Hallo Experten,
einer Meldung von Mitte Mai zufolge, würde im Newsletter von http://www.projektzukunft.berlin.de bei Neuanmeldungen zur Hundesteuer dem Hund (vermutlich, ich kann mir nicht vorstellen, daß man dies dem Besitzer antut) einen GPS-Chip ins Ohr implantiert. Dadurch könnten die zuständigen Bezirksämter den Hundehaltern beweisen, falls ein Häufchen vom Hund produziert wurde, welches der Besitzer nicht weggeräumt hat.
Ist das eine neue Beschäftigung für Beamte? Soll dadurch die Arbeitslosigkeit verringert werden? Oder ist das eine Falschmeldung? Ich habe obigen Link angeklickt, aber nichts was darauf paßt gefunden. Schlecht wär so ein Gedanke ja nicht, wenn es sich nicht in Bürokratie ausufert. Wer-weiss-was?
Grüße, Rudolf
hallo Rudolf,
mit Sicherheít eine Falschmeldung.
Wie soll der Kot die Info bekommen, dass der Hund 14C41 dieses Verbrechen begangen hat?
außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man gezwungen wird, seinem Hund Körperverletzung anzutun… auch wenn es eigentlich gut wäre. Denn mit dem Chip kann so manchem illegalem Hundefänger und an Labors Verküufer das Handwerk gelegt werden.
allerdings wird das auch nicht ins Ohr plaziert. Denn das schneiden ihm die Verbrecher einfach ab. Wo ist dann der Chip? auf der Müllhalde!
Grüße
Raimund
Hi,
das geht allein technisch schon nicht. Ein GPS-Empfänger braucht heute noch immer eine Stromversorgung (Akku, Solarzelle), Antennen, und eine Recheneinheit und außerdem müsste ein derartiges System ja auch einen Rückkanal haben, um der Behörde den jeweiligen Hundestandort zu übermitteln. Das passt auf keinen implantierbaren Chip.
Wenn es doch billig möglich wäre, wäre das doch ein tolle Mittel gegen Autodiebstahl. Aber AFAIK werden noch immer Autos gestohlen.
Stuffi
außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man gezwungen
wird, seinem Hund Körperverletzung anzutun… auch wenn es
eigentlich gut wäre. Denn mit dem Chip kann so manchem
illegalem Hundefänger und an Labors Verküufer das Handwerk
gelegt werden.
Hallo Raimund,
es ist heute bei vielen Tieren durchaus üblich, ihnen einen Chip unter die Haut zu pflanzen, um dieses Tier (ich weiss es von Katzen, Hunde soltlen es aber auch bekommen) im Zweifel identifizieren zu können. Jeder Tierarzt hat ein Chiplesegerät und kann die dort ermittelten Daten über eine zentrale Datenbank abfragen, um z. B. den realen Eigentümer zu ermitteln.
allerdings wird das auch nicht ins Ohr plaziert.
Nein, bei Katzen wird der Chip direkt im Genick plaziert.
Denn das
schneiden ihm die Verbrecher einfach ab. Wo ist dann der Chip?
auf der Müllhalde!
Naja, das es nicht ganz so einfach ist, zeigen die Ohrmarken bei Rindviechern; allerdings nur deshalb, weil jedes Tier hier eine Ohrmarke haben muss, somit muss jede abgerissene Ohrmarke gemeldet werden. Hier der Link dazu: http://www.hi-tier.de
Bei genaueren Infos müsst ich auch ggoglen
Gruß
ALex
Hallo,
Wohl eine Falschmeldung, denn GPS (zumindest in der Version, die die amerikanischen Militärs freigegeben haben) ist durchaus nicht genau genug, um die genaue Position eines Hundes zu einem bestimmten Zeitpunkt relativ zu einem Kothaufen zu bestimmen. Außerdem ist mir vollkommen schleierhaft, wie denn die Behörde den genauen Scheißzeitpunkt bestimmen will.
Zu guter Letzt verstieße eine solche Pflicht vermutlich auch gegen diverse Datenschutzgesetze, da ja nicht nur die Position des Hundes aufgezeichnet würde, sondern auch automatisch die seines Begleiters.
Gruß
L.
Genauigkeit GPS
Hallo,
abgesehen von der Witzmeldung und den Problemen der Spannungsversorgung… die Genauigkeit einer Positionsbestimmung wird mit Differenzial-GPS auf