Hallo Jartul,
wir schaffen uns am 4. Dez ein „Weißer-Schäferhund“ Welpen
an… neben „Mein erster weißer Schäferhund“ und „Weiße
Schäferhunde - Kompakt“ habe ich noch kein Buch zugelegt.
Mir liegt vor allem an Tips und Tricks, wie man die
wichtigsten Sachen dem Hund beibringt. Nicht abgerichtet aber
100%ig hören muss er (besonders wenn ich unangeleint Fahrrad
fahren will und ähnliches)
Also je nach dem wo Du Fahrrad fährst, darf der Hund gar nicht unangeleint sein…das nur mal vorweg.
Um mit einem Hund dieser Größe am Fahrrad zu fahren ist einiges an Training nötig, besonders dann, wenn er ohne Leine führig sein soll. mit dem Training kannst Du mit dieser Größer erst dann beginnen, wenn das Skelett ausgereift ist, sprich wenn der Hund erwachsen ist. Vorher ist das Spielvergnügen und sollte auf wenige Minuten beschränkt werden, besonders bei Schäferhunden, da die Hinterhand sehr instabil ist, ansonsten riskierst Du massive Schäden im Bewegungsapparat, wenn Du den Hund überlastet. Also nicht vor 10 Monaten ans Fahrrad, eher sogar noch später.
Hat jemand Erfahrungen mit Weißen Schäferhunden? Buchtipss?
Die Intelligenz der Hunde (Stanley Coren)
Hund aufs Herz (Gert Haucke)
Richtig Spielen mit Hunden (Ekard Lind)
Clickertraining für Welpen (Barbara Schöning und Martin Pietralla)
Muss Welpenschule sein?
Wenn Du einen wesensfesten gut sozialisierten Hund haben willst, eindeutig ja!
Denn dort lernt er mit anderen Hunden umzugehen, komische Situationen zu meistern (Du glaubst gar nicht wie viele Hunde vor Ragenschirmen, Plastiktüten, Knallerbsen etc. erschrecken und genau dann kopflos reagiern und vielleicht sogar zubeissen)
Besonders letzter Punkt meine ich verneinen zu können, da wir
einen extrem gut erzogenen (leider war ich das nicht, sonst
hätt ich nicht soviele doofe Fragen) Labrador, der bestimmt so
manches den Welpen lehren kann…
Dein letzter Satz sagt mir, dass Du nicht wirklich Ahnung vom Wesen Hund hast. Glaube nicht, dass Du einen Hund zu Dir nimmst und er macht was Du sagst oder was Du willst, weil Du es ihm befiehlst.
Er ist ein hochsoziales Lebewesen und lebt davon Bestandteil in einem Rudel zu sein. Er muss seinen Platz zugewiesen bekommen, immer wieder, denn er wird versuchen seine Position zu verbessern. Konsequenz ist ganz wichtig, ebenso wie immerwiederkehrende Rituale…ich denke nämlich Du wirst die ersten Wochen damit zubringen den Hund stubenrein zu bekommen, bevor Du an so große Ziele wie leinenloser Gehorsam gehst…ganz ehrlich.
Schau Dich im Archiv und im Inet um nach Titeln „wie mein erster Hund“ oder „Hunde erziehen“ oder „Hundewelpen“ suche dir in Deiner Umgebung einen Hundeplatz aus (keinen Schäferhundplatz) und mach Dich dort schlau.
Da ein Schäferhund von Naturaus eine hohe Arbeitsintelligenz hat, wirst Du ihn beschäftigen wollen, weil er sonst Dich (negativ) beschäftigt…
Gruß
Maja
PS falls Du noch Fragen hast oder Hilfe brauchst stehe ich natürlich zur Verfügung, auch dann, wenn Dir meine Worte nicht gefallen haben.