Hundefutter'?

In der Gegend um mein Appartement herum gibt es eine Gruppe von Streunern, unter denen ist sogar ein kleiner Pudel. Sie kommen gut zurecht, so sieht es zumindest aus, zumindest ist es hier in Miami nicht kalt.

Was ich fragen wollte, kann man Hunden (hartgekochte) geben, können sie diese Verdauen. Oder wie siehts aus mit Würstchen? Kann man die Hunden zum essen geben?

Danke

hallo,
was denn hartgekocht ?
gruße
margit

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Was ich fragen wollte, kann man Hunden (hartgekochte) geben,
können sie diese Verdauen.

Hartgekochte Hunde? Hm, ich glaub nicht, dass sie die verdauen können…
Okay, wahrscheinlich sind hart gekochte Eier gemeint, oder? Was wird denn auch sonst noch hart gekocht?! - Verdauen können sie die. Sind auch immer sehr begehrt, soweit ich das aus meinen Erfahrungen sagen kann. Aber ob die hartgekochten Eier auch gut sind für Hunde, kann ich leider nicht sagen. Ich vermute, dass rohe Eier (weil natürlicher) besser wären. Aber wie gesagt: nur 'ne Vermutung!!!

Oder wie siehts aus mit Würstchen?
Kann man die Hunden zum essen geben?

Klar, man kann die Hunden zum essen geben. Wie scharf sind die Lebensmittelgesetze in Miami? Was darf dort in eine Wurst rein?
Solange es „nur“ die üblichen Reste wie Knochen, Hufe usw. sind, ist das sicherlich kein Problem für Hunde. Man hört aber schon mal öfter, dass man in Amerika viele Lebensmittel erhält, die irgendwie nicht so ganz natürlich sein sollen (gibt’s hier auch, aber die Gerüchteküche behauptet, in USA sei das Tagesordnung). Das kannst du aber wohl besser beurteilen. Ich denke, besser eine Wurst als Hunger, oder?! Vielleicht solche, die nicht so stark gewürzt sind.

Danke

Bitte, gerne!

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hi,
da es streunende hunde sind,werden die alles fressen.versuche aber beim fuettern,dass du sie einigermassen gesund ernaehrst.

-rohes ei mit yoghurt(natur)-schale kann dabei sein(calciumlieferant

-nichts gesalzenes
-nichts mit industriezucker verarbeitetes
-kein schweinefleisch

-angekochtes gemuese mit reis und huhn
-rohe huehnerteile

-gekochte nudeln,gemuese - fleischanteil 70%

  • roher oder gekochter fisch

nun hast du ungefaehr eine vorstellung,was du den hunden manchmal geben kannst.besser nicht fuettern,wenn du nichts vernuenftiges im haus hast-bei anderen leuten bekommen sie genug falsches.
und wassernapf bereitstellen!
take care about the dogs and regards from barbara(thailand)

Hallo,

falls Du nicht bereit bist, dafür zu sorgen, dass diese Hunde kastriert werden und sich so nicht weiter vermehren, wäre es aus tierschützerischer Sicht besser, die Hunde nicht zu füttern. Wenn Du zufütterst, vermehren sie sich nur noch mehr und es gibt noch mehr Elend.

Gruß,

Myriam

[überflüssiges Fullquote gelöscht, MOD]

hallo,
das widerspricht sich aber gewaltig! tierschutz und nicht fuettern?
wenn bei mir ein lebewesen anklopft und hunger hat-egal ob mensch oder tier,dann gebe ich was zu futtern.

sterilisation ist ein anderes thema.

du und ich koennen bestimmt gut schlafen nach der taeglichen kalorienzufuhr.

vg - barbara

hallo,
das widerspricht sich aber gewaltig! tierschutz und nicht
fuettern?

Das ist der alte Gegensatz:
Gesinnungethik vs. Verantwortungsethik

Ich persönlich halte letztere für sinvoller, aber das war nicht immer so. Man war ja auch mal jünger…

LG
Stuffi

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das widerspricht sich aber gewaltig! tierschutz und nicht
fuettern?

