Hundefrage zum Spaß ;-)

Hallo!
Habe weiter unten das Posting wg. Border Collies gelesen und was die Leute alles unternehmen, um speziell diese Rasse zu beschäftigen. Heilig’s Blechle - wo nehmt ihr die Zeit her??? Sind Bearded Collies eigentlich vom Charakter her ähnlich? Ein älteres Ehepaar aus unserem Bekanntenkreis wollte nämlich so einen anschaffen, damit der Mann wen zum Spazierengehen hat. Wäre das gut gegangen?

Jetzt möchte ich mal wissen: Was für eine Hunderrasse würde zu mir passen? Gibt es Hunde, die „katzenähnlich“ sind? Situation: Mein Mann ist oft auf Montage, dann bin ich allein zu Haus :wink: Mein Beruf fesselt mich lange Stunden daheim an den Schreibtisch, da kann ich niemanden brauchen, der ständig meine Aufmerksamkeit fordert. Allerdings bin ich gern bereit, mindestens 2x täglich einen langen Spaziergang zu unternehmen, auch ins Gelände. Ich jogge nicht und fahre nicht Rad, dafür haben wir einen großen Garten, eingezäunt. Unmittelbare Nachbarn sind ein Neufundländer (Rüde) und eine Schäferhündin. Wir haben schon ziemlich oft Besuch, auch mit Kindern; ich brauche keinen Hund, der mich beschützt, aber er sollte so aussehen, als ob er es könnte, falls beim Spazierengehen mal ein Unsympath auftaucht. In der Nachbarschaft gibt es Katzen, die ich schätze und die nicht leiden sollen.

Wir haben auch zwei Katzen, die einen Hund nie akzeptieren würden, egal wie freundlich, deshalb kommt eine solche Anschaffung nicht in Frage, aber wissen möchte ich doch, was ihr mir empfehlen würdet :wink: Wahrscheinlich: „Bleib bei Katzen!“

Viel Spaß und liebe Grüße,
Eva

hi

Jetzt möchte ich mal wissen: Was für eine Hunderrasse würde zu
mir passen? Gibt es Hunde, die „katzenähnlich“ sind?
Situation: Mein Mann ist oft auf Montage, dann bin ich allein
zu Haus :wink: Mein Beruf fesselt mich lange Stunden daheim an
den Schreibtisch, da kann ich niemanden brauchen, der ständig
meine Aufmerksamkeit fordert. Allerdings bin ich gern bereit,
mindestens 2x täglich einen langen Spaziergang zu unternehmen,
auch ins Gelände. Ich jogge nicht und fahre nicht Rad, dafür
haben wir einen großen Garten, eingezäunt.

Wir haben auch zwei Katzen, die einen Hund nie akzeptieren
würden, egal wie freundlich, deshalb kommt eine solche
Anschaffung nicht in Frage, aber wissen möchte ich doch, was
ihr mir empfehlen würdet :wink: Wahrscheinlich: „Bleib bei
Katzen!“

SALUKIS sind sehr katzenähnlich :o))) in der Wohnung spürt man sie garnicht - weil sie sich, wenn sie genügend Auslauf hatten zusammenrollen und schlafen … sie sind pflegeleicht - fressen nicht wirklich viel und alle salukis die ich bisher kennenlernen durfte sind ausgesprochen freundlich. Sie bellen selten/ eher nicht (WENN man sie mal hört, heulen sie wolfsähnlich

ach ja und die die ich kenne sind ALLE sehr katzenfreundlich !

Gruß H.

Nen Türdackel würde ich empfehlen - der frisst nichts, muss nicht Gassi gehen, kann aber problemlos überall mit hingenommen werden und Katzen mögen den auch ganz besonders, weil er so schön kuschelig ist und das Heim zugfrei hält ;o)

Wir hatten nen älteren Rotti und der hätte Deine Anforderungen erfüllt.

…zum Beschützen - alle Hunde, wenn sie richtig im Rudel leben und dazu gehören - beschützen ihre Famile - die einen halt mehr die anderen weniger.

Hallo!

Auch wenn die Frage nur interessehalber gestellt wurde, doch ein paar Gedanken dazu.

Ein älteres Ehepaar aus unserem Bekanntenkreis wollte nämlich so
einen anschaffen, damit der Mann wen zum Spazierengehen hat.
Wäre das gut gegangen?

