Hundekot im Viehfutter

Hallo!
Habe gestern irgendwo im TV einen Bericht gelesen, dass Landwirte sich beschweren - und entsprechend Verbotsschilder aufstellen -, Hunde würden ihre Weiden vollkoten und beim Mähen käme die Sch… mit ins Viehfutter und würde die Kühe krank machen. Mit einem bestimmten Erreger infizierter Hundekot soll zu Kälberaborten führen.

Hm. Ich könnte mir vorstellen, auf den Weiden verrichtet eine Unzahl Viecher seine Notdurft und tut es seit ewigen Zeiten. Außerdem haben die meisten Landwirte Hunde, die auch überall herumlaufen und wer weiß wo ihr Geschäft machen. Und Fehlkalbungen - ist das nicht vielleicht typisch für diese hochgepushten Turbo-Kühe?

Gruß,
Eva

Hi Eva,

als Landei kann ich Dir nur empfehlen, mal bei der Fütterung zuzusehen, wenn eine Kuh ein derartiges Häppchen erwischt: Sie schleudert das Gras mit langen Zähnen durch die Gegend und frisst an dem Abend garantiert nichts mehr. Wo die heimischen Hunde ihre Eier legen, weiß ich nicht, sie rennen aber dazu ganz sicher nicht in eine Wiese - das tun nur die Tölen unserer Gäste, die sonst so brav bei Fuß laufen. Da soll der Bauer keinen dicken Hals kriegen, wenn aus der Kreisstadt täglich die Tierfreunde mit ihren SUVs angerauscht kommen und bis zu drei Hunde zum Sch… ausladen?

Mit einem bestimmten Erreger infizierter Hundekot soll zu Kälberaborten führen.

Das lässt sich zwar nicht ausschließen, belegen aber wohl genauso wenig.

Fehlkalbungen - ist das nicht vielleicht typisch für diese hochgepushten Turbo-Kühe?

Auch damit könntest Du recht haben. Manche unserer Bauern heulen Rotz und Wasser, weil der Tierarzt inzwischen mehr kostet als die Milch einbringt.

Gruß Ralf

Hallo Eva !

Warum sollten Fehlkalbungen typisch sein?

Was sonst noch auf Bauers Weide kotet sind immer Wildtiere, die nicht mit Futter aus dem Kaufhaus gefüttert werden. Also nicht mit Tiermehl und sonstigen tierischen Abfällen. Wie unsere lieben Hunde.
Und in deren Magen/Darm entwickelt sich dann ein Wurm, der zwar der Kuhmilch nicht schadet, aber wohl zu anderen Schäden führt.
Warum sonst sollte die Tiermedizin so etwas verbreiten? Wenn es falsch wäre?

Der Hund eines Bauern verläßt fast nie den Hof um auf einer Weide herumzurennen. Sie werden so abgerichtet, dass sie auf dem Hof bleiben.

Fehlkalbungen sind äußerst selten. Nur scheint da wohl etwas dran zu sein, dass die Nähe der Weide oder Wiese an Siedlungen damit zusammenhängt. Bei uns kommt es wiederholt dazu. Die Weiden in Ortsnähe sind Spielplatz der Hunde und einmal im Jahr kommt es mindestens zu Fehlkalbungen.

Wenn man heute keinen Fremden auf einen Hof läßt, weil man Angst hat, dass er Krankheiten mitbringt, wie gefährlich kann dann Hundekot sein?
Gleichzeitig muß man einfach das persönliche Eigentum der Bauern respektieren. Ich glaube, kein Gartenbesitzer wäre erfreut, wenn plötzlich irgendwelche Leute ihren Garten zertrampelten, was bei uns täglich passiert.
Und wenn man dann darauf hinweist, dass man sich auf Privateigentum befindet, wird man angepöbelt. Im Sommer mindestens zweimal die Woche.

mfgConrad

Hallo,

*Übertreibungsschalter ein*
sorry, aber ich halte das für hochgradiges Gedummschwätz.
Die meisten Landwirte können doch nur jammern und Subventionsanträge ausfüllen und zwischendurch mal mit der Giftspritze oder der Gülle aus den eigenen Ställen auf den Acker fahren.
Möglicherweise ist hjetzt auch noch der Hundekot an der BSE-Krise schuld - das hatte doch auch was mit falscher Fütterung zu tun???
Da sie sich bei Fehlschlägen normalerweise an ihre eigene Nase fassen müßten, suchen sie sich - ganz menschlich - einen anderen Schuldigen: Und wer ist da besser geeignet, als die Hundehalter, auf die sowieso immer wieder gerne eingehackt wird.
Warum sollen sich die Landwirte daran nicht beteiligen?

