Ich beschreibe erstmal meine Situation:
Meine Freundin und ich haben uns einen Hund gekauft, einen Weißen Schäferhund. Er ist 10 Wochen alt und wir haben sie seid einer Woche bei uns.
Jetzt haben wir uns natürlich über Hundesteuer schlau gemacht, aber schlau geworden sind wir dadurch nicht gerade…
Der Hund wird mal, wenn er groß ist ein Schäferhund sein, zählt dann also als Großer Hund.
Muss der Sachkundenachweis vor der Beantragung der Steuermarke erbracht werden?
Zählt die Kleine auch jetzt schon als „Großer Hund“, auch wenn sie weder die 20Kg wiegt nicht 40cm groß ist?
Wie sollen wir vor der Anmeldung den Wesenstest erbringen, wenn der erst mit 15 Monaten gemacht wird?
Was passiert, wenn man im Sachkundenachweis versagt? Gibt es eine zweite Chance? Oder ist dass Schluss mit Hundi?
Hier hat doch mit Sicherheit schonmal jemand einen sog. „Großen Hund“ angemeldet, kann der mir vielleicht einfach erzählen, wie genau das abgelaufen ist?
Schonmal im vorraus vielen Dank sagen ich und die kleine Inti,
Jezuz
Ich wohne in NRW in Aachen, und ich bin Student und ich habe gelesen, dass es für Leute mit niedrigem Einkommen eine Befreihung gibt?! Wie sieht es damit aus bei BaföG?
ich weiß nicht, ob eine Ermäßigung von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt wird.
Schau doch mal auf der Homepage der Stadt Aachen nach, hier in OB ist das online erklärt. Hier werden auf Antrag ALG2 Empfänger und Leute mit gleichniedrigem Einkommen auf 1/4 des regulären Steuersatzes gestuft.
Hallo,
ja ein Welpe der so groß wird, muss auch direkt als große Rasse gemeldet werden. Wegen dem Test mach Dir keinen Kopf, den besteht jeder…wenigstens wenn er sich mit Hunden etwas auskennt. Die Stadt Köln hat die Fragen auf ihrer Seite, guck da mal…übrigens steht da, bei Nichtbestehen kann auch wiederholt werden
Du schaffst das…
Grüße
Margit
wenn es sich um eine einigermaßen klar definierte Rasse handelt, wird der Welpe - jedenfalls hier in Niedersachsen - direkt in die entsprechende Größenordnung eingestuft. Soweit ich weiß, hat der Halter ein halbes Jahr Zeit, seinen Hund überhaupt zu melden.
Viele Grüße
Kathleen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
wenn es sich um eine einigermaßen klar definierte Rasse
handelt, wird der Welpe - jedenfalls hier in Niedersachsen -
direkt in die entsprechende Größenordnung eingestuft. Soweit
ich weiß, hat der Halter ein halbes Jahr Zeit, seinen Hund
überhaupt zu melden.
Hallo Kathleen, kannst du mir beim definieren helfen?
Hallo Jezuz,
vergess bitte auch nicht, gleich eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.
Meiner Freundin ist mal ihr Hund beim Spielen ausgebüchst und hat einen bösen Verkehrsunfall verursacht. Das war teuer.
Ich hoffe, dir greift noch jemand finanziell unter die Arme,wenn mal was größeres käme, wenn ich nur an die Hüft-OP von meinem Schäferhund denke. Trotzdem, ich würde ihn nie missen und alles für ihn tun, aber Tiere können wirklich sehr teuer sein.
Petra
Aber ich bin im Rasserassen nun wirklich nicht gut! Ich weiß ja bis heute nicht (mein Hund ist jetzt 1 Jahr alt), was in meinem Border-Mix noch drinsteckt! http://www.viaduct-b.de/Download/000_1083.jpg
Und im Alter von 9 Wochen hat er sich nicht von seinen Geschwistern unterschieden, die heute alle durchweg wie Borders aussehen.
Mit einem halben Jahr kann man dann schon abschätzen, wie groß der Hund wird (meiner war mit 5 Monaten schon größer als seine Mutter und seine Geschwister).
