Hunderassen in D

Guten Morgen allerseits!

Für ein Projekt hätte ich eine Frage:
Welche Hunderassen werden von deutschen Haltern bevorzugt? Kurz: gibt es eine Statistik oder sowas, wie oft es welche Hunde in Deutschland gibt?
Persönliche Erfahrungswerte sind natürlich auch willkommen :smile:

Herzlichen Dank schon mal!
vg nina

Hallo!

Das würde schwer werden, da zwar jeder Hund Hundesteuer bezahlen muss, aber soweit ich weiß, es keine Liste für Deutschland gibt. Bei Versicherern und Registrierstellen für Hunde ( Tasso? ) werden zwar solche Daten erfasst, aber dann musst du diese noch zusammentragen.
Selbst die Tabellen über Beißvorfälle sind sehr ungenau, da kaum jemand den Biss eines Dackels meldet ( als Beispiel ).

Du könntest dir aber mal einen schönen Tag in der Stadt machen und jede Hunderasse aufschreiben mit Strichliste, die dir begegnet :wink:

Tara

Hallo!

Hallo!

Das würde schwer werden, da zwar jeder Hund Hundesteuer
bezahlen muss, aber soweit ich weiß, es keine Liste für
Deutschland gibt. Bei Versicherern und Registrierstellen für
Hunde ( Tasso? ) werden zwar solche Daten erfasst, aber dann
musst du diese noch zusammentragen.
Selbst die Tabellen über Beißvorfälle sind sehr ungenau, da
kaum jemand den Biss eines Dackels meldet ( als Beispiel ).

Du könntest dir aber mal einen schönen Tag in der Stadt machen
und jede Hunderasse aufschreiben mit Strichliste, die dir
begegnet :wink:

Ich denke, es werden sein:
Dackel, Pudel bei den älteren Damen mit einer gewissen Liebe zu Leberwurstbütterchen,
Terrierarten (Jack Russel etc.) bei den modernen Städtern mit Hang zur modernen Natur (Lifestylereiter und Anhänger der englischen Lebensart im Landhausstil),
Yorkshire, Malteser und Co. bei den Zarten unter der Bevölkerung,
Schäferhunde bei Männern, die sonst keinem was zu befehlen haben,
Staffo`s, Bullterrier, Dobermänner und -frauen etc bei Menschen mit schwachen Selbstbild
schmuddelige,freche Westis bei ebensolchen Kindern oder überforderten älteren Herren, die wartend vor dem Hutgeschäft stehen.
Nicht zu vergessen die wenigstens ein bißchen renitenten Anhänger der Mixe
und der oberbekloppten Bulldoggenhalter (die sollen ihren Hunden ja extreeeem ähnlich sein, wie kann man nur solche Kreaturen lieben?)

Und so führe ich die Liste weiter ironisch durch das deutsche Hundewesen.
*lautlachduckundweg;o)*

Liebe Grüße
Sabine

Tara

Hallo,

eine echte zuverlässige Statistik gibt es nicht, da nicht alle Hunde angemeldet sind. Man zieht daher gerne die Welpenstatistik des VDH heran.

http://www.vdh.de/cgi-bin/vdh_gesamt/welpenzahlen.pl…

Meine subjektive Erfahrung in „unserem“ Revier:

4 Schäferhunde
ca. 10-15 Retriever (Golden, Labrador, 1 flat coated)
5 Border Collies
ca. 10-15 Jack Russel
1 Airedale
1 Cairn Terrier
3 Yorkies
4 Podencos
6 Berner Sennen
4 Rottweiler
10-15 Mischlinge
2 Dackel
1 Bracke
1 Leonberger
2 Irish Setter
1 Gordon Setter
1 Bernhardiner
1 Cavalier King Charles
1 Deutsch Kurzhaar
1 Deutsch Drahthaar
1 Staffordshire
4 Pudel
3 Riesenschnauzer
1 kanadischer Schäferhund
1 Gebirgsschweißhund
3 Westies
1 Münsterländer
5 Collies
3 Hovawarte
3 Beagles
3 Bearded Collies
1 Münsterländer
1 Australian Shephard
1 Australian Cattle Dog
1 Wolfsspitz
1 Cocker Spaniel
2 Malamutes
1 Husky
1 Entlebucher
1 Schweizer Senn
1 Pointer

