Hallo Christian,
Doch nachdem bis vor kurzer Zeit bei uns zweimal das
Hausstromversorgungsnetz kolabiert ist, hatte ich nach
USV-Anlagen (unterbrechungsfrei Stromversorgung) gesucht. Die
waren nicht nur teuer,
Ich bezweifle, daß Du es selbst billiger schaffst, alleine vom Materialwert her. Hast Du Dir so ein Ding schon mal von Innen angesehen ? Wenn ja, wüsstest Du, warum diese Technik nicht so ganz billig sein kann. Eine USV ist eben noch viel mehr als nur ein einfacher Wechselrichter. Selbst ein „einfacher“ Wechselrichter dieser Leistungsklasse erfordert einen enormen Entwicklungsaufwand und viele „Todesopfer“ unter den teuren Leistungshalbleitern, bis er zum erstenmal vernünftig funktioniert.
sondern auch sehr Leistungsschwach für
mein Netzwerk.
USVs gibt es in (fast) jeder Leistungsklasse. Außerdem ist es meistens praktischer und billiger, mehrere kleine USVs zu verwenden.
Ebenso geben nicht alle eine Warnmeldung an den
Server.
Das gilt aber nur für die ganz einfachen Ausführungen.
In einer alten Chip-Zeitschrift kam ein Bericht über
Internetfirmen und da war ein Bild eines Server-Raums und
daneben eine ganze Regalfront mit Autobatterien. DA kam mir
die Idee eine USV-Anlage selber zu machen, da ich im Keller
genügend Platz für eine große Anzahl an Batterien hätte.
Schon wegen der hohen Kosten macht das keinen Sinn. Akkus benutzt man sinnvollerweise zur Überbrückung kurzer Stromausfälle. Dafür würden schon wenige Autoakkus reichen. Für längerfristige Notstromversorgung gibt es Aggregate mit Verbrennungsmotoren.
Im Internet fand ich keine brauchbaren Beschreibungen
Ich hoffe, Du kannst Dir jetzt denken warum
und so
machte ich mir selber Gedanken drüber.
Wenn es Dir ums Geldsparen geht, vergiss es am besten, mach in der gesparten Zeit ein paar Überstunden und kauf Dir von dem verdienten Geld ein paar USVs. Dann kannst Du vor allem schon in unmittelbarer Zukunft von den Vorzügen einer funktionsfähigen unterbrechungsfreien Stromversorgung profitieren.
Eigentlich kam ich im
Versuch mit Niederspannung gut hin, doch als es dann um große
Spannungen und Ströme ging war mein Latein am Ende (mit
Hochspannung habe ich bis jetzt nur Lichtbögen und
Kombinationen mit anderen physikalischen Phänomenen
ausprobiert) und ich kam auf die Idee mit wer weis was.
Mit niedrigen Leistungen ist immer alles viel einfacher, weil Du Effekte vernachlässigen kannst, die Dir bei hohen Leistungen u.U. Deine Transistoren zerstören. Außerdem sind die Bauteile so billig, daß Du Dir schon mal ein paar Fehlschüsse erlauben kannst. Bei hohen Leistungen können sich durch einen kleinen Fehler hunderte DM oder noch viel mehr innerhalb von ms buchstäblich in Rauch auflösen. Bis Du den Fehler endlich gefunden hast, kann das dann richtig teuer werden.
Wenn Du noch keine Erfahrung mit hohen Leistungen hast und welche sammeln willst, solltest Du Dich mit kleineren Projekten langsam herantasten. Alles Andere bringt nur Frust und kostet viel Geld.
Jörg