Mal andersrum gesagt: die sollen sich doch freuen über den hochwertigen Naturdünger - sowas Feines sieht ihr Acker sonst ganz bestimmt nicht.
*Übertreibungsschalter aus*

Mit nicht ganz ernst gemeinten Grüßen

Gordie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

in der aktuellen Diskussion geht es um Infektion mit „Neospora caninum“. Mehr Info hier:

http://www.vu-wien.ac.at/i116/neospora/
http://www.kleintiermedizin.ch/hund/protoz/protoz2.htm
http://www.lgl.bayern.de/de/left/fachinformationen/v…

Das scheint wirklich ein Problem zu sein. Da der Zyklus dieses Parasits erst vor einigen Jahren komplett erforscht wurde, sind diese Erkenntnisse noch recht neu.

Gruß,

Myriam

Hi Eva,

schau mal hier:

Verkalbungen: Hunde runter vom Futtertisch
http://www.tischer-info.de/phpnuke_vet/modules.php?n…

Hundeparasit Neospora caninum : „Neuer“ Aborterreger beim Rind
http://www.lgl.bayern.de/de/left/fachinformationen/v…

Aber auch Bandwürmer werden durch Hunde (und Wildtiere wie Füchse) bzw. deren Hinterlassenschaften übetragen. Die Finnen finden sich dann unter Umständen im Muskelfleisch der Rindviecher wieder. Der Tierarzt untersucht auch Fleisch das für den Verzehr gedacht ist und macht unter anderem einen Finnenschnitt sowohl für Rind als auch für Schweinefleisch und zählt die evtl. im Fleisch vorhandenen Finnen, die eine bestimmte Grenze nicht überschreiten dürfen.Ist die Grenze überschritten darf das Fleisch nicht mehr als Lebensmittel für Menschen verkauft werden.

Hunde (und Katzen) können sich allerdings auch vom Dosenfutter mit Bandwürmern infizieren, zwar sehr viel seltener, aber möglich.

Bandwürmer:
http://www.supercat.de/infos/WURM.TXT

Gruß
Maja

Wir besitzen seit über 20 Jahren selbst Hunde. Ich gebe den Bauern aber trotzdem Recht.

Vor allem meckern die über den Bauern, die eigentlich aufs Land gezogen sind, um es ländlich-sittlich zu haben.

Von den Subventionen kann der Bauer gerade noch seine Oma ernähren. Die bekommt nämlich ganz sicher keine Rente. Und Oma muß dafür bis zum Umfallen in der Küche helfen und auf die Enkel aufpassen, damit die diensttuende Bäuerin aufs Feld kann.

mfgConrad

1 „Gefällt mir“

Hi,

Der logische Umkehrschluß aus der Infektion der Kühe durch Hundekot auf den Feldern ist ja die infektion des Hundes durch Nachgeburten/Fehlgeburten oder Gewebezysten.

Ich würde mal behaupten, dass über 90% der Hunde in Deutschland keine frischen Schlachtabfälle u.ä. bekommen, sondern Trocken- oder Dosenfutter bekommen. Dass ein protozoe die bei deren Herstellung bestehende Hitze überlebt halte ich aber für nahezu ausgeschlossen.
Wo ist dann der Übertragungsweg???

Mein Hund hat übringes eine anerzogene Vorliebe für´s Gebüsch wenn´s um das geschäftliche geht. Wen es da noch stört, der stelle Plumpsklos auf. ;o)
Eine Weise mit hohen (schnittbereitem) Gras fand er schon immer ungeeignet für seine Bedürfnisse.

Grüße

Andrea

Hi Andrea,

Ich würde mal behaupten, dass über 90% der Hunde in
Deutschland keine frischen Schlachtabfälle u.ä. bekommen,
sondern Trocken- oder Dosenfutter bekommen. Dass ein protozoe
die bei deren Herstellung bestehende Hitze überlebt halte ich
aber für nahezu ausgeschlossen.
Wo ist dann der Übertragungsweg???

