Hunde Krankheiten

Liebe/-r Experte/-in,
Guten Tag,
wir haben ein Problem mit unserer einjährigen Yoki Hündin Kimba.

Vor einigen Monaten schon fing sie an, immer in Ihre Pfote zu beissen, sie hatte sonst nichts, nur dieses Pfötchen… das entzüdete sich dann so sehr, das wir den Tierarzt aufsuchten, der meinte, es wären Grassmilben und hat uns eine Salbe mitgegeben, die wir auch mehrmals täglich aufgetragen haben, aber leider keinen Erfolg brachte. Ich hab dann nach ein paar Wochen angefangen ihr Kamillen Umschläge zu machen und das Pfötchen verbunden. Nach zwei Wochen war das ganze verheilt und sie ging auch nicht mehr dran.
Aber nun vor zwei Wochen haben wir eine offene Stelle an ihren Mund entdeckt, erst dachten wir, das sie sich irgendwo verletzt hat, aber es heilte nicht ab, sie Kratzte auch oft daran und nun hat sie auf einer Seite keine Haare mehr, die Haut ist rot und Teilweise offen. Erst dachten wir, wenn etwas heilt, dan juckt es ja auch, und das sie deshalb immer wieder da ran geht… aber dann haben wir vor zwei Tagn festgestellt, das sie auch einen Ausschlag am Bauch hat, wo sie sich ständig krazt, dabei hat sie sich auch eine Brustwarze verletzt. Der Ausschlag sieht aus, wie beim Menschen, wenn er eine Nickel Allergie hat…
Jetzt meine Frage, kann es sein, das unsere Hündin eine Allergie hat?? Und dann wollte ich noch fragen, wie ich hier zu hause feststellen kann, auf was sie reagiert??
Also Grassmilben oder Flöhe können es nicht sein, denn Sie geht so gut wie nie raus weil sie schon von klein auf auf die Katzen-Toilette geht… auf Flöhe habe ich ihr Fell auch ausgibig untersucht, und davon hat sie nichts.
Könnte es auch eine Nahrungsallergie sein?? Sie bricht eigendlich nicht und Durchfall hat sie auch nicht, nur wenn sie Reis frisst, bricht sie ihn sofort wieder aus…
Und dann wollte ich noch fragen, ob ich die Stellen mit Fenestilgel einreiben kann, damit der Juckreiz nicht so schlimm ist??
Oder gibt es vielleicht ein Antialergikum für Hunde, welches man auch in der Apotehke bekommt??

Leider ist unser Tierarzt nicht der Arzt unseres Vertrauens, er ist recht schroff, geht leider garnicht auf unsere Fragen ein, und beim letzten mal hab ich 30 Euro bezahlt für dieses Mittel, das garnicht geholfen hat und das er sich die Pfote angeschaut hat… jetzt hab ich natürlich Angst, das die Kosten enorm werden und möchte ihr erst mal selber versuchen zu helfen… darum wende ich mich nun an Sie…

Danke

Lieben Gruß
Regina

Hallo regina,

gerne versuche ich dir mit deinem Hündchen zu helfen.

Hautprobleme sind ein vielseitiges Problem. Natürlich kann es sich um eine Allergie handeln, es können aber auch andere Parasiten sein als Grasmilben.

Zwei Wege gibt es, um an das Problem heranzugehen. Leider sind beide damit verbunden, dass ihr euch einen neuen Tierarzt sucht. Denn ein Tierarzt Eures Vertrauen kann herausfinden, was Eure Süße hat.

Eiderseits kann man eine Hautprobe nehmen (Geschabsel oder/und Abklatsch), um Parasiten zu suchen (die können auch unter der Haut wohnen wie Grabmilben oder Haarbalgmilben oder auf der Haut wie Cheyletella oder Haarlinge).
Dann kann natürlich eine Allergie vorliegen. Das findet man per Bluttest heraus, wo nach Antikörpern gegen Futtermittelinhalten und auch Parasiten gesucht werden kann. Ihr könnt aber auch mit etwas Geduld eine Ausschlusstherapie versuchen, das heißt, ihr müsstet euch ein Hypoallergenes Futter (Z/D von Hills, teuer) kaufen, und es mind. 6 Wochen füttern. Hört sie dann auf zu jucken, könnt ihr sicher sein, dass es Futtemrittel sind.
Es gibt aber auch Erkrankungen wie Leichmaniose (i.d.Regel im Ausland eingefangen) oder anderen (wie Autoimmunkrankheiten), die Auslöser sein können, auch das ist nur über das Blut herauszufinden.

