Hundehasser / Vergiftete Hunde

Seit einigen Tagen ist in Oberbayern (Ingolstadt-Geisenfeld) wieder ein Tierquäler unterwegs. Er versuchte am vergangenen Wochenende in Reichertshofen (Obb) zwei Hunde, die sich in einem Privatgrundstück aufhielten, mit dem Gift E 605 zu vergiften. Nur Dank schnellem Eingreifen durch eine Tierärztin konnten die Hunde überleben. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben.

Was mich interessiert: Was für Menschen sind dies, die es nicht auf Kampfhunde sondern auf harmlose Vierbeiner abgesehen haben und in Kauf nehmen. dass auch Kinder zu Schadne kommen könnten?

Seit einigen Tagen ist in Oberbayern (Ingolstadt-Geisenfeld)
wieder ein Tierquäler unterwegs. Er versuchte am vergangenen
Wochenende in Reichertshofen (Obb) zwei Hunde, die sich in
einem Privatgrundstück aufhielten, mit dem Gift E 605 zu
vergiften. …
Was mich interessiert: Was für Menschen sind dies, die es
nicht auf Kampfhunde sondern auf harmlose Vierbeiner abgesehen
haben

Auf jeden Fall sind es keine Tierquäler.
Denn was hätte ein gestandener Tierquäler davon, Hunde zu vergiften? Die sind doch meist dann relativ schnell tot. Dem gehts doch nicht ums Quälen, sondern ums Eliminieren der Hunde.
Das sind zwei grundlegend verschiedene Typen. Der Tierquäler weidet sich an der Qual des zu quälenden Tieres, ist also imho ein Sadist.
Der wär ja frustriert, wenn das Tier gleich tot ist.
Leicht spitzfindigen Gruß,
Branden

Auf jeden Fall sind es keine Tierquäler.
Denn was hätte ein gestandener Tierquäler davon, Hunde zu
vergiften? Die sind doch meist dann relativ schnell tot. Dem
gehts doch nicht ums Quälen, sondern ums Eliminieren der
Hunde.
Das sind zwei grundlegend verschiedene Typen. Der Tierquäler
weidet sich an der Qual des zu quälenden Tieres, ist also imho
ein Sadist.

Ist das nicht eigentlich gleich? Wer da gequält wird? Das Tier oder die „dranhängende“ Umgebung (sprich Mensch, der für das Tier gesorgt hat und eine emotionale Bindung aufgebaut hat), dass dürfte dem Quäler doch ziemlich wurscht sein. Geht es nicht vielmehr, um das Verbreiten von Leid? Und Sadismus ist es doch in beiden Fällen, oder nicht?

gruss
Klarissa

Es besteht, glaube ich, keinen Anlass, das abartige Verhalten des Tierschänders zu ergründen. Dessen Seelenheil wäre mir völlig egal.

Jedenfalls ist eindeutig, dass der Täter annonyme Freude an dem Leid anderer empfindet.

Wer das tut, hat sich für seine moralische Schuld gegenüber der Gesellschaft und den Opfern zu verantworten. Schluss.

guvo

Hallo yo-yo

Was mich interessiert: Was für Menschen sind dies, die es
nicht auf Kampfhunde sondern auf harmlose Vierbeiner abgesehen
haben und in Kauf nehmen. dass auch Kinder zu Schadne kommen
könnten?

Was sollen das schon fuer Menschen sein? Ganz normale Leute - die
aber ein Problem haben. Dass jemand etwas nicht ausstehen kann, kommt
doch haeufig vor und viele versuchen dann auch dieses Hassobjekt zu
beseitigen. Das geschieht in der ganzen Welt immerzu; und manchmal
kommt es dabei zu kriminellen Taten, die fuer manch andere Leute
besonders grausam sind. Das ist alles eine Frage der Perspektive.
Wenn ein Koeter deiner kleinen Tochter das Gesicht zerfleischt hat,
so dass sie zeitlebens entstellt sein wird, dann wuerdest du
vielleicht auch zu einem Hundehasser, der dann nicht mehr zwischen
lieben Wau Wau und scheinbar blutruenstigem Kampfhund unterscheiden
kann.

