Hunde-erziehung

hallo,

morgens treffe ich mich immer mit einem sehr großen und freundlichen rüden-mix (ca. 45 kg - weiss nicht, was da alles drinn ist ) - der rüde ist sehr gut fixiert auf bällchen oder ähnliches und hat einen super tollen spieltrieb.
meine beardie-hündin sissi hat ihm am anfang den rang abgelaufen - wingertezeilen rauf und runter, aber jetzt funktioniert das auf einmal nicht mehr, weil der besitzer nicht mehr erlaubt, dass sich der hund so „frei“ bewegt.
aus diesem grunde begegne ich dem hundebesitzer auch nicht mehr so gerne mit meiner sissi und nehme dann vermehrt meine kira mit ( bobtail und nicht so interessiert am spiel mit dem ball, weil es sich nicht lohnt, unnützt hinter einem gegenstand her zu laufen - weiss auch nicht, woher kira diese weissheit hat.
der rüde wird grundsätzlich sofort ausgebremst, wenn er sich ca. 2-3 meter vom besitzer entfernt. lautstarke zurück-rüfe und gedrohe.
jetzt hat sich eine begegnung zugetragen, wobei der rüde sich nicht mit einem anderen rüden verstanden hat - beide an der leine - die besitzerin hat lt. aussage alle kraft benötigt, ihren rüden zurückzuhalten und wurde auch fast gepetzt (gebissen, gezwickt) beim versuch, den rüden zu halten.
die folge war, dass der rüde letztendlich den restlichen gassi-gang an der leine war. auf meine einwände hin, dass der gassi-gang eigentlich ein freudiges ereignis für den hund sein sollte, gab es zur antwort; hätt’Ä er mich gezwickt, dann hätt’ er den tag nicht überlebt. der weitere verlauf des gassi-gangs war dergestallt negativ erregend - knieramme in brustkörper und leinengezerre - da frage ich mich, ob der rüde überhaupt weiss, was das ganze soll.
lt. info des besitzers weiss der rüde ganz genau, was er falsch gemacht hat und als krönung wurde ihm auch noch für diesen tag futterentzug angedroht.
meine leienhaftung beziehung und bindung zu hunden sagt mir eigentlich, dass dieser arme rüde ein fall für das tierheim sein wird, und ungünstigen fall, bedingt durch seine unsichere darstellung und erziehung ein fall für den tierarzt und spritze sein wird.
was meint ihr dazu ?

viele grüße

manfred

Hi Manfred,

wenn du das nächste mal mit kriegst das er den Hund tritt etc.ruf die Polizei.Das ist Tierquälerei,melde es den Amtstierarzt.

Manche Menschen sollten lieber keine Tiere haben,denn sie wissen nicht was sie tun.

LG Biene

PS:Kaufe mir heute 10 Prachtschmerlen für mein 20 l Becken.*g

*NichtErnstmein

Hallo,

lt. info des besitzers weiss der rüde ganz genau, was er
falsch gemacht hat und als krönung wurde ihm auch noch für
diesen tag futterentzug angedroht.

Manche Menschen sollten kein Tier halten. Ein Hund ist nicht in der Lage, eine „Strafe“ mit einem lange zurückliegenden (= mehr als wenige Sekudnen) Verhalten in Verbindung zu bringen.

meine leienhaftung beziehung und bindung zu hunden sagt mir
eigentlich, dass dieser arme rüde ein fall für das tierheim
sein wird, und ungünstigen fall, bedingt durch seine unsichere
darstellung und erziehung ein fall für den tierarzt und
spritze sein wird.

Tierheim wäre vermutlich für den Hund eine gute Entwicklung, dann hat er noch eine Chance, einen mental starken Halter zu finden anstatt so eine Memme.

