Zwar kann ich mir in nächster Zeit keinen Hund zulegen, aber dennoch hab ich mal eine Frage: Wenn man sich mal so anschaut, was ein Rassewelpe kostet, gehen die Preise ganz schön ausseinander. Das liegt wohl unter anderem an den teilweise sehr guten Stammbäumen. Aber, wenn man jetzt einfach einen Familienhund haben will ist es ja nicht wirklich wichtig wie toll die Vorfahren waren. Andererseits möchte man ja auch keinen kranken Hund haben (ich denke hier an solche „Massenzüchter“ die ausschließlich Geld verdienen wollen). Was also wäre ein anständiger Preis für einen Hundewelpen, (Rassehund im Vergleich zum Mischling wäre ja auch interessant…)also einen gut aufgezogenen Hund mit sämtlichen Tierärztlichen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen?
Danke Backs
Hallo Backs,
250 bis 300 Euro sind nach meinen damaligen Recherchen (ca. 1,5 Jahre alt) absolutes Minimum für Hunde ohne Papiere, aber aus „gutem Hause“.
„Aus gutem Hause“ sind (hinsichtlich tierärtzlicher Gutachten, Wesensurteile etc.) teilweise allerdings auch Tierheim-Hunde - auch weit „günstiger“ - zu haben.
Viele Grüße
Kathleen
ob katz’ oder hund, der preis eines rassezuechters ist gerechtfertigt, wenn …!!!
wir zuechten im vdh und unsere hunde sind in der familie aufgewachsen und nicht im zwinger und super sozialisiert. pro wurf entstehen nicht nur tierarztkosten sondern auch aufwendungen an mobiliar u.sw… den züchter zeichnet aus, die korrekte verpaarung ausgewählt zu haben und nicht die vermehrung angestrebt zu haben.
wichtigstes kriterium beim welpenkauf ist immer, was will ich eigentlich !? billig, kann nachher teuer werden, weil es nicht immer einfach ist, den zuechter vom vermehrer zu unterscheiden.
man kann eine waschmaschine direkt vom händler erwerben oder aus dem katalog, den unterschied erfährt man im service und in der haltbarkeit - waschmaschiene ist nicht gleich waschmaschiene und hund ist nicht gleich hund. erst wenn das kind in denbrunnen gefallen ist, erkennt man den eigentlichen wert des herstellers oder des zuechters.
selbstverständlich kann man rassenrein zuechten oder aber auch nicht. wichtig dabei ist, das käuferklientel zu beurteilen - was ist gewünscht und nicht was ist gebraucht.
einen guten, zu mir oder uns passenden mischling zu finden, das ist nmindestens genau so schwer, wie einen passenden rassenhund zu finden.
tierheime etc. kennen in der regel die vorgeschichte eines zu vermittelden hundes nicht so genau - und dann passiert genaus das , was dem hund und der, dem, den zukünftigen hundeeltern/sorgeberechtigten geshieht - der hund beisst, knurrt, ist nicht so einfach zu haendeln oder …!
man kann auch glueck haben. so wie mir geschen - mein erster hund wurde 17 jahre alt - mischling aus dem tierheim - ich hätte aber auch pech haben können - mein zeiter hund aus der tierhilfe - reinstens kaos - einmann bezogen und sehr dominant - vorgeschichte unbekannt.
jetzt habe ich nur noch reine rasse und zuechte nach bedarf und passendem partner - jedoch ohne garantie, weil man die entwicklung nicht vorhersagen kann. der künftige halter trägt sehr zur entwicklung bei, wenn der zuechter ordentlich verpaart hat. das ist auf jeden fall eine wissenschaft für sich, die dann im verkaufspreis der welpen gerechtfertigt ist. ----------------------------- ich will einen hund - d.h. ich muss unbedingt vor dem kauf mehrere zuechter aufgesucht haben. und wenn beim ersten zuechter der welpe noch so suess war, muss ich weitere zeuchter aufsuchen, damit ich mich nachher sicher fühle, den richtigen hund zu erwerben.
sollte mein beitrag gefallen gefunden haben, möchte ich ganz gerne die diskussion pro und kontra beginnen.
wir zuechten zu hause hunde, katzen und meerschweinschen - und das mit erfolg - alle hunde ok - alle katzen ok - alle meerschweinschen ok !!!
