Hallo, es ist ja bekannt, dass bei Golden Retrievern und Labradoren die Nase im Winter Hell(rosa)wird. Im Sommer wieder an Pigmenten zunimmt. Nun habe ich gehört, dass man die Nase mit Sonenschutzmittel eincremen soll??? Wer hat davon schon gehört und welche Sonnencreme benutzt man für so empfindliche (Schnuffel)Nasen?
Wo haste das denn ‚gehört‘?
Hallo Susi,
wer hat Dir denn solch einen Wurm ins Ohr gesetzt? Nicht zu glauben!
Gruß Momi
Also, dass die Nase von Goldies und Labradors im Winter die Farbe verändert, habe ich noch nie gesehen. Und ich habe schon viel gesehen, was Hunde betrifft.
Das mit der Sonne aber (Motorradmieze:wink:)ist nicht GANZ falsch. Allerdings kenne ich nur sehr wenige Leute, die die Hundenase eincremen.
Ratsam ist dies bei wirklich sehr hellen Schnauzen (wie sie vielleicht ein Pharaohund hat) und auch bei Collies, die an der sogenannten Krankheit „Collie Nose“ erkranken können, das ist eine nasale Dermatitis. Aber rassespezifisch für den Collie. Sie wird durch starke Sonneneinstrahlung oder durch reflektierenden Schnee im Winter verursacht, die Haut auf dem Nasenrücken ist entzündet. Es bleiben häufig Narben zurück und DANN kann es auch vorkommen, dass die schwarze Haut des Nasenschwamms rosa wird.
Einige Colliebesitzer schützen daher die Nase ihres Hundes mit einer normalen Sonnencreme, z.B. für Babies (die ist oft etwas milder). Hoher Schutzfaktor! Aber NUR den Nasenrücken, nicht die ganze Nase.
Aber wie gesagt, ich kenne dies nur vom Collie und nicht von deinen angegebenen Hunderassen.
Gruß, Carina
Hallo Carina,
Toll, Deine Fachkenntnis, aber kann dies eincremen einen Sinn haben? Da müßte man doch glatt für die Einwirkzeit die Zunge zurückbinden,oder? Ich habe in Anfangszeiten meiner Hundelaufbahn (unwissend annotobak) mal versucht, dem damaligen Hund etwas Wundheilsalbe auf die Schnauze zu geben (wg. einem etwas entzündeten Katzenkratzer), doch dieser hatte die Salbe in Nullkommanix abgeschleckt. Den restlichen Heilungsprozess hat dann allerdings das Sputum des Hundes selbst erledigt.
Und wenn dann bitte nur mit mechnischem Schutzfaktor, wie z. B. WELEDA!
Dann passiert wenigsten nichts!
Gruß Momi
Hallo Carina
kurzer Einwand zum Pharaohund oder Kelb tal Fenek.
Wo bitte kommt die info her daß hier die Nase geschützt werden muss?
Weder ein Podenco noch der Kelb tal Fenek kommen aus den gemäßigten Zonen der Sonneneinstrahlung und sind daher im Gegensatz zu unseren Hunden(Mitteleuropäischer Raum) meiner Meinung nach den Problemen durch zu starke Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
Für mich hört sich die Frage nach der Sonnencreme eher nach einem Verkaufsschlager an.
Nur wie gesagt… ich kann es mir einfach nicht vorstellen, laß mich aber gern durch Studien etc. überzeugen.
Gruß Steffen
Hallo
schau mal…
http://www.vox.de/535_3249.php?mainid=20080209&area=…
http://www.tierheilbehandlerin.de/sommerzeit.htm
Wenn ich für die Hunde in den Regionen Salbe brauche, nehme ich die Bepanthen Augen- und Nasensalbe… Wird der Hund dann ein bischen abgelenkt, evtl. ein Kauknochen, zieht so Salbe auch schnell ein.
Grüße
Margit
Hallo Carina
kurzer Einwand zum Pharaohund oder Kelb tal Fenek.
Wo bitte kommt die info her daß hier die Nase geschützt werden
muss?
Weder ein Podenco noch der Kelb tal Fenek kommen aus den
gemäßigten Zonen der Sonneneinstrahlung und sind daher im
Gegensatz zu unseren Hunden(Mitteleuropäischer Raum) meiner
Meinung nach den Problemen durch zu starke Sonneneinstrahlung
ausgesetzt.
Für mich hört sich die Frage nach der Sonnencreme eher nach
einem Verkaufsschlager an.
Hallo Steffen,
ich perönlich würde meinem Hund auch nicht die Nase eincremen, auch wenn es ein Podenco oder so wäre. Das mit der Sonneneinstrahlung stimmt natürlich, in diesem Fall halte ich das Ganze ebenfalls für einen Verkaufsschlager.
Ich kenne sehr viele Hunde (auch Collies)und keiner davon hatte je Probleme mit seiner Nase. Wenn man seinen Hund nur etwas beobachtet, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Im Ernstfall kann man ja doch zur Sonnencreme greifen. Vorbeugend würde ich dies auch nicht tun.
Aber immerhin KANN dies der Fall sein, so wollte ich nur auf diese Frage antworten.
Viele Grüße,
Carina
Weder ein Podenco noch der Kelb tal Fenek kommen aus den
gemäßigten Zonen der Sonneneinstrahlung und sind daher im
Gegensatz zu unseren Hunden(Mitteleuropäischer Raum) meiner
Meinung nach den Problemen durch zu starke Sonneneinstrahlung
ausgesetzt.