Gruß,

Myriam

Hallo!
Hui, das ist ja unter aller Sau!
Aber woher kommt der plötzliche Wandel dieses Besitzers? Hat sein Hund vllt beim frei Laufen mal jemanden oder einen anderen Hund gebissen? Vllt wurde ihm gedroht, beim nächsten mal würde Polizei oder so eingeschaltet werden. Der Besitzer hat Angst, seinen Hund zu verlieren, will, dass er „anständig“ ist und nicht mehr weit weg läuft. Vor lauter Stress und Angst, regt er sich so schnell auf und droht mit diversen harten Strafen (hart deshalb, weil er denkt es würde schneller helfen)usw, und denkt, dass der Hund es dann lernen würde (tut er aber nicht!).
So ein Verhalten hab ich mal bei einer Freundin von mir beobachtet. Die war auch nur so hart zu ihrem Hund, weil sie Angst um ihn hatte.
Aber trotzdem ist dieses Verhalten nicht OK!
Entsetzte Grüße, Anna

Hallle,

der rüde ist sehr gut fixiert auf bällchen oder
ähnliches und hat einen super tollen spieltrieb.

So toll ist das gar nicht. Ich kenne eine Schäferhündin die einen Goldie angefallen hat, dessen Herrchen einen Tennisball aufgesammelt hat - beide waren an der Leine aber die Schäferhündin ist total ballfixiert weil sie leider ausschließlich Leistungssport und Ballspiel kennt. Im Rudel beginnt der Rudelführer das Spiel und beendet es auch

meine beardie-hündin sissi hat ihm am anfang den rang
abgelaufen - wingertezeilen rauf und runter, aber jetzt
funktioniert das auf einmal nicht mehr, weil der besitzer
nicht mehr erlaubt, dass sich der hund so „frei“ bewegt.

Hatte ja vielleicht ein schlechtes Erlebnis - frag ihn doch einfach mal.

der rüde wird grundsätzlich sofort ausgebremst, wenn er sich
ca. 2-3 meter vom besitzer entfernt.

Hmm, wenn ich meinen Jackie ohne Leine im Feld laufen lasse muss ich auch aufpassen und sie rechtzeitig daran erinnern das sie Sofahund ist und nicht auf die Jagd gehen soll.

jetzt hat sich eine begegnung zugetragen, wobei der rüde sich
nicht mit einem anderen rüden verstanden hat - beide an der
leine - die besitzerin hat lt. aussage alle kraft benötigt,
ihren rüden zurückzuhalten und wurde auch fast gepetzt
(gebissen, gezwickt) beim versuch, den rüden zu halten.

Männer :wink:

die folge war, dass der rüde letztendlich den restlichen
gassi-gang an der leine war.

Kann auch ok sein, je nachdem wo es war (innerorts?)

auf meine einwände hin, dass der
gassi-gang eigentlich ein freudiges ereignis für den hund sein
sollte,

Spaß kann Hund auch an der Leine haben, dann muss aber der Leinenhalter mitmachen!

der weitere verlauf des
gassi-gangs war dergestallt negativ erregend - knieramme in
brustkörper und leinengezerre - da frage ich mich, ob der rüde
überhaupt weiss, was das ganze soll.

Nein, entweder gibt es sofort eine Nichtbelohnung (ich möchte nicht Strafe schreiben) oder gar nicht. Ein Hund vergisst sofort was er falsch gemacht hat.

lt. info des besitzers weiss der rüde ganz genau, was er
falsch gemacht hat und als krönung wurde ihm auch noch für
diesen tag futterentzug angedroht.

Ja, die Erde ist ja auch eine Scheibe :wink:

meine leienhaftung beziehung und bindung zu hunden sagt mir
eigentlich, dass dieser arme rüde ein fall für das tierheim
sein wird,

Kann uU besser sein als der momentane Leinenhalter.

und ungünstigen fall, bedingt durch seine unsichere
darstellung und erziehung ein fall für den tierarzt und
spritze sein wird.