Mmh … ganz schön viele Hunde bei uns in der Gegend. Jedenfalls sehe ich da außer dem bekannten Überangebot an Retrievern weitere gefährliche Modetrends:

  1. der Jack Russel als „unkomplizierter Begleithund“ für ältere Leute. Ein absoluter Albtraum!
  2. Arbeitshunde als Familienhunde (Border Collie etc.).

Gruß,

Myriam

Hallo nina,

meines Erachtens dürfte es sinnvoll sein, die bevorzugte Wahl einzelner Rassen durch die verschiedenen Menschen soziologisch zu betrachten, so in der Art, wie lotti-lu das weiter unten schon angefangen hat. Meine Familie z.B. findet Airedales hinreißend und in unserer Nachbarschaft fanden sich immer einige Exemplare, dieser sonst eher seltenen Rasse, obwohl wir zwischendurch in eine andere Stadt umgezogen sind.

Die Charakteristik der Wohnviertel hier wie dort ist allerdings ähnlich: Bevorzugte ruhige Grünlage (aber nicht schickimicki). Die meisten Airedale-Besitzer, auch völlig fremde, denen ich hier und da mal begegne, waren mir auch menschlich sympathisch (Ausnahmen bestätigen jede Regel …). Das scheint mir also kein Zufall zu sein.

LG, sine

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo sine!

meines Erachtens dürfte es sinnvoll sein, die bevorzugte Wahl
einzelner Rassen durch die verschiedenen Menschen soziologisch
zu betrachten

Nein, in meinem Fall hilft mir das gar nicht weiter. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich interessiere mich nicht für die Hundehalter an sich. Es geht mir lediglich darum, festzustellen, welche Hunderassen die häufigsten sind.
Aber trotzdem vielen Dank!

vg nina

Hallo Nina!

Für ein Projekt hätte ich eine Frage:
Welche Hunderassen werden von deutschen Haltern bevorzugt?
Kurz: gibt es eine Statistik oder sowas, wie oft es welche
Hunde in Deutschland gibt?

Es gibt meines Wissens nach keine Gesamtstatistik aller Hunde in Deutschland nach Rassen. Es gibt noch nicht einmal definitive Zahlen dazu, wie viele Hunde es nun tatsächlich in D gibt.

Auf http://www.sinus-sociovision.de/ findest du eine PDF zum Download zur „Soziografie und Psychografie der deutschen Hundehalter“.

Auf S. 3 sind die Zahlen dreier Studien zur Hochrechnung der Anzahl der Haushalte mit mindestens einem Hund angegeben. Sinus Sociovision geht laut eigener Angabe auf S.6 von knapp 10 Millionen Haushalten (nicht Hunden) aus.

Auf S.4 dieser PDF findet sich die Angabe, dass 5,783 Millionen Haushalte mit RASSEhunden in Deutschland gibt. Danach folgt eine Aufschlüsselung nach einigen Rassen.

Der VDH unterhält außerdem eine Welpenstatistik: http://www.vdh.de/cgi-bin/vdh_gesamt/welpenzahlen.pl
Zu beachten ist hier, dass - soweit mir bekannt ist - dort nur die Welpenzahlen von VDH-Züchtern berücksichtigt werden. Der billige Labi-Import aus z.B. Polen dürfte dort kaum erfasst sein.

Man kann also zu Näherungswerten kommen und auch gewisse Tendenzen aufzeigen, präzise Zahlen gibt es allerdings nicht.

Grüße
Christiane

Hallo!

Hallo!

