ich habe eine dringende Frage, es geht darum das bei einem Unfall meine HWS (HAlswirbelsäule) eine Fraktur der unteren Säule erlitten hat, sprich ein kleiner Knocken ist abgebrochen. Seitdem leide ich an Schwindel und schwachen Imunsystem sowie an Nacken -und Kopfschmerzen. Was ist zu tun? wie wird es behandelt?? wie geht der Schwindel und die Nacken bzw Kopfschmerzen weg? ich hab einen Termin beim Orthopäden aber der dauert… deswegen frage ich Euch, da Ihr in diesem Fall die Experten seit!..Es wäre eine große Hilfe wenn mir jemand einen Tipp bzw einen Ratschlag geben könnte.
Ps: Diese leiden sind mittlerweile 5 Monate her und vor kurzem durfte ich erfahren, dass ich eine Fraktur an der Halswirbelsäule habe. Und wie mir bekannt ist kommen diese Symptome die ich habe von der HWS. Zu dem Schwindel, es ist ein Drehschwindel als auch ein Schwankschwindel, manchmal stärker und manchmal weniger. Die Nackenschmerzen begleiten mich wenn ich mich schlafen lege, es fühlt sich auch verspannt an. Und wenn ich meinen Kopf bewege macht es immer so einen komischen geräusch als ob es qwitsch (oder wie wenn Knochen an Knochen kommt) Ich danke euch.
Für mich kommt leider nicht klar heraus, welcher oder welche Knochen (oder Wirbel?) eigentlich gebrochen sind. Deshalb hier mal ganz allgemein:
Bei jedem Knochenbruch besteht meines Wissens nach die Möglichkeit einer Infektion. Wenn diese nicht wieder abklingt, kann das durchaus mal zu vielfältigen Beschwerden führen.
Bei der Beeinträchtigung einer Körperregion (Prellung, Fraktur, Entzündung…) reagieren immer auch die Muskeln mit. Es kann zu einer dauerhaften Verkrampfung kommen. Verspannungen im Nacken- und Kiefer-Bereich haben nicht selten Schwindelattacken zur Folge, da die Verspannung sich bis zum Innenohr ausdehnen kann.
Möglicherweise ist der Schwindel auch psychisch bedingt oder zumkindest dadurch verstärkt. Vielleicht waren die Umstände, die zu deiner Verletzung führten, so erschreckend oder ängstigend, dass durch diese Angst der Schwindel aufrechterhalten wird.
Viele Grüße, nadomu
erst danke für die Antwort, zu meinem Vorfall: ich schilder kurz, ich wurde zweimal überfallen und erlitt hierdurch zwei leichte gehirnerschütterungen und durch diesen Überfall kam auch die Fraktur Zustande. Ich glaube nicht das es Psyschisch ist, da beide Vorfälle schon verarbeitet hab und dadurch damals keine Angst entstanden ist, ausser das dieser Schwindel mich ständig begleitet…Kann das sein das da Verspannungen sind oder es halt von der HWS kommt… was kann man dagegen tun? helfen Krankengymnastiken den Schwindel ganz wegzubekommen?..
Sorry liebe Simone, aber bei dieser Diagnose gibt’s nur den Weg in die Neurochirurgie. Die müssen prüfen, inwieweit das operabel ist. M.E. muss diese Geschichte stabilisiert werden. Sollten die Neuroch. zu dem Entschluss kommen, dass Du ohne Op auskommst, dann empfehle ich Dir parallel zur Physiotherapie, einen Myoreflextherapeuten zu suchen. Infos findest Du im Internet.
Beste Grüße
Weschdl
Hallo Simon,
damit habe ich leider keine Erfahrung. Was meint den der Neurochirurge dazu? Ich würde auf jeden Fall einen Spezialisten aufsuchen.
Hast Du es denn schon mit Physiotherapie versucht? Das hat mir mit der HWS sehr weitergeholfen.
Lieben Gruß
ztawag
Du scheinst eine Form von Schleudertrauma Deiner HWS erlitten zu haben und hast mittlerweile eine chronische Beschwerdesymptomatik. Zur Frage der Behandlung steht meines Erachtens die direkte Vorstellung beim Spezialisten im Vordergrund. Dieser kann und wird Dich untersuchen, die bisherigen Daten ansehen und ggf. neue Untersuchungen veranlassen, um eine fundierte Therapie vorzuschlagen. Die Angaben die Du im Rahmen Deiner Frage gemacht hast sind leider viel zu allgemein als das man daraus einen konkreten Therapievorschlag (ohne klinische Untersuchung und Sichtung der vorliegenden Daten) ableiten kann.
die Frage ist ohne Kenntnis der genauen Unfallfolgen kaum zu beantworten. In jedem Fall sind Schwindel und Kopf- Nackenschmerzen typische Folgen einer HWS-Verletzung resp. eines Schleudertraumas.
Wenn nichts dagegen spricht - was nur der behandelnde Neurochirurg oder Orthopäde einschätzen kann - dann ist im allgemeinen Krankengymnastik langfristig die vielversprechendste Therapieform.
Gruß greenlander
Natürlich wäre es praktisch für dich, wenn der Unfall Schuld wäre. Ist aber überhaupt nicht zwingend der Fall, eher sogar nicht.
Ach noch eins:
Schön, dass du eine „Säule“ im Körper hast, das kann kaum einer von sich sagen, romanisch oder gothisch? … Sorry, war 'n Scherz.
Gute Besserung
Ina