Das wohl nur wenn der Hund extrem auffällig wird und, überspitzt gesagt, ein Kleinkind frisst.

was meint ihr dazu ?

Das der momentane Leinenhalter dringend den Umgang mit seinem Hund unter fachkundiger Anleitung lernen muss. Such doch mal Adressen von Hundevereinen in der Gegend raus und geb diese an den Leinenhalter. Mit ein wenig Überzeugung (Hund wird gefördert, besser als Gassi etc) lässt er sich bestimmt überzeugen. Sonst kontakte besser mal den Tierschutz

Viel Erfolg,
Julia

hallo julia,

Hallle,

So toll ist das gar nicht. Ich kenne eine Schäferhündin die
einen Goldie angefallen hat, dessen Herrchen einen Tennisball
aufgesammelt hat - beide waren an der Leine aber die
Schäferhündin ist total ballfixiert weil sie leider
ausschließlich Leistungssport und Ballspiel kennt. Im Rudel
beginnt der Rudelführer das Spiel und beendet es auch

bei hunden gibt es nach neuesten erkenntnissen kein rudel - es gibt eine zweckgemeinschaft.

Hatte ja vielleicht ein schlechtes Erlebnis - frag ihn doch
einfach mal.

werde ich machen !

Hmm, wenn ich meinen Jackie ohne Leine im Feld laufen lasse
muss ich auch aufpassen und sie rechtzeitig daran erinnern das
sie Sofahund ist und nicht auf die Jagd gehen soll.

ein parson ist zu einem drittel genetisch jagdhund, ein weiters drittel wird durch die ersten 8-12 wochen geprägt - für das letzte drittel ist der lebensabschnitt ab ca. der 8.-12. lebenswoche verantwortlich.

Männer :wink:

was heisst hier männer - der hunehalter ist eine frau - ätsch !!!

Kann auch ok sein, je nachdem wo es war (innerorts?)

war ausserorts im freien feld.

Spaß kann Hund auch an der Leine haben, dann muss aber der
Leinenhalter mitmachen!

da werde ich den hund mal fragen

Nein, entweder gibt es sofort eine Nichtbelohnung (ich möchte
nicht Strafe schreiben) oder gar nicht. Ein Hund vergisst
sofort was er falsch gemacht hat.

richtig

Ja, die Erde ist ja auch eine Scheibe :wink:

soweit so gut - wenn der hund es nur weiss

Kann uU besser sein als der momentane Leinenhalter.

hoffentlich

und ungünstigen fall, bedingt durch seine unsichere
darstellung und erziehung ein fall für den tierarzt und
spritze sein wird.

Das wohl nur wenn der Hund extrem auffällig wird und,
überspitzt gesagt, ein Kleinkind frisst.

nee, ich glub’ der frisst die besitzerin

was meint ihr dazu ?

Das der momentane Leinenhalter dringend den Umgang mit seinem
Hund unter fachkundiger Anleitung lernen muss. Such doch mal
Adressen von Hundevereinen in der Gegend raus und geb diese an
den Leinenhalter. Mit ein wenig Überzeugung (Hund wird
gefördert, besser als Gassi etc) lässt er sich bestimmt
überzeugen. Sonst kontakte besser mal den Tierschutz

in der familie des momentanen halters lebt ein hundetrainer mit two’s und der ist meiner meinung nach verantwortlich für die erziehung des hundehalters ! full stop

viele grüsse

manfred

Hallo!
Hui, das ist ja unter aller Sau!

Hallo, ja du hast recht, das ist unter aller Sau.

Aber woher kommt der plötzliche Wandel dieses Besitzers?

