Hyperaktiver Hund?

Hallo Marie,

ich kenne das Problem, mein Doggie hat auch mehrere Halsbänder. Noch ein kleiner Tip am Rande, geh auch mal mit dem Übungshalsband Gassi und mach dann ein paar Übungen! Du darfst bitte nicht in dieses Schema verfallen:
Gassihalsband = Freizeit = Gassi
Übungshalsband = Hundeplatz = Arbeit

Bitte wechsle auch bei der Gassi mal ab, allerdings reichen dann ein paar Übungen, die man locker in den normalen Ablauf einflechten kann. Dein/e Hundetrainer/in wird dir diese beibringen.

Gruss,
Julia

[MOD: überflüssiges Vollzitat entfernt]

Wenn ich das lese, bekomme ich eine Wut, auf sogenannte Hundetrainer die ihre Pseudoweisheiten verteilen ohne darüber nachzudenken…!
Du hast es ganz richtig erkannt, dieser „Schnauzengriff“, den euch der „Trainer“ erklärt hat, ist alles andere als hilfreich und mehr als Schmerzen bringt es dem Hund nicht.

Die Ausführung an sich stimmt FAST, man greift mit einer Hand oben über die Schnauze, jedoch übt man dann LEICHTEN Druck auf die Lefzen aus!! Bei manchen, sehr sensiblen Hunden, braucht man nicht einmal diesen leichten Druck, sie reagieren schon, wenn man nur die Hand um die Schnauze legt. Dabei soll man auf keinen Fall die Schnauze zuhalten oder Ähnliches, der Hund soll auch auf keinen Fall Schmerzen haben. Und weiters ganz wichtig: Den Schnauzengriff macht man nur kurz, 2 - 3 Sekunden. Es ist ein Abbruchsignal, ein Stopzeichen - wenn du so willst. Es sagt dem Hund nichts anderes, als „Bis hier her und nicht weiter“.
Deshalb musst du auch darauf achten, in welchen Situationen du den Griff einsetzt. Wenn der Hund an der Leine zieht, wird es nichts bringen, weil der Hund in seinen Augen nichts Schlimmes tut. Das ist eine Sache, die dem Hund einfach lernen musst - du musst ihm zeigen was du nicht willst und was erwünscht ist. Ein Lernprozess.
Es wäre schier fahrlässig, den Griff in einer Situation anzuwenden, in der der Hund gar nichts falsch macht - in seinen Augen.

Eine angemessene Situation wäre z.B.: du spielst mit deinem Hund, er wird immer wilder und steigert sich immer mehr hinein und beißt schon immer fester zu (das Spielzeug z.B.). Mit dem Schnauzengriff in so einer Situation würdest du ihm sagen, „jetzt warst du aber zu grob - das geht nicht!“

Der Schnauzengriff ist einfach ein Zeichen, das dem Hund zeigt, jetzt hat er es übertrieben, sein Verhalten ist unerwünscht, er soll einfach aufhören mit dem was er grad tut.
Du musst natürlich schnell sein, beim Schnauzengriff - das Ganze sollte innerhalb von 1 - 2 Sekunden nach dem unerwünschten Verhalten passieren - ansonsten kann es dein Hund nicht mehr verknüpfen!
Und wie gesagt, mach ihn kurz, sobald er still hält oder sich zumindest beruhigt hat, sofort los lassen und anschließend LOBEN!

Und noch ein kleiner Tipp: Wenn ein Hundetrainer selbst Hand an deinen Hund legt, kannst du dir sicher sein, dass du dir besser einen anderen suchen solltest. Ein guter Hundetrainer zeigt DIR, wie du mit deinem Hund umgehen sollst und macht es nicht selbst bei DEINEM Hund. Das Einzige was dabei rauskommen wird, ist dass dein Hund eingeschüchtert wird. Du sollst ja mit ihm arbeiten und umgehen können, was hast du davon, wenn dein Trainer das macht?

Ich wünsche euch noch viel Glück und dir vor Allem Geduld und starke Nerven!

Sandra

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Hallo Mariele!