Die Vorstellung, solche Taten begingen Menschen, die eigentlich keine
Menschen mehr sind, sondern Monster, die wie Menschen aussehen, macht
Psychothriller spannend und vielleicht moechtest du hier die
lebendige Beschreibung eines solch voellig Verrueckten lesen, damit
dir Schauer ueber den Ruecken laufen, aber hoechstwahrscheinlich ist
dieser Hundemoerder ein langweiliger unauffaelliger Typ mit einem
kleinen Dachschaden.

Selbst Freaks wie Hannibal Lecter aus „das Schweigen der Laemmer“
sind im Grossen und Ganzen normal. Sie haben eben nur eine seltsame,
gesellschaftlich (zurecht) geaechtete Leidenschaft, zu welcher sie
sich aber bekennen und deshalb so gruselig erscheinen. Der Spielfilm
fokussiert nur die ganze Zeit auf diese Leidenschaft und
vernachlaessigt, dass Menschen wie Hannibal 95% ihrer Zeit normal
leben, einem Job nachgehen u.s.w.
Deshalb sind ja viele Menschen schockiert, wenn sie erfahren, was ihr
Nachbar oder Freund fuer Grausamkeiten begeht: es war ihnen nicht
anzusehen.

Der eine spielt leidenschaftlich gerne Schach, der andere mordet
Hunde. Und du findest das eine vielleicht gut und das andere
entsetzlich. Alles Spielarten desselben Phaenomens: Mensch.

Gruss, Tychi

Es besteht, glaube ich, keinen Anlass, das abartige Verhalten
des Tierschänders zu ergründen. Dessen Seelenheil wäre mir
völlig egal.

Hallo guvo

Warum waere dir das egal? Es ist natuerlich dein gutes Recht, dass
dir das egal ist, aber es gibt keinen Grund fuer diesen seltsamen
Menschen eine grundsaetzliche, d.h. eine ueber persoenliche Abneigung
hinausgehende, Verachtung zu empfinden. Auch du haettest bei
entsprechenden Erlebnissen in deiner Vergangenheit zum Hundemoerder
werden koennen.

Jedenfalls ist eindeutig, dass der Täter annonyme Freude an
dem Leid anderer empfindet.

Das ist nicht eindeutig. Es ist auch denkbar, dass der Moerder eine
Befriedigung empfindet (Befriedigung von Rachegeluesten, Machttrieb,
sexuelle Begierde,…) und dafuer das Leid der Hundebesitzer in Kauf
nimmt, ohne dass es ihm daran gelegen waere.

Wer das tut, hat sich für seine moralische Schuld gegenüber
der Gesellschaft und den Opfern zu verantworten.

Das kann man so definieren und ich stimme dem auch zu.

Gruss, Tychi

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Hallo Klarissa

Geht es
nicht vielmehr, um das Verbreiten von Leid? Und Sadismus ist
es doch in beiden Fällen, oder nicht?

Ich glaube, die Intentionen sind unterschiedlich. Der Hundevergifter hat wahrscheinlich einen großen Hass auf Hunde und will diese beseitigen. Es muss nicht unbedingt sein, dass er den Hundebesitzer damit primär Leid zufügen will.
Ein Hundequäler indes hat Lustempfing dabei, Hunde zu quälen, zu foltern etc.
Gruß,
Branden

hallo yo-yo,
Deine Frage: was sind das nur für Menschen.
Branden macht in seiner Antwort einen Unterschied zwischen denen, die Tiere regelrecht quälen (=foltern?) und denen, die sie einfach „nur“ vergiften.
Ich denke, rein psychologisch ist das wohl auch eine Art Unterschied. Gemeinsam ist aber allen Varianten, daß keine Achtung vor dem Leben besteht. Das gilt nicht nur für das von Tieren. Es gibt Untersuchungen darüber, daß Menschen, die als Kinder zur Tierquälerei neigten, überpoportional häufig als Erwachsene gewalttätig sind ( soweit ich mich erinnere, war die Studie sogar dezidierter in ihrer Aussage: In der Lebensgeschichte späterer Mörder käme besonders oft vor, daß sie als Kinder Tiere quälten).
Die mangelnde Achtung vor dem Leben anderer. Das scheint mir etwas Wesentliches in der Psyche solcher Täter.
Allerdings interessiert mich auch, was in der Psyche von Hundehaltern vorgeht, die gefährliche Hunde halten und nicht angeleint/ mit Maulkorb in der Öffentlichkeit spazieren führen. Eigentlich interessiert mich überhaupt, daß Menschen größere Hunde halten und es als „Zumutung“ empfinden, diese auch nur im Mindesten zu erziehen. Gruß, I.