Rasseunabhängig: nein.
Einem älteren Ehepaar (die Frage ist auch - wie alt?) würde ich niemals zu einem Welpen raten, egal welcher Rasse er angehört.
Wenn jemand einen Hund „nur“ zum Spazierengehen braucht (vielleicht aus gesundheitlichen Gründen) würde ich demjenigen empfehlen, im Tierheim einen ebenso älteren Vertreter zu suchen, der zufrieden ist mit ein wenig spazierengehen und einem gemütlichen Platz neben dem Ofen.

Gibt es Hunde, die „katzenähnlich“ sind?

DAS ist jetzt wohl hoffentlich wirklich keine ernstgemeinte Frage, oder?

Mein Beruf fesselt mich lange Stunden daheim an
den Schreibtisch, da kann ich niemanden brauchen, der ständig
meine Aufmerksamkeit fordert.

Kein Problem, Hund kann lernen, dass auch mal Ruhe ist. Selbst wenn man den ganzen Tag zu Hause ist, muss man den Hund nicht rund um die Uhr beschäftigen. Es sollte dann nur keine „Arbeitsrasse“ sein.
Problem wäre es, bei einem Welpen.

Allerdings bin ich gern bereit,
mindestens 2x täglich einen langen Spaziergang zu unternehmen,
auch ins Gelände. Ich jogge nicht und fahre nicht Rad,…

In diesem Fall (und auch die anderen Begebenheiten miteinbezogen) würde ich dir auch zu einem schon erwachsenen Hund raten.
Müsste aber nicht sein, es gibt genug Rassen, die ein nicht allzu großes Bewegungsbedürfnis haben.

dafür
haben wir einen großen Garten, eingezäunt.

Ersetzt gar nichts für den Hund. Das einzig Lustige: man kann Nachbarn oder Spaziergänger verbellen, das war’s dann aber auch schon.

Unmittelbare
Nachbarn sind ein Neufundländer (Rüde) und eine Schäferhündin.

Sollte kein Entscheidungsgrund sein.

Wir haben schon ziemlich oft Besuch, auch mit Kindern;

Dann also ein Hund mit wenig Schutzinstinkt, das könnte zu Problemen führen. Gewöhnt man einen Hund von klein auf an Kinder (natürlich nur gute Erfahrungen) ist das kein Problem - unbeaufsichtigt sollte man sowieso keinen Hund mit Kindern allein lassen.

ich
brauche keinen Hund, der mich beschützt, aber er sollte so
aussehen, als ob er es könnte, falls beim Spazierengehen mal
ein Unsympath auftaucht.

Also einfach nur groß?

In der Nachbarschaft gibt es Katzen,
die ich schätze und die nicht leiden sollen.

Keine Jagdhundrasse - der Rest ist Erziehung.

Wir haben auch zwei Katzen, die einen Hund nie akzeptieren
würden, egal wie freundlich, deshalb kommt eine solche
Anschaffung nicht in Frage, aber wissen möchte ich doch, was
ihr mir empfehlen würdet :wink: Wahrscheinlich: „Bleib bei
Katzen!“

Ich hätte dir so auf Anhieb einen Papillon empfohlen. Kommt dem noch am ähnlichsten, was du dir vorstellst. Sie können nur schwer alleine bleiben, möchten immer in der Nähe von Herrchen/Frauchen sein, schmusen für ihr Leben gern, kommen mit 2 Spaziergängen am Tag aus und sind stets freundlich und offen. Bei entsprechender Sozialisierung und Erziehung natürlich.
Der Unsympath auf dem Spaziergang wird sich vor der kleinen Fußhupe aber wohl nicht fürchten.

Für vielleicht verschwiegene, ernsthafte Absichten, die leise in dir brodeln, lies doch mal mein unteres Posting:

Grüße!
Sandra

Hallo Newcallas,

Deine Lebensumstände kommen mir sehr bekannt vor (von zu Hause aus arbeiten, großer Garten, Katzen, andere Hunde, selbst eher (bei mir gesundheitsbedingt) unsportich). Tja, und dann stand mein Mann (der die Woche über nicht da ist) vor über 2 Jahren mit einem Welpen vor mir. Eltern des kleinen Rüden: Border Collie!!!

