Hunde Geschäfte 2 Teil

Mahlzeit,

vielen Dank erstmal für die vielen Antworten.
Ich gebe zu, ich hätte meine Frage genauer stellen sollen. Schande über mich !!
Mein Motorrad oder besser die Abdeckplane wird seit neustem markiert. Wenn man dann die Plane abnehmen will, lässt es sich nun mal nicht immer vermeiden in die Kommunikationsmittel eines Hundes zu greifen. Der nächste Baum ist nicht besonders weit und Bäume gibt es hier genug.
Ich habe von irgendwelchen Sprays gehört, die Hunde fern halten sollen. Hat hier jemand Erfahrungen damit ? Ich wäre für sachliche Antworten sehr dankbar.

Vielen Dank und ein freundliches Wuff

Martin

Ich habe damit nicht weiter Erfahrung, aber soweit ich weiss soll dieses Zeug nicht wirklich helfen. Eine Freundin von mir hatte das ausprobiert, da ihr Hund immer einige Stellen markiert hat, die er nicht sollte. Aber es hat nichts gebracht!!!
Aber noch ma ne Anmerkung:
Ich kann verstehen, dass du das nicht angenehm findest und das ist auch nicht ok. Man kann seinen Hund schließlich nicht an Autos, Motorräder, etc. pinkeln lassen.
bye frieda

Ganz einfach…
Lieber Martin,
hier also meine extrem sachliche Antwort!
Die Lösung für das Problem ist doch ganz einfach…
Du baust ein Drahtgeflecht im unteren Teil der Plane ein. Da schließt Du dann so eine Viehzaun-Batterie an…
Der nächste Rüde hebt sein Bein und ZOSCH!! - macht der das niiiiiee wieder!
Grinsende Grüße vom
Sternchen

Hallo,
an sich kein schlechter Einfall, nur sollte man die in Frage kommenden Halter einschätzen können. In dem Viertel wo ich wohne, würde ganz sicher das Motorrad darunter leiden.

Gruss
Enno

hallo martin,

ich habe leider auch kein „allheilmittel“ für dich…
deinen ärger versteh ich zu gut.
ich bin (wie sooft) der meinung, das die hunde am wenigsten dafür können.
also wenn du mich fragst ist es eine frage der erziehung.

ich bin vor einem halben jahr umgezogen, und unser „schmuckstück“ war es gewohnt, wenn er aus der tür geht kann er pieseln (zeitunglesen :wink:). er weiss mittlerweile das er es nicht darf und geht brav bis zu ersten „Grün“

lg
babs

hier also meine extrem sachliche Antwort!

Finde ich extrem gut, endlich!

Die Lösung für das Problem ist doch ganz einfach…
Du baust ein Drahtgeflecht im unteren Teil der Plane ein. Da
schließt Du dann so eine Viehzaun-Batterie an…
Der nächste Rüde hebt sein Bein und ZOSCH!! - macht der das
niiiiiee wieder!

Dazu muß gesagt sein: Ich bin als Hunde- und Pferdehalter nicht nur sehr vertraut mit und im Besitz eines Elektrio-Weidezaun.Gerätes, sondern auch ein freudiger Verfechter dieser Methode. Aber eine gewisse Vorsicht ist dennoch geboten: Erstens ist man verpflichtet ein oder mehrere (je nach Länge des Zaunes) Warnschilder anzubringen ("Vorsicht Elektrozaun) zweitens würde das Drahtgeflecht zu starke Stromstöße abgeben (besser eine extra dafür geeignete, dünne Litze verwenden) und außerdem kann der Hund durchaus ernste Verletzungen oder sogar einen tödlichen Stromschlag erleiden- die Dinger sind schließkich für mind. 300-kg-Tiere gedacht!!!

Abgesehen davon täte mir der Hund zwar sehr leid, hat aber ohne sein Herrchen/ Frauchen an meinem Motorrad eh nix verloren, und die können das Warnschild ja lesen, oder?

Ansonsten habe ich leider auch keinen Tip, der wirklich hilft. Ich habe bisher, als ich mal ne Woche Urlaub hatte, die frei herumlaufenden Hunde von unserer Einfahrt jeweils mit hinterhergeworfenen Schlüsselbunden verjagt, da auch wir hier ein Motorrad unter der Plane stehen haben, aber auch selber einen Hund, was natürlich andere Hunde anzieht.
Wichtig für den Erfolg ist in jedem Fall, daß der Hund sich richtig erschreckt, und nicht genau zuordnen kann, wer ihm den Schreck versetzt hat (sonst schaut er beim nächsten Mal nach, ob der/das da ist und wenn nicht, macht er’s trotzdem).