Hallo Tychi

aber es gibt keinen Grund fuer diesen
seltsamen
Menschen eine grundsaetzliche, d.h. eine ueber persoenliche
Abneigung
hinausgehende, Verachtung zu empfinden. Auch du haettest bei
entsprechenden Erlebnissen in deiner Vergangenheit zum
Hundemoerder
werden koennen.

Klasse, Tychi, gibbet Sternchen. Dieser anti-intellektuelle Ansatz da von guvo ist mir auch anderenorts schon unangenehm aufgefallen. Der muss irgendeine Idiosynkrasie gegen tieferes Nachforschen haben oder zumindest gegen analytisches Denken.
Vielleicht ist er ja als Kind mal in einen großen Topf gefallen, in dem sich auch ein paar Freudomarxisten befanden. :wink:
Gruß,
Branden

Hallo Tychi,

nach Lage der Dinge steht, nicht zuletzt aus Respekt vor den Opfern, eben einzig die moralische Verabscheuenswürdigkeit der Tat und die moralische Schuld des Täters im Vordergrund.

Für den Alltag zählt im Moment nur Mitgefühl für die Opfer und das Gespür für den in Schräglage gestürzten allgemeinen Rechtsfrieden.

Überzogene Verachtung dem Täter gegenüber? Wahrscheinlich nicht und zu diesem Zeitpunkt verfrüht; sowieso: vorbehaltlich eher Fehlanzeige.

guvo

Die Persönlichkeit anders Denkender in jedem Fall zu akzeptieren, wäre ein Ansatz gewesen, um auf intellektuellen Sachverstand zumindest umgekehrtt schließen zu können.

Bei allem gebotenen Respekt: Mein Motiv, das sage ich ohne falsche Bescheidenheit, ist eben vorrangig auf die Umsetzbarkeit psychologischer Fragestellungen im Alltagsleben gerichtet. Schmerzhafte Fehlschüsse bedaure ich außerordentlich.

übrigens, war´s schlimm? Geht wieder.

guvo

Sach ma, guvo…
…wer hat Dir denn beigebracht, so gestelzt zu reden respektive zu schreiben?
So nen ganz gesunden Eindruck macht das aber nicht, mit Verlaub.
Gruß,
Branden

Hi!

Allerdings interessiert mich auch, was in der Psyche von
Hundehaltern vorgeht, die gefährliche Hunde halten und nicht
angeleint/ mit Maulkorb in der Öffentlichkeit spazieren
führen.

Nun ja, jeder Hund kann gefährlich werden. Viele Menschen denken halt immernoch, dass ein Hund ein kleines Knuddeltier ist. *ironie an* Bei Dackeln und so ist die Erziehung ja auch nicht wichtig *ironie aus* Sie wollen einfach ein Tier haben, sich aber nicht mehr für die Denk- und Verhaltensweise der Tiere interessieren. Dies gibt es allerdings für jedes Hobby. Dies führt zu Unwissenheit und Erziehungsfehlern, die den Hund dann gewollt oder ungewollt gefährlich machen können. Dafür kann der Hund aber nichts. Besonders gefährlich wird es dann bei größeren Hunderassen, da diese einen größeren Schaden anrichten, als kleine Hunde wenn sie zubeißen. Andere halten sich halt Hunde als Statussymbol oder um ihre Macht zu demonstrieren und machen sie deswegen scharf. Da dürfte es ein Mangel an Selbstbewusstsein sein.

