Hunger in Kenia - Wie helfen?

Hallo!

Wir fliegen am 24.02. nach Kenia, 1 Woche Safari und 1 Woche Strand.

Soweit so gut…

Nun ist ja das Thema die Hungersnot in Kenia. Also frage ich mich, wie man helfen kann, wenn man eh hin kommt. Gepäck ist ja begrenzt. Oder sollte man eher mittels Geldspende vor Ort etwas machen?

Oder wie?

Gruß
Carmen

Hallo!

Wir fliegen am 24.02. nach Kenia, 1 Woche Safari und 1 Woche
Strand.

Dort isses jedenfalls wärmer …

Nun ist ja das Thema die Hungersnot in Kenia. Also frage ich
mich, wie man helfen kann, wenn man eh hin kommt.

Vereinfacht gesagt: kaum bis gar nicht.

Oder sollte man eher mittels Geldspende vor Ort
etwas machen?

Geschenke fördern nur Faulheit.

Ich würde auch nicht unbedingt sehen lassen, daß ich zuviel Geld habe.

Aber kauf ein. Bezahl für Ware oder Leistung. Die Leute sollen lernen, daß man nichts geschenkt bekommt.

Gruß
Barney

Aber kauf ein. Bezahl für Ware oder Leistung. Die Leute sollen
lernen, daß man nichts geschenkt bekommt.

Und mach möglichst keinen AI-Urlaub. Das lässt alle kleinen Restaurants sterben. Wenn AI-Urlaub, dann auch mal raus gehen, die Beachboys werden dich schon nicht fressen.

MfG

Hallo Carmen!

Eine Kollegin von mir hat nach einem Kenia-Urlaub vor einigen Jahren einen Verein gegründet. Sie setzt sich seitdem aktiv dort ein. Zur Zeit verbringt sie wieder mal ihren Urlaub dort und hilft. Lies Dir doch mal auf ihrer Homepage durch, was sie dort macht.

http://www.kenyahilfe.de/

Viele Grüße
Esta

Nun ist ja das Thema die Hungersnot in Kenia. Also frage ich
mich, wie man helfen kann, wenn man eh hin kommt.

Vereinfacht gesagt: kaum bis gar nicht.

Doch, man kann an die allgemein bekannten Hilfsorganisationen spenden. z.B. http://www.adh102030.de

Oder sollte man eher mittels Geldspende vor Ort
etwas machen?

Geschenke fördern nur Faulheit.

Wo lebst du denn?? Willst du hier den Erzieher vor dem Herrn spielen? Hast du noch nicht mitbekommen, was in Ostafrika los ist? Da ist Hungersnot, Dürre… Da werden nicht die Clubtouristen von den Negerkindern bebettelt. Da gibt es keine Touristen!

Aber kauf ein. Bezahl für Ware oder Leistung. Die Leute sollen
lernen, daß man nichts geschenkt bekommt.

Und da wo die Hungersnot ist, da gibt es auch nix einzukaufen. Vielleicht ein paar ausgetrocknete Rinder; die mal die Existenz der Hirten da waren. Ja, und die Leute sollen lernen, dass man das Vieh auch tränken muss, weil es sonst verdurstet. Und den Kindern sollen die Eltern auch mal was zu essen geben!

Gruß,

Haelge (der hier kopfschüttelnd sitzt)

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Hi Barney,

Oder sollte man eher mittels Geldspende vor Ort
etwas machen?

Geschenke fördern nur Faulheit.

Das ist jetzt hoffentlich nicht Dein Ernst. Soll sie denn in ihrem Urlaub (darf man das Wort in dem Brett eigentlich ungestraft aussprechen ?) Entwicklungshilfe leisten und denen zeigen, wie man einen Traktor repariert, den sie gar nicht besitzen?

Ich würde auch nicht unbedingt sehen lassen, daß ich zuviel
Geld habe.

Ja, dann kommen die halbverhungerten Kenianer und überfallen einen mit Knüppeln weil sie so neidisch sind.

Aber kauf ein.

Eine ausgemergelte Kuh?

Bezahl für Ware oder Leistung. Die Leute sollen
lernen, daß man nichts geschenkt bekommt.

Das wissen diese Leute wohl besser als Du und ich.
Die Hungernot betrifft in erster Linie die Landbevölkerung, die schon immer zu den Ärmsten der Armen gehört haben und die haben ihr ganzes Leben lang nix anderes gemacht, als sich mühevoll von den wenigen Ressourcen, die ihr Land bietet, ernährt.
Sorry, aber ich finde Deine Anmerkungen abscheulich…

Aber nun auch noch ein Tipp: Vielleicht könntest Du hier mal direkt anfragen:
http://www.brot-fuer-die-welt.de/kampagnen/index.php
Oder - weil ich gestern in einem TV-Bericht gehört habe, dass es hauptsächlich an Medikamenten fehlt, hier vielleicht:
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/index.php
Und wenn Du unter „Keniahilfe“ googlest findest Du diesen Verein
http://www.keniahilfe.de/ - vielleicht haben die eine Idee.

Gruß,
Anja

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Hi

Haelge (der hier kopfschüttelnd sitzt)

Du warst schneller…
Gruß,
Anja

Politisch korrekt waere es natuerlich, sofort nach Ankunft ein Hilfsprojekt zu unterstuetzten. Langfristig sinnvoll waere: Gar nichts machen. Ausser natuerlich, wie schon jemand gesagt hat, die lokale Wirtschaft unterstuetzen in dem man ordentlich konsumiert. Ich war im Oktober in Thailand. Die politisch korrekten sagten „Wie zynisch, alles zerstoert und du machst da Urlaub. Muss das sein?“. Ich sagte: „Natuerlich! Je mehr meinem Beispiel folgen, desto mehr hilft man der lokalen Wirtschaft wieder auf die Beine“.