Gut, mittlerweile hat mir jeder bestätigt, dass bei meinem Hund noch ganz andere Gene dominant wurden (keiner weiß, welche, aber er misst z.B. 64 cm und hat ein SEHR breites Kreuz), aber ich kann nur sagen, dass dieser Hund genau das beschreibt, was Du Dir vorstellst. Er ist kein Kläffer (höchstens, wenn ich ihm sage: „Aufpassen“), er hat noch nie in seinem Leben irgendwelche Aggressionen gezeigt, so dass ich ihn auch von klein auf mit guten Gefühl mit der heute 4-jährigen Tochter meiner Freundin allein lasse, er schläft mit meinen Katzen auf einem Sofa (von „Hüten“ kann überhaupt keine Rede sein), jeder kann ihm den dicksten Knochen aus dem Maul nehmen, er schleimt sich bei jedem ein und liebt andere Hunde. Die, die ihm „doof“ kommen, ignoriert er einfach. Er zeigt überhaupt keine Ängste vor irgendetwas (Gewitter, Silvesterknaller oder dergleichen). Klar, da kommt der Border durch: Er versteht (fast) jedes Wort / jede Person - und wenn ich mal zu viel am Schreibtisch saß, kommt er an und legt seinen Kopf auf meinen Schoß und schaut mich nur an! Dann weiß ich aber auch, dass ich zu viel gearbeitet habe - er ist ein gutes Korrektiv. :smile:

Ja, schlagt mich: Ich habe mit ihm keine Welpenschule besucht, ich mache kein Agility, Dog-Dancing oder so etwas…aber komischerweise funktioniert es hervorragend zwischen uns. Klar, gehe ich 3mal am Tag (aber auch nicht 6 Stunden) mit ihm spazieren, „fordere“ ihn kognitiv, fahre mit ihm regelmäßig zum Kanal, da er ein leidenschaftlicher (und sehr guter) Schwimmer ist, er war in seinem Leben noch nie allein, ich nehme ihn mit in den Urlaub, er hat ein 10.000 qm Grundstück zur Verfügung mit einem weiteren Hund … ach so: Für die Laufenten, zu deren Anschaffung mir vor einiger Zeit hier geraten wurde, interessiert sich mein Rüde kaum / gar nicht (aber wenigstens vertilgen sie fleißig die Nacktschnecken!:smile:).

Ich halte mich bei der Border Collie Diskussion zurück, da mein Hund anscheinend nicht repräsentativ ist - oder hat er sich einfach meinen Lebensumständen angepasst? Ich bilde mir schon ein, ein recht gutes Gespür für meinen Hund zu haben und sein „Beleidigt-Sein“ zu merken, wenn ich wirklich zu viel am Schreibtisch saß und er „nur“ mit meiner Mutter spazieren gegangen ist. Daher kann ich aber wirklich mit einem reinen Gewissen sagen, dass dieser Hund alles andere als unausgeglichen ist.

Und noch eins zu seinen Border-Genen: Klar, er findet allein kein Ende, aber ich merke bei ihm schnell, wenn ich es ihm „verordnen“ muss (à la Ruheboxen).

Jut - jetzt warte ich darauf, dass ich einen auf den Deckel bekomme, aber wenn ich einen Hund habe, der noch nicht einmal als Welpe irgendtwas zerstört hat, noch niemals irgendeinem Wesen gegenüber aggressiv war und keinerlei Ängste zeigt (ok: eine Ausnahme gab es, als ich einmal in seiner Pubertät sehr laut mit ihm geschimpft habe), frage ich mich, ob die Sozialisation nicht doch einen größeren Einfluss besitzt, als manche Beiträge über Rassen vermuten lassen.

Viele Grüße

Kathleen

Hallo,

Heilig’s Blechle - wo nehmt ihr die Zeit her???

*kicher* - Also, DAS frage ich mich auch manchmal !

Die beiden BC-Besitzer, die ich kenne, haben tatsächlich sehr viel Zeit, die einen sind Rentner, der Mann lebt total für seinen Hund und läuft jeden Tag stundenlang mit ihm, die andere BC-Besitzerin ist Single und hat Eltern, die sich gemeinsam mit ihr intensiv um den Hund kümmern mangels Kind/Enkel und nebenbei auch den Haushalt der Tochter mit schmeißen. Da gehört der ganze Feierabend dem Hund.

Jetzt möchte ich mal wissen: Was für eine Hunderrasse würde zu
mir passen? Gibt es Hunde, die „katzenähnlich“ sind?

Ja, der Chow Chow hat viel von einer Katze (wobei ich mich mit Katzen nicht auskenne). Er ist sehr eigenwillig und unabhängig, gehorcht eigentlich nur aus Freundschaft, ordnet sich nicht wirklich unter, ist also nicht sooooo hundetypisch.

