschriebenen kann ich mich nur anschließen. Da meine Frau und ich uns seit einigen Jahren im Tierschutz engagieren ( http://www.menschen-fuer-tiere-taunus.de ), haben wir in der Hinsicht jede Menge Erfahrungen gesammelt. Unsere Hunde leben mit jeder Menge Katzen zusammen und haben damit kein Problem, und auch bei uns gibt es „Hundenarren“ unter den Katzen.
Nur eine Katze, die wohl als junges Tier einmal sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, benötigte immer einen Sicherheitsabstand, aber selbst bei ihr hat dieser sich von anfangs 1,5m auf 30 cm reduziert…
Die Idee mit der positiven Verstärkung durch Leckerlie ist natürlich eine Möglichkeit den Vorgang zu beschleunigen…
Für manche Dinge braucht’s eben ein wenig Geduld:wink:
Gruß
Günther

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Hi Zaphod Zoomann,

also meine Omi hat einen Hund und meine Tante bringt - wenn sie in den Urlaub fährt - ihre Katze zu ihr. (die beiden Gärten liegen nebeneinander, sodass die Katze in ihrem Revier bleiben kann.)
Das ist schon seit Jahren so, also Hund und Katze kennen sich.

Die beiden akzeptieren sich, also gehen nicht aufeinander los, halten aber immer einen Sicherheitsabstand von ca. 1,5m.
Das sieht dann sehr lustig aus, wenn Omi richtung Küche schlürft, Hund hinterher, Katz auch hinterher, aber immer mit diesem Sicherheitsabstand und immmer sich gegenseitig beobachtend. :smile:
Ich denke sogar, dass es den beiden Spass macht „auf der Hut“ vom anderen zu sein. das sieht manchmal aus wie ein Spiel das sie da miteinander treiben.

Gerade bei Katzen spielt Eifersucht eine große Rolle, aber wenn du auf solche Dinge achtest sollte eigenltich nix passieren.
Der Hund war übrigens schon älter als die Katze dazu kam. Die Katze war noch jung.

greets, silke

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