Einen interessanten Ansatz hat da Herr James Shikwati. Ein Glueck nur, dass er selbst Afrikaner ist - haette es ein Weisser gesagt wuerde er wohl heute unter falschem Namen im Exil leben muessen weil ihm alle ach so politisch korrekten aufs Dach gestiegen waeren. Aber es macht Sinn. Und wenn man dann noch bedenkt, dass Deutschland quasi bankrott ist, aber weiterhin Millionen in die Welt pumpt. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich bin FUER Hilfe im Katastrophenfall, aber einfach mit der Giesskanne einmal ueber den Kontinent und dann sagen: Aber wir helfen ja…

Leider ist dieser Artikel nur noch auf Englisch frei zugaenglich (die deutsche Version ist kostenpflichtig gemacht worden)

http://service.spiegel.de/cache/international/spiege…

Schoenen Urlaub!
L.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Naja, die Planung ist ja bereits lange gelaufen. Wir machen AI-Urlaub.
Wir gehen aber auch raus, wir sind nicht das erste mal dort.

Gruß
Carmen

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Hallo!

Wir fliegen am 24.02. nach Kenia, 1 Woche Safari und 1 Woche
Strand.

Dort isses jedenfalls wärmer …

Das ist richtig!!! :wink:)

Nun ist ja das Thema die Hungersnot in Kenia. Also frage ich
mich, wie man helfen kann, wenn man eh hin kommt.

Vereinfacht gesagt: kaum bis gar nicht.

Und genau das glaube ich eben nicht…

Oder sollte man eher mittels Geldspende vor Ort
etwas machen?

Geschenke fördern nur Faulheit.

Aber was hat Faulheit mit Dürre zu tun? NICHTS! Für die derzeitige Hungersnot kann niemand etwas…

Ich würde auch nicht unbedingt sehen lassen, daß ich zuviel
Geld habe.

Tja, Pech: In dem Moment,wo Du als Tourist dort ankommst bist du in deren Augen reich. Denn nur einer Reicher kann sich diese Reise leisten - in ihren Augen!

Naja, mal sehen…Ich werde mir die Links ansehen.

Gruß
Carmen

Danke! Das sehe ich mal an und nehme evtl. Kontakt auf!!!
Gruß
Carmen

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Hallo Larsi,

Einen interessanten Ansatz hat da Herr James Shikwati.

Leider ist dieser Artikel nur noch auf Englisch frei
zugaenglich (die deutsche Version ist kostenpflichtig gemacht
worden)

http://service.spiegel.de/cache/international/spiege…

Genau dieses Interview hatte ich in Erinnerung, als ich meine Antwort schrieb. Aber du siehst ja - manche wollen solches einfach nicht einsehen.

Gruß
Barney

Hi!

Was wir auf jeden Fall machen, ist hier Schulhefte, Kulis usw. einpacken. Sowas haben sie ja auch nicht davon.

Na, ich werde sehen.

Gruß
Carmen

Danke, werde Möglichkeit finden!
Hallo!

Problem ist nur, wenn die Natur nicht mitspielt. Aber egal, bevor es hier ausartet zu einer politischen Diskussion, beende ich das ganze jetzt mal.

Danke Euch. Ich werde eine Möglichkeit zur Hilfe/Unterstützung finden!!! Man kann ja leicht Freundschaften schließen und so sicher etwas erreichen.

Gruß
Carmen

Problem ist nur, wenn die Natur nicht mitspielt.

Du meinst die menschliche Natur?

Gruß
dataf0x

Aber was hat Faulheit mit Dürre zu tun? NICHTS! Für die
derzeitige Hungersnot kann niemand etwas…

Menschen leben in den unwirtlichsten Gegenden. Wie man in der Wüste lebt, da könnte ich dir ein paar Sachen aufzählen…

Gruß
dataf0x

Oder wie?

Viel kaufen, auch „sinnloses Zeug“ wie Souvenirs. Bring lieber *deinen* Leuten Säcke voll Geschenken mit, die du dort kaufst, anstatt die Leute dort einfach zu beschenken. Indem du dort als Tourist möglichst viel Geld ausgibst, hilfst du ja schon - nämlich der Wirtschaft auf die Beine!

Gruß
dataf0x

Oder wie?

Viel kaufen, auch „sinnloses Zeug“ wie Souvenirs. Bring lieber
*deinen* Leuten Säcke voll Geschenken mit, die du dort kaufst,
anstatt die Leute dort einfach zu beschenken. Indem du dort
als Tourist möglichst viel Geld ausgibst, hilfst du ja schon -
nämlich der Wirtschaft auf die Beine!

Macht man ja eh meistens. Wir kennen aber niemanden dort.

Gruß
Carmen

Problem ist nur, wenn die Natur nicht mitspielt.

Du meinst die menschliche Natur?

Wohl kaum, wenn es um Dürre und fehlenden Regen geht.

Gruß
Carmen

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danke für diese guten Artikel
Hallo Esta,
es ist schon traurig, wieviel Schwachsinn hier steht.
Da hebt sich dein Beitrag doch einmal sehr wohltuend ab. Die Seite ist sehr interessant. Es ist immer gut, wenn man einen ganz konkrten Ansprechpartner hat als allgemein an irgendeine Institution zu spenden.

Ich finde es zum Kotzen, wenn Deutsche jammern wie schlecht es ihnen geht. Sie vergessen bei allen Mißständen, dass wir das drittreichste Land der Welt sind!

Ich glaube, diese Typen waren noch nie in einem so genannten 3. Welt Land. Sonst wäre ihnen schnell klar, dass wir hier im Paradies leben.

MFG
Henning

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