Aber nein, dieser Wandel kommt nicht plötzlich- ich kenne besagten Rüden auch, bin selbst seit 4 Monaten mit einen knapp 2jährigen „Tüpfelrüden“ unterwegs, der Lebensfreude pur ist-, d. h. laufen,spielen…mit anderen Hunden und mit Sicherheit noch eine Menge lernen muß, der aus Spanien kommt und bestimmt nicht die besten Voraussetzungen mitbringt; aber er hat sich in so kurzer Zeit fantastisch entwickelt.
Der andere Rüde ist als Welpe ins Haus gekommen- jetzt 3 Jahre- und wurde groß gezogen mit Begriffen, wie Kuschen , brechen , fliegender Leine u. s. w.
Hat

sein Hund vllt beim frei Laufen mal jemanden oder einen
anderen Hund gebissen? Vllt wurde ihm gedroht, beim nächsten
mal würde Polizei oder so eingeschaltet werden. Der Besitzer

Das bezweifele ich, denn er ist trotzallem ein sehr freundlicher Hund geblieben, aber ein Hund , der absolut keinen Freiraum, außer „Bällchenspielen“ hat.
Der Hund ist gespannt wie eine Feder, wenn er denn mal 3 m voraus läuft, dann immer nur in Erwartung eines scharfen Kommandos oder einer fliegenden Leine.

hat Angst, seinen Hund zu verlieren, will, dass er „anständig“
ist und nicht mehr weit weg läuft. Vor lauter Stress und
Angst, regt er sich so schnell auf und droht mit diversen
harten Strafen (hart deshalb, weil er denkt es würde schneller
helfen)usw, und denkt, dass der Hund es dann lernen würde (tut
er aber nicht!).

Der Hund hat eines auf jeden Fall - nämlich verlernt zu spielen, zu rennen- einfach Hund zu sein.

So ein Verhalten hab ich mal bei einer Freundin von mir
beobachtet. Die war auch nur so hart zu ihrem Hund, weil sie
Angst um ihn hatte.
Aber trotzdem ist dieses Verhalten nicht OK!

Egal, was für Gründe sie anführen mag, man kann einen Hund nicht so in die Enge treiben- kein Tier sollte man so in Enge treiben. Irgendwann muß von Seiten des Tieres eine Reaktion erfolgen…

Grüssle
Martina Mere

Entsetzte Grüße, Anna

Hi

bei hunden gibt es nach neuesten erkenntnissen kein rudel - es
gibt eine zweckgemeinschaft.

Ok, dann einen Zweckgemeinschaft - Was ich eigentlich sagen wollte, ist daß es nicht so weit kommen darf, daß der Hund dem Leinenhalter auf der Nase rumtanzt. Meiner Meinung nach muss das nicht mit absolutem Gehorsam einhergehen, mir geht es eher darum, daß der Hund im Zusammenleben auch Grenzen aktzeptiert (z. B. nur nach Erlaubnis auf das Sofa).

ein parson ist zu einem drittel genetisch jagdhund, ein
weiters drittel wird durch die ersten 8-12 wochen geprägt -
für das letzte drittel ist der lebensabschnitt ab ca. der
8.-12. lebenswoche verantwortlich.

Ja, und da ich meinen Doggie auch zur Brunftzeit gern mal im Feld ohne Leine laufen lassen möchte, muss nicht nur ich aufpassen und sie bei gefährlichen Situationen (Reh in Sicht) rechtzeitig heranrufen, sondern sie auch hören (soweit das bei einem Terrifyer überhaupt geht. Klar, wenn sie was aufstöbert bekomme ich sie nicht herangerufen). Wir üben im Feld oder bei der Gassi allgemein auch mal Gehorsam, sprich, ich lasse sie laufen und rufe sie heran um sie dann zu belohnen! Und wenn ich meinem Doggie soweit vertraue, daß ich sie im Feld oder Wald frei laufen & schnuffeln lassen kann, ist das für mich iO. Das ich sie trotzdem nicht aus der Sicht verlieren möchte ist wohl jedem Hundehalter klar (ich lasse ihr so 30-50 m Raum, je nach Sichtweite)

was heisst hier männer - der hunehalter ist eine frau - ätsch

*g* ich meinte den Rüden *g*

!!!

