ja bitte
Wie man in der
Wüste lebt, da könnte ich dir ein paar Sachen aufzählen…
das würde mich ehrlich interessieren, denn wie man in einer richtigen Wüste ohne Wasser Tiere und Pflanzen überleben kann, das fände ich sehr interessant.
Dann leg mal los:
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das würde mich ehrlich interessieren, denn wie man in einer
richtigen Wüste ohne Wasser Tiere und Pflanzen überleben kann,
das fände ich sehr interessant.
Dann leg mal los:
Durch Bewässerung. Wo kommt das Wasser her? Von da wo es Wasser gibt. Was braucht man dazu? Energie. Wo kommt die her? Von der Sonne zum Beispiel. Davon gibt es ja reichlich in der Wüste.
Es gibt ein komplett abgeschnittenes Dorf in der Wüste, das Strom und fließendes Wasser hat, und Landwirtschaft und Viehzucht betreibt. Die Energie kommt von massiven Solaranlagen. Dieses Beduinendorf war erst kürzlich als Innovation im Fernsehen, daher erinnere ich mich so gut.
Das Klima darf in einer Zeit, in der Menschen zum Mond fliegen, keine Ausrede für wirtschaftliches Versagen sein. Durch knowhow kann man die Wüste fruchtbar machen. Man könnte, wenn man nur wollte, die ganze Sahara erblühen lassen und den südlichen Mittelmeerraum in die Schweiz verwandeln. Aber natürlich geht das nicht, wenn korrupte Systeme lieber beim Westen um Geld und Essen betteln gehen und mit dieser Masche auch noch Erfolg haben, weil viele aus Mitleid so dumm sind, und ihnen das mit der Dürre abkaufen. Die einzigen Dinge, die Afrika braucht sind Bildung (Wissen, knowhow) und Demokratie. Beides bedingt sich gegenseitig - da liegt der Hund begraben.
Gruß
dataf0x
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Wohl kaum, wenn es um Dürre und fehlenden Regen geht.
Das ist eine faule Ausrede.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Gruß
dataf0x
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Wohl kaum, wenn es um Dürre und fehlenden Regen geht.
Das ist eine faule Ausrede.
Langfristig gesehen magst Du recht haben.
Das hilft den Kindern, die heute verhungern aber eher weniger.
Wie auch immer, ich schrieb es bereits:
bevor es hier politisch wird…
Gruß
Carmen
ich kann dir hier nur in allem Recht geben. Man bedenke auch, dass ja vor einigen Jahrhunderten in der Sahara noch Wälder waren, die Dank des Menschen zur Wüste wurden.
Die Politik in Afrika ist echt zum Heulen. Denk nur mal zurück an den wahnsinnigen Diktator, der auch noch von Europa protegiert wurde (Idi Amin, wenn ich nicht irre).
Bis dann,
MFG
Henning
Hi,
mit Deinem gutgemeinten Wunsch, dort zu helfen, wirst Du nicht viel ausrichten:
Die Ursache des Hungerproblems ist nämlich nicht das Klima sondern menschliche
Inkompetenz - auch Korruption genannt. Korruption ist in Ostafrika überall -
angefangen bei der Regierung bis in die Kirchen.
Korruption bedeutet, daß man sich nicht an Regeln hält. Ohne die Einhaltung von
Regeln funktioniert aber kein Staatswesen.
Auch wer lange vor Ort gewesen ist, wird irgendwann entnervt feststellen, daß er
die Seilschaften nicht durchschaut und wird am Ende nicht um die Feststellung
herumkommen, daß er ausgenutzt wird, so lange er sich ausnutzen läßt. Klingt
hart, ist aber so. Wenn Du nun - ohne irgendjemanden zu kennen - dort aufkreuzt
und „irgendwie helfen“ willst, wird jemand sich über Dein Geld freuen. Bringen
wird es letztlich nichts. Tatsächlich funktionieren nur die Initiativen, die von
einheimischen Menschen begonnen und auch in Gang gehalten werden. Viele der von
Europäern oder Amerikanern begonnenen Projekte verlaufen im Sande, sobald sich
die Geldgeber zurückgezogen haben.
Gruß vom T. (Missionarssohn)
Hi!
Ich bin auch zu dem Schluß gekommen, nichts anderes zu machen als eh schon vorgehabt.
Wir werden Hefte, Kulis usw. mitnehmen, mal sehen, wen man kennenlernt und dann entscheiden.
Gruß
Carmen
Hallo Carmen!
Ich hoffe ich bin noch nicht zu spät…
In wie weit das Dir hilft, weiß ich nicht aber ich kenne noch eine Möglichkeit, Leute aus Kenia zu helfen.
Evtl hast Du das Buch „Die weiße Massai“ gelesen. Wenn nicht kurz: Es ist die Geschichte von einer Deutsche (in die Schweiz lebend und auch dort aufgewachsen), die im Kenia-Urlaub, einen Samburu kennenlernt und sich verliebt. Daraufhin heiratet sie ihn und gebär sie ihn eine Tochter. Insgesamt bleibt sie 4 Jahre in Nordkenia, mit vielen Entbehrungen.
Jedenfalls gibt es mittlerweile 2 Fortsetzungen zu diesem Bestseller. Und im letzten gibt es 2 EMail-Adressen, falls man direkt und unburokratisch die Leute dort helfen will. (so steht es zumindest im Buch).
Wenn du Interesse daran hast, sage es mir bitte Bescheid und ich schaue nach.
Auf jeden Fall, schönen Urlaub wünsche ich Dir, du Mzungu! ;o))
Helena
PS. Der Film „Der ewige Gärtner“ (mit Ralph Fiennes) spielt sich auch in Kenia (allerdings mit einem total anderen Hintergrund). Aber absolut empfehlenswert mMn.
Hallo!
Danke, auf die Idee hätte ich auch kommen können, habe die Bücher natürlich gelesen und auch den Film gesehen!!!
))
LG
Carmen
PS: Noch 5 Wochen!!!