Kann jemand aus Erfahrung sagen, inwieweit die überall empfohlenen Ratschläge gesteigerter Hygiene während der Behandlung des Wurmbefalls im einzelnen einzuhalten sind und vor allem über welche Zeitdauer?
Zweimal täglich Unterwäsche wechseln ist ja noch machbar, aber täglich die Bettwäsche und Handtücher zu wechseln und zu waschen wird wohl schnell ein kostentechnisch und rein aufwandsmäßig unrealisierbarer Ratschlag, vor allem wenn das wochenlang gemacht werden sollte.
Zweimal täglich Unterwäsche wechseln ist ja noch machbar, aber
täglich die Bettwäsche und Handtücher zu wechseln und zu
waschen wird wohl schnell ein kostentechnisch und rein
aufwandsmäßig unrealisierbarer Ratschlag, vor allem wenn das
wochenlang gemacht werden sollte.
Ich würde das mal gegenrechnen mit den Nebenwirkungen von Parasitenbefall, der Ansteckungsgefahr für andere, wenn man eine permanenten Schleuder ist und man mal nicht die notwendigen Vorischtsmassnahmen einhält/einhalten kann und den ebenfalls nicht zu verachtenden Nebenwirkungen übermäßig langer Medikamenteneinahme.
Ein paar Wochen lang die Bettwäsche regelmäßig (heißt für mich alle paar Tage) heiß waschen ist in meinen Augen nicht teurer.
Nur als Idee am Rande: Vielleicht wärs eine Alternative, statt des Bezugs um die Decke die Methode, die ich von früher und aus dem Urlaub (Frankreich, Griechenland, Tunesien, …) kenne, zu nutzen - sprich auch von oben als Decke ein Laken, und darüber dann die eigentliche Zudecke.
Sind dann etwa zweieinhalb Quadratmeter weniger Stoff für die Wäsche - macht vermutlich aber nur Sinn, wenn man die Laken hat und nicht extra kaufen muß.
Oder vielleicht so ein Baumwollinlett für Schlafsack oder Jugendherberge, wenn man damit auf Dauer gescheit schlafen kann?
Was mich mal in diesem Zusammenhang interessiert, ist das so ein dermaßenes Tabuthema oder kommt Wurmbefall nicht so häufig vor in Deutschland?
Ich kann mich daran erinnern, dass einige Kinder in meinem Kindergarten mal Würmer hatten, aber sonst weiß ich von keinem Fall.
Ich selbst hatte noch nie Würmer.
Mich wundern diese extremen Hygienemaßnahmen auch, die Wikipedia empfiehlt, selbst bim Norovirus wird ja nicht täglich die Wäsche gewechselt. Man sollte nur eine getrennte Toilette benutzen wenn möglich und halt immer schön Hände waschen und generell auf Hygiene achten. Sind die Eier so leicht übertragbar?
Was mich mal in diesem Zusammenhang interessiert, ist das so
ein dermaßenes Tabuthema oder kommt Wurmbefall nicht so häufig
vor in Deutschland?
Tabuthema vielleicht schon, weil viele sich ekeln und es mit unhygienischen Lebensweisen assoziieren. Dabei soll es doch nicht allzu selten sein, speziell Madenwürmer.
meine Mutter pflegt im Sommer im Bettbezug zu schlafen, ähnlich wie im Jugendherbergsschlafsack. Das könnte noch eine praktikable Fortführung Deiner Idee sein.
klar, ab und zu passieren noch zeichen und wunder, aber mal ehrlich, wer sich sowas einfängt und will es aussitzen stellt sich selbst ein bein… also ab zum DOC
klar, ab und zu passieren noch zeichen und wunder, aber mal
ehrlich, wer sich sowas einfängt und will es aussitzen stellt
sich selbst ein bein… also ab zum DOC
Wer hat denn sowas behauptet? Es geht nicht darum, es nur mit diesen Maßnahmen loszuwerden, sondern darum neben der Medikamenteneinnahme die Hygieneregeln zu beachten, um nicht direkt hinterher quasi wieder reinfiziert zu werden.