Aber beim Berner Sennenhund kannst Du ja von einer gewissen Größe ausgehen (höchstens, es ist ein Appenzeller Sennenhund, der ja auch diese Färbung besitzt)! Das reicht den Behörden, denn die Kategorien sind ja nicht so eng gefasst.
Aber ich bin im Rasserassen nun wirklich nicht gut! Ich weiß
ja bis heute nicht (mein Hund ist jetzt 1 Jahr alt), was in
meinem Border-Mix noch drinsteckt!
auch sssüüüüüssss, ich denke Collie so ganz spontan
http://www.viaduct-b.de/Download/000_1083.jpg
Und im Alter von 9 Wochen hat er sich nicht von seinen
Geschwistern unterschieden, die heute alle durchweg wie
Borders aussehen.
Viele Grüße
Kathleen
Bei uns im Ort muss man den Hund innerhalb von 14 Tagen nach Anschaffung anmelden. Es wurde nach der Rasse gefragt und fertig. Da interessierte seltsamerweise keinen, wie gross er werden wird, obwohl er ein Mischling ist. Allerdings haben wir schon einen grossen Hund, d.h. der Mitarbeiter konnte sehen, dass wir schon Sachkunde haben…
Die Meldefrist kommt auf das zuständige Amt an, aber ein Anruf sollte eigentlich alle dahingehenden Fragen klären
Hundehaftpflicht ist auf jeden Fall wichtig, ansonsten ist es von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich wie das mit der Hundesteuer gehandhabt wird. Ein Anruf beim zuständigen Ordnungsamt wird alles klären (manchmal besser als einfach nur übers Netz
Aber ich hab noch ne Bemerkung: HÄH? „Hundesteuer-Rabatt“ für Geringverdiener?! Kriegt Ihr das auch beim Tierarzt oder beim Futterhandel? Sorry, bei Anschaffung eines Tieres (das an sich ja schon manchmal richtig Asche kostet) lassen sich im Gegensatz zum Kinderkriegen die Folgekosten schon ziemlich genau planen. Jedenfalls was Versicherung, Steuer, Futter und Impfungen angeht. Da sollte es doch nicht an der Steuer scheitern, oder? Tut mir Leid, dafür hab ich kein Verständnis… (Hab auch n großen Hund, der mich Gottseidank ganze 7,50€ Steuern im Jahr kostet, hehe)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber ich hab noch ne Bemerkung: HÄH? „Hundesteuer-Rabatt“ für
Geringverdiener?! Kriegt Ihr das auch beim Tierarzt oder beim
Futterhandel?
Futter- und Tierarztzuschuss gibt es teilweise glaube ich auch. Wie man dazu steht ist jedem selbst überlassen.
Der Beweggrund hinter diesen Lösungen (die es in einigen Gemeinden, z.B. Berlin so weit ich weiß gibt) ist es, dass Obdachlosen und sozial Schwachen das Behalten ihrer Tiere ermöglicht werden soll, da die Tiere ein begünstigender Faktor im Leben sind. Es ist außerdem für das Gemeinwesen am Ende günstiger, wenn die Leute ein bißchen Hundesteuer zahlen und die Tiere versorgt sind, als dass keine Steuer gezahlt wird und wenn die Halter dann erwischt werden, landen die Viecher im Tierheim.
Ich habe nichts dagegen, wenn Obdachlose ihre Tiere BEHALTEN (und nicht ANSCHAFFEN), aber ein Student, der Bafög empfängt, ist wohl nicht obdachlos und damit auch nicht sozial soweit abgestiegen, dass er einen Hund zur Stärkung seines Wohlbefindens braucht. Versteh mich nicht falsch, ich gönne jedem ein Tier, hab selber einen halben Zoo zu Hause und möchte sie alle nicht missen. Nur haben wir mit der Anschaffung gewartet, bis wir sie uns leisten konnten, ohne auf staatliche Förderung angewiesen zu sein. Und die Hundesteuer gehört nun mal zum Hundehalten dazu und man kann sich vorher ausrechnen, ob man sich das leisten kann oder nicht.