Eigentlich interessiert mich überhaupt, daß Menschen
größere Hunde halten und es als „Zumutung“ empfinden, diese
auch nur im Mindesten zu erziehen. Gruß, I.

Das gibt es bei kleinen Hunden erst recht. Ich kenne keinen kleinen Hund außer einen Jack Russel, die auch nur im Mindesten erzogen sind. Habe es gerade selbst im BEkanntenkreis. Familie holt sich Hund, weil der vorherige ja gestorben ist, damit der Opa was zum spazieren gehen hat. Keiner kümmert sich um die Erziehung und der Hund hat eindeutig die höchste Rangposition in der Familie. Diese Leute wollen es aber nicht einsehen. Hatten ja schließlich schon immer Hunde ( übrigens die beliebteste Ausrede ).

Wie gesagt, in 99% der Fälle ist die Gefährlichkeit des Hundes durch den Halter entstanden und liegt nicht in der Natur der Tiere.

Bye

Tara

.

Allerdings interessiert mich auch, was in der Psyche von
Hundehaltern vorgeht, die gefährliche Hunde halten und nicht
angeleint/ mit Maulkorb in der Öffentlichkeit spazieren
führen. Eigentlich interessiert mich überhaupt, daß Menschen
größere Hunde halten und es als „Zumutung“ empfinden, diese
auch nur im Mindesten zu erziehen. Gruß, I.

Hallo I.
wahrscheinlich das selbe, wie in der Psyche von Autofahrern die
sich ein Kfz mit mächtig PS kaufen und nicht die Bohne autofahren können. Deshalb kann ich doch nicht Autos demolieren.
Selbstverständlich muß ein ein Hund erzogen werden und ich denke das tun die meisten Hundehalter (besonderst von großen Hunden) auch,
ansonsten ist ein Zusammenleben von Mensch und Hund schwer möglich.
Ich finde deine Überleitung vom Hunde vergiften zur Kritik an Hundehaltern etwas seltsam.
Gruß Bettina

Hallo yo-yo

hier auf den Kanaren sind es die Jäger, die regelmässig Gift
auslegen. Wenn dabei auch mal ein Hund auf der Strecke bleibt, nimmt
man das in Kauf. Dabei geht es hauptsächlich darum, dass Katzen
vergiftet werden sollen, die junge Kaninchen verspeisen. Dies
widerstrebt dem Jäger, der die Kaninchen ja abknallen will.

Es ist bis jetzt noch nie vorgekommen, dass ein Kind sich vergiftet
hat, darum wird dieses „Vergehen“ auch nicht ernsthaft geahndet,
obwohl es bei Strafe verboten ist, Gift auszulegen.

Man empfindet es einfach als „normal“, weil man sich als Jäger in
Gesellschaft mit vielen Jägerfreunden befindet.

Im Zuge dieser „lässlichen Sünde“ kommt es schon mal vor, dass der
Nachbarshund „im Vorbeigehen“ vergiftet wird. Da steckt nicht viel
kriminelle Energie dahinter: Man will vielleicht dem Nachbarn eins
auswischen oder hat das Gebell des Köters satt, der an einem halben
Meter Kette sein Dasein fristet.

Es gibt noch viel zu tun. Vor allem braucht es Aufklärung der Kinder,
damit die lernen, dass Haustiere keine Gegenstände sind, die man
wegwirft oder wegsperrt, wenn es einem grade so danach ist.

In Mitteleuropa ist das Problem nicht so gravierend. Eher auf dem
Land finden sich noch Leute mit einem eigenartigen Verhältnis zu
unseren Lieblingen.

Gruss
Heinz

Warum man Hunde hassen könnte
Hallo yo-yo

Was mich interessiert: Was für Menschen sind dies, die es
nicht auf Kampfhunde sondern auf harmlose Vierbeiner abgesehen
haben und in Kauf nehmen. dass auch Kinder zu Schadne kommen
könnten?

Die Antwort hast du schon bekommen, dass sind normale Menschen, die einen gewaltigen Hass entwickeln und sich hilflos fühlen.

