Hundeerfahrungen
Hallo TN!
Schaff Dir keinen Husky an - es wäre keine intelligente Wahl.
Das Gefühl bekomme ich langsam auch
Es ist schade, aber ein Traum kann auch sehr schnell ein Albtraum werden, da ist es besser man überlegt es sich supergut.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn die Problematik bei mir auch anders gelagert ist. Ich habe einen ängstlichen Hund aus dem Tierschutz genommen und wußte vorher schon ziemlich gut, worauf ich mich da einlasse. Aber manchmal … er macht großartige Fortschritte, doch ab und zu hat er einen „Angstrückfall“, dessen Auslöser ich nicht unbedingt erkennen kann, und das dann auch mal in Situationen, wo man es so gar nicht gebrauchen kann. Da auch ich nicht immer gleich gelassen drauf bin, kann das auch gaaaaaanz tief durchatmen heißen, langsam bis 20 zählen und dann irgendwie den eigenen Sinn für Humor wieder aktivieren, auch wenn mir gerade eigentlich gar nicht danach ist.
Ich bereue nichts, er ist ein einmaliger Hund, aber die Praxis verlangt doch noch eine Menge mehr als alles, was man vorher angenommen hat.
Folge den Empfehlungen der anderen Poster, suche Dir einen
passenderen Hund.Ne, ich habe, außer mit Huskies, nur schlechte oder wenig
erfreuliche Erfahrungen mit Hunden gemacht.
Auch für mich gibt es so einen Hund, der mich geprägt hat: die Rauhhaardackelhündin, mit der zusammen ich groß geworden bin. Bis heute heute habe ich deswegen irgendwie eine besondere Vorliebe für diese Hunde. Aber: Es sind immer Hundeinviduen.
Kein Teckel, den ich bisher getroffen habe, ist so wie Hexe war, dafür finde ich inzwischen bei meinem Berger Picard-Mix einige charakterliche Ähnlichkeiten mit ihr. Er zeigt manchmal ähnliche „dickköpfige“, „eigensinnige“ und dann doch wieder liebenswerte Seiten wie sie sie hatte.
Außerdem: Mach dir klar, dass du, egal welchen Hund du selbst hast, du auch sehr viel und auch teilweise sehr nahen Kontakt zu anderen Hunden aller Größen, Altersstufen, Rassen und Charaktere haben wirst. Es sei denn, du willst deinem Hund das Miteinander mit seinesgleichen verweigern. Da werden gute und weniger gute Erfahrungen dabei sein, aber hauptsächlich wirst du wahrscheinlich merken, wie wenig man vom Aussehen auf das Wesen schließen kann, auch wenn es durchaus so etwas wie Rasseeigenschaften gibt.
Und wenn Du dennoch unbedingt Kontakt zu einem Husky brauchst,
die Empfehlung mit dem Tierheimbesuch ist doch nicht schlecht,
oder:smile:Diese Möglchkeit habe ich schon in Betracht gezogen. Aber ich
habe einige Bedenken. Ich schaffe es ja kaum mich von meinen
Leihbüchern zu trennen

Geh doch mal mit allen möglichen Hunden des THs spazieren. Dann hast du die Möglichkeit, sie alle ein bisschen mehr kennenzulernen und das, was ich oben beschrieben habe, selbst „unverbindlich“ zu erfahren. Wer weiß: Vielleicht verliebst du dich dabei in einen, der gaaaanz anders aussieht als ein Husky.
Ach ja, falls du das Spazierengehen tatsächlich erwägen solltest: Sei nicht zu enttäuscht, wenn die Hunde dich bei den ersten Malen kaum zur Kenntnis nehmen. Für die meisten ist es sooo spannend, endlich einmal wieder nach draußen zu kommen, dass all die Gerüche erst einmal interessanter sind, als das andere Ende der Leine. Manche TH-Mitarbeiter vergessen, die Gassigeher darauf hinzuweisen und dann kann ein falscher Eindruck entstehen.
Grüße,
Christiane

Ich finde es toll, dass du eine Liste machst und es dir so gewissenhaft überlegst. Wie gesagt lege ich dir wirklich die Polarhunde Nothilfe ans Herz: Die nehmen auch jederzeit einen Hund wieder zurück, wenn irgendetwas nicht klappt.