Keinesfalls. Wer füttert denn, wenn derjenige mal nicht da ist? Und wer füttert die zusätzlichen Tiere, die aufgrund des plötzlich größeren Futterangebotes zuwandern bzw. geboren werden? Tierschutz ist, sich nicht von den Einzelschicksalen blenden zu lassen und das ganze Bild zu sehen. Wenn ich die 5 Streunerhunde bei meinem Haus nicht füttere, hungern maximal 5 Hunde. Wenn ich sie füttere, vermehren sie sich, und es hungern bald 50.

Streunende Hunde und Katzen zu füttern hat etwas mit Mitleid zu tun, aber nicht mit Tierschutz.

wenn bei mir ein lebewesen anklopft und hunger hat-egal ob
mensch oder tier,dann gebe ich was zu futtern.

Das bleibt Dir unbenommen.

sterilisation ist ein anderes thema.

Nein, es ist bei streunenden oder anderswie unerwünschten Hunden/Katzen das einzige, wichtigste Thema.

Gruß,

Myriam

2 „Gefällt mir“

Hi,

das widerspricht sich aber gewaltig!

Nein, gar nicht.

tierschutz und nicht
fuettern?

Darum geht es nicht, sondern um „füttern und kümmern“.

wenn bei mir ein lebewesen anklopft und hunger hat-egal ob
mensch oder tier,dann gebe ich was zu futtern.

Und dann ist es gestärkt, geht raus, trifft ein anderes
Tier und 8, 12 oder wieviel Wochen später sind es 7 Tiere.
Die vielleicht nicht alle sterben (vor Hunger oder
anderem) und ein paar kriegen auch wieder Junge.
Und dann sind es… das geht exponentiell weiter.
Irgendwann kannst du nicht mehr füttern.

sterilisation ist ein anderes thema.

Nein, eben nicht. Miriam hat es ganz gut beschrieben.

Hier ein Gedicht, aus einer Zeit, als man Haustiere noch
nicht sterilisierte:
(ich habe gerade bemerkt, dass in meinem ersten Posting
in dem Gedicht ein Fehler war, hier ist es fehlerfrei
von einer anderen Site, nämlich
http://www.textlog.de/gedichte-katzen.html
(interessanter Weise fand sich der Fehler auf etlichen
Sites, da muss mal wieder einer vom anderen abgeschrieben
haben - Der Fluch von Copy and Paste!)

Von Katzen

Vergangnen Maitag brachte meine Katze

Zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,

Maikätzchen, alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.

Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!

Die Köchin aber - Köchinnen sind grausam,

Und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche -,

Die wollte von den sechsen fünf ertränken,

Fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen

Ermorden wollte dies verruchte Weib.

Ich half ihr heim! - Der Himmel segne

Mir meine Menschlichkeit! Die lieben Kätzchen,

Sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem

Erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;

Ja, wie die Köchin auch ingrimmig dreinsah,

Sie wuchsen auf, und nachts vor ihrem Fenster

Probierten sie die allerliebsten Stimmchen.

Ich aber, wie ich sie so wachsen sahe,

Ich pries mich selbst und meine Menschlichkeit. -

Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,

Und Maitag ist’s! - Wie soll ich es beschreiben,

Das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!

Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,

Ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!

Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,

In Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,

Die Alte gar - nein, es ist unaussprechlich -

Liegt in der Köchin jungfräulichem Bette!

Und jede, jede von den sieben Katzen

Hat sieben, denkt euch! sieben junge Kätzchen,

Maikätzchen, alle weiß mit schwarzen Schwänzchen!

Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut

Nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;

Ersäufen will sie alle neunundvierzig!

Mir selber! ach, mir läuft der Kopf davon -

O Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren!

Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen!

ist von Theodor Storm.

Gruß
Elke

PS: Natürlich ist Storm viel sympathischer in dem
Gedicht als die böse Köchin, nur …