Ja, ich habe mir angeschaut, was Du an Steffen geschrieben hast. Es gibt aber nicht nur grosse, sondern auch kleine Podencos:

http://www.clubmascotas.cl/db_images/razas/podenco_p…

Ich hoffe, dass ihr eine Lösung findet, bei der alle zufrieden und glücklich sein können. Aber „hier“ ist eben eine der allerschwierigsten Übungen - ich sage im Unterricht oft etwas überspitzt, dass wenn der Hund kommt, alles andere an Erziehung nur noch Beigemüse ist. Wenn der Hund zuverlässig kommt - und sieh Dich mal um, wie wenig Hunde das wirklich zuverlässig in jeder Situation tun - ist die grösste Arbeit schon getan. Aber der Hund kommt eben nur, wenn er wirklich überzeugt ist, dass es sich lohnt! Insofern ist es die wichtigste, aber auch die schwierigste Übung…

Ich wünsche Euch alles Gute,

Semiramis

Hallo Reinhard,

solange sie das Übungshalsband trägt. Wenn nicht, denkt sie
sich wohl, na prima, jetzt brauche ich den ganzen Mist nicht
mehr. Das wäre nach all dem Aufwand wohl recht ärgerlich.

Das halte ich für falsch, denn

  1. sollte man zum Üben das Halsband nehmen, das auf Dauer das normale, immer verwendete Halsband wird, und
  2. nehmen ja, sobald der Hund die Übung kapiert hat, die Spaziergänge mit dem anderen Halsband, wo er ziehen darf, immer mehr ab, d.h. irgendwann wird GAR nicht mehr gelaufen, wenn er zieht, egal mit welchem Halsband. Es geht ja nur um die anfängliche Übungsphase, weil man schlichtweg nicht völlig aufs Spazierengehen verzichten kann, nur weil der Hund zieht.
    Sobald der Hund das Prinzip verstanden hat „Wenn ich ziehe, komme ich nicht vorwärts“, ist es ein Leichtes, das auf jedes andere Halsband - wenn gewünscht - zu übertragen. Der Hund versteht das dann innerhalb von wenigen Minuten, denn ES GEHT SONST NICHT VORWÄRTS.

Viele Grüße,

Julia

Hallo,

zuerst mal: Podencos gibt es auch in klein, und Podencos sind eine spanische Rasse vom Typ „Windhund“. Der andere verbreitete „Windhund“ in Spanien ist der Galgo, relativ ähnlich, aber nicht ganz so intelligent und noch stärker im Hetztrieb.

Wir hatten vorher schon einen Hund Mischling Dackel/Pinscher,
haben diese ohne Hundeschule erzogen und der gehorchte IMMER
und sofort, war ansonsten auch sehr lieb.

Wenn man in der Vergangenheit immer nur sehr leichtführige, perfekt sozialisierte Hunde hatte, kann man sich meines Erachtens noch nicht als „hundeerfahren“ bezeichnen. Diese Erfahrungen helfen Dir ja in der jetzigen Situation nicht, oder?

Ein Hund wie ein Podenco/Galgo/WasauchimmerWindhund-Mischling ist ein Sichtjäger mit starkem Hetztrieb. Das unterscheidet sich stark von einem Hund mit Jagdtrieb. Jagdtrieb = der Hund sucht selbständig mit der Nase nach Beute und verfolgt Fährten. Der Sichtjäger mit starkem Hetztrieb reagiert auf Bewegung und rennt dann hinterher, auch mal bis zum Umfallen. Das sind sehr unterschiedliche Verhaltensweisen, und Erfahrung mit dem einen nützt beim anderen nichts.

Ich habe manchmal
den Eindruck, dass wir OHNE Hundeschule vielleicht besser klar
kämen -

Die Hundeschule ist nicht für den Hund, sondern für Euch. Du sagst selbst, dass Ihr unsicher seid, daher rate ich ganz dringend dazu, weiter eine Hundeschule zu besuchen und auch Einzeltraining in Anspruch zu nehmen. Die Hundeschule deshalb, weil der Hund beim Gassigang noch nicht abgeleint werden sollte, und daher viel Kontakt zu Artgenossen ohne Leine braucht. Den Einzeltrainer deshalb, weil Ihr dann an konkreten Sachen arbeiten könnt.