Grinsende Grüße

das mit dem „grinsende“ wiederum finde ich ehrlich gesagt, nicht so gut, die armen Hunde können nämlich nix dafür, wenn sie einfach nur unbeaufsichtigt rausgelassen werden, um irgendwo sich zu entleeren und wieder heimzukommen.

Grüße,
Eddy

das mit dem „grinsende“ wiederum finde ich ehrlich gesagt,
nicht so gut, die armen Hunde können nämlich nix dafür, wenn
sie einfach nur unbeaufsichtigt rausgelassen werden, um
irgendwo sich zu entleeren und wieder heimzukommen.

Ich persönlich finde das es VERANTWORTUNGSLOS ist einen Hund frei und unbeaufsichtigt laufen zu lassen, gerade in Wohngebieten!

Wer garantiert denn das der Hund nicht ungebremst auf die Strasse läuft, weil etwas auf der anderen Seite sein interesse weckt bzw. er keine Kinder anfällt, die mit den Hund evt. ärgern?

Ich habe es häufig erlebt das (auch gut erzogene) Hunde nichtmal mehr auf Ihr Herrchen/Frauchen hören, weil z.B. plötzlich ein Artgenosse auftaucht oder der Jagdtrieb auf einmal mit ihnen durchgeht.

Meine Hundeerfahrung beschränkt sich auf den Golden-Retriever/Schnauzer Mix meiner Freundin.
Der ist in der Wohnung ein Musterhund, zum Teil auch beim Gassi gehen (nur angeleint) aber wehe er hat im Wald ein Reh in der Nase oder uns kommt ein (oder mehrere) Rüden entgegen oder ein lauter Knall oder ein Motorrad.
Dann wird er von jetzt auf gleich zur „Bestie“. Dann merkt man wieviel Energie in dem Hund steckt und man muss schon kräftig an der Leine ziehen um ihn zu halten.
Das ganze macht er auch nur manchmal und nicht immer, was ihn draussen relativ unberechenbar macht.

Manchmal verhält er sich in den „Stresssituationen“ wie ein Musterhund, halt nur manchmal.

Gruss Nikos


Learn from the mistakes of others. You won’t live long enough to make all of them yourself.

http://www.kreuzretter.net

Hallo Nikos,

finde ich ja gut, daß Du Dich hier einschaltest, aber leider hat das nicht mehr viel mit dem Thema der ursprünglichen Frage zu tun…

das mit dem „grinsende“ wiederum finde ich ehrlich gesagt,
nicht so gut, die armen Hunde können nämlich nix dafür, wenn
sie einfach nur unbeaufsichtigt rausgelassen werden, um
irgendwo sich zu entleeren und wieder heimzukommen.

Ich persönlich finde das es VERANTWORTUNGSLOS ist einen Hund
frei und unbeaufsichtigt laufen zu lassen, gerade in
Wohngebieten!

Natürlich, ich auch, aber darum ging es hier gar nicht.

Wer garantiert denn das der Hund nicht ungebremst auf die
Strasse läuft, weil etwas auf der anderen Seite sein interesse
weckt bzw. er keine Kinder anfällt, die mit den Hund evt.
ärgern?

Ich habe es häufig erlebt das (auch gut erzogene) Hunde
nichtmal mehr auf Ihr Herrchen/Frauchen hören, weil z.B.
plötzlich ein Artgenosse auftaucht oder der Jagdtrieb auf
einmal mit ihnen durchgeht.

Meine Hundeerfahrung beschränkt sich auf den
Golden-Retriever/Schnauzer Mix meiner Freundin.
Der ist in der Wohnung ein Musterhund, zum Teil auch beim
Gassi gehen (nur angeleint) aber wehe er hat im Wald ein Reh
in der Nase oder uns kommt ein (oder mehrere) Rüden entgegen
oder ein lauter Knall oder ein Motorrad.
Dann wird er von jetzt auf gleich zur „Bestie“. Dann merkt man
wieviel Energie in dem Hund steckt und man muss schon kräftig
an der Leine ziehen um ihn zu halten.
Das ganze macht er auch nur manchmal und nicht immer, was ihn
draussen relativ unberechenbar macht.

