Hallo,
ich bin neu hier und habe leider ein großes Problem. Ich hatte im April 2005 eine OP im HWS Bereich. Es wurde C4/5 und C5/6 durch Titan versteift. In C6/7 habe ich einen weiteren Bandscheibenvorfall, der nicht operiert wurde, weil dieser nicht so schlimm ist.Die damalige OP wurde durchgeführt, weil ich sehr starke Schwerzen in der Schulter, im Kopf und in den Armen hatte. Zudem hatte ich eine Fallneigung nach links, ohne jeglicher Anzeichen von Schwindel. Ich hatte damals sehr große Probleme um die Fallneigung nach links nachzuweisen. Neurologen untersuchten mich und stellten fest, dass eine Fallneigung nach links besteht jedoch diese angeblich nicht mit dem HWS Vorfall in Zusammenhang steht. Die Neurochirugen stellten doch einen Zusammenhang da.Nach der OP waren alle Beschwerden weg. heute 1 Jahr später habe ich wieder die gleichen Beschwerden. Ich habe starke Schulterschmwerzen, die in den Arm ziehen. Die Fallneigung nach links habe ich auch wieder. Mein Problem ist, dass ich mit den Schmerzen leben könnte, aber mit der Fallneigung nicht. Ich habe das Gefühl, dass Nerven eingeklemmt werden. Leider nehmen heute die Ärtze diese Angelegenheit nicht ernst. Mich würde Interessieren, ob es Möglichkeiten gibt, die Nerven zu untersuchen. Ich habe nächste Woche einen MRT Termin wo ich mir erhoffe, dass dort etwas zu sehen ist. Kann mir bitte jemand helfen, der auch Probleme mit der Fallneigung hat. Mir wäre das sehr wichtig.
hallo Angelika,
es kommen nicht nur Nervenwurzeln rechts und links aus der Wirbelsäule, z.B.HWS, sondern es führen dort oben auch alle langen Bahnen vom Gehirn auf dem Weg zum Körper durch. Sowohl die, die der Muskulatur die Befehle vermitteln als auch die, die Nachrichten vom Körper ans Gehirn vermitteln. Also sozusagen das große Hauptkabel.
Wenn solche Bahnen beschädigt sind, kann das durchaus zu Gleichgewichtsstörungen führen; sei es, die Meldungen ans Gehirn stimmen nicht, sei es, die Befehle an die Muskulatur sind unvollständig oder unausgewogen, weil die Nachrichtenbahnen unterwegs gestört werden - falls eine Bandscheibe sich nicht (nur) seitlich zu den Nervenwurzeln vordrängelt, sondern in den zentralen Kanal hinten, wo der Platz für das „Kabel“(=Halsmark) frei bleiben müßte.
Erste Untersuchungen wären da die SSEP(somatosensorische evozierte Potentiale) für die sensiblen, die MEP (motorische evozierte Potentiale)für die muskulären Befehlsbahnen. Das ist zwar ungenauer als das (unbedingt durchzuführende) MRT der HWS, aber es ist in gewisser Hinsicht ( nicht Bild - sondern Funktion) aussagekräftiger.
Frage doch Deinen Neurologen danach, und wenn er diese Apparate nicht hat, bitte um eine entspr. Überweisung zu einer neurolog. Klinik! Gruß, I.
Hallo Angelika,
der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele,deshalb: schon mal an die Psyche gedacht?
Man kann natürlich nicht alles auf psychische Probleme schieben (Branden widerspricht mir hoffentlich nicht…), aber es kommt auch immer darauf an, wie man mit Schmerzen umgeht.
Meine Vorrednerin hat zu den körperlichen Möglichkeiten erschöpfend Auskunft gegeben (ein * verdient), aber vielleicht kannst Du mit Deinem Neurologen mal in die Tiefe gehen.
Gute Besserung jedenfalls
Gruß synapse
Hallo Angelika! Ich habe 2 verzweifelte Wirbelsäulen- Patienten zum Osteopathen geschickt, und die haben „zum Leben zurückgefunden“. Osteopathen sind Heilpraktiker und /oder Orthopäden, die, ich sag mal begnadete Hände haben. Bestimmt gibts in Deiner Gegend jemand.(Kuck mal in „Gelbe Seiten“) Die Behandlungen kosten zwischen 45,- und 35,- Euro, privat. Viel Glück Dir und Gute Besserung!!Erika