Hunde erziehung

hallo ,ich muß mich ab jetzt, öfters, um den hund meines vaters kümmern, für eine hundeschule hab ich keine zeit.gibt es einige tricks ?wie kann ich ihm beibringen…das er nicht an mir hochspringt …mich nicht anleckt …und das schlimmste wie verhindere ich das er abhaut wenn er einen anderen hund sieht und nicht mehr hört ,dabei könnte ja sonst was passieren…er ist schon sehr lieb ,aber schwierig. was wird in der hundeschule denn bei solchen sachen gemacht .

HAllo Katja,
was heisst öfters? Mal ein paar Tage lang-oder nur immer wieder ein paar Stunden?
Und was ist das für ein Hund? Wie alt ist er?
Wer hat ihn denn bis jetzt erzogen(Unterordnung)?
Kannst du nicht mal am WE eine Hundeschule besuchen und dich dort vor Ort erkundigen?
Du schreibst er ist schwierig-was darf man sich darunter vorstellen?
Als unerfahrener kann man auch einiges am Hund kaputt machen…

LG MAnu

Hallo!

Wenn es der Hund deines Vaters ist, dann ist für den Hund dein Vater der Chef. Sollte zumindest so sein. Dein Vater sagt dem Hund was er darf und was nicht und nicht du. Da du wahrscheinlich in der Rangfolge stehst, aber du nicht weißt ob über oder unter dem Hund könnte es durchaus gefährlich für dich werden, dem Hund Befehle zu geben. Eine Hundeschule sollte nur das Herrchen mit dem Hund besuchen.

wie kann ich ihm beibringen…das er nicht an mir hochspringt

Wenn er hochspringt weg drehen, Knie hoch ziehen, den Hund ignorieren.
Irgendwann sollte er dann lernen, dass du es nicht duldest.

…mich nicht anleckt

Fast so wie beim hochspringen. Hund ignorieren, Arme verschränken

…und das schlimmste wie verhindere ich das er abhaut wenn er einen :anderen hund sieht und nicht mehr hört

Das ist eine Erziehungssache und somit fällt dies auf deinen Vater ab. Wenn er bei dir abhaut, solltest du ihn beim Gassi gehen nicht von der Leine lassen. Du könntest aber eine lange Laufleine kaufen. So kann er sich ein wenig frei bewegen und du hast ihn trotzdem unter Kontrolle. Einen Hund über den man keine direkte Kontrolle ( Erziehung ) hat frei laufen zu lassen ist schon fahrlässig.

er ist schon sehr lieb ,aber schwierig. was wird in der :hundeschule :denn bei solchen sachen gemacht .

Eine gute Hundeschule sollte sich das Zusammenspiel von Herrchen und Hund anschauen und Verhaltensfehler des Halters aufdecken. Ein Chef ist souverän und gelassen. Dies muss man als Halter dem Hund vermitteln. Sobald er einen als Chef akzeptiert hat wird er alles tun, um dir zu gefallen. Chef sein ist aber nicht so einfach und gerade unerfahrene Hundehalter ( also wenig Wissen über Hunde ) brauchen dafür die Beurteilung von außen.

Hier noch ein guter Link über Hundeverhalten für deinen Vater oder für dich
http://www.hundeseite.info/

Tara

Hallo katja24rrrr,

ich kenne den Hund nicht, aber in dem, was du schreibst, sehe ich nichts, was auf einen schwierigen Hund hindeuten würde.
Mir scheint eher, dass er noch gar keine richtige Erziehung genossen hat und dann halt tut, was ein Hund so tut, wenn man ihm nicht irgendwie vermittelt, was den Menschen so als wünschenswertes Verhalten ansehen.

Als Ergänzung zu den beiden anderen Beiträgen: Man sollte sich klar machen, dass das erfolgreiche Abrufen eines Hundes auch unter der größten Ablenkung eine der schwierigsten Übungen überhaupt ist. Ohne einen insgesamt ganz guten Grundgehorsam, liebevolle Konsequenz und üben, üben, üben ist das nicht beizubringen.
Die schlechte Nachricht: Die Erziehung eines Hundes hört eigentlich nie auf, die gute: Es macht Spaß! :smile:

Es hört sich ein bisschen so an, als würde der Hund gerne spielen. Falls das so sein sollte, sei froh, denn damit hast du bzw. dein Vater einen guten Ansatz für ein erfolgreiches Training. Wenn man es interessant gestaltet und ihren Spieltrieb herausfordert, können solche Hunde recht schnell etwas lernen.