Stell dir vor, in deiner Straße würde eine Großfamilie namens Xenos leben. Die Mitglieder dieser Familie verteilen ihren Müll gleichmäßig auf der Straße. Wenn du an ihrem Haus vorbeikommst, beschimpfen sie dich. Es ist dir schon mal passiert, dass ein Mitglied dieser Familie, der dir auf der Straße begegnete ein Messer gezückt hat und dich bedroht hat. Und bei all dem machen die Polizei und die Behörden garnichts.
Könntest du einen Hass auf diese Familie entwickeln?

Und nun.
Was ist verteilter Müll gegen Fäkalien?
Du gehst normal in einer Straße an einem Haus vorbei und ein Hund kläfft dich an. Am besten mit Schreckfaktor, dass man einen Satz zu Seite macht.
Du bist joggen oder mit dem Fahrrad unterwegs und ein Hund bedroht dich grundlos.
Und als Krönung wird man von den Besitzern noch verhöhnt und angemacht.
Das Beste ist die Selbstverständlichkeit, mit der man ein Verhalten bei Hunden als normal und akkzeptabel ansieht, welches man bei Menschen assozial ansieht.

Nur mal so zum Nachdenken.

Gruß
Carlos

Guten Tag Carlos,

Dein Gedankenanstoss geht in die falsche Richtung. Wer denkt, dass alle Hundehalter gleich sind, denkt falsch. Ich selber bin ebenfalls Hundehalter. Wenn mein Hund jedoch auf die Strasse kackt, dann habe ich dafür Hunde-Kacktüten und mach den Scheiss weg!!!

Es ist noch lange keinen Grund Hunde zu vergiften, nur weil sie auf die Strasse kacken und Dich ankleffen. Es soll ja auch Menschen geben, die in den Park pissen oder was noch viel schlimmer ist, in den Sandkasten, wo dann die Kleinkinder rumspielen.

Gehabt Dich wohl!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Yo-Yo,

ich habe den Eindruck, dass du dich persönlich angegriffen fühlst. Dies wollte ich sicherlich nicht, sondern ich wollte einen Eindruck für eine mögliche Betrachtungsweise liefern. Niemand behauptet hier, dass das Vergiften von Hunden auch nur im Geringsten legitim ist.

Aber was hast du erwartet, als du die Frage ins Forum gestellt hast? Dass du hier bestätigst bekommst, dass solche Menschen pathologische Geisteskranke sind, die üblicherweise polizeilich bekannt sind und häufig auch in der Geschlossenen Psychatrie landen?

Du liebst Hunde.
Für dich sind Hunde eine Bereicherung für alle Menschen
Dein Hund ist ein Familienmitglied, ein wenig, wie ein Kind.
Was für ein perverser Mensch möchte deinem Liebling was antun?

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die keine besondere Beziehung zu Hunde haben. Für sie sind Hunde Haustiere vergleich Schildkröten oder Wellensittichen. Es gibt nicht wenige Menschen die Angst vor Hunden, manche sogar extreme Angst.
Vor großen Hunden haben nahezu alle Menschen Respekt. Nicht umsonst setzt die Polizei gelegentlich bei Demonstrationen Hundestaffeln ein.

Angst kann Hass erzeugen. Das Gefühl ungerecht behandelt zu werden kann Hass erzeugen.
Angst und Hass sind intensive Gefühle, bei denen die Differenzierung meistens auf der Strecke bleibt. Wenn Jemand Spinnen hasst, beschränkt sich dieser Hass nicht auf einige Spinnenarten. Er hasst ALLE Spinnen.
Nun ja, vielleicht mag die Größe und die Haarigkeit die Intensität der Abscheu beeinflussen.

Es soll ja auch
Menschen geben, die in den Park pissen oder was noch viel
schlimmer ist, in den Sandkasten, wo dann die Kleinkinder
rumspielen.