Allerdings würde ich nach Deiner Beschreibung (schmerzhafter Schnauzengriff, Nackengriff) eine andere Schule suchen, in der nur mit positiver Verstärkung gearbeitet wird. Es bringt in den wenigsten Fällen irgendetwas, den Hund zu bestrafen, egal ob „artgerecht“ oder nicht. Kaum jemand ist in der Lage, die „Strafe“ so korrekt zu timen, dass der Hund sie genau mit dem unerwünschten Verhalten verknüpft. So wie es ist, wird nur sein Vertrauensverhältnis zu Euch kompromittiert.

Auch das Ableinen draußen halte ich für völlig verfrüht. Der Hund muss eine starke Bindung zu Euch aufbauen und Euch vertrauen. Jagen/Hetzen ist eine selbstbelohnende Handlung, d.h. wenn der Hund abhaut und hetzt, wird dieses Verhalten durch die freiwerdenden Glückshormone bestärkt. Jedes Mal, wenn er Euren Ruf ignoriert, lernt er, dass er das kann, und die Freude am Wegrennen fixiert das in seinem Verhalten. Der Hund sollte erst abgeleint werden, wenn er zuverlässig hört. Dabei zählt das von Dir beschriebene „Tschüss! + Weggehen“ übrigens nicht als Befolgen eines Kommandos. Das ist kein Kommando, sondern eine Drohung, den Hund zu verlassen. Absolut kontraproduktiv, wenn eine Bindung aufgebaut werden soll. Ebenfalls kontraproduktiv ist starkes „Mitleid“ mit dem Hund aufgrund seiner Vergangenheit.

Bitte sucht Euch einen vernünftigen Hundetrainer. Idealerweise einen, der dem Import von Hunden aus dem Ausland durch Tierschützer positiv gegenübersteht (wie Du auch hier im Forum lesen kannst, gibt es viele Menschen, die dieses Vorgehen aus Prinzip ablehnen) und Erfahrung mit südwesteuropäischen Hunderassen hat.

Gruß & viel Erfolg,

Myriam

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[MOD: überflüssiges Vollzitat entfernt]

Hallo Myriam,
nochmals ganz lieben Dank an Dich. Du hast wahrscheinlich Recht damit, dass WIR in der Hundeschule erzogen werden sollen…
Das nicht ALLE Menschen zu dem Transport von südländischen Hunden positiv eingestellt sind, kann ich zwar nachvollziehen, aber WIR haben uns trotzdem dafür entschieden - zugegeben, ohne uns VORHER genau kundig zu machen was da auf einen zukommen kann.
Der Hund war ja schon 2xgeimpft, die hier im Raum ansässige damals behandelnde Tierärztin hat ihn uns -sie ist unabhängig und hat mit dem Tierschutz für Spanier nichts zu tun- sehr empfohlen als liebes kleines nettes gesundes Mädchen.
Wir haben -wie gesagt- am Freitag einen Mittelmeererkrankungstest machen lassen - woanders, weil uns der Weg zu der vorherig vermittelnden Tierärztin zu weit war. Auch DAS wußten wir beim Kauf des Hundes nicht, kostet ca. 200,00 EURO - aber DAS ist uns der Hund ja wert, zumal er vom Wesen her eigentlich lieb ist.
Die Hundeschule die wir jetzt besuchen, hat glaube ich keine wirklichen Erfahrungen mit Südlandhunden…
Die arbeiten wie erwähnt nach dem Uli Klöppel - System des Rudelkonzeptes.
Wir werden mal sehen, was beim Test rauskommt und ansonsten wohl doch weiter in die Hundeschule gehen, ich glaube, das siehst DU ganz richtig.

DANKE nochmals und
liebe Grüße
Mariele

[MOD: überflüssiges Vollzitat entfernt]

Hallo Julia,
danke für den Beitrag. Sicherlich werden wir aus das mal ausprobieren. Eigentlich ist die Hundedame ja SEHR gelehrig…
Vielleicht begreift sie dann ja was sie machen/bzw. nicht machen soll.
Danke nochmals und
liebe Grüße
Mariele

[MOD: überflüssiges Vollzitat entfernt]

Hallo Sandra,
DANKE für all Deine Tipps,das mit dem Schnautzengriff werde ich sicher ausprobieren. Die jetzige Hundeschule macht mit dem Hund gar nichts, WIR müssen machen, vorher war das anders in der ersten Schule hat der Trainer viele mit dem Hund gemacht, vor allem körperlich „gezüchtigt“, der Hund solle nach seiner Meinung keine eigene Meinung mehr haben und ihm solle der WILLE gebrochen werden, damit er dann völlig eingeschüchtert ist und UNS als 1.rangig ansieht und uns (wahrscheinlich vor lauter Angst) gehorcht.
Wir haben aber keinen Hund mit einer Reise von 3000 km von Spanien aus kommen lassen, der dort im Tierheim war, um ihn dann HIER zu „quälen“.
Es ist schon richtig und ich finde es gut, dass Du schreibt, dass Du eine Wut bekommst - hatten wir auch und haben deshalb gewechselt.
Nochmals DANKE und
liebe Grüße
Mariele

Hallo Marie,

Was genau meinst Du mit: Bindungsspiele?

Da gibts unterschiedliche Varianten und auch wohl auch verschiedene Begrifflichkeiten.
Also z.B. nimmst du ein Leckerlie in die Hand zeigst es dem Hund, schließt die Hand und legst sie dir in den Schoß. Sobald der Hund nicht aufs Leckerlie schaut, sondern in dein Gesicht kriegt er es und Lob. langfrsitiges Ziel: Hund schaut dir ins Gesicht wenn er was will, oder was nicht kapiert, oder unsicher ist. Hat bei meinem wunderbar geklappt, Lotte schaut mir immer ins Gesicht und „fragt“ mich wenn was ist. Es gibts auch spezielle Massagetechniken (zb. Tellington-Touch) die hilfreich sein sollen, die habe ich aber noch nicht probiert. Zur Verstärkung der Bindung gehört auch bei vielen: sich zum Hund auf den Boden legen, nicht kuscheln, aber leise reden. Habe ich die ersten 2 Wochen täglich gemacht.

Auch einfaches versteckenspielen draussen, wenn der Hund noch nah ist (oder auch auf rufen nicht kommt), versteck dich hinter einem Baum o.ä. und lobe ihn wie verrückt sobald er kommt. Wenn er nicht zuverlässig zurückkommt, und du ihn trotzdem ableinst würde ich ihm eine gewisse Strecke erlauben zb 50 m, und dann zurückrufen und belohnen …

Er kann z. B. ziemlich zuverlässig Drei verschiedene von
seinen Spielzeugen holen wenn man es ihm sagt. Ich mache ihm
immer eine leere Zewa-Papp-Rolle, vor der Nase, mit Leckerli
voll und kneife diese dann leicht unten und oben zu. Dann
raschel ich damit laut und gebe sie ihm, er schafft es
eigentlich immer dieses zu knacken und frißt sehr genüßlich
seine Leckerli.

Das ist auch gut :smile: Ich habe für meine eine große dickere PET Flasche genommen, und in die Bauch-Seiten jeweils ein Loch gebohrt. Durch dieses habe ich eine dünne Bambusstange gesteckt, sie guckt an den beiden Enden jeweils ca 15 cm raus. In diese Flasche packe ich Leckerlies. Nun kann man entweder die Flasche an den Stock-Enden selber halten und der Hund muss die Flasche per Pfoten bewegen so kommen die Leckerlies raus, oder ich lege sie auf den Boden und lass Hund einfach machen, letzteres ist etwas schwerer …

Geduld werden wir ganz bestimmt eine Menge brauchen, haben wir
ja eigentlich auch.

Ja Geduld ist wichtig, und ist es auch wert. Genau wie absolute Konsequenz, nie Ausnahmen zulassen :smile:) Wahrscheinlich habt ihr auch noch viel Aufbau Arbeit nötig, was du über die erste Hundeschule geschrieben hast ist der blanke Horror - nur gut das ihr da nicht mehr hingeht. Den Typ sollte man anzeigen wegen Tierquälerei.

Hier habe ich noch einen Link mit Massagetechniken und ein paar Spielen
http://www.spass-mit-hund.de/
Und einen mit schnickschnack Spielchen für den Hund
http://www.michael-does.de/kunststuecke-lustige.htm
und einen zum Anti-Jagd Training (auf der Seite zwar für große Münsterländer, aber es sind ein paar gute Ansätze dabei)
http://www.grosse-muensterlaenderin.de/GM/AntiJagdtr…
Beim letzten Link weiß ich nicht obs auf deinen Hund zutrifft, wenn er Sichtjäger ist steht er vlllcht nicht so auf Fährten …

Viel Erfolg und alles Gute,
Sabine

[MOD: überflüssiges Vollzitat entfernt]

Hallo Sabine,
ggaannzz liebes DANKE an Dich für all die Bemühungen.
Werde ich sicher auch mal mit der PET Flasche versuchen. Die Links werde ich jetzt der Reihe nach anschauen ob was für uns dabei ist. Auch das mit „Auf-den-Bodenlegen“ finde ich eine gute Idee - quasi auf gleicher Höhe mit dem Hund.
Nochmals DANKE Du hast mir sehr weitergeholfen und
liebe Grüße
Mariele

Du hast wahrscheinlich
Recht damit, dass WIR in der Hundeschule erzogen werden
sollen…

Nicht erzogen werden sollt Ihr, sondern etwas lernen :smile: Der Hund weiß schon alles, was ein Hund wissen muss.

Das nicht ALLE Menschen zu dem Transport von südländischen
Hunden positiv eingestellt sind, kann ich zwar nachvollziehen,
aber WIR haben uns trotzdem dafür entschieden - zugegeben,
ohne uns VORHER genau kundig zu machen was da auf einen
zukommen kann.

Das passiert leider oft, und daher kommen auch viele der Vorurteile, die Menschen gegen diese Praxis haben. Solange man aber - wie Du - dann einsieht, dass man selbst möglicherweise versäumt hat, sich ausreichend zu informieren, regelt sich alles meist von selbst.

Wir haben -wie gesagt- am Freitag einen
Mittelmeererkrankungstest machen lassen - woanders, weil uns
der Weg zu der vorherig vermittelnden Tierärztin zu weit war.
Auch DAS wußten wir beim Kauf des Hundes nicht, kostet ca.
200,00 EURO

Hier muss ich der vermittelnden Organisation den Vorwurf machen. Das ist so ziemlich das erste, was man bei Tieren aus Südeuropa sagt. Vor Ort werden wie Du schon erwähnt hast oft nur Schnelltests gemacht. Eine andere Vorgehensweise ist auch meist nicht zielführend (was bringt es, wochenlang herumzutesten, während das Tier weiterhin den Erregern ausgesetzt ist?). Auch sollte man mit den Tests nach Einreise des Hundes etwas warten, denn durch Transportstress, Impfungen, Umstellungen usw. ist das Immunsystem oft in heller Aufruhr, so dass die Ergebnisse mancher Tests nicht aussagekräftig sind. Solange das Tier keine Symptome von irgendwas zeigt, soll es sich ruhig ein paar Wochen einleben. Danach kann man auf die üblichen Krankheiten testen, wenn man es denn will (Leishmaniose, Dirofilariose, Ehrlichiose, Babesiose).

Gruß,

Myriam

Hallo Myriam,
danke für die Beantwortung.
Wir haben den Hund jetzt seit 3 Monaten. Ich denke mal nach seinem Verhalten zu urteilen hat er sich schon eingelebt. Das Testergebnis bekommen wir morgen oder übermorgen - hoffentlich ist alles o. k…

Vielleicht melde ich mich nochmals kurz hier wenn ich was genaues weiß.

Nochmals DANKE und
ganz liebe Grüße
Mariele

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