Hallo Sabine,

Das würde schwer werden, da zwar jeder Hund Hundesteuer
bezahlen muss, aber soweit ich weiß, es keine Liste für
Deutschland gibt. Bei Versicherern und Registrierstellen für
Hunde ( Tasso? ) werden zwar solche Daten erfasst, aber dann
musst du diese noch zusammentragen.
Selbst die Tabellen über Beißvorfälle sind sehr ungenau, da
kaum jemand den Biss eines Dackels meldet ( als Beispiel ).

Du könntest dir aber mal einen schönen Tag in der Stadt machen
und jede Hunderasse aufschreiben mit Strichliste, die dir
begegnet :wink:

Ich denke, es werden sein:
Dackel, Pudel bei den älteren Damen mit einer gewissen Liebe
zu Leberwurstbütterchen,
Terrierarten (Jack Russel etc.) bei den modernen Städtern mit
Hang zur modernen Natur (Lifestylereiter und Anhänger der
englischen Lebensart im Landhausstil),
Yorkshire, Malteser und Co. bei den Zarten unter der
Bevölkerung,
Schäferhunde bei Männern, die sonst keinem was zu befehlen
haben,

warum nur schafft sich unser „Nachbar“ keinen an. na weil er ne Frau hat die sich unterjochen läßt - ein Schäferhund kann halt doch nicht putzen und kochen. *gg*

Staffo`s, Bullterrier, Dobermänner und -frauen etc bei
Menschen mit schwachen Selbstbild

Mein Gott bist Du heut mal wieder fies. aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich ein schwaches Selbstbild hab. *g*

schmuddelige,freche Westis bei ebensolchen Kindern oder
überforderten älteren Herren, die wartend vor dem Hutgeschäft
stehen.
Nicht zu vergessen die wenigstens ein bißchen renitenten
Anhänger der Mixe
und der oberbekloppten Bulldoggenhalter (die sollen ihren
Hunden ja extreeeem ähnlich sein, wie kann man nur solche
Kreaturen lieben?)

Tja Sabine, wie nur? Jeder ist sich selbst der nächste, und es heißt ja schließlich auch „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. *gg*

Übrigens wie geht es Deiner Bulldogge?

Und so führe ich die Liste weiter ironisch durch das deutsche
Hundewesen.
*lautlachduckundweg;o)*

Wird besser sein. *auchduckundweg* *g*

Liebe Grüße
Sabine

Liebe Grüße
Yvonne

Tara

Hi Myriam,

Mmh … ganz schön viele Hunde bei uns in der Gegend.

Wo wohnst du den, das es so viele Hunde in „Eurem Revier“ gibt?
Im Tierheim???
Scheint jedenfalls eine Hundebegeisterte Nachbarschaft zu sein *g

Jedenfalls sehe ich da außer dem bekannten Überangebot an
Retrievern weitere gefährliche Modetrends:
2. Arbeitshunde als Familienhunde (Border Collie etc.).

Was hast du gegen Border als Familienhund???
Besser als irgend so eine Kampfmaschiene allemal, ist sehr gelehrig und neugierig und vor allem super Kinderlieb!

Unser Border fühlt sich sehr wohl in „seinem“ Haus mit Garten!!

Hätte in der Nachbarschaft lieber noch mehr Border anstatt der vielen Bullteriern/Mastiff/Doggen/Rotweilern und diese ekeligen und unberechenbaren Staffordier und die verkläften Jack-Russels.

lg
chris

Hallo,

Wo wohnst du den, das es so viele Hunde in „Eurem Revier“
gibt?
Im Tierheim???

In Neuss-Norf, einem kleinen Kaff mit einem Naherholungsgebiet, welches von vielen Hundebesitzern zum Gassigehen genutzt wird.

Was hast du gegen Border als Familienhund???