Kann auch ok sein, je nachdem wo es war (innerorts?)

war ausserorts im freien feld.

Dann verstehe ich es nicht, vor allem da der Hund früher ja wohl ohne Leine lief.
Mit ‚Spaß an der Leine‘ meinte ich, daß der Hund sinnvoll beschäftigt wird, nicht nur schnuffeln sondern auch Gehirnarbeit. Das kann das gehen einer Schrittfolge sein oder auch kleinere Tricks, es gibt so viele Möglichkeiten…

in der familie des momentanen halters lebt ein hundetrainer
mit two’s und der ist meiner meinung nach verantwortlich für
die erziehung des hundehalters !

Oha, das ist dann eine ganz üble Kombination. Hört sich ja ganz so an, als würde dann der Trainer den Hund ‚versauen‘. Schade & übel für den Hund…

Gruss,
Julia

Hi Julia,
muss mal mich kurz einschalten und eine Antwort von dir in Frage stellen…
Zitat:Ja, und da ich meinen Doggie auch zur Brunftzeit gern mal im Feld ohne Leine laufen lassen möchte, muss nicht nur ich aufpassen und sie bei gefährlichen Situationen (Reh in Sicht) rechtzeitig heranrufen, sondern sie auch hören (soweit das bei einem Terrifyer überhaupt geht. Klar, wenn sie was aufstöbert bekomme ich sie nicht herangerufen).

Bitte jetzt nicht falsch verstehen,
aber du beghehst gerade eine Vorstufe der Wilderei und damit einer strafbaren Handlung wenn du obiges durchführst.
Denn ich bitte als Jäger zu beachten: Wild ist nicht immer sichtbar, und schon gar nicht immer hoch flüchtig.
Ein Feldhase im Gegenteil duckt sich erst und sprintet im letzten Moment los. Eine Sau mit Frischen liegt oft in einer Suhle im Feld auch am Tage und hetzt dann auf deinen Terri los ohne zu Fragen. Und das Endet oft super beschissen. Bitte vertrau nicht auf deine Augen. Wild ist nicht sichtbar!!! wenn man nicht geübt im Revier unterwegs ist.
Daher gilt generell!!! Leinenpflicht für alle Hunde im Feld oder Wald wenn diese nicht 100% sicher(geht also fast nicht) gehorchen oder wenn sie nicht zu den jagenden Rassen gehören.

Hoffe du bist mir wegen des Einwandes nicht sauer

Gruß Steffen(der seine Jagdhunde immer an der Leine im Wald und Feld führt da sie gerne Wind auf nehmen und dann zur Wilderei neigen trotz JagdBrauchbarkeitsprüfung)

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hallo steffen,

Daher gilt generell!!! Leinenpflicht für alle Hunde im Feld
oder Wald wenn diese nicht 100% sicher(geht also fast nicht)
gehorchen oder wenn sie nicht zu den jagenden Rassen gehören.

jetzt habe ich keine jagdhunde - es sind hütehunde - und der hütetrieb äussert sich jetzt dergestallt, dass mein(e) hunde mehr oder weniger sich in wald und feld frei bewegen und wenn mal ein hase zu sehen ist (wohlgemerkt „zu sehen“ ist), dann rennt der eine oder andere meiner hunde auf diesen hasen zu - hase läuft weg - von mir aus zuerst geradeaus - hund rennt hinterher - auch noch geradeaus - hase schlägt einen haken - hund kriegt das nicht so recht mit und rennt was das zeug hält immer noch gerade aus - und bleibt dann nach einigen metern stehen und scheint sich zu fragen: ja wo isser denn ? muss den hasen doch zu meinem herrchen treiben !!!
wie verhält sich jetzt der jäger, wenn er das mitbekommt ?
meine hunde leben zuhause mit zwergkaninchen (freilaufend) katzen und meeschweichen (offene gehege) zusammen - und alle haben es bis jetzt überlebt - weder hund noch katze haben ein kleintier erlegt - wohl mal damit gespielt oder eine treibjagd veranstaltet - aber noch nie zugebissen.