Aber eine Selbstmedikamentation kann ich auf keinen Fall empfehlen, da ihr auuch viel falsch machen könnte, wobei Fenestil gegen den Juckreiz nicht schadet. Aber sie kann es sich ablecken und das wäre nicht gut. Reibt die juckenden Stellen lieber mit kalt gepressten OlIvenöl ein und geht schnellstmöglich zu einem anderen Tierarzt.

Grüßle
Ilka Brummenbaum

Hallo, danke für die schnelle Antwort… ja dann werden wir mal zum Tierarzt gehen und einen Bluttest machen lassen… Danke

HAllo, Regina.

Ich sage vorab, dass ich keine Ärztin bin. ICh habe umfangreiche Erfahrungen mit den Tierärzten und Hundekrankheiten.
Verlasse Dich NIE auf einen Arzt. Arzte sind gefährlich! Sie wollte meinen Hund mehrmals operieren obwohl es nicht nötig war. Jetzt ist mein Berni schon 11,5 Jahre , nicht operiert, trinkt Ziegen- und Schafrohmilch vom Bauernhof und ist kerngesund. Früher hat er ca. 1 Liter pro Tag Kuhrohmilch getrunken.
Täglich trinkt er auch Rapsöl - sehr gut für die Haut.

Frage zu gleichem Problem mindestens 3 Ärzte, spreche mit den Hundbesitzern, suche im Internet (es gibt verschiedene Hundeportale: Hundezeitung , Hundekrankheiten und sw.)
Wenn es schon so schlimm ist, soll man jetzt 1-2 mal eine Kortisonhaltige Salbe gegen Juckreiz auftragen. Ein Tierartzt kann auch 1 Kotisonhaltige Spritze geben.
Es gibt ein Buch über Bachblütenessenzen für Hunde. Dort sind ganz gut Symptome beschrieben. Kann sein, dass das ein seelisches Problem ist… Schüssler Salze helfen auch sehr gut. Besorgen Sie ein paar Bücher über Schüsslersalze. Suche Sie im eine Apoteke, die sich mit den Schüsslersalzen vertraut ist. Sie können Adler Apotheke in Zell am See, Österreich anschreiben oder anrufen - dort werden Schüsler Salze hergestellt - und sie beraten sie gerne der empfehlen einen Fachmann in Ihrere Nähe.
Sie können für diese Zeit Industriefutter abstellen und selbst für den Hund kochen.

Mein Hund hat mal so auf ein Mistelpräparat (ein Planzliches Mittel für die Lebestärkung) reagiert…

Hallo Love Angel,
es klingt sehr nach Allergie, muss aufgrund dessen schon unbedingt medizinisch abgeklärt werden. Kann es sein das du deine Kimba mit neuem, anderem Shampoo gewaschen hast? Oder hast du neues Reinigungsmittel für deine Wohnung verwendet? Futter umgestellt?
Vielleicht hat sie auch eine Allergie gegen eure Katze? Oder habt ihr für sie ein Katzenklo? Aber ich halte es auch für keine Hundegerechte Haltung einen Yorki in der Wohnung gefangen zu halten!!! Hunde sind Lauftiere, die es evolutionär brauchen sich zu bewegen und auch Kontakt zu Artgenossen zu haben. Es kann auch sein das solcher Ausschlag psychsomatische Gründe hat. Das solltet ihr unbeding mal überdenken, das ist nicht Hundegerecht!
Wenn ihr eurem Tierarzt nicht vertraut, sprecht unbedingt andere Hundehalter an zu welchem sie gehen, was die verschiedenen Tierärzte anbieten- auch Notfallservice ist eine wichtige Frage. Dann sucht euch einen neuen. Vielleicht habt ihr ja auch eine Tierklink in der Nähe oder eine Tiermedizinische Hochschule, da sind die Leute meistens noch breiter ausgebildet, haben mit unterschiedlicheren Krankheiten zu tun und können euch ggf. gerade bei eurem Ausschlag noch besser und schneller helfen. Von eurem behandelnden Arzt solltet ihr euch dann auch ein Notfallmedikament für zu Hause geben lassen. Ich wäre sehr vorsichtig mit Eigenversuchen, was wenn es eurem Hund schlechter geht als ihr denkt, oder ihr dadurch die Problematik verschlimmert???
Und als kleine Info zum Thema Kamille, aüßerlich könnt ihr das gerne als Tupfer verwenden, innerlich ist die Wirkung von Kamille bei Hunden nicht klar bestimmbar, es kann auch giftig sein (so meine Tierärztin).
Aber Homöopatische Mittel gegen Ausschlag und Entzündung bzw für das Imunsystem könnt ihr UNTERSTÜTZEND versuchen!(siehe zB www.Homöopatieliste.de)
Ich wünsche eurer kleinen Kimba alles gute, und künftig schöne Spatziergänge!