Tja, das wüsste ich auch gerne. Tatsache ist, dass selbst Katzen, die nie draussen waren und deren Nachkommen entwurmt werden müssen, auch wenn diese diese nur Fertigfutter bekommen, verwurmt sein können…und es hängt nicht alles an den Schuhsohlen :wink:
Ich wäre froh wenn ich wüsste wie das geht.

Mein Hund hat übringes eine anerzogene Vorliebe für´s Gebüsch
wenn´s um das geschäftliche geht. Wen es da noch stört, der
stelle Plumpsklos auf. ;o)
Eine Weise mit hohen (schnittbereitem) Gras fand er schon
immer ungeeignet für seine Bedürfnisse.

So waren meine Hunde auch immer, Gebüsch und sonst nirgends. Ich bin auch mal von einer Weide heruntergebeten worden, der Bauer erklärte mir das mit den Bandwürmern…er zuckte allerdings mit den Schultern, als ich ihm sagte, dass die Viecher díe ja erst mit dem Futter bekommen…wer der Anfänger in dem Kreislauf war…keine Ahnung.

Gruß
Maja

Hallo Maja,

Tja, das wüsste ich auch gerne. Tatsache ist, dass selbst
Katzen, die nie draussen waren und deren Nachkommen entwurmt
werden müssen, auch wenn diese diese nur Fertigfutter
bekommen, verwurmt sein können…und es hängt nicht alles an
den Schuhsohlen :wink:
Ich wäre froh wenn ich wüsste wie das geht.

dabei handelt es sich um Spulwürmer. Während der Schwangerschaft und über die Muttermilch nehmen die Katzenwelpen Spulwurmlarven auf. Der Großteil davon geht in die Muskulatur, ist mikroskopisch klein, schädigt nicht und ist nicht bekämpfbar.
In der Muskulatur entsteht so ein Depot, aus dem lebenslänglich schubweise Larven auswandern um sich zu vermehren bzw. bei weiblichen Katzen auf die Welpen überzugehen.
Deshalb könnten selbst Katzen, die unter sterilen Bedingungen gehalten würden immer wieder einen Spulwurmbefall haben.

Gruß

Johnny

1 „Gefällt mir“

Hi Johnny,

vielen Dank für Deine Aufklärung!
Wo kommen die aber dann das allererste Mal her *grübel* irgend eine Mutterkatze muss ja dann mal infiziert gewesen sein. Über wieviele Generationen lassen diese Spulwürmer sich denn übertragen?

LG
Maja

Hallo Maja

Wo kommen die aber dann das allererste Mal her *grübel* irgend
eine Mutterkatze muss ja dann mal infiziert gewesen sein.

??? :;

Über
wieviele Generationen lassen diese Spulwürmer sich denn
übertragen?

im Normalfall sterben sie nicht aus, da sich immer wieder neue Speicherlarven in der Muskulatur festsetzen. Während der Schwangerschaft werden diese verstärkt mobilisiert.

Da eine einigermaßen gesunde erwachsene Katze durch „normalen“ Spulwurmbefall keinen Schaden nimmt, braucht man sich deshalb kein graues Haar wachsen lassen.

Gruß

Johnny

Moin Johnny,

Wo kommen die aber dann das allererste Mal her *grübel* irgend
eine Mutterkatze muss ja dann mal infiziert gewesen sein.

??? :;

Ok…nochmal anders…wenn die Kitten über die Mutter infiziert werden…woher wird dann die Mutter infiziert, wenn diese selbst nicht rausgeht?
Das habe ich gemeint…also wenn die Katzen schon seit Generationen nur im Haus leben, woher da sozusagen die Erstinfektion kommen kann…hätte mich halt interessiert, auch wenns keine schwerwiegende Erkrankung ist.

Vielen Dank :smile:
Maja

Hallo, Maja,

Ok…nochmal anders…wenn die Kitten über die Mutter
infiziert werden…woher wird dann die Mutter infiziert, wenn
diese selbst nicht rausgeht?
Das habe ich gemeint…also wenn die Katzen schon seit
Generationen nur im Haus leben, woher da sozusagen die
Erstinfektion kommen kann…hätte mich halt interessiert, auch
wenns keine schwerwiegende Erkrankung ist.

ah, jetzt vesteh ich :wink:

alle Katzen sind schon von Geburt an mit Spulwürmern infiziert, es handelt sich dabei um eine Art „Lebensgemeinschaft“ zwischen Katzen (auch Hunden) und Askariden, die sich irgendwann im Laufe der Evolution gebildet hat. Der „Nutzen“ der Spulwürmer ist, dass durch sie eine gewisse Selektion stattfindet: Bei einem gesunden Tier mit intaktem Immunsystem können Askariden keinen Schaden anrichten, während kranke und geschwächte Tiere der Infektion wenig entgegenzusetzen und somit schlechtere Fortpflanzungschancen haben. Das Ganze ist vergleichbar mit der Funktion von Demodex-Milben bei Hunden und Räudemilben bei Meerschweinchen.

