HWS-Distorsion

Hallo!
Ich hatte 1999 einen Wegeunfall mit meinem Auto und ich war 3 Wochen auf Distorsion der Halswirbelsäule krankgeschrieben. Eine Unfallanzeige wurde durch mein Arbeitgeber aufgenommen. Ich habe die letzten Jahre HWS-Beschwerden mit Gleichgewichtsstörung und meine Diagnose dazu lautet Bandscheibenschaden mit Nervenwurzelreizerscheinungen. Nun würde ich gerne wissen,
ob dies evtl. auch ein Zusammenhang mit meinen Unfall sein könnte?
Nun habe ich gehört das die Unfallkrankenkasse, Therapien und andere Behandlungen bezahlen müsste, da es ja ein Wegeunfall war. Ich bin da sehr unerfahren, was muss ich da jetzt machen? Wie ist der weitere Werdegang?
Danke für Eure Hilfe!
Gruß Conni

Hi Conny,

leichte Frage, schwierige Antwort! Zunächst müsste man (ich) wissen, wie hoch war die Geschwindigkeit des Aufpralls, warst Du angeschnallt etc. Eine „Unfallkasse“ in dem Sinne gibt es nicht, da es ein Wegeunfall war, kümmert sich die BG (Berufsgenossenschaft) um die Abwicklung, die Kosten und die Folgen Deiner Verletzung. Am besten gehst Du zu Deinem Hausarzt (keine 10,-€, wenn Du darauf hinweist, dass es einen Zusammenhang mit dem damaligen Unfall sein könnte!), und lässt Dir eine BG-Überweisung zum damaligen Durchgangsarzt (Chirurg) geben. Der kann dann feststellen,ob ein Zusammenhang mit Deinem jetzigen Leiden besteht, evtl. durch ein Gutachten. Sei aber nicht allzu enttäuscht, wenn ein Zusammenhang verneint wird, da nach fast 6 Jahren eine HWS-Distorsion ausgeheilt sein müsste, besonders in Deinem jugendlichen Alter. Krankengymnastik und sonstige physikalische Heilbehandlungen sollten Dir helfen, dann aber zu Lasten Deiner Krankenkasse, 10,-€ sind dann aber fällig.
Viel Erfolg Synapse

Hi Conny,

leichte Frage, schwierige Antwort!

Recht schönen Dank!
Zunächst müsste man (ich)

wissen, wie hoch war die Geschwindigkeit des Aufpralls, warst
Du angeschnallt etc.

Ich weiß nicht wie hoch die Geschwindigkeit war, ich hatte so 80 Sachen drauf, als ich ins Schleudern kam und danach weiß ich nicht mehr, da ich mit der Lenkung beschäftigt war und ich landete im Graben. Angeschnallt war ich.
Eine „Unfallkasse“ in dem Sinne gibt es

nicht, da es ein Wegeunfall war, kümmert sich die BG
(Berufsgenossenschaft) um die Abwicklung, die Kosten und die
Folgen Deiner Verletzung. Am besten gehst Du zu Deinem
Hausarzt (keine 10,-€, wenn Du darauf hinweist, dass es einen
Zusammenhang mit dem damaligen Unfall sein könnte!), und lässt
Dir eine BG-Überweisung zum damaligen Durchgangsarzt (Chirurg)
geben. Der kann dann feststellen,ob ein Zusammenhang mit
Deinem jetzigen Leiden besteht, evtl. durch ein Gutachten.

10,-€ brauch ich nicht mehr bezahlen, weil ich in ständiger Behandlung der HWS bin und schon bezahlt habe. Beim Durchgangsarzt war ich damals der hatte den Unfall aufgenommen, aber die Behandlung hatte mein Hausarzt weitergeführt bis zum Schluß. Kann nur der Durchgangsarzt das Gutachten erstellen oder auch mein Hausarzt. Würde das Gutachten was kosten und wenn wieviel?

Sei aber nicht allzu enttäuscht, wenn ein Zusammenhang verneint
wird, da nach fast 6 Jahren eine HWS-Distorsion ausgeheilt
sein müsste, besonders in Deinem jugendlichen Alter.
Krankengymnastik und sonstige physikalische Heilbehandlungen
sollten Dir helfen, dann aber zu Lasten Deiner Krankenkasse,
10,-€ sind dann aber fällig.

Ich bin dann nicht enttäuscht, aber ich habe es wenigstens probiert.
Krankengymnastik u.a. habe und bekomme ich des öfteren, aber leider ist dies alles nicht langanhaltend.

Gruß von Conni