Ergänzung
Hallo Uwe,
ergänzend zu dem, was Steffen geschrieben hat, hier noch ein Tipp von mir - ich habe als Hausverwalter immer wieder mit Beschwerden wegen Lärm zu tun, dabei ist es zunächst unwichtig, ob Hund oder Kind oder Radio, denn der eine fühlt sich belästigt, der andere sagt, der stelle sich nur an.
Fertige ein Lärmprotokoll (in deinem Fall eher Bellprotokoll *g*) an. Schreib genau auf, wann dein Hund wie lange gebellt hat, und notiere dir am besten auch, wann der Hund gar nicht daheim war. Man vergißt vieles, und man ist nicht objektiv, aber vielleicht wird sich herausstellen, dass dein Hund gar keine so große Lärmquelle ist.
Ein Beratungsgespräch beim Anwalt kann nicht schaden, mir wäre es das Geld wert.
Ich habe übrigens zwei Spitze (einen alten Mix und einen reinrassigen Junghund), also eher bellfreudige Tiere, die das Haus bewachen (sollen). Der Alte (Tierschutzhund, kam als erwachsenes Tier u uns) hat sehr schnell gelernt, dass er nur bellen darf, wenn jemand am Haus ist, und ist anscheinend so ruhig, dass ich schon gefragt wurde, ob er noch lebt. ICH finde, dass er manchmal nervig lange bellt, wenn es klingelt (wenn ich telefoniere, stört das, und ich habe das Büro im Haus…), aber es sind tatsächlich nur SEKUNDEN.
Der junge Wilde lernt noch, er hat immerhin inzwischen kapiert, dass unser Garten an der Hecke endet und die Menschen drumherum freundliche Nachbarn und keine Einbrecher sind, er also nicht bellen muss. Es besteht aber noch deutlicher Erziehungsbedarf.
Nicht aufgeben, zu viel bellen kann man zumindest einschränken !
Alles Gute,
Insel