So sieht in etwa der Spulwurm-Kreislauf aus: Die Larven sind in den Muskeln der Katze „gespeichert“, aktiviert werden sie z. B. durch hormonelle Einflüsse. Während der Schwangerschaft gelangen sie über die Placenta in den Welpen, wo sie sich v. a. in der Leber ansammeln und von dort über Blut- und Lymphbahnen wieder in die Muskulatur wandern.

Die Larven werden immer wieder schubweise aktiviert, bewegen sich in den Verdauungstrakt, werden geschlechtsreif und vermehren sich, indem sie Unmengen von Eiern produzieren, die schließlich von der Katze ausgeschieden werden. Diese nimmt bei der Körper- bzw. Welpenpflege die Eier wieder auf, welche dann als Larven in der Muskulatur das „Depot“ wieder auffüllen.

Ich hoffe, wenigstens die wesentlichen Unklarheiten beseitigt zu haben :wink:

Gruß
Johnny

1 „Gefällt mir“

Hier ist die Antwort:

Pressemitteilung der Bundestierärztekammer vom 29.03.2005

Hundekot und Rinderabort:
Indizien entlasten den „Stadthund“

Für Rinderaborte durch den Erreger Neospora caninum ist der „normale Stadt- und Familienhund“ in der Regel nicht verantwortlich zu machen. Hundekot auf landwirtschaftlichen Flächen ist zwar generell unhygienisch und deshalb zu vermeiden. Allerdings ist der Kot des eigenen Hofhundes als Infektionsquelle für Rinder erheblich riskanter, als die Hinterlassenschaften eines spazieren geführten Stadthundes.
Darauf weisen die Bundestierärztekammer und das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Grundlage neuer
Forschungsergebnisse hin.

http://www.maulkorbzwang.de/archive_news/03_05/3003_…

Etwas scollen und dann lesen :smile:)

Mfg. BelRia

Danke, war eine…,.
…schöne Diskussion :smile:

Haben selbst keinen Hund, aber ich dachte immer, irgendwo muss man die Viecher doch mal frei laufen lassen können.
Ich lebe auch in ländlicher Region und sehe in den Dörfern auch die dort wohnenden Leute mit ihren Hunden durch die Fluren streifen.

Bei allem Respekt vor der Arbeit des Landwirts - ich finde, die wahren Probleme liegen woanders als in Form von Hundehäufchen auf der Heuwiese. Aber - wie’s so schön heißt -, das ist ein weites Feld…
:wink:))

An drambeldier: Das hat mir Spaß gemacht, das Bild von der Kuh, die mit langen Zähnen das verunreinigte Futter wegschleudert. Völlig stumpfsinnig ist also auch die moderne Kuh noch nicht, obwohl sie als Lebewesen ja kaum noch zur Kenntnis genommen wird, sondern eher als ‚Milch produzierende Einheit‘. Und was für Schindluder mit der Kreatur manchmal getrieben wird stand heute morgen wieder in unserer Tageszeitung: Unglaubliche Zustände auf einem Hof mit Ammenviehhaltung. Verreckte Kühe in einer Mülllandschaft. Kostet der Bauern 500 Euro Strafe und weiter wie bisher.

Trotzdem schönen Tag wünscht
Eva

do steht nix

Hallo Allerseits,

also ich denke es kommen wohl mehrere Probleme zusammen. Ich habe durch einen Fernsehkoch erfahren, dass es in Deutschland gar keine „Nahrungsmittel“ verwendet werden dürfen die Tier und Mensch nicht gefahrenfrei essen darf. Man denke an die Fälle wo die Frau Ihrem Ehemann ein leckeres „Gulasch“ aus Schappi vorsetzt. Dem Mann ist außer ein wahrscheinlich großer Ekel als er das erfahren hat nichts zugestoßen. Sämmtliche Lebensmittel die nicht zum verzehr geignet sind müssen vernichtet werden! Das habe ich vor ein paar Wochen bei Johannes B. Kerner gesehen und gehört als er wieder seine Köche da hatte.

