Mal folgenden Fall angenommen:
In einem Dorf hat offenbar jeder 2. einen Hund. Es führen 3 Wege aus dem Dorf hinaus auf die Felder und Sportplätze.
Auf Grund der Hundemenge geht also rund um die Uhr irgend jemand immer mit einem Hund gassi. Die Straßen und Wege, die zu den 3 Wanderwegen führen, sind schon permanent mit Hundekot verziert. Die Stadt hat schon Beutelspender aufgestellt, damit die Hundebesitzer die Exkremente einsammeln und entsorgen sollen.
Besonders im Dunkeln wird jedoch davon kein Gebrauch gemacht.
Die Wanderwege an sich sind nicht mehr ohne Gummistiefel zu betreten. Die ersten 200 Meter sind komplett zugek… Kinder dürfen beim Spazierengehen dort nichts anfassen, man kommt vom Spaziergang immer mit „kleinen Geschenken“ unter der Schuhsohle zurück. Ohne Gummistiefel keine Chance.
Da die Anzahl der Hundebesitzer im Dorf größer als die Anzahl der Anlieger der Ausfallstraßen ist, wird nichts unternommen.
Die Stadt hat angeblich mit Aufstellung der Beutelspender ihre Schuldigkeit getan.
Auch die Bauern sind von der Schweinerei nicht angetan. Rücksichtslos verrichten die Hunde auch ihr Geschäft im Korn- oder Gemüsefeld. Appelle und Hinweisschilder der Anwohner werden ignoriert. Schilder auf Privatgrundstücken werden von Hundebesitzern nachts abgerissen.
Wer kann dazu einmal ein Machtwort sprechen? Könnte in so einem Fall der Weg für Hunde gesperrt werden? Nicht die Hunde sind die „Bösen“, sondern deren Besitzer.