Manchmal verhält er sich in den „Stresssituationen“ wie ein
Musterhund, halt nur manchmal.

Stell doch gerne nochmal das ganze als Frage in diesem Board, um Dir ev. Tips zum Verständnis des Hundeverhaltens oder als Erziehungstips für Deine Freundin (nein, natürlich für Ihren Hund :smile:)) geben zu können.

Leider ist das von Dir geschilderte Verhalten sehr häufig, und wird eben oft von den Besitzern nicht als Problem angesehen, solange nichts Schlimmes passiert. Dieser Hund respektiert aber offensichtlich keinen Menschen als „Rudelchef“ und entscheidet somit selber, wann was zu tun ist. Und das ist für seine von Menschen geprägte Umgebung nicht unbedingt immer das Richtige. Er muß unbedingt lernen, wenigstens einen Menschen als Chef anzuerkennen und dessen Anweisungen zu befolgen. Gerade bei Golden Retrievern ist das nicht immer einfach (Auf die Gefahr hin, daß ich mir den Zorn der Goldie-Freunde zuziehe), sie entscheiden sehr gerne alleine und sind zwar so gut wie nie aggressiv, aber auch nicht besonders leicht zu erziehen.

Würde mich freuen, Dich hier bald nochmal mit eigenen Fragen zu finden,

Gruß,
Eddy

Hallo Eddy,
hm, ich sollte mal klarstellen, dass ich nicht wirklich gedacht habe, dass Ihr das alles so ernst nehmt

das mit dem „grinsende“ wiederum finde ich ehrlich gesagt,
nicht so gut,

Deshalb auch die grinsenden Grüße, denn ich hatte beim Schreiben das bezaubernde Bild eines Collierüdens vor mir, der in etwa so aussieht wie ein explodierter Handfeger… *g*
Grüße vom
Sternchen

Hallo Martin,

es gibt in Hundefachgeschäften (z.B. Freßnapf) ein Spray, mit dem man verhindern kann, daß Hunde an bestimmte Stellen pieseln bzw. diese anknabbern. Damit habe ich recht gute Erfahrungen gemacht, allerdings hatte ich nur Probleme mit dem Anknabbern.

Ich habe auch erlebt, daß Hundehalter, deren Tiere gute riechen (und Rüden ständig rammeln) ihre Hunde mit einem Tropfen Teebaumöl auf dem Rutenansatz „sichern“ - der Erfolg war da!

Du müßtest dann allerdings Deine Plane einsprühen oder mit Teebaumöl beduften - aber vieleicht ist das das kleine Übel.

Grüße

J. Doe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Eddy,

da werde ich bei Gelegenheit vielleicht eine konkrete Frage zu stellen, derzeit hab ich leider keine Zeit:frowning:

Gruss Nikos


http://www.kreuzretter.net

Wenn man dann doch mal wirklich überfordert ist,
dann sollte man halt sicheres Auftreten bei totaler Ahnungslosigkeit an den Tag legen!

Hallo,

so harmlos wie Teebaumöl immer dargestellt wird ist es bei weitem nicht und jeder Tierbesitzer sollte sich überlegen, ob er diese seinem Hund wirklich antuen möchte:

Teebaumöl (Tea Tree Oil), botanischer Name: Melaleuca alternifolia (Myrtaceae) wird sowohl in der Human – als auch in der Veterinärmedizin immer beliebter. Dies beruht nicht zuletzt auf der irrigen Annahme, dass „natürlich“ zwangsläufig „nebenwirkungsfrei“ bedeutet.

Während der letzten 10 Jahre stieg der Verkauf von Teebaumöl von rund acht auf 150 bis 200 Tonnen jährlich. In Broschüren, Büchern und Anzeigen wird Teebaumöl unter anderem zur Therapie bei Akne, Schuppen und Schuppenflechte, Pilzerkrankungen,

Muskelschmerzen, offenen Wunden, Rheuma, Raucherhusten und Krampfadern angepriesen (14). Nicht selten wird Teebaumöl völlig verharmlosend beworben, wie das nachfolgende Zitat von einer kommerziellen Internetseite zeigt:

>>Teebaumöl ist nebenwirkungsfrei, natürlich und einfach in der Handhabung. Durch die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten ist es eine natürliche Alternative zu vielen speziellen Präparaten und „chemischen Keulen“.Hochwirksame Inhaltsstoffe

Unterzieht man Teebaumöl einer Gaschromatographie, so erkennt man, dass dieser angeblich so harmlose „Naturstoff“ ein Gemisch aus einer Vielzahl potenter, pharmakologisch hochwirksamer Substanzen (Terpene und Phenole) ist.