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Guten Morgen,
auch ich züchte im VDH und habe mich extra den Zuchtrichtlinien unterworfen, weil bei uns im Verein die höchsten Ansprüche an die Gesundheit gestellt werden. Wir müssen einiges untersuchen lassen, um einen Hund fertig in die Zucht zu bekommen. Ich denke, das ist die beste Voraussetzung um gesunde Welpen zu bekommen, was natürlich auch bei größter Sorgfalt leider nicht immer gelingt, es sind Lebewesen.
Des weiteren gefällt mir die Kontrolle im Verein. Keine Hündin sollte 2 Würfe im Jahr haben müssen ( bei Schwarzzüchtern sind es meist Gebärmaschinen, wo jede Hitze genutzt wird) die Unterkunft wird vorgeschrieben und kontrolliert, die Welpen von einem Zuchtwart vor Abgabe begutachtet auf äußere Fehler. Bei den Katzen gibt es sowas leider noch nicht. Ich wäre sehr dafür…
Letztendlich macht eine liebevolle Prägung von der ersten Stunde an eine ganze Menge im Hundeleben aus. Es sind sehr liebe und vor allem wesensfeste Welpen, die ohne Angst durchs Leben gehen. Man braucht Zeit zum Züchten und kann sowas nicht „zischen Tür und Angel“ machen. Wieviele „Schisshammel“ gibt es ? Woher kommt denn sowas ? Die Welpen sind meist eingepfercht in irgendeinem Schuppen und kriegen grad mal ihr Futter hingestellt. Das wars dann…Deshalb von mir ein ganz klares NEIN bei Schwarzzucht.
Nichts desto Trotz brauchen aber auch Tierheimhunde einen Platz. Und es ist toll, wenn sich Menschen auch denen annehmen. Was ich weniger gut finde, die ganzen Tiere aus dem Ausland zu „importieren“. Wir holen uns damit viele neue Krankheiten ins Land, die bis dato nicht hier waren.
Ich finde da sollte unser Deutscher Tierschutz unten im Land selber anfangen und helfen z.B. mit Kastrationen.
Aber so wird jeder seine Meinung haben.
Ich züchte, weil es eine tolle Rasse ist, die andere Menschen auch haben möchten und meine Welpentreffen geben mir immer wieder Recht, die Menschen sind glücklich mit den Hunden und so soll es sein…dafür lohnt sich Zucht…
Grüße
Margit
Beispielhafte Preise für Hunde:
Rassehund Riesenschnauzer,
klasse Zuchtlinie, Wesensfest,
gute bis sehr gute Prägung etc. ca. 1000€
Jack Russell dito ca. 800€
Mischling aus dem Tierheim
du weist nicht wie er wirklich ist etc. ca. 250€
Fehlwurf bei einem Rassehundzüchter
Fehlwurf= Irgendeiner seiner eigenen Rüden
die nicht vorgesehen waren hat Spaß gehabt ca. 70€
Mischling, Wesen gut, Hausaufzucht Geimpft ab 0€ zu haben
Der Preis von Mischlingen definiert sich meistens nach der Rasse die dominant drin ist und auf dem Markt gesucht wird.
Der Preis für Rassehunde definiert sich idR. nach dem Thema Angebot und Nachfrage.
Daher kann ein Ridgeback gut und gern mal 2000€ kosten. Muss aber nicht besser sein als der Ridgback aus Hobbyzucht ohne Papiere für 500€
Züchterpreise sind durchaus gerechtfertigt darum zahlte ich für meine beiden Riesen zusammen 1800€
Für meine Jackyhündin aber ohne Papiere vom Bauernhof, voll Jagdtauglich und Wesensstark nur 250€
Du kannst für ein Auto 1000€ oder 5000€ verlangen. Du musst nur den finden dem das Auto soviel Wert ist.
