Hundeabwehr beim Joggen

Hunde und Menschen
Hallo Allerseits,

also ich muss schon sagen es ist hier schon eine sehr emotionale Diskusion geführt worden. Ich möchte aber zuerst einmal auf das Grundproblem zurückkehren: Dem Jogger und dem Hund. Ersteinmal stellt sich die Frage: Warum gibt es bei manchen Hunden überhaupt ein Problem mit Joggern? Hunde stammen wie bereits erwähnt vom Wolf ab und der Wolf hat um sein überleben zu sichern einen Jagdtrieb. Ein Hund hat auch einen Jagdtrieb, es ist nur die Frage wie gut der Halter diesem Einhalt gebieten kann. Und es hängt noch von einem weiteren Faktor ab: Wie stark ist der Hund in der Zucht verändert worden um Jagdtrieb zu ereichen oder eben nicht.

Über eines müssen wir uns IMMER im klaren sein es gibt NIE eine 100% Sicherheit die uns vor einem Angriff eines Hundes schützt. Doch wir können ja nicht einmal für die Menschen garantieren. Wie wollen wir es dann für die Tiere? Wir müssen um hier so sicher wie möglich hier zu Leben und nicht permanent mit Konfrontationen zwischen Hundehalter und nicht Hundehalter müssen wir auch die nicht Hundehalter über richtiges Verhalten aufklären!

Dazu gehört im Bezug auf Joggern ein ganz Wichtiger Grundsatz: Nie vor einem Hund weg laufen! Wenn der Hund hinterher kommt stehen bleiben, Hände flach runter, Hund nicht anschauen. Ich schmücke mich hier nicht mit dem Titel „Hundeflüsterer“ oder so, Ich bin erst 20 Jahre alt, und ich lerne auch jeden Tag dazu. Aber ich habe schon einiges an Erfahrung. Für alle Hundehalter und nicht Hundehalter vielleicht gerade für die nicht Hundehalter lest euch doch das Buch von Martin Rütter „Eine Couch für alle Felle“ durch. Dieser Herr Rütter ist Hundepsychologe und beschreibt auf sehr interessante Art und Weise wie man sich verhalten soll gegenüber Hunden und gibt Beispiele für sogenannte „Problemhunde“. Mich hat im übrigen bis jetzt noch nie ein Hund gebissen oder es versucht.

Also was diese Brutalo Methoden angeht, jedem Hund mal einfach so weil er mir zu Nahe kommt Vorsorglich eine zu verpassen. Davon halte ich gar nichts. Und ich bin auch der Meinung, dass es keine einzige gefährliche „Kampfhunde-Rasse“ gibt. Sicherlich ist jeder Hund eine „Waffe“ nur sind zwei Fragen interessant: 1. Kann der Hundehalter mit dieser Verantwortung eine Waffe (sprich Hund) bei sich zu führen damit umgehen und 2. Wie sind die Folgen wenn etwas Schiefgeht. Wenn einer einen Panzer klaut und Amok läuft sind oder jemand mit einem Messer Amok läuft ist beides zu schlimm, aber beides ist nur darauf zurück zuführen, dass beide mit Waffen nicht umgehen können. Und es gibt halt Leute die am besten Nie so eine Waffe in die Hand bekommen. Und es gibt auch Leute die besser nie einen Hund bekommen und da gehört nach deinen Aussagen Sicky für mich mit dazu. Sorry aber das ist nun einmal so. Wenn ich daran denke das du zwei große und schwere Hunde hast die du nie im Leben unter Kontrolle bekommst dann bekomme ich große Angst und mir sträuben sich die Nackenhaare. Sieht das noch einer so?

Und das sich hier Leute zu Wort melden und sich als Experten ausgeben, obwohl sie nach eigenen Angaben keinerlei Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, halte ich für eine Farse. Der Vorfall in Hamburg mit dem „Kampfhund“ des kleinen „Volkan“ der mich natürlich sehr erschütterete und bewegte ist für mich nicht der Hund der Schuldige sondern und nun entschuldigt mir das Wort dieser Assi der diesen Hund gehalten und scharf gemacht hat. Dieser Hund war übrigens vorher schon bekannt und hatte Auflagen nur hat die keiner Kontrolliert. Übrigens hat der renomierte Wolfs und Hundeexperte Günther Bloch in seinem sehr interessanten Buch „Der Famielienbegleithund im moderenen Hausstand“ zu diesem Thema geschrieben, dass genau dieser Hund nach diesem Vorfall bei einem föllig anderen (vernünftigen) Besitzer höchstwahrscheinlich nie wieder auffällig geworden wäre. Es hängt nämlich sehr viel von dem Hund Halter gespann ab.

Übrigens ist die Hunderasse die laut Statistik die Anzahl mäßig die meisten Beißvorfälle haben ist der Deutsche Schäferhund, doch ich gebe zu bedenken das im deutschen Straßenverkehr auch mehr Menschen in einem Golf sterben als z.B. in einer BMW Isetta, ist die Isetta desshalb sicherer als ein Golf 4? :wink:

Sicherlich hat Hundehaltung ihre Vor und Nachteile auch Hunde haben ihre Vor und Nachteile. Doch wenn es keine Hunde gäbe, wer würde z.B. in Wohnungen nach Schimmel suchen? Oder verschüttete nach Erdbeben? Es gibt halt nichts auf der Welt was nur Vor oder nur Nachteile hat. Man muss sich mit den Negativen Seiten so gut es geht arrangieren. So ich hoffe ich habe euch hier weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen Stefan

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