Hallo,
rechtlich exakt genaues KANN ich Dir leider auch nicht sagen - ich bin kein Experte auf diesem Gebiet.
Ich habe mal im Internet geschaut und folgendes gefunden - siehe Link. Vllt. kannste da mal nachschauen ob was brauchbares für Dich dabei ist.
Hier mal unter “Persönliche Erlassgründe” gesucht - schauen:
Erlass – Wikipedia_(Steuerrecht)
Hundesteuer - finde ich, gehört auch wirklich abgeschafft, ist völliger Quatsch.
Wenn Du schwerbehindert bist und einen bestimmten „Prozentsatz“ hast und einen Behinderten-Ausweis/Bescheid, wirst Du auch von der Hundesteuer befreit/oder ermäßigt - meistens jedenfalls, DAS entscheidet jede Gemeinde für sich anders…
Wenn Du Hartz IV oder sonstige Hilfeszahlungen bekommst, kannste wohl einen Antrag auf Befreiung/Ermäßigung bei der Gemeinde/Stadt stellen.
Wenn Du keine (oder nur sehr wenig) Einkünfte hast,
hast Du auch die Möglichkeit beim zuständigen Amtsgericht, unter Vorlage von Bescheinigungen Deiner GESAMTEN Einkünfte (also auch sonstige Einkünfte aller Art) und (bitte VORHER dort anrufen und NACHFRAGEN ob Du da richtig bist oder wohin Du Dich wenden sollst/mußt) eine Bescheinigung abzuholen, die Dich dazu berechtigt kostenlos (oder gegen eine geringe Gebühr -glaube mal 10,00 EURO gelesen zu haben - weiß ich nicht ssoo genau) einmal einen Anwalt aufzusuchen und ganz konkret dazu zu befragen -am besten wohl einen, der sich im örtlichen Steuerrecht auskennt-. Vllt. kann DER Dir weiterhelfen. Manche Anwälte machen das nicht ssoo gerne, weil sie weniger Geld vom Amtsgericht dafür gekommen… bleib aber hartnäckig und such Dir einen der Dir hilft, vllt. jemanden der NEU aufgemacht hat.
Es gibt auch im Internet die Möglichkeit einen Anwalt zu befragen, hier mal die Ergebnisse bei der Sucheingabe „Hundesteuer nicht zahlen können“:
www.frag-einen-anwalt.de/sitesearch.asp?cx=012860639…
Aber auch bei frag-einen-Anwalt.de mußt Du einen Geldbetrag ansetzen und ob sich DA jemand mit Hundesteuer auskennt für die betreffende Gemeinde ist nicht unbedingt zu erwarten, weil jede Gemeinde das alleine regelt…
Hier mal ein Link dazu:
www.justlaw.de/service/beratungshilfe-antrag.pdf
Bist Du evtl. Rechtsschutz-versichert - dann frag doch da mal nach.
Auch vllt. mal im örtlichen Tierheim oder vllt. gibt es bei Euch oder in der nächsten größeren Stadt eine „Tier-Tafel“ die geben manchmal kostenlos Futter für Hunde aus, deren Halter „bedürftig“ sind und wissen vllt. auch Tipps wenn Du die mal anrufst.
Aber grundsätzlich mußt Du mit der Gemeinde / Stadt verhandeln - bevor Du das machst solltest Du Dich so gut es geht „schlau“ machen, damit Du auch gute Argumente hast bei diesem Termin
)
Vllt. hilft es auch, wenn Du bei der Gemeinde eindringlich sagst, dass es ein älterer und kranker Hund ist usw. also ALLES vorbringst was Dir/Hund helfen könnte.
Ich wünsche Dir viel Glück.
Viele Grüße
Marie