Ja ja, die Männer, die immer in die Sandkisten pinkeln sind ein richtiges Problem. :smile:

Gruß
Carlos

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vielleicht siehst du es mal fern vom objekt des hasses - also den hass an sich mal betrachten.

hass ist eine zerstörerische kraft, die meiner meinung nach zunächst mal bedeutet, jener mensch hat ein problem mit sich selbst (naja, mehr als ein problem - aber ist sich der probleme in sich nicht bewusst).
hass ist doch wohl u.a ein „resultat“ grosser ohnmachtsgefühle.
im falle von hass auf letztlich wehrlose tiere - ist ja schliesslich kein „gerechter zweikampf“ von angesicht zu angesicht - scheint es
für mich auch eine rolle zu spielen anonym zu sein/bleiben - also nicht
erwischt zu werden. - zum einen um macht zu fühlen, da die person sich
eigentlich eher ohnmächtig fühlt, zum anderen nat. auch, um nicht die
verantwortung für das eigene handeln tragen zu müssen.

das kinder hier z.b in gefahr geraten könnten, wird wohl eher nicht bedacht - zu sehr bestimmen die hassgefühle den kanal des denkens -
angefangen von dem opbjekt des hasses (welches mit sicherheit nicht
„klar“ gesehen wird). so ist nat. kein raum mehr für gedanken daran,
wen sonst man noch gefährdet - oder es wird als „schwund“ mit in kauf genommen.

jeder mensch hatte sicher schonmal hassgefühle und sei es nur für einen moment. letztlich entscheidet wohl die art und dauer plus der umgang damit sowie auch die daraus gezogene erkenntnis darüber, wie weit man geht. ich sehe in hass jeder art eine rein destruktive angelegenheit,
die dem hasser selbst schon reichlich schadet.

selbst wenn man von hunden einst angefallen wurde, ist die folge daraus nicht automatisch hunde zu hassen. viele wissen schliesslich, ein hund wird so, wie der halter ihn prägt - der eigentliche täter ist also ohnehin der mensch. selbst wenn jemand hassgefühle entwickelt, werden nicht viele zu drastischen rachemaßnahmen greifen.
man muss sich schon extrem reinsteigern und ausserdem eine menge hemmschwellen fallenlassen plus mitgefühl ausblenden und weiteres.

man nichtmal sicher sagen kann, ob der täter je negatives mit hunden erlebt hat oder das überhaupt eine rolle spielt. einst wurde einer unserer hunde von einem ex-polizisten angeschossen mit einer luftpistole und voher hat er vögel, hasen und andere tiere angeschossen. unser hund war ein schaf, es gab keinen grund sie nicht zu mögen, höchst wohlerzogen noch dazu und nicht auf seinem grundstück.

es gibt vom irrsinn viele gesichter…

wären alle hundehalter sich ihrer verantwortung bewusst und gäbe es keinen hund der andere menschen belästigt oder sonstwas - es gäbe die hasser dennoch glaube ich. denn die hasser sind meiner meinung nach eher nicht die menschen, die selbst mal opfer von angriffen durch hunde wurden oder aus dem umfeld stammen. ich vermute, da wurde einfach nur ein ziel des hasses gesucht, damit das gefühl einen namen bekommt und sich „weiterentwickeln“ kann - auf diese weise bekommt das leben ja auch einen sinn (ironie:wink: und die person hat eine „aufgabe“.

hausgemacht fehlgeleitet, sich nie den wahren gründen der inneren hassgefühle gestellt, kann man wohl zu ner menge fähig werden/sein.
ich glaube, wer so arg hasst - andere hasst und es zum lebensmittel-
punkt wird sich so zu fühlen, egal ob mensch oder tier, hasst im
grunde erstmal sich selbst - ist sich dessen aber nicht bewusst.

das eigentliche problem sind sie selbst für sich, doch das naheliegende
ist halt viel zu weit weg, da brauchts dann schon ein objekt dem man
„die schuld“ zuschiebt.

ungesund ist hass aber wohl schon ne ecke früher, nicht erst wenns so extrem geworden ist - finde ich zumindest. menschen, die so fühlen vergiften sich selbst innerlich und ihr umfeld. das ist aus meiner sicht das schlimme. es wirkt sich auf alle menschen aus die in dem
umfeld leben. die taten selbst wie hier kommen dann erschwerend
hinzu, keine frage.

LG
nina