Situation: Mein Mann ist oft auf Montage, dann bin ich allein
zu Haus :wink: Mein Beruf fesselt mich lange Stunden daheim an
den Schreibtisch, da kann ich niemanden brauchen, der ständig
meine Aufmerksamkeit fordert. Allerdings bin ich gern bereit,
mindestens 2x täglich einen langen Spaziergang zu unternehmen,
auch ins Gelände. Ich jogge nicht und fahre nicht Rad, dafür
haben wir einen großen Garten, eingezäunt.

Das wären gute Bedingungen für einen Chow Chow, lange Touren mag der eher nicht, liegt aber gerne unter deinem Schreibtisch - oder auch nur irgendwo im Haus herum.

Wir haben schon ziemlich oft Besuch, auch mit Kindern;

Das ist aber ein NO-Go -> kein Chow Chow, die Kinder würden ihn irre machen, er möchte seine Ruhe.

ich
brauche keinen Hund, der mich beschützt, aber er sollte so
aussehen, als ob er es könnte, falls beim Spazierengehen mal
ein Unsympath auftaucht. In der Nachbarschaft gibt es Katzen,
die ich schätze und die nicht leiden sollen.

Die „gemäßigte“ Variante wäre dann ein Eurasier, der hat Chow Chow - Gene, ist aber etwas menschenfreundlicher. Wenn’s auch etwas lebhafter sein darf, passt auch ein Spitz, bei dem muss man aber die rassetypische Bellfreudigkeit von Anfang an erziehen - dafür aber gibt es keine bessere Alarmanlage :wink:

Wir haben auch zwei Katzen, die einen Hund nie akzeptieren
würden, egal wie freundlich, deshalb kommt eine solche
Anschaffung nicht in Frage, aber wissen möchte ich doch, was
ihr mir empfehlen würdet :wink: Wahrscheinlich: „Bleib bei
Katzen!“

Ein Wurfgeschwister unseres Mittelspitzes lebt bei einem Mann, der bisher nur Katzen hatte und es nun mit einem Hund probieren wollte. Er hat sich intensiv mit der Hundehaltung und der Wahl der Rasse beschäftigt, aber ich habe den Eindruck, dass er kein Hundefreund wird, er hat sich das Leben mit Hund irgendwie anders vorgestellt. Ich glaube, Katzen sind wirklich gaaaanz anders (kommen für mich nie in Frage, ich bin ein „Hundemensch“ und Katzenallergiker *Hatschi*).

Viele Grüße
Insel

Bearded Collie
Hallo,

Der Bearded Collie ist ein zuverlässiger, gutmütiger, aktiver Arbeitshund, ohne Anzeichen von Aggressivität. Er besitzt ein großes Einfühlungsvermögen und ist deshalb auch sehr sensibel. Er ist für hektische, nervöse oder cholerische Temperamente nicht geeignet. Für alle anderen ist er der ideale Familienhund. Im Allgemeinen ist der Bearded Collie anspruchsloser als ein Border Collie und weniger pflegeintensiv als ein Bobtail (Old English Sheepdog).

(Quelle Wikipedia)

Ich kenne einige Beardis. Sie entsprechen den o. a. Angaben.

Allerdings ist die Rasse sehr anfällig für eine Schilddrüsenunterfunktion.
(Studie:Hamilton Andrews, S., McBride, E.A., Brown, I., 1998. Canine hypothyroidsm and abberant behavior. MSc dissertation Hamilton
Andrews S, University of Southampton New College, UK.)

Auch sollte man daran denken, dass die Fellpflege intensiv ist ;o) (falls man nicht scheren möchte…)

Munter bleiben
Patricia

Danke @ alle -

  • dass ihr mich doch ernst genommen habt :smile:
    Ja, das Leben mit Hunden ist ganz anders als mit Katzen: Ein Hundehalter liegt vermutlich nicht nächtens im Bett und muss zuhören, wie unter demselben mit Schmatzen, Knacken und Knurpsen die Jagdbeute verzehrt wird, und am nächsten Morgens unter Ächzen und Stöhnen und leicht angeekelt, die kläglichen Überreste unter dem Bett hervoroperieren.

Dafür entfällt dieses nervige Dominanzspektakel, von dem ich immer höre und lese. Dazu habe ich keine Lust, immer darauf zu achten, wer zuerst isst/frisst oder vor dem anderen aus der Tür geht, damit der Hund keinen Chefkoller kriegt. Ich bin leider kein „Erzieher“. Wenn ich mal einen Hund anschaffe, dann muss das ein Philosoph und Philanthrop sein, und so souverän, dass er über den Dingen steht :wink:

Liebe Grüße,
Eva (mit Toby & Linchen, die ganz genau wissen, wie man sich seine Leute erzieht :wink: