Hundebiss: Narbenbildung, Gefühllosigkeit, Angst

Hundebiss: Narbenbildung, Gefühllosigkeit, Angst

Hallo,
am Oster-Di wurde ich gebissen. Die Hundebesitzerin stand mir gegenüber, Ihre Freundin (von meiner Sicht aus) links und rechts Ihre Tochter. Hund angeleint zwischen Mutter u. Tochter. Es war ein ganz normales ruhiges Gespräch, als ich plötzlich einen Schmerz im re Oberschenkel, kurz über dem Knie spürte. Ich sah nach unten und sah den Hund an meinem Bein Er sah mich an. Ich war total perplex sodaß ich keine Reaktion zeigte.
Nach einer kurzen notdürftigen Wundversorgung, blutete die Wunde durch meine Jeans auf dem Heimweg stark. Ich kehrte um zum Arzt. Dort wurden Fotos gefertigt. Bisher habe ich nichts unternommen, habe nun aber Angst, das mich der Hund mit Krankheiten angesteckt haben könnte. Die Wunden waren bis letzte Woche noch entzündet. Jetzt sind diese soweit verheilt mit Narben und ich habe an den 4 Bißstellen kein Gefühl. Wie soll ich mich gegenüber der Halterin verhalten? Welche Ansprüche, ggf. Höhe habe ich?

Danke für eure Mühe,
Svalroph

Hallo Svalroph,
grundsätzlich steht Dir ein Schmerzensgeld zu. Die Hundehalterin hätte auf ihren Hund besser aufpassen müssen. Dein Anspruch ergibt sich aus § 833 BGB. Wie hoch so ein schmerzensgeld ausfallen wird, ist schwierig zu sagen. Da bräuchte man mehr Details zu Deiner Verletzung. Du kannst Dir aber selbst einen Überblick über die Höhe des möglichen schmerzensgeldes machen, wenn Du auf der Seite http://www.schmerzensgeld.info/search.aspx unter dem Ausgangspunkt „Verletzung durch Tiere“ suchst. Als grobe Schätzung würde ich sagen, dass in Deinem Fall etwa 500 - 1000 EUR drin sind.
Alles Gute!
Olli

Hallo,
die Geschichte tut mir leid. Ich bin kein Jurist und es scheint mir, als ziele Deine Frage auf mögliche Schadensersatzansprüche ab. Dazu kann ich leider nichts sagen.
Viele Grüße
HC