Deswegen werden z.B. Weimaraner super teuer gehandelt.
Bassetts nur an Jäger verkauft wenn sie aus dem BassettJagdverein stammen daher aber recht günstig da hier man weis wohin der Hund kommt.
Jackys werden weil viel gefordert und auch viele auf dem Markt sind dennoch recht teuer gehandelt.
Soweit mal etwas mehr Klarheit bekommen.
Gezahlt wird was der Kunde bereit ist zu investieren.
Gruß Steffen
Hallo,
Mischling aus dem Tierheim
du weist nicht wie er wirklich ist etc.
In gut geführten Tierheimen wird heutzutage sehr darauf Wert gelegt, dass das vermittelte Tier gut zu dem neuen Besitzer und dessen Lebenssituation passt.
Sofern möglich, wird die Vorgeschichte der Tiere eruiert; gesundheitliche Probleme werden behandelt sowie bei der Vermittlung angesprochen.
Häufig werden Hunde auch ehrenamtlich von Hundetrainern bzw. -psychologen betreut.
Des weiteren ist es inzwischen üblich, dass vor der eigentlichen Vermittlung eine ‚Kennenlernphase‘ vorgeschaltet ist mit gemeinsamen Spaziergängen u.ä.
Langes Postings kurzer Sinn: Wenn man nicht auf eine bestimmte Rasse festgelegt ist, ist ein Hund aus dem Tierheim in der Regel die beste Wahl.
Beste Grüße
Katze
=^…^=
Hallo Katze!
In gut geführten Tierheimen wird heutzutage sehr darauf Wert
gelegt, dass das vermittelte Tier gut zu dem neuen Besitzer
und dessen Lebenssituation passt.
Ich kenne leider nur ein gut geführtes TH - und mindestens fünf weitere, wo sie entweder froh sind, wenn das Tier weg ist, oder für ihre Lieblinge nur das Beste wollen (dann müssen es goldene Teller sein) oder an (fast) jeden vermitteln. Leute, die sich wirklich bemühen und engagieren und einen alten Schäferhund erst (auf eigene Kosten) von einem TA ihres Vertrauens untersuchen lassen wollen, bekommen dazu gesagt: übernehmen Sie den Hund, dann können Sie machen, was Sie wollen!
Sofern möglich, wird die Vorgeschichte der Tiere eruiert;
gesundheitliche Probleme werden behandelt sowie bei der
Vermittlung angesprochen.
Oder es wird beim Alter und Gesundheitszustand gelögen, daß sich die Käfigstangen biegen - dann wird ein neun-jähriger Malamut plötzlich fünf und ein Katzenwelpe, dessen Mutter an Leukose gstorben ist, ist quietschfidel - „nur heute etwas müde“!
Häufig werden Hunde auch ehrenamtlich von Hundetrainern bzw.
-psychologen betreut.Des weiteren ist es inzwischen üblich, dass vor der
eigentlichen Vermittlung eine ‚Kennenlernphase‘ vorgeschaltet
ist mit gemeinsamen Spaziergängen u.ä.
O-Ton: „Nehmen Se den Hund jetzt oder nicht? Wenn ihm morgen jemand anderes will, isser halt wech!“
Langes Postings kurzer Sinn: Wenn man nicht auf eine bestimmte
Rasse festgelegt ist, ist ein Hund aus dem Tierheim in der
Regel die beste Wahl.Beste Grüße
Katze
=^…^=
Versteh bitte mich nicht falsch, Katze - ich würde jederzeit wieder einen Hund aus dem TH nehmen, aber ich weiß auch, wonach ich suche! Aber aus leidvoller Erfahrung mit Hunden (und Katzen)aus schlecht geführten Tierheimen, die dann weder zu den Lebensumständem noch zu den Interessen der Besitzer passten, würde ich einem Hundeanfänger raten, sich jemanden mit Hundeerfahrung zu Hilfe zu holen, jemanden, der das Tierheim vielleicht auch von innen kennt und Insider-Infos über den Hund bekommen kann.