Das schreibt sie ja auch nicht, sondern nennt diese Rassen als Beispiele für Hunde mit schwach behaarten Nasen und hellem Nasenspiegel.
Aus dem Auslandstierschutz ist mir bekannt, dass schwach pigmentierte Hunde und Katzen dort sehr wohl Probleme mit intensiver UV-Strahlung haben. Weiße Katzen in Spanien erkranken ab einem bestimmten ALter z.B. häufig an Plattenepithelcarcinom, was durch regelmäßige Sonnenbrände auf den bei Katzen nur schwach behaarten Ohren verursacht wird.
Tiere können also durchaus Sonnenbrand bekommen, und wenn mein Hund mit schwach behaarter Nase an einem heißen Sommertag am Strand ist, wäre ein bißchen Sonnencreme nicht schlecht. „Verkaufsschlager“ sehe ich da nicht, man nimmt ja dieselbe Sonnencreme, die man selbst auch verwendet. Das heißt jetzt nicht, das man jeden Hund im Sommer eincremen muss, aber es gibt tatsächlich Situationen, in denen das nicht falsch ist.
Gruß,
Myriam
*mit stark pigmentierten und sehr behaarten Hunden*
Hallo, es ist ja bekannt, dass bei Golden Retrievern und
Labradoren die Nase im Winter Hell(rosa)wird. Im Sommer wieder
an Pigmenten zunimmt.
Also die die ich kenne haben keine Farbveränderungen an der Nase. Ich kenne nur einen Hund bei dem die Nase immer heller wird, allerdings hat er mal die Nase laut Besitzer zu dicht an ein Düngemittel gesteckt (beim Mäusejagen) und das wäre laut Tierarzt eine Art Verätzung.
Und auch wenn es so wäre:
Nun habe ich gehört, dass man die Nase
mit Sonenschutzmittel eincremen soll???
Nicht nur weisshäutige Menschen bekommen einen Sonnenbrand, auch die Menschen mit dunkler Hautfarbe sind gefährdet. Also müsste man demnach auch einen Hund mit dunkler Nase eincremen.
Wer hat davon schon
gehört und welche Sonnencreme benutzt man für so empfindliche
(Schnuffel)Nasen?
Meines Erachtens nach gar keine, der (normale) Hund wird sie sofort abschlecken. Die Gerüche (auch bei Weleda) sind abstossend für ihn.
Unser Hund legt sich liebend gern mit seinem nackten Bauch nach oben in die Sonne. Wir hatten damals auch Angst, dass er sich da einen unheimlichen Sonnenbrand holt. Also haben wir mal unsere TÄ gefragt. Sie meinte zwar es ist nicht ausgeschlossen, auch nackte (oder wenig behaarte Hundehaut) ist empfindlich, aber von Sonnencreme hat sie eindeutig abgeraten. Sie hat uns damals empfohlen bei Bedarf Babypuder drauf zu tun, beruhigt die Haut, hat weniger Geruchstoffe, unser Hund geht nicht dran. Also, wenn er (na ja, er ist in der Türkei aufgewachsen) als Sundog mal wieder meint nicht genug bekommen zu können, dann gibts ne Ladung Babypuder auf den Bauch. Schützt zwar nicht mit Lichtschutzfaktor, deckt aber die nackte Haut etwas ab.
Und wenn ich denke nun reicht es, dann muss er eben mal rein oder in den Schatten. Man muss dann nur lernen seinem Blick auszuweichen.
Ob es sich dein Hund an der Nase gefallen lässt, und ob es überhaupt notwenig ist an der Nase (immerhin stört es an der Nase ja schon) musst du für dich entscheiden.
Grüße Ute
Hallo, es ist relativ weitverbreitet bekannt, dass Tiere, Hunde und auch Pferde mit heller Pigmentierung extrem empfindlich auch Sonne reagieren. Durch das immer intensiverwerden der UV Strahlen bekommen sie in den letzten Jahren Probleme.
Klar brauchen sie Sonnenschutz, das wird bei Pferden praktiziert, ebenso auch bei Hunden. Viele Menschen merken das vielleicht nicht so aber die Haut verbrennt ebenso wie unsere. Ich würde wasserfeste nehmen und warten bis die Salbe eingezogen ist, das geht schnell und man kann ja die Hundezunge ein wenig ablenken.
Kajax
Hallo,
erst letzte Woche habe ich mit einem Tierarzt, der auf Ibiza tätig ist, über dieses Thema gesprochen. Er hat mir folgendes geraten: Hunde, die aufgrund ihrer genetischen Struktur keine oder wenig Pigmente bilden können (sprich z.B. Albinos oder sehr sehr helle Hunde), sollte man vor den UV-Strahlen schützen. Genauso wie Nackthunde.
Bei Hunden, die besser „befellt“ sind, reicht es, wenn man die weniger behaarten Stellen wie Nase oder ggf. auch Ohren(spitzen), oder wenn der Hund gerne auf dem Rücken in der Sonne liegt den Bauch, schützt. Für kleinere Stellen kann man Zinksalbe verwenden, für größere Flächen ruhig Sonnencreme für Menschen mit hohem Lichtschutzfaktor (20-50).
Trotzdem sollte man sich nicht zu großen Stress machen. Darauf achten dass der Hund nicht zu hoher Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird, ist meist die beste und einfachste Lösung
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Liebe Grüße,
petitfleur
