vielleicht siehst du es mal fern vom objekt des hasses - also den hass an sich mal betrachten.
hass ist eine zerstörerische kraft, die meiner meinung nach zunächst mal bedeutet, jener mensch hat ein problem mit sich selbst (naja, mehr als ein problem - aber ist sich der probleme in sich nicht bewusst).
hass ist doch wohl u.a ein „resultat“ grosser ohnmachtsgefühle.
im falle von hass auf letztlich wehrlose tiere - ist ja schliesslich kein „gerechter zweikampf“ von angesicht zu angesicht - scheint es
für mich auch eine rolle zu spielen anonym zu sein/bleiben - also nicht
erwischt zu werden. - zum einen um macht zu fühlen, da die person sich
eigentlich eher ohnmächtig fühlt, zum anderen nat. auch, um nicht die
verantwortung für das eigene handeln tragen zu müssen.
das kinder hier z.b in gefahr geraten könnten, wird wohl eher nicht bedacht - zu sehr bestimmen die hassgefühle den kanal des denkens -
angefangen von dem opbjekt des hasses (welches mit sicherheit nicht
„klar“ gesehen wird). so ist nat. kein raum mehr für gedanken daran,
wen sonst man noch gefährdet - oder es wird als „schwund“ mit in kauf genommen.
jeder mensch hatte sicher schonmal hassgefühle und sei es nur für einen moment. letztlich entscheidet wohl die art und dauer plus der umgang damit sowie auch die daraus gezogene erkenntnis darüber, wie weit man geht. ich sehe in hass jeder art eine rein destruktive angelegenheit,
die dem hasser selbst schon reichlich schadet.
selbst wenn man von hunden einst angefallen wurde, ist die folge daraus nicht automatisch hunde zu hassen. viele wissen schliesslich, ein hund wird so, wie der halter ihn prägt - der eigentliche täter ist also ohnehin der mensch. selbst wenn jemand hassgefühle entwickelt, werden nicht viele zu drastischen rachemaßnahmen greifen.
man muss sich schon extrem reinsteigern und ausserdem eine menge hemmschwellen fallenlassen plus mitgefühl ausblenden und weiteres.
man nichtmal sicher sagen kann, ob der täter je negatives mit hunden erlebt hat oder das überhaupt eine rolle spielt. einst wurde einer unserer hunde von einem ex-polizisten angeschossen mit einer luftpistole und voher hat er vögel, hasen und andere tiere angeschossen. unser hund war ein schaf, es gab keinen grund sie nicht zu mögen, höchst wohlerzogen noch dazu und nicht auf seinem grundstück.
es gibt vom irrsinn viele gesichter…
wären alle hundehalter sich ihrer verantwortung bewusst und gäbe es keinen hund der andere menschen belästigt oder sonstwas - es gäbe die hasser dennoch glaube ich. denn die hasser sind meiner meinung nach eher nicht die menschen, die selbst mal opfer von angriffen durch hunde wurden oder aus dem umfeld stammen. ich vermute, da wurde einfach nur ein ziel des hasses gesucht, damit das gefühl einen namen bekommt und sich „weiterentwickeln“ kann - auf diese weise bekommt das leben ja auch einen sinn (ironie:wink: und die person hat eine „aufgabe“.
hausgemacht fehlgeleitet, sich nie den wahren gründen der inneren hassgefühle gestellt, kann man wohl zu ner menge fähig werden/sein.
ich glaube, wer so arg hasst - andere hasst und es zum lebensmittel-
punkt wird sich so zu fühlen, egal ob mensch oder tier, hasst im
grunde erstmal sich selbst - ist sich dessen aber nicht bewusst.
das eigentliche problem sind sie selbst für sich, doch das naheliegende
ist halt viel zu weit weg, da brauchts dann schon ein objekt dem man
„die schuld“ zuschiebt.
ungesund ist hass aber wohl schon ne ecke früher, nicht erst wenns so extrem geworden ist - finde ich zumindest. menschen, die so fühlen vergiften sich selbst innerlich und ihr umfeld. das ist aus meiner sicht das schlimme. es wirkt sich auf alle menschen aus die in dem
umfeld leben. die taten selbst wie hier kommen dann erschwerend
hinzu, keine frage.
LG
nina