Beispiel einer Analyse: 2,6% a-Pinene, 1,01% Limonene, 20,42 % y-Terpinene, 3,1% a-Terpineol, 1,00% d-Cadinene, 0,10% Sabinene, 3,31% p-Cymene, 3,1% Terpinolene, 1,31% Aromadendrene, 0,5% Globulol, 8,4% a-Terpinene, 3,3% 1.8 Cineole, 40,5% Terpinene-4-ol, 0,7% Ledene, 0,4% Viridiflorol.

Nebenwirkungen

Gleichzeitig mit der zunehmenden Anwendung werden weltweit Nebenwirkungen bei Mensch und Tier beschrieben. Humanmediziner diagnostizieren häufig eine Kontaktdermatitis oder Allergien (10, 13, 14). Ebenso mehren sich Vergiftungen mit Übelkeit, Durchfällen, Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeit und Desorientiertheit bei Kleinkindern (8, 9) und Erwachsenen nach Einnahme von bis zu 10 ml unverdünntem Teebaumöl (11, 12).

Kritikloser Einsatz

Teebaumöl wird immer häufiger auch völlig kritiklos bei Katzen z.B. gegen Flöhe eingesetzt, ohne dass sich die Tierbesitzer über die tierartspezifischen Unverträglichkeiten beraten lassen. Folge ist, dass immer wieder Katzen mit „Teebaumöl-Vergiftungen“ in der Tierarztpraxis vorgestellt werden. Taumeln, chronische Abmagerung, Zittern, Unruhe, Schwäche (5, 6) sind die nur zu gut bekannten Symptome einer Teebaumöl – Vergiftung. Nicht selten endet die Vergiftung mit Koma und Tod der Katze. Werden vergiftete Katzen frühzeitig einem Tierarzt vorgestellt, so können sich die Tiere innerhalb zwei bis drei Tagen erholen (5).

Warum?

Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen sind Teebaumöl und viele andere ätherische Öle (Thymian -, Oregano – und Zimtöle) für Katzen toxisch. Katzen können durch die fehlende Fähigkeit zur Glucuronidierung (Verstoffwechselung) diese Verbindungen nur sehr langsam ausscheiden (1, 2, 3, 6), die Inhaltsstoffe des Teebaumöls reichern sich im Körper der Katze an, es kommt zur Vergiftung. Selbst wenn Tierbesitzer ihren Katzen nur wenige Tropfen Teebaumöl zur Flohbekämpfung auf das Fell tropfen, so können die Katzen doch bei der Fellpflege toxische Mengen aufnehmen und erkranken.

Tierschutz

Insbesondere durch die schwankenden und für den Tierbesitzer schwer zu beurteilenden Inhaltsstoffe, ist eine Anwendung bei der Katze ein unkalkulierbares Risiko und aus Gründen des Tierschutzes abzulehnen. Selbst wenn es im Einzelfall nicht zu sichtbaren Vergiftungserscheinungen kommt, können Langzeitfolgen insbesondere nach wiederholter Anwendung nicht ausgeschlossen werden. Zudem stehen dem Tierarzt eine Vielzahl von zugelassenen und erprobten Arzneimitteln zur Flohbekämpfung zur Verfügung.

Auszug aus folgender Seite:
http://www.animal-health-online.de/drms/klein/teebau…

Mich würde das stutzig machen, egal was es für ein Tier ist, zudem Hunde sich auch übers Fell lecken und wenn es Katzen schadet, wird es auch Hunden schaden können.

BelRia

1 „Gefällt mir“

Danke für die Belehrung …
… Herr oder Frau Lehrerin!

off topic
Du hast vollkommen recht, und Teebaumöl sollte man nicht überall anwenden. Ich für meinen Teil würde es nicht nutzen. Auch nicht gegen Akne (hab ne Seminarfacharbeit drüber geschrieben) Ist echt schlecht…
Und nur so nebenbei, bei mri hat das einen Asthmaanfall ausgelöst, bei dem ich gedacht habe ich muss sterben…