Wie kann es dann aber noch zu solchen Fällen komnen? Ich glaube nicht daran, dass ein paar Hundehaufen so schlimme Krankheiten auslösen kann. Wenn ich mich irren sollte warum ist dann nicht jeder Bauer verplichtet dafür zu Sorgen, dass auf seinem Feld kein Hundekot liegt? Das könnte er z.B. durch einzäumen ereichen. Wenn der Umgang mit Tieren so Gesundheits gefärdend sind. Wieso gehen dann Tierbesitzer 18% weniger zum Artzt als Nichttierbesitzer? Und Tierbesitzer werden immer mit mehr Keimen usw. in Kontakt kommen als Nicht-Tier Besitzer.

Ich finde es selbstverständlich eine Riesensauerei einen Hund aus dem Auto zu laden und irgendwohin machen lassen. Man kann darauf auch achten, dass der Hund nicht überall hin macht. Aber dass sind meist sowieso die Hunde die mehr Zeit Ihres Lebens auf dem Arm verbringen als laufend.

Also für mich ist folgendes Fakt: Ich bin ein verantwortungsvoller Hundebesitzer und lasse meinen Hund nicht auf Felder machen. Und die anderen nun ja ich denke da ist es wohl leider an Ihm aktiv zu werden. Und ich denke dann müssen wohl die Kontrollen für Landwirte strenger werden.

Ich kann die Bauern gut verstehen wenn sie sauer sind, doch wirklich verhindern kann man es nur durch einzäumen der Felder.

Es ist allerdings auch so dass der freiraum für Hunde immer mehr abnimmt. Das ist natürlich auch ein Problem der Hundehalter.

Also ich denke man muss zwischen beiden vermitteln und versuchen ein vernünftiges Ergebnis zu liefern, das dem Wohle der Menschen und der Tiere dient.

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Milch produzierende Einheit
Hi Eva!

Bei allem Respekt vor der Arbeit des Landwirts - ich finde,
die wahren Probleme liegen woanders als in Form von
Hundehäufchen auf der Heuwiese. Aber - wie’s so schön heißt -,
das ist ein weites Feld…
:wink:))

Da stimm ich dir völlig zu. Ich wußte auch nich, daß das irgendwo ein Problem is.

Völlig stumpfsinnig ist also auch die moderne
Kuh noch nicht, obwohl sie als Lebewesen ja kaum noch zur
Kenntnis genommen wird, sondern eher als ‚Milch produzierende
Einheit‘.

Natürlich geht es bei der Haltung von Kühen (abgesehen von Ammenkuhhaltung) um die Milchproduktion. Aber und das wissen viele Verbraucher anscheinend nich können nur gesunde Tier Leistung bringen.
Umso größer das Wohlbefinden eines Tieres, desto größer seine Leistung
–> folglich desto größer auch der Gewinn für den Landwirt.
Daher ist das Ziel des Landwirten, stets den Komfort für die Tiere zu verbessern. Besonders bei Kühen wird extrem viel Wert auf Komfort gelegt. Viele Verbraucher glauben dies nicht, da die Medien wenig Gutes und viel schlechtes Berichten:

Only bad news are good news!

Und was für Schindluder mit der Kreatur manchmal
getrieben wird stand heute morgen wieder in unserer
Tageszeitung: Unglaubliche Zustände auf einem Hof mit
Ammenviehhaltung. Verreckte Kühe in einer Mülllandschaft.

Solche schwarzen Schafe gibt es leider immer noch, und gibt es auch in jeder anderen Branche.

Und als Lebewesen werden Kühe mit Sicherheit behandelt. Bei vielen Landwirten haben gerade die Kühe Sonderechte.
Wie man wahrscheinlich an meiner Antwort merkt, habe ich selber auch Küh. Ich kenne meine Kühe genau. Wie die meisten Landwirte kenne ich von den Kühen den Namen, Alter, die Eltern und vieles mehr. Auch die Eigenarten der einzelen Tier sind einen bestens bekannt. Jeder gute Landwirt kennt und behandelt seine Tier bestens und natürlich wie Lebewesen.

Und ich kann mit Sicherheit behaupten, dass es meinen Kühen besser geht als den meisten Menschen auf dieser Welt.

Ich wünsch mir nur, dass auch die Medien mal zeigen, wie die Realität und nicht die Ausnahme aussieht.

HB