Als reinen Familienhund definiere ich einen Hund, dem außer Gassigehen und evtl. ein bißchen Hundeschule nichts weiter geboten wird. Das ist Quälerei für einen Border, der möchte mindestens Agility oder ähnliches. Vereinzelt auftretende Blondinen oder Schlaftabletten gibt es natürlich auch bei dieser Rasse. Den Zustand Deines Borders kann ich nicht beurteilen, aber hier bei uns teilt sich die Anzahl der Border in 25% intelligente, zufriedene, geforderte Hunde und 75% neurotische Zwangshüter von allem was sich bewegt.

Hätte in der Nachbarschaft lieber noch mehr Border anstatt der
vielen Bullteriern/Mastiff/Doggen/Rotweilern und diese

Mit dem Rottis hier in der Gegend gibt es keinerlei Probleme. Sogenannte Kampfhunde gibt es hier kaum, aber der eine den es gibt ist mit Abstand der besterzogene und berechenbarste Hund von allen (und der hübscheste!).

verkläften Jack-Russels.

Hier kann man einen deutlichen Unterschied feststellen: diejenigen Jack Russels, die Agility oder anderen Hundesport machen oder sonst irgendwie ordentlich gefordert werden, sind lebhaft, aber ausgeglichen und verträglich. Diejenigen, die bei Omma als Ersatz für den verfetteten Dackel gelandet sind, der totgefüttert wurde, sind tollwütige Fräsen, die niemals von der Leine gelassen werden. Ich sehe die Schuld bei den Züchter (bzw. Vermehrern), die ihre Tiere in ein solches Zuhause abgeben.

Weiterhin sehe ich die Probleme immer bei den Haltern. Ich habe schon mehrfach erlebt, dass wenn ich mit Hund X Probleme hatte, dass nach dessen Tod ich auch mit Nachfolgehund Y Probleme bekam. Der Einfluss des Hundeführers macht es.

Gruß,

Myriam

Hallo,

habe mich jetzt nicht durch’s gesamte Posting hier gelesen…

Kann für dieses Umkreis, in dem ich momentan tätig bin, nur soweit äußern: Beagles, Beagles und nochmals Beagles - und Rhodesian Ridgeback sind gewaltig auf dem Vormarsch!

Ich denke, es lässt sich nicht pauschalisieren - einer fängt an, alle machen mit, aber keiner weiß, wovon andere reden, weil angeblich jeder dann der erste war. ;O)

LG
Esther

Hallo Sabine,

Hallo Yvonne,

Ich denke, es werden sein:
Dackel, Pudel bei den älteren Damen mit einer gewissen Liebe
zu Leberwurstbütterchen,
Terrierarten (Jack Russel etc.) bei den modernen Städtern mit
Hang zur modernen Natur (Lifestylereiter und Anhänger der
englischen Lebensart im Landhausstil),
Yorkshire, Malteser und Co. bei den Zarten unter der
Bevölkerung,
Schäferhunde bei Männern, die sonst keinem was zu befehlen
haben,

Staffo`s, Bullterrier, Dobermänner und -frauen etc bei
Menschen mit schwachen Selbstbild

Mein Gott bist Du heut mal wieder fies. aber wenigstens weiß
ich jetzt, dass ich ein schwaches Selbstbild hab. *g*

oooch Schätzelein, nu sei doch nicht gleich eingeschnappt ;o)

Nicht zu vergessen die wenigstens ein bißchen renitenten
Anhänger der Mixe
und der oberbekloppten Bulldoggenhalter (die sollen ihren
Hunden ja extreeeem ähnlich sein, wie kann man nur solche
Kreaturen lieben?)

Tja Sabine, wie nur? Jeder ist sich selbst der nächste, und es
heißt ja schließlich auch „Liebe Deinen Nächsten wie Dich
selbst“. *gg*

Übrigens wie geht es Deiner Bulldogge?

Ich habe darauf gewartet! *ggg* supigut, danke ;oD

Und so führe ich die Liste weiter ironisch durch das deutsche
Hundewesen.
*lautlachduckundweg;o)*

Wird besser sein. *auchduckundweg* *g*

Liebe Grüße
Yvonne

Bis morgen!
LG Sabine