Hundekot im Viehfutter

Und als Lebewesen werden Kühe mit Sicherheit behandelt. Bei
vielen Landwirten haben gerade die Kühe Sonderechte.
Wie man wahrscheinlich an meiner Antwort merkt, habe ich
selber auch Küh. Ich kenne meine Kühe genau. Wie die meisten
Landwirte kenne ich von den Kühen den Namen, Alter, die Eltern
und vieles mehr. Auch die Eigenarten der einzelen Tier sind
einen bestens bekannt. Jeder gute Landwirt kennt und behandelt
seine Tier bestens und natürlich wie Lebewesen.

Hallo HB,
wie gut, dass ich noch mal in meinen alten Postings gestöbert habe :smile:
Natürlich hast du recht, die meisten Landwirte geben sich bestimmt Mühe, für ihr Vieh die bestmöglichen Bedingungen herzustellen. Man kann heute nur mit Qualität noch punkten.

Auch ist mit der Zeit vieles besser geworden. Vor Jahren bin ich viel auf unseren Eifeldörfern herumgekommen, da wusste man noch nichts von Offenstallhaltung u.ä. Da standen grade im Winter die Kühe noch mit Kette um in düsteren Bunkern, monatelang. Aber auch jetzt sieht man noch manches Unschöne. Kälbchen, für den frühen Tod bestimmt, die auf nacktem Beton gehalten werden. Ist noch nicht sehr lange her, da habe ich bei einem Bauern gesehen, wie eine trächtige Kuh, zum Kalben in den Stall geholt, sich auch mit dem blanken, feuchten Betonboden zufriedengeben musste; man hatte nicht mal etwas Stroh hingelegt. Und - nimm’s mir nicht übel, ich dürfte gar keinen Anstoß daran nehmen, weil ich es bisher noch nicht geschafft habe, bei meiner Ernährung auf Fleisch zu verzichten :frowning: - die Tiere, die man jahrelang gekannt und zärtlich mit Namen genannt hat, bei Nachlassen der Milchleistung dann dem Schlachter auszuliefern - nun ja, es muss wohl sein. Mich stimmt immer traurig, wenn in unserer Tageszeitung - wie gesagt, wir sind eine ländliche Gegend - grade zur Osterzeit Bilder von putzigen Lämmchen auftauchen (was mit denen passiert, wird ja im „Schweigen der Lämmer“ von Agentin Starling sehr anschaulich geschildert)oder Landwirte stolz besonders gelungene Kälbchen präsentieren. Die Kleinen streben so frisch und fröhlich ins Leben hinaus und man fragt sich, wie lange man ihnen wohl erlauben wird, sich dessen zu freuen.
Tja, aber auch bei uns gab’s gestern Frikadellen… Was man vielleicht tun kann, ist, nicht zu vergessen/verdrängen, dass das, was man da auf dem Teller hat, mal ein lebendiges Tier gewesen ist und nicht wie Champignions im Keller auf Strohballen gewachsen. (Hübsche Lektüre zu diesem Thema von Douglas Adams „The Restaurant at the End of the Universe“ :smile:

Sorry für das lange Geschwafel. Lebe momentan wegen viel Arbeit quasi in Klausur und manchmal kriege ich schlicht den Laberkoller :-/

Liebe Grüße,
Eva