liebe hundefreunde, liebe eileen
ich habe seit 3 wochen eine 11 wochen alte beaglehündin und liebe sie von ganzem herzen, denn ich habe mir seit 7 jahren einen beagle gewünscht… und nun ist es, als hätte ich eine post-natale depression und bin einfach nur so traurig wenn ich die kleine anschaue… ich versteht das nicht, denn der wunsch war so gross und ich hatte lange zeit einen pflegehund. ich wusste also was auf mich zukommt. nun wollte ich fragen, ob jemand von euch ein „hundeinternat“ in der region basel kenn, wo ich sie „unterbringen“ könnte und mich etwas beruhigen kann. schön wäre es, wenn sie auch viel lernen könnte und viel streicheleinheiten erhalten würde…
ich danke euch für die informationen… liebe grüsse stephanie
Hallo nilai86,
also ehrlich geschr. bin ich sprachlos, über das, was du da schreibst:
du hast dir einen beagle gewünscht, hattest einen pfelgehung, willst deine süüüüüüüüüüüssen kleine rackerin in ein hundeinternat = für mich hundehotel auf zeit, oder sowas geben??? WIESOOOOOOO???
wer einen beagle möchte, ihn hat, der muss ihn lieben!!! denn 1. ist es ein lebewesen, eine kreatur, die lebt!!! die nix dafür kann WO und bei WEM sie leben MUSS!!!
ok ich gebe zu: ein beagle ist kein leichter hund, aber einer der einen menschen fördert und fordert!!!
für den HUND ist der MENSCH verantwortlich!!
WO ist genau DEIN PROBLEM???
ich/wir haben 2 von den „ochsen“ /lieb gemeint!!
bitte schreibe es mit/uns allen, aber gib die süsse kleine maus nicht in ein „hundeinternat“
((((
lg
Angenommen Du hättest seit einigen Jahren einen Kinder-/Babywunsch du bekämst eins, hättest du das baby, das menschl. wesen auch „abgeschoben“???
Sorry, kenne keines aber einfach mal bei Google eingeben - da wird sicher was ausgespuckt.
Beagles sind mega lustige und fröhliche Hunde - lass dich anstecken!
Gruss
D.
liebe stephanie,
ich würde dir gerne weiterhelfen, aber
da ich selbst in österreich wohne weiß ich leider nichts über die region um basel.
es tut mir leid dass ich dir nicht helfen konnte.
lg madl
Liebe Stephanie,
ich nehme Deine Depression sehr ernst, aber ob sie jetzt vom Beaglewelpen kommt, bezweifle ich. Könnte es auch an der Jahreszeit liegen? Ich weiß, wie gestresst man sein kann mit einem Welpen, er braucht rund um die Uhr Betreuung und Aufmerksamkeit. Denn unser Welpe ist jetzt 18 Wochen alt! Unser Beagle starb im Mai mit elfeinhalb Jahren an Krebs. Vier traurige Monate waren wir ohne Hund, bis am 05.September unser Entlebucher Sennenhund Milow einzog. Und auch nach drei Wochen habe ich gedacht, ich wäre für einen Welpen zu alt, weil ich fix und alle war ;o) Das hat sich aber mit zunehmendem Alter rasch gegeben, heute ist unser Zusammenleben einfach nur schön. Ich weiß nicht, ob Dir das jetzt hilft? Aber eines möchte ich Dir ans Herz legen:
Bedenke, der Welpe ist erst seit drei Wochen bei Dir und er befindet sich mitten in der für sein ganzes Leben ganz wichtigen Prägungs-und Sozialisierungsphase. Das heißt, er baut jetzt eine Beziehung zu Dir auf, lernt ganz wichtige Dinge für sein weiteres Leben kennen wie andere Menschen und Tiere, Verkehr, Fahrzeuge, Stadt-und Landleben, öffentliche Verkehrsmittel, Gaststätten, den Tierarztbesuch, Auto fahren usw. Die Phase bis zur 16.Woche ist wirklich unglaublich wichtig! Würdest Du ihn jetzt in fremde Hände geben, würde eventuell ein irreparabler Schaden in seinem Sozialgefüge angerichtet, der nicht wieder zu beheben ist. Möglicherweise würde er Dich nie als Frauchen anerkennen und so nie „Dein Hund“ werden. Bitte tu der Kleinen das nicht an! Suche Dir stattdessen Hilfe für DICH! Geh zum örtlichen Tierschutzverein, zur Welpenspielstunde, einem guten Hundetrainer oder schließ Dich einer Gassi-geh-Runde an - bitte, bitte! Der Beagle ist ein äußerst sensibler Hund, der so ein „Abschieben“ nicht schadlos übersteht, glaube mir. Wenn ich Dir auch weiterhin helfen kann, dann schreibe mir einfach. Oder melde Dich im Forum „Beaglefriends“ an, da sind auch Schweizer drin, vielleicht könnt Ihr Euch treffen.
Ich wünsche Dir und der Beagleine eine glückliche, gemeinsame Zukunft!
Alles Liebe von Tina mit Milow, dem Entli
Liebe Stefanie,
tut mir leid, dass ich erst heute antworte. Ich hoffe, Du hast inzwischen Hilfe bekommen. Das, was Du schreibst, ist irgendwie nur die Spitze vom Eisberg, da ist der kleine Hund - ein Baby - doch irgendwie nur der Auslöser. Ich finde, Du solltest mit deinem Hundebaby in die Welpenschule gehen, andere Menschen mit Hund kennenlernen. Das tut Euch beiden gut. Und weine ruhig, das wird Dir gut tun.
Wenn Du magst, schreibe mir doch einfach mal, wo der Schuh eigentlich drückt. Ein gesegnete Adventszeit wünscht Dir
Gaby Melk [email protected]