35 % rel.LF KEINESWEGS die Untergrenze !!
Tach,
Aabent,
Ja, schon nicht schlecht, jetzt stimmt der Maximalwert.
Leider fehlt aber jetzt die zweite Eichschraube zum Einstellen der
‚Skalierung‘ (sozusagen die ‚Messwertspreizung‘) um auch die Messwerte
bei 20 % einzueichen. Oder gibts da doch Haarhygrometer, die sowas haben ?
Nein. Da das Haar einen festen Ausdehnungskoeffizienten hat,
Aber locker ist der Ausdehnungskoeffizient zeit-instabil.
Bei Synthetik-Faser ist das vielleicht etwas besser als bei Naturfaser,
aber garantiert verändert der sich messbar nach Wochen/Monaten des Gebrauchs. Zum einen verändert sich Naturhaar mit und ohne Feuchte von selbst, zum anderen befinden sich in der Luft (Zimmerluft) genug Substanzen, die das Haar chemisch angreifen können.
ist das nicht notwendig.
Woher willst du wissen, dass vielleicht nicht doch das elektronische
besser gemessen hat ? Du hast jetzt bestimmt nur geraten, oder
Ich sprach von zwei elektronischen. Und wenn die derart
[schnipp]
ah - ok.
Doch haben die … Manuelles Nacheichen geht dann halt nur nicht mehr…
Darum geht’s ja, wenn man Fehler korrigieren will.
Haarhygrometer haben ernsthafte Probleme bei Luftfeuchten
kleiner ca. 35 %.
Das kann ich nicht beurteilen. Aber falls das zutrifft: Das
ist in Deutschland selbst in zentralgeheizten Räumen in der
Regel die Untergrenze.
Was für ne Regel ?? Das ist aber so einfach zum Nachrechnen !!
Winter: Aussentemp: -5 °C, Aussenfeuchte: 90 %.
Innen-Temp: 18°C, Wohnung gerade gelüftet; Welche Innenfeuchte haben wir ?
Lösung:
aus Tabellenbuch:
max. abs Feuchte bei -6°C: maxabsLFaussen = 3 Gramm pro m^3.
max. abs Feuchte bei 18 °C: maxabsLFinnen = 15,4 Gramm pro m^3.
Und hier die eigentlich entscheidende (!!) Regel:
"Zahl der H2O-Moleküle pro kgLuft (-6 °C) = Zahl der H2O-Moleküle pro kgLuft (+18 °C) . Also für den Falle, dass wie keine Wassermoleküle wegnehmen, oder hinzugeben. "
und damit:
Zahl der H2O-Moleküle pro m^3 (-6 °C) = VolumenAusdehnungsfaktor * Zahl der H2O-Moleküle pro m^3 (+18 °C) .
Hierbei ist: VolumenAusdehnungsfaktor (von -6°C nach +18°C) approx. 1,090. Klar, die Luft dehnt sich aus, und zwar ca. 9 %.
rel LF (innen) = 90 % * maxabsLFaussen / ( maxabsLFinnen * VolumenAusdehnungsfaktor )
rel LF (innen) = 90 % * 3.0 (g/m^3) / (15,4 (g/m^3) * 1.090 )
rel LF (innen) = 16.1 % .
Wie man leicht sehen kann - und dies kann man auch duch ein Messgerät überprüfen. Natürlich nur wenns das kann.
(Klar - zu Überschlags-Zwecken, kann man den Volumenausdehnungsfaktor auch weglassen. Er ist hier nur aus ‚Vollständigkeitsgründen‘ mit angegeben.)
Sieht also so aus: 16,1 % (+ 18 °C)