viele grüsse

manfred

Wald-und-Wiesen-OT
Huhu,

warum sollte ich das falsch verstehen? Ich habe heute eher ein Problem mich präzise auszudrücken :wink:
Es gibt nur einen Feld/Wald-Bereich in der Nähe, wo ich Doggie ohne Leine laufen lasse, dort ist mein Onkel Förster und Jagdpächter, das ganze ist mit ihm abgestimmt. Meist nehme ich dann auch noch die Senioren-Doggies aus seiner Meute mit. Ich kann deine Bedenken und Anmerkungen verstehen und nachvollziehen, bin aber auch kein Verfechter des immerdauernden Leinenzwangs für Hunde, sehe das ganze immer situations- und umgebungsabhängig.

Sonst gehe ich eher durch ein Industriegebiet und zwischen Kuhweiden lang… an Orten die ich nicht kenne sowie im Dunkeln würde ich nie meinen Hund laufen lassen, man weiß ja nie.

So, ich hoffe damit ist alles klargestellt :smile:

Gruss,
Julia

Hallo!

Egal, was für Gründe sie anführen mag, man kann einen Hund
nicht so in die Enge treiben- kein Tier sollte man so in Enge
treiben. Irgendwann muß von Seiten des Tieres eine Reaktion
erfolgen…

Ja, und wer ist dann wieder der „Schuldige“??? Natürlich nur das Tier, das dann eingeschläfert wird oder Maulkorbpflicht bekommt. Sind wir hier eigentlich die einzigen, die wissen, dass solches Verhalten bei Hunden von den Besitzern beeinflusst wurde?!
Ist zwar ein anderes Thema, aber wenn ich drüber nachdenke bin ich schon wieder auf 180!
=> „solange Menschen denken, Tiere würden nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken“ hab ich mal irgenwo gelesen und hat mich zum Nachdenken gebracht…

Grüssle
Martina Mere

Liebe Grüße, Anna

Hallo Manfred,

wie verhält sich jetzt der jäger, wenn er das mitbekommt ?

das hängt von dem Jäger / Jagdpächter ab! Abgesehen davon, dass dieser einen Hund, der Wild treibt, nicht auf den ersten Blick als Hüte- oder Jagdhund identifizieren kann, gibt es Jagdpächter (wie hier in meiner Gegend), die recht eindeutig sagen, dass sie jeden Hund abschießen, der sich nicht in unmittelbarer Nähe von Menschen aufhält (aber hier gab es auch eine Häufung von Fällen, wo gerissenes Wild aufgefunden wurde).

Mein Hund (Border-Mix) würde auch nie ein Tier reißen, aber das weiß ja der Jagd-Pächter nicht! :frowning:

Viele Grüße

Kathleen

meine hunde leben zuhause mit zwergkaninchen (freilaufend)
katzen und meeschweichen (offene gehege) zusammen - und alle
haben es bis jetzt überlebt - weder hund noch katze haben ein
kleintier erlegt - wohl mal damit gespielt oder eine treibjagd
veranstaltet - aber noch nie zugebissen.

viele grüsse

manfred

Hi Julia,
wenn du auf erlaubtem Revier rennen läßt ist das eine Sache, aber nicht jeder hat einen Onkel der Förster ist.
Daher kam mein Einwand.
In meiner Gegend kenn ich auch jeden Jäger und notfalls gibts nen guten Kasten Bier auf den Tisch des Hauses, aber nur weil ich auch Jäger bin und alle kenne.

Gruß Steffen

Hallo Manfred

ich fand einen Text der evtl. aussagefähig ist
Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind berechtigt, wildernde Hunde und Katzen abzuschießen gem. § 25 Abs. 4 Nr. 2 Satz 1 LJG-NW. Es ist die Aufgabe des Jagdschutzes, das Wild nach Möglichkeit vor Gefahren zu schützen, vgl. § 23 BJG. Dieser Jagdschutz umfaßt auch den Schutz vor Raubzeug, insbesondere vor aufsichtslosen Hunden, die sich je nach ihrer Veranlagung als schlimme Feinde des Wildes darstellen können. Als wildernd gelten Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Führers Wild aufsuchen, verfolgen oder reißen. Wenn die Hunde eine Gefahr für das Wild darstellen, so wie hier, ist die Tötung der Hunde durch Abschuß zum Schutze des Wildes erforderlich.

Den ganzen Text kannst du unter http://www.jagdrecht.de/index.php?action=form&id=12 nachlesen

Er gibt nicht die Meinung aller Jäger wieder und ist nur Exemplarisch hier dargestellt.

Das Problem ist, wo fängt Jagen an wo nur weglaufen?
Und wenn du in einem Gebiet wohnst wo der Druck der freilaufenden Hunde auf das Wild zu groß wird kann es schnell mal zu Überreaktionen kommen.
Was gern gesehen wird, wenn dein Hund eine Krähe jagt :smile:
Dank der Biester gibts kaum mehr Bussard und Falke. Das nur mal hier am Rande bemerkt…(ja es gibt anders lautende Meinungen)

Aber generell… Hunde sind Jäger und jagen. Aber am Besten mal wenn es Unklarheiten gibt mit dem Reviereigentümer reden und sich absprechen. Konnte hier in der Gegend einem Berner Sennenhund so zur Leinenfreiheit verhelfen der kurz vor dem Abschuss stand.

Fragen??? Stellen…

Gruß Steffen

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hallo steffen

§ 25

Abs. 4 Nr. 2 Satz 1 LJG-NW. vgl. § 23 BJG.
Als wildernd gelten Hunde, die im
Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Führers Wild
aufsuchen, verfolgen oder reißen. Wenn die Hunde eine Gefahr
für das Wild darstellen, so wie hier, ist die Tötung der Hunde
durch Abschuß zum Schutze des Wildes erforderlich.

außerhalb der einwirkung ihres führers … heisst das, der hund muss aus den augen aus dem sinn sein - ich meine, wenn mein hund einen hasen sieht/riecht und hinterher rennt und nach so ca. 30-40 metern den hasen verliert, weil er einfach nicht in der lage ist, die spur zu halten ( das weiss ich aber der jäger nicht ), dann kann der jäger …

Er gibt nicht die Meinung aller Jäger wieder und ist nur
Exemplarisch hier dargestellt.

fühl dich nicht angegriffen - ja gibt es denn auch noch verständnisvolle jäger, die nicht gleich drohen und schiessen?

Das Problem ist, wo fängt Jagen an wo nur weglaufen?

da bin ich dann auf die auslegung des jägers angewiesen !

Was gern gesehen wird, wenn dein Hund eine Krähe jagt :smile:

und dann verbiete ich das hinterherlaufen nach einem hasen !

Dank der Biester gibts kaum mehr Bussard und Falke. Das nur
mal hier am Rande bemerkt…(ja es gibt anders lautende
Meinungen)

vielleicht brauchts da einen fuchs-experten(siehe zoologie/tierkunde)

Aber generell… Hunde sind Jäger und jagen. Aber am Besten
mal wenn es Unklarheiten gibt mit dem Reviereigentümer reden
und sich absprechen. Konnte hier in der Gegend einem Berner
Sennenhund so zur Leinenfreiheit verhelfen der kurz vor dem…

da hab’ ich leider pech - der jäger ist nicht sehr kommunikativ

viele grüße

manfred

hallo steffen

außerhalb der einwirkung ihres führers … heisst das, der
hund muss aus den augen aus dem sinn sein - ich meine, wenn
mein hund einen hasen sieht/riecht und hinterher rennt und
nach so ca. 30-40 metern den hasen verliert, weil er einfach
nicht in der lage ist, die spur zu halten ( das weiss ich aber
der jäger nicht ), dann kann der jäger …