Schnupper-Phase, Angewöhnung und vielleicht sogar ein Probe-Wochenende sind gute Methoden, die von einigen TH angeboten werden, von den meisten leider nicht!
Vielleicht hast Du einfach bessere Erfahrungen gemacht! Aber auch die Suche im Internet ist hilfreich - wenn man weiß, welche Rasse man möchte, gibt es für fast alle eine Nothilfe-Organisation. Die Hunde sind i.d.R. auf Pflegestellen, die sich genau über die zukünftigen Hundehalter informieren lassen und andereseits die Marotten der Pfleglinge gut kennen. Da wird ziemlich schnell klar, wer kompatibel ist und wer nicht! Außerdem wissen die über die Stärken und Schwächen der einzelnen Rassen besser Bescheid als die meisten Tierheim-Helfer und können - wenn man ehrlich mit ihnen ist - schnell merken, ob die Rasse zu einem paßt!
Liebe Grüße
Archie
Hallo,
ein Hund aus einer guten seriösen Familienaufzucht ist allemal sein Geld wert, denn die Züchter leisten Qualität für das Geld.
Es gibt auch immer wieder Hunde aus solch guten Zuchten, die züchterische Mängel haben und darum günstiger abgegeben werden.
Aber es gibt so viele Hunde, die keinen so guten Start haben, oder einfach Pech im Leben hatten und die auch ein liebes Zuhause brauchen.
Mit einem solchen (billigen) Hund kann man auch sehr glücklich sein.
Wichtig ist zu wissen, was paßt zu mir / meiner Familie, was kann und weiß ich in punkto Hundehaltung und -führung, wieviel Zeit und Geld bin ich bereit zu investieren, denn der billige Hund kann sehr schnell auch teuer werden.
Meine Ridgebacks stammen, eine aus ordentlicher Zucht, die andere ursprünglich aus Vermehrungszucht. Mit knapp 1 Jahr „gebraucht gekauft“, weil die Käufer das überschäumende Temperament mit dem eigenen Kopf nicht bändigen konnten. Die erste war immer ein problemloser Hund, die zweite ist es heute auch, aber es hat anfangs viel Geduld, Konsequenz und Verständnis gebraucht um die Versäumnisse der Zucht und des Welpenalters auszubügeln. Die zweite war um die Hälfte billiger, dafür hat sie sehr viel Mühe gekostet. Doch es hat sich gelohnt!
Fazit: Tendenziell sind die Preise gerechtfertigt (obwohl es auch preisliche Übertreibungen gibt), aber ein billiger Hund kann zwar, muß aber letztlich nicht wirklich billiger sein. Und man sollte versuchen abzuschätzen, ob und auf welche evtl. Schwierigkeiten man sich einläßt und ob man diese bewältigen kann.
Gruß Steffi
off topic: Tierheime
Hallo Archie,
ich bin wirklich erschüttert.
Die Zustände, die Du beschreibst, gab es hier in meiner Ecke der Republik zwar auch einmal - das ist aber doch schon etliche Jahre her.
Ich habe in meinem näheren Umfeld mit drei Tierheimen persönliche Erfahrungen gesammelt, und alle drei werden so geführt, wie von mir beschrieben (ergänzend sei noch gesagt, dass dort natürlich die ‚Hauptarbeit‘ von ausgebildeten Tierpflegern getan wird).
Ich habe Deiner Vika entnommen das Du Tierarzt bist - lässt sich da behördlicherseits nichts erreichen, wenn ein Tierheim derart unzulänglich, wie von Dir geschildert, geführt wird?
Beste Grüße
=^…^=
Katze
Ein Hund kostet das, was du ausgeben willst. Aber wenn du dein Gewissen mitnimmst, musst du chon mehr zahlen. Einige Menschen sehen Ihre Hunde nur als Geldquelle und das sollte man nicht unterstützen!