Hallo Regina,
leider bist du bei mir an der falschen Adresse. Ich kann nicht helfen bin kein Experte für Tierkrankheiten
und hoffe, nein ich weiß, das du bald jemanden finden wirst blos nicht aufgeben.
Liebe grüße Ramona

Hallo, Danke erst mal für Deine Mühe… ich hab mich sehr gefreut…
Also vorab, wir waren beim TA und sie hat eine Nahrungsmittel unverträglichkeit… wir haben Tips und Mineralien zum selber kochen bekommen… und sie hat medis für die nächten 4 Wochen, die den Juckreiz verbessern sollen…
Deine Bedenken kann ich verstehen, also vorab, Kimba ist unser einziges Tier.Wir haben das mit dem Katzenklo damals eingeführt, weil wir die kleine damals im winter bekommen haben wo draussen alles gefrohren war… wir hatten vorher eine Hündin, die leider an den Folgen einer Blasen entzündung gestorben ist… sie wurde vom Arzr falsch auf die medis eingestellt… , also wollten wir garnicht erst, das Kimba soetwas bekommt. Dazu kommt noch, als wir sie bekommen haben, war Sie laut TA erst 5 Wo. laut Züchter aber in der 9.Lebenswoche… Wir hatten wirklich Angst am Anfang, das Sie sich in der Kälte was holt.
Wir haben versucht im Sommer sie umzugewöhnen, es hat nicht geklappt, sie quetscht so lange, bis wir wieder zu hause sind und sie auf ihre Toilette gehen kann…
Aber wir gehen schon oft mir ihr raus… sie versteht sich auch mit Ihren Artgenossen sehr gut… Allerdings müssen wir wohl jetzt wieder bis zum nächten Sommer warten, denn schon bei den Temeraturen, fängt sie an zu zittern, wenn sie grade mal zwei Min draussen ist… und wenn sie mich dann mit Ihren kleinen braunen Rehaugen anschaut ohren und Schwanz einzieht, und so am Zittern ist, dann bekommt sie doch wieder was sie will, entweder wir gehen nach hause oder sie kommt auf den Arm… aber im Sommer hab ich mit ihr garkeine Probleme daussen, ich weiß auch nicht, was ich dagegen machen soll… Sie ist halt wie sie ist.
In diesem Sinne noch mal vielen Dank für Deine Mühe
LG Regina

Hallo Regina,
na dann ist es ja gut! Ich habe mir damals, als ich von den Krankheit meiner Hunde erfahren haben von der Kinik die Futterration berechnen lassen die ich kochen muss, in Nährwerten und Angaben, wie viel Gemüse, Fleisch unf Fett, das hat einmal 30€ gekostet und mir sehr geholfen, seit dem Koche ich selber!
Es gibt auch viele Foren zu dem Thema falls dich das interessiert!
Und falls es euch hilft, meine dünnhäutigen (und felligen)Dalmatiner kamen immer gut mit Decken klar wenn es kalt war, so kann eure Kimba vll zumindest ab und zu mal raus, wenn es nicht zu ekellig ist!
Ich wünsche euch gute Besserung und alles gute!
Grüße
Anna