Das Abrufen wird übrigens umso besser funktionieren, je größer die Bindung des Hundes an den entsprechenden Menschen ist, insbesondere auch deswegen, weil sich nur bei vorhandener Bindung bestimmte Übungen durchführen lassen (verstecken, weggehen, wenn er nicht kommt etc.).

Grüße
Christiane

also der hund hat ein ganz großes trauma erlitten , erst ist sein frauchen gestorben ,meine mutter und mein vater wird auch für längere zeit im krankenhaus sein , das waren seine bezugspersonen. er ist erst vier jahre alt , weggeben möchte ich ihn nicht und so kümmern mein bruder und ich uns um den hund so das er weiter in seiner gewohnten umgebung leben kann. danke für eure hilfe

Hi!

Dann würde ich persönlich den Hund bereits jetzt entweder auf dich oder deinen Bruder „prägen“ ( als Herrchen ansehen )und ihn dann auch behalten. Es ist wahnsinnig viel Stress für einen Hund, wenn das Herrchen auf einmal weg ist. Ihr könntet die Krankenhauszeit deines Vaters dazu nutzen. Natürlich nur, wenn dein Vater damit einverstanden ist. Kommt auch darauf an, was unter „längere Zeit“ zu verstehen ist. Eine Woche hält der Hund auch aus. Aber wenn es ein Monat oder noch länger wird. Hm, ich weiß nicht.
Wichtig ist für den Hund ein festes Ranggefüge. Er muss einen festen Chef haben, sonst übernimmt er unter Umständen irgendwann diesen Posten und dann bekommt ihr Probleme.

Tara

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Hallo Katja
Im Falle das du den Hund länger als eine Woche betreust solltest du ihm ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.Sicherheit=Ausgeglichenheit.Es ist ja schon ein verlustgefühl für ihn,Herrchen nicht zu sehen.
Ich möchte dir mal eine kleine Liste machen wie du dich mit sicherem und ruhigen Verhalten,als Chef etablierst.
-Der Chef isst zuerst!Wenn du es zeitlich nicht schaffst,leg dir einen Keks,in od neben sein gemachtes Essen und knabbere den ganz genüsslich auf bevor du ihm das Napf hinstellst.Bitte nicht anschauen dabei!
-Laß ihn nicht fressen oder schlafen im Eingangsbereich.Denn das ist Chefs Bereich. -Gehe immer zuerst aus der Tür!Der Chef gibt den Spaziergang an! -Steige nicht über ihn rüber wenn er im Weg liegt!Er muss hochkommen,denn du bist der Chef! -Versuche nicht so viel zu reden mit ihm,das macht ihn nur ducheinander denn er ist ein Hund und versteht sowieso nur Bahnhof.. Die Stimmlage kann er wohl deuten aber keine ganzen Sätze mit Wortinhalt.Ich sabbel auch mit meiner Hündin aber ich weiss das sies eh nicht versteht.
-Hunde gehören nicht aufs Sofa oder aufs Bett!Die Sitzhöhe ist gleich mit Deiner!Den Chef erreicht man eine Etage höher…
-Es ist schwer aber versuche auf SEINE Forderungen zb zum Ballspielen,Essen od betteln wollen,Rausgehen oder auch aufdringliche Streichelaufforderungen nicht einzugehen,indem du wegschaust.Wenn DU! ihn rufst ist es in Ordnung.
-Privaten Freiraum braucht man natürlich auch.Wenn du ohne ihn weggehst,dann geh einfach,ohne ihm Tschüss oder so zu sagen,das gleiche beim Heim kommen.Man sollte ihn erst begrüssen wenn er sich beruhigt hat und nicht am Ausflippen ist dh wenn er sich ca 2-5Minuten hingelegt hat,ruhig ist und nicht quieckt kannst du ihn rufen und knuddeln.Das alles weil du der Chef bist und schon weisst was du tust wenn du unterwegs bist.
Zu deinen Fragen:Hochspringen=einen Schritt zurücktreten und sich 90 Grad wegdrehen,bis er aufhört od wie schon gesagt Kniee hochziehen.Ablecken=nicht beachten.Weglaufen=an die Leine nehmen und an dieser auch üben heranzukommen.Ganz wichtig loben,loben wenn er korrektes Verhalten zeigt,das ganze innerhalb 1-2 Sek.Sonst kann er das erlebte nicht miteinander verknüpfen. Wegen Kommandos wie Sitz,Platz,Bleib,bei Fuß oder komm her solltest du dich mit einer guten Hundeschule zusammentun.Wo wohnst du? Wenn du all das schaffst,und durchhälst wird es dir dein Hund ganz sicher danken und ihr werdet gute Freunde werden.Ich hoffe natürlich das dein Vater bald wieder gesund wird. Den Gedanken den Hund wegzugeben würd ich erstmal zur Seite schieben.Wenn es wirklich aus Zeitgründen nicht mehr geht,solltest du mit Absprache deines Vaters ein geeignetes zuhause für ihn suchen.Geb ihn bitte nicht ins Tierheim …Viele liebe Grüsse Katjah