Also mal zur Aufklärung,
nach meinem Kenntnissstand der Dinge, wird idR kein Jäger auf einen Hund schießen außer er steht direkt am Wild.
Was aber durchaus vorkommen kann ist ein Warnschuss in Richtung des Hundes um ihn vom Wild abzubekommen. Wobei hier die Abwägung zwischen Gefahr und Nutzen zu ziehen wäre.Kann es aber bei manch lockerem Kollegen nicht ausschließen wie er abwägt.
Und ich denke auch nicht daß jedes Jahr wie behauptet wird so und so viele Hunde erschossen werden sondern dies eine Art Kampagne bestimmter Menschen gegen einen der größten Tierschutzvereine Deutschlands ist der Jägervereinigung.
Kein Witz, Jäger sind Tierschützer laut Gesetz und gehören dem DTSB an.
Aber zu deiner Frage: Im Einflussbereich heißt sinngemäß, daß der Halter zu so gut wie jeder Zeit aktiv auf seinen Hund einwirken kann. Dies kann mittels Ruf-, Sicht- oder Pfiffzeichen sein.
Eine genaue Definition schreibt kein mir bekanntes Gesetz vor bin aber kein Jagdjurist. Ein Förster meinte nur, wenn ein SH 200m weg ist und auf Pfiff sofort umkehrt warum soll er ihn dann dafür strafen?
Geht dein Hund einem Hasen hinterher geht er einem Jagdbaren Wild hinterher welches der Jäger zu hegen hat(net lachen ist so).
D.h. dein Hund wildert im engsten Sinne.

Er gibt nicht die Meinung aller Jäger wieder und ist nur
Exemplarisch hier dargestellt.

fühl dich nicht angegriffen - ja gibt es denn auch noch
verständnisvolle jäger, die nicht gleich drohen und schiessen?

Der Landesjagdverband BW hat seine Mitglieder aufgefordert generell auf das Töten von Hunden zu verzichten. Der Grund ist einfach. Eine heiden beschissene Juristerei die mit sich zieht daß du dein Revier verlierst , deine Waffen usw. Egal ob im Recht oder nicht. Du hast super viel Ärger am Hals und das wegen einem doofen Hund.
Daher… ja es gibt viele Jäger die auf den Abschuss verzichten.

Das Problem ist, wo fängt Jagen an wo nur weglaufen?

Jagen ist das Folgen einer Spur mit der Nase, oder das hoch lautjagen mit Wild vor den Augen. Der Unterschied zum Weglaufen ist schwer zu definieren doch bei meinen Jagdhunden ist es einfach zu erkennen… der Schwanz(Rute) wedelt sehr hektisch und angespannt in wildem Takt und die Nase geht in den Wind= auf die Spur. Dann wird evtl. bei extreme Form sogar in Schlaufen auf dem Acker hin und her geflitzt. Dann haben wir eine typische Jagd.
Was aber auch sein kann… ein Hund sieht auf 400m Freifeld einen Hasen auf brauenem Acker… d.h. dein Hund ist doof oder klug wie meiner, trollt sich von mir, und hetzt plötzlich los. Doof ist er dann wenn er nicht blickt daß er ihn ncith bekommt, klug dann wenn er seine Kumpane zur Jagd führt… bei zweiterem hat Hase idR. keine Chance.
Der Doofe bin dann halt ich :smile:

Hoffe ich konnte etwas aufklären.
Gruß Steffen

1 „Gefällt mir“

hallo steffen,

deine ausführungen haben mir sehr geholfen - übernimm daoch mal das revier hier am ort !

vielen dank auch

gruss

manfred