Sorry…Hundeschule machen!
Auch Bücher etc. helfen nicht weiter, weil Sie pauschal urteilen, und der Hund nunmal ein Individuum ist…wie wir selber auch.

Und selbst ich mit 20 Jahren Erfahrung erkenne Mängel und die notwendigen Reaktionen darauf nicht so wie ein erfahrener (!!) Hundetrainer.

Vielleicht Samstags die Möglichkeit eine Hundeschule zu besuchen?:

hallo ,ich muß mich ab jetzt, öfters, um den hund meines

vaters kümmern, für eine hundeschule hab ich keine
zeit.gibt es einige tricks ?wie kann ich ihm
beibringen…das er nicht an mir hochspringt …mich nicht
anleckt …und das schlimmste wie verhindere ich das er
abhaut wenn er einen anderen hund sieht und nicht mehr
hört ,dabei könnte ja sonst was passieren…er ist schon
sehr lieb ,aber schwierig. was wird in der hundeschule
denn bei solchen sachen gemacht .

vielen dank für deine nützlichen tipps , werde sie beachten . den hund möchte ich auch nicht weggeben, weil er meinem vater sehr viel bedeutet, aber der hund ist sicher verwirrt, muß immer zwischen meinem bruder und mir herspringen und weiß nicht wo sein herrchen ist.sind halt nicht auf so etwas eingestellt und haben beide schichtdienst, habe mich schon mit einer hundeschule in verbindung gesetzt, aber die zeit fehlt halt.trotzdem nochmal danke hast mir sehr geholfen.

Hi nochmal,liegt dein Vater denn im Krankenhaus?Kannst du ihn mit dem Hund dort nicht mal besuchen,sodas dein Vater,wenn es gesundheitlich geht,mal vor die Tür geht und ihm Hallo sagt?Würde den Hund evtl auch etwas beruhigen…Doof ist natürlich das Hin und Her mit Dir und Deinem Bruder…Wohnt ihr dicht beieinander?Kann der Hund allein bleiben?Könntest du nicht vorerst bei deinem Vater zuhause "einziehen"wenns nicht zu weit zu Deiner Arbeit ist?Denn ist der Hund wenigstens in heimischer Umgebung..Was sagen diejenigen aus der Hundeschule? Auch wenn dein Vater stark an dem Hund hängt sich doch evtl nicht mehr um ihn kümmern kann würdich mal überlegen ihn doch in andere Hände zu geben,denn so kann es ja in den nächsten ca 10 Jahren nicht weiter gehn oder...Kannst dich zb an "Tiere suchen ein zuhause" wenden.Die Sendung beim WDR.Was ist das überhaupt